Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php on line 276
Deprecated: Optional parameter $depth declared before required parameter $output is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/wp-megamenu/classes/class.wp-megamenu.php on line 456
Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/themes/malina/functions.php on line 1154
Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php:276) in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Der Beitrag Digitale Merkzettel erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Meine eigenen Lehrer:innen haben mir schon sehr früh beigebracht, dass Spickzettel grundsätzlich erstmal etwas Gutes sind: Das Gelernte wird (mehrfach) aufgeschrieben, sinnvoll strukturiert und oft mit kreativen Merkhilfen verknüpft. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit des Behaltens sowie der Vernetzung. In die Erstellung eines guten Spickzettels wird oft viel Zeit investiert, weil die wesentlichen Inhalte auf ein möglichst kleines Stück Papier gebracht werden sollen, wodurch Spickzettel durch erneutes Revidieren immer stärker sinnvoll reduziert werden. Dass man den Spickzettel durch all die Wiederholung und Durchdringung dann in den meisten Fällen in Klassenarbeiten und Klausuren gar nicht mehr braucht, ist selbstredend. Doch wie soll man als Lehrkraft im Zweifel erklären, dass man die Erstellung von Spickzetteln zwar gut findet, die Anwendung in der Klausur aber nicht, wenn doch der Name dieses Instrumentes schon dessen offensichtlichste Funktion für Schüler:innen beinhaltet: Spicken.
Weil ich die Vorteile der Erstellung eines solchen Zettels aber gerne zur Vorbereitung für Klassenarbeiten und Klausuren nutzen, jedoch natürlich an dem Verbot des Einsatzes festhalten möchte, behelfe ich mir eines kleinen Tricks: Ich benenne den Spickzettel um in einen Merkzettel. Die Argumentation: Ein Merkzettel dient dazu, sich etwas besser zu merken (sagt ja der Name), darf aber nicht zum Spicken verwendet werden. Ein Merkzettel hilft somit beim Lernen für bzw. Vorbereitung auf eine Klausur oder Klassenarbeit. Wie man solche Merkzettel mit den Schüler:innen erstellen kann, wird in diesem Beitrag skizziert. Die Vorgehensweise ist in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen denkbar und kann natürlich abgewandelt werden. Viel Spaß!
Schritt 1: Gemeinsame Sammlung von Themen, die auf den Merkzettel gehören
Dadurch wird sichergestellt, dass jeder sich mit allen Themen beschäftigt und kein Thema vergessen wird. Die Sammlung kann auf einem digitalen Whiteboard, einem Padlet oder einem Dokument des LMS erfolgen.
Schritt 2: Erstellung einer (individuellen) ersten Version durch jeden Lernenden
Jeder beschäftigt sich einzeln mit den Themen/Inhalten für die Klassenarbeit und wiederholt sie dadurch. Fragen und Verstehensschwierigkeiten können so hoffentlich sichtbar gemacht und aufgeschrieben werden.
Schritt 3: Kollaborative Erstellung in der (Klein)Gruppe
Die einzelnen Ideen für Merkzettel werden dazu genutzt, eine optimierte Gruppenversion zu erstellen (Padlet, FLINGA; WORD-Dokument, GoodNotes etc.). Fragen werden so geklärt, Inhalte erneut wiederholt, Behaltensstrategien diskutiert, weitere kreative Merkhilfen eingebaut. Davon profitiert jeder Einzelne. Die Ergebnisse werden in der Klasse vorgestellt und inhaltlich überprüft. Das Ergebnis wird dann allen Gruppenmitgliedern zur Verfügung gestellt (digitale Kopie anlegen und/oder ausdrucken).
Schritt 4: Individualisierung des Gruppenergebnisses
Merkt ein:e Schüler:in, dass er/sie zu einzelnen Themen doch noch mehr Information braucht als das Gruppenergebnis hergibt oder teilweise andere Behaltenshilfen bevorzugt, können diese auf der Grundlage des Gruppenergebnissen individuell in dem kopierten Dokument hinzugefügt oder verändert werden. Am Ende hat so jeder einen Merkzettel, der für ihn/sie am sinnvollsten erscheint.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Digitale Merkzettel erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Welche digitalen Produkte können Lernende erstellen und (online sowie offline) präsentieren?
In diesem Beitrag findest du zu dieser Frage zwölf Ideen für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen inkl. Verlinkungen zu den entsprechenden Tools. Falls ihr ein Lernmanagementsystem an der Schule habt, kann man viele Produkte auch mit den dort zur Verfügung gestellten Programmen herstellen.
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
In der einfachen Variante kann eine Folie mit einem Präsentationsprogramm als Poster hergestellt werden. Tools wie Canva bieten auch Vorlagen für Poster an. Eine weitere Möglichkeit für interaktive Poster bietet das Tool Glogster, das intuitiv bedienbar ist. Für Glogster existiert eine Testversion. Mit Blogposter kann man ein eigenes Bild (Poster) dann auch wirklich in Postergröße (mit einem DIN-A4-Drucker) ausdrucken, falls man das für das analoge (Klassen)Zimmer möchte.
2. Präsentation
In diesem Beitrag habe ich Tools zusammengefasst, mit denen Präsentationen individuell oder kollaborativ erstellt werden können.
3. Infografik oder Flyer
Besonders intuitiv können Infografiken oder Flyer beispielsweise mit Canva hergestellt werden, das auch in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Vorlagen bietet.
4. Quiz in Chatform
Dafür eignet sich der deutsche Anbieter Learning Snacks, welcher für die Erstellung von Learning Snacks durch Lernende die Classroom Funktion eingerichtet hat. Hier geht es zu einem Tutorial.
5. Blog
Bloggen ist mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert möglich, man sollte allerdings nicht den Link zur erzeugten Seite von Telegraph vergessen. Bloggen kann man auch mit WordPress oder man bildet das Bloggen mit einem Padlet nach.
6. Multimediales Buch
Multimediale Bücher können mit dem Book Creator hergestellt werden. Links und Audiodateien werden dort ansprechend und einfach integriert. Hier geht es zu einem Tutorial.
7. Broschüre
Für die Herstellung von Broschüren eignen sich Schreibprogramme eines Lernmanagementsystems, z. B. bei MS 365 oder G Suite for Education. Ähnliche Funktionen bietet auch CryptPad. Hier geht es zu einem CryptPad-Tutorial.
8. Interaktives Bild
Interaktive Bilder sind mit Genially oder Thinglink produzierbar.
9. Video
Erklärvideos, Videocollagen oder weitere kreative Filme kann man mit dem Handy oder Tablet produzieren. Hier geht es zu einem Tutorial am Beispiel des iPads.
10. Fotocollage
Präsentationsprogramme, m. E. insbesondere auch FLINGA, eignen sich für die Herstellung von Fotocollagen.
11./12. Interaktive Karte und Zeitstrahl
Padlet ermöglicht die Erstellung von beidem sowohl individuell als auch kollaboartiv. Hier geht es zu Ideen für den Einsatz von interaktiven Karten im Unterricht.
Add On: Lernportfolios können mit Schreibprogrammen, Padlet oder Seesaw produziert werden.
Hast du weitere Ideen für digitale Tools? Schreibe sie gerne in die Kommmentare, damit noch mehr Personen davon profitieren können.
Wenn du an weiteren Beiträgen zum Distanzlernen/Distanzunterricht interessiert bist, klicke hier.
(Unbezahlte Werbung)
Photo by Brooke Lark on Unsplash
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Gruppenpuzzle erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man ein Gruppenpuzzle mit digitalen Medien gestalten? Wie kann ein Gruppenpuzzle (auch) im Distanzlernen oder einem hybriden Unterrichtssetting durchgeführt werden?
In diesem Beitrag wird die Durchführung eines Gruppenpuzzles mit digitalen Medien am Beispiel eines Deutschkurses in der Sek II veranschaulicht. Weniger soll hier jedoch die inhaltliche Ausrichtung der Stunde als die Anlage im Mittelpunkt stehen, sodass Übertragungen auf andere Fächer und Stufen getätigt werden können. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Distanzlernen ganz oder teilweise (hybrid) zu integrieren. Viel Spaß!
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kontext/Einstieg
Die Stunde ist thematisch in einem Deutschkurs der Q2 zu verorten, in dem vier Spracherwerbstherorien erarbeitet und präsentiet werden sollten. Dazu wurde auf die Methode des Gruppenpuzzles zurückgegriffen. Nach einer problemorientierten, kurzen Einstiegsphase wurde zur Erarbeitung im Gruppenpuzzle übergeleitet.
Erarbeitung/Sicherung
Grundlage: 4 Spracherwerbstheorien (= 4 Texte), verschiedene digitale Endgeräte, WLan
2. Zuteilung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu einer Theorie (Nr. 1, 2, 3, 4) inkl. Abreitsauftrag. Hier können verschiedene Verfahren (Auslosen, Abzählen, Zuteilen) angewandt werden. Durch eine von der Lehrkraft gesteuerte Zuteilung kann darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler nicht unbedingt ihre Plätze verlassen müssen (Zuteilung auch möglich in Videokonferenz ).
3. Erarbeitung einer Theorie in Einzelarbeit, Anfertigen von Unterstreichungen sowie Notizen. (möglich in Distanzlernphase, alleine, Texte werden über ein LMS oder ein Padlet zur Verfügung gestellt.)
4. Austausch in der Gruppe (1, 2, 3, 4) mit denjenigen Personen, die sich mit derselben Theorie beschägtigt haben. Anfertigen eines gemeinsamen Produktes als Grundlage der anstehenden Präsentation. Für die einzelnen Theorien/Gruppen können beispielsweise entsprechende Spalten in einem Padlet angelegt und genutzt werden (Vorlage: Regal/Shelf), an denen gleichzeitig kollaborativ gearbeitet wird (Präsenzlernphase/Videokonferenz/Break-Out-Session, kollaboratives Produkt).
5. Der Kurs wird in neue Kleinruppen unterteilt, sodass immer mindestens eine Person in einer Gruppe vertreten ist, die sich mit einer Theorie auseinandergesetzt hat. Die Unterteilung kann durch Abzählen oder vorher vorbereitete Kärtchen erfolgen (1a, 1b, 1c, 1d, 2a, 2b…), sodass an dieser Stelle Personen mit den gleichen Buchstaben zusammenkommen. Dies kann auch durch Anlegen von Untergruppen in einer Videokonferenz (Break-Out-Sessions/rooms) durch die Lehrkraft orchestriert werden. In diesen Gruppen werden die Theorien hintereinander präsentiert und diskutiert.
Das gemeinsam gestaltete Padlet dient dabei als Präsentationsgrundlage, aber auch andere Präsentationsarten sind möglich (siehe Punkt 4). In Videokonferenzen können Bildschirme geteilt werden, im Klassenraum könnte jeder eine Präsentation auch auf seinem Endgerät sehen, sofern WLan vorhanden ist. Das Schöne, wenn mit Padelt und Spalten gearbeitet wird: Die Ergebnisse aller finden sich an einem Ort wieder und sind dort für alle gesichert (möglich als Präsenzphase/Videokonfernz-Break-Out-Session).
6. Falls gewünscht, werden die Originaltexte in das Padlet hochgeladen.
Diskussion/Vertiefung
Auf der Grundlage der Präsentation und Diskussionen in den Kleingruppen können im Plenum (im analogen oder digitalen Klassenzimmer) Zustimmung, Kritik, Beurteilungen geäußert bzw. abschließend diskutiert werden.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Gruppenpuzzle erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Textanalyse erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man in Zeiten, in denen Schülerinnen und Schüler nicht ihre Plätze wechseln dürfen oder sich im Distanzlernen befinden, gruppendynamische Stunden zu Textanalysen durchführen?
Im Folgenden findet ihr ein Beispiel aus einem Deutschkurs in der Q1. Die Stunde bezieht sich auf Textauszüge aus Goethes Werk ,,Die Leiden des jungen Werther“, kann sicherlich in ihrer Grundstruktur aber auch auf andere Unterrichtsinhalte und Fächer übertragen werden. Weniger soll hier der Inhalt der Stunde, sondern die Vorgehensweise (siehe insbesondere Erarbeitung/Sicherung) im Mittelpunkt stehen, um zu zeigen, dass Partner- und Gruppenarbeiten sowie Präsentationen auch sinnvoll möglich sind, wenn Lernende nicht ihre Plätze im Klassenraum wechseln dürfen oder sich nicht im selben Raum befinden. Viel Spaß bei der Beschreibung der Stunde, die natürlich auch über die aktuelle Zeit (Nov 2020) hinaus durchgeführt werden kann ;-)!
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kurze Kontextualisierung
In der Stunde geht es – allgemein gesehen – darum, zwei unterschiedliche Positionen (Figur A und Figur B) zu einem Thema und deren sprachlich-argumentative Untermauerung anhand eines (literarischen) Textes nachzuweisen. Konkret werden die Positionen zum Thema Selbstmord der aufklärerisch angelegten Figur Albert und des Stürmer und Drängers Werther (Brief vom 12. August) analysiert und miteinander verglichen.
Einstieg und Gelenkstelle der konkreten Stunde
Den Ausgangspunkt für diese Stunde bot eine Frage einer Schülerin nach der Bedeutung des Begriffes Werther-Effekt, den sie in einem Krimi gehört hatte. Nach einer offenen Phase zum Thema Werther und Selbstmord (Vorsicht: Trigger!) wurde schon selbstständig von den Lernenden auf den Brief hingewiesen, in dem Albert und Werther über den Suizid sprechen und dabei konträre Ansichten zeigen. Dies konnte dann zum Anlass genommen werden, zu einer vertiefenden Textanalyse überzuleiten, in dem die zwei Positionen sowie deren sprachlich-argumentative Entfaltung in den Mittelpunkt der Untersuchung gerückt wurden.
Erarbeitung und Präsentation/Sicherung
Ausgangslage ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht ihren Platz wechseln dürfen (Nov 2020). Die Sitzordnung ist in Reihen angeordnet. Die Erabeitung erfolgt in folgenden Schritten:
Der Kurs wird in zwei Hälften (Fenster und Tür) aufgeteilt. Eine Hälfte erarbeitet die (Entfaltung der) Position A (Albert), die andere Hälfte die (Entfaltung der) Position B (Werther).
2. Sie tauschen sich mit ihrem Partner aus (oder drehen sich um, sodass sie sich mit dem Pärchen der Reihe hinter sich austauschen können – dazu müssen sie nicht den Platz wechseln). Ergebnisse werden verglichen und kollaborativ in eine vorbereitete Spalte des Padlets (siehe Bild) eingetragen. Das heißt, alle Gruppen und alle Schüler:innen, die an einer Position arbeiten, können die Posts der anderen sehen und auch verändern, korrigieren, ergänzen. Dazu muss niemand seinen Platz verlassen und das ist auch möglich, wenn sich die Personen an vollkommen unterschiedlichen Orten befinden.
3. Ist die Erarbeitungszeit vorbei, bekommen alle Schülerinnen und Schüler noch einmal Zeit, sich die Posts ihrer Position durchzulesen und sich somit auf eine mögliche Präsentation im Plenum vorzubereiten. Bei Posts, die nicht verstanden werden, können Personen helfen und ergänzen, die den Post verfasst haben. Unmittelbare Sitznachbarn (2-4 Personen – siehe Punkt 2) bilden immer eine Kleingruppe, sodass diese sich im Vorfeld absprechen können, wer – im Falle, dass die Gruppe präsentieren muss – was sagt.
4. Mithilfe des Zufallsgenerators von Classroomscreen wird jeweils eine Kleingruppe ausgewählt, die die Ergebnisse einer Position (A oder B) präsentiert. Das geschieht vom Platz aus (Anmerkung: Dies kann im Distanzlernen über ein Videokonferenztool erfolgen). Zudem kann jeder mit seinem Endgerät (egal ob Handy oder Tablet) die Ergebnisse auf seinem eigenen Endgerät verfolgen. Ergänzungen und Feedback runden die Präsentationphase ab.
5. Von der Lehrkraft können im Nachhinein auch Aspekte ergänzt oder verbessert werden.
Diskussion in der konkreten Stunde
In einer abschließenden, offenen Phase wurden die Figuren abschließend verglichen und übergeordneten Konzepten (Aufklärung, Sturm und Drang) zugeordnet. Zudem erfolgte eine Kritik der jeweiligen Positionen aus Schüler:innensicht sowie eine Beurteilung zur Verbreitung des Themas Tod, Suizid in sozialen Medien. Ein Vergleich zwischen der Buchkultur und der Internetkultur im Zusammenhang mit dem Werther-Effekt rundeten die Stunde ab.
PS: Das Beitragsbild ist unkorrigiert.
Hier geht es zu mehr Ideen zu einer Reihe zum Briefroman ,,Die Leiden des jungen Werther“.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gerne mich Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Textanalyse erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Produktionsorientiertes Schreiben erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man in eine Stunde zum produktionsorientierten Schreiben mit digitalen Medien gestalten?
Im Anschluss findet ihr die Darstellung einer Englischstunde der Klasse 8, die ca. 90 Minuten umfasst. Auch wenn die konkrete Stunde sich auf das Fach Englisch bezieht, können sicherlich Übertragungen auf andere sprachliche Fächer stattfinden.
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kontext
Die Stunde wird im Fach Englisch (Klasse 8 – gegen Schuljahresende) in einer Reihe zum Thema Segregation/Civil Rights Movement (orientiert am Englischbuch) verortet. Vorausgegangen ist der Stunde eine Einführung (anhand von Bildern und kurzen Texten) in die historischen Umstände der Segregation in den USA in den 50er und 60er Jahren und die Bedeutung des Civil Rights Movement (am Buch orientiert).
Konkret wurde in der Stunde zuvor ein Text aus dem Englischbuch gelesen, in dem die Lebensgeschichte der weiblichen Hauptfigur (Melba), ihre erlebte Diskriminierung etc., beginnend mit dem Kindesalter, darstellt wird. Der Text wurde inhaltlich erschlossen, neue Vokabeln eingeführt und diese auch von den Lernenden im Gespräch verwendet.
Einstieg
Sammlung von Wörtern zur Geschichte
Which words do you connect to the story?
Zur Reaktivierung des Vokabulars zum Text wird die Frage gestellt, welche Wörter die SuS mit der zuvor gelesenen/gehörten Geschichte besonders verbinden. Diese Wörter werden in einer Wortwolke gesammelt. In der Stunde erfolgte die Sammlung mit AnswerGarden. Den Schülerinnen und Schülern wird der Zugriff entweder über einen Code, einen Link oder einen vorher vorbereiteten QR-Code ermöglicht.
Why (do you think) did you/people choose these words? Explain!
Anschießend wird die Wortwolke gemeinsam angeschaut und Gründe für die Auswahl der Wörter genannt. Dies führt automatisch dazu, mithilfe der Wörter Sätze zu bilden und die Wörter zu kontextualisieren, wodurch zentrale Elemente der Geschichte wiederholt und verbalisiert werden. Die Wortwolke dient somit als Sprachgerüst. Äußerungen können mündlich mithilfe einer Meldekette erfolgen.
Sprachliche Korrektur
In einer kurzen Phase werden sprachliche Fehler, die in der Wortwolke zu finden sind, korrigiert. Dazu findet ihr hier einen kurzen Beitrag, in dem zwei Möglichkeiten zur Korrektur vorgestellt werden.
Überleitung
What do you think and feel about Melba’s experiences in the story? Give reasons!
Bevor der Arbeitsauftrag benannt wird, kann mündlich eine kurze mündliche Diskussion darüber initiiert werden, wie die Lernenden persönlich zu der Lebensgeschichte der Protagonistin stehen bzw. welche Gedanken und Gefühle sie damit (warum) verbinden.
Arbeitsauftrag
You are a pupil in Germany in 2010 (when Melba is still alive) and just read about Melba’s life. Write an e-mail to her, in which you express your thoughts and feelings about her life and her experiences.
Kriterien festhalten
Die Kriterien zum Verfassen einer E-Mail (respektiv ein anderes Textformat) werden gemeinsam wiederholt und digital oder an der Tafel festgehalten. Insbesondere ist ein gehobener Sprachstil anzuwenden, da sich die Mail an eine unbekannte, ältere Person richtet.
Erarbeitung
Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen individuellen Text mithilfe des Sprachgerüstes sowie dem Zugang zu Wörterbüchern. Der eigene Text wird, wenn die Lernenden dazu bereit sind, ins Padlet hochgeladen. Möchten die Schülerinnen und Schüler (oder wenige) unter gar keinen Umständen ihre Ergebnisse ins Padlet laden, besteht die Möglichkeit, die Texte nur mit dem Partner auszutauschen. An dieser Stelle ist es vielleicht zentral, dass in dem Kurs eine positive, wertschätzende Fehlerkultur etabliert ist und diese Haltung durch die Lehrkraft authentisch vermittelt wird.
Sicherung
Die Lernenden geben ihrem Partner nach den vorgegebenen Kriterien gegenseitiges Feedback. Sind sie damit früh fertig, können sie sich noch weitere Texte digital anschauen und bei diesen (durch Kommentare) wertschätzendes und konstruktives Feedback hinterlassen. Einzelne Texte werden dann in der Klasse vorgelesen und noch einmal gewürdigt. Liegen die Texte für alle digital vor, ist es möglich, beim Vorlesen den Text auch durch Lesen am eigenen Endgerät zu verfolgen. Der Feedbackprozess wird durch die Lehrkraft begleitet, besonders auch in Hinblick auf eine Kompetenzerweiterung der Lernenden in diesem Bereich. Sprachliche Auffälligkeiten können noch einmal für alle festgehalten werden.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden sowie Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Foto: Gefunden auf Unsplash: Civil rights march on Washington, D.C. Film negative by photographer Warren K. Leffler, 1963. From the U.S. News & World Report Collection. Library of Congress Prints & Photographs Division. Photograph shows a procession of African Americans carrying signs for equal rights, integrated schools, decent housing, and an end to bias. https://www.loc.gov/item/2003654393/
Der Beitrag Produktionsorientiertes Schreiben erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Kanban Boards erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Was ist ein Kanban Board überhaupt und was kann man damit machen?
Die Basics
Das Wort ,,Kanban“ stammt aus dem Japanischen und ist aus den Teilen „kan“ = Signal und „ban“ = Karte zusammengesetzt. Wörtlich bedeutet es somit ,,Signalkarte“. Mithilfe von Karten werden also bestimmte Informationen übermittelt, und zwar darüber, was zu tun ist, was gerade gemacht wird (in Arbeit ist) und was als erledigt abgehakt werden kann: im Prinzip wie bei einer (erweiterten) To-Do-Liste.
Alle Informationen, also alle Karten, auf denen etwas steht, werden auf einer ,,Tafel“ (digital oder analog) in kategorisierten Spalten gesammelt. Klassischerweise sind die Kategorien in einem Kanban Board die folgenden: Zu tun (TO DO), In Arbeit (DOING) und Fertig/Erledigt (DONE). Wenn man Arbeitsergebnisse beispielsweise noch einmal prüfen (lassen) möchte und diesen Prozess auch dokumentieren möchte, so könnte eine weitere Spalte zwischen DOING und DONE ergänzt werden, nämlich die Spalte Überprüfen (VERIFY).
Agiles Arbeiten
Kanban Boards werden schon seit Langem im Bereich des Projektmanangements eingesetzt und zählen damit als das Herzstück von agilen Arbeitsprozessen. Agil meint in diesem Fall, dass Veränderungen, also Arbeitsprozessanpassungen, flexibel und übersichtlich vorgenommen werden können. Diese Veränderungen werden durch das Einfügen von beispielsweise neuen Karten sowie dem Verschieben von Karten sichtbar gemacht. Auch die Zuordnung von Personen zu Karten oder das Anhängen von Dokumenten und Links zu Karten ist digital unkompliziert möglich.
Schule
Seit einiger Zeit finden Kanban Boards – und damit einhergehend agile Konzpete wie beispielsweise SCRUM – auch Eingang in schulische Kontexte. Bei SCRUM werden Personen zusätzlich noch bestimmte Rollen in einem Projekt zugeordnet und innerhalb des Arbeitsprozesses (tägliche, wöchentliche…) Abläufe definiert. Unabhängig von SCRUM findet ihr im übernächsten Abschnitt Ideen und Impulse dafür, in welchem Zusammenhang man Kanban Boards im schulischen Kontext einsetzen könnte.
Tools
Kanban Boards können analog (z. B. mit Post-its) oder digital (z. B. mit Padlet, Trello oder CryptPad) gestaltet werden. Trello wird – meinen informellen Informationen zufolge – auch viel im Projektmanangement verwendet.
Ideen für den Einsatz
Kanban Boards können auch (aber nicht nur) gewinnbringend in Distanzlernphasen eingesetzt werden. Loggt sich die Lehrkraft in ein jeweiliges Board ein, wird der Arbeitsstand einer Person oder Gruppe abgebildet.
Projekte in allen Fächern und Jahrgangsstufen (zu bestimmten Aufgaben oder Fragestellungen) werden mithilfe eines Kanban Boards geplant, organisiert und durchgeführt.
2. Erklärvideos
Die Erstellung von Erklärvideos wird durch den Einsatz von Kanban Boards übersichtich und bewältigbar. Die einzelnen Karten sind dabei an ein prozessorientiertes Vorgehen angeleht (z.B. Aufgabe/Literatur/Planen/Drehen-Tonspur/Feedback/Überprüfen-als Schleife).
3. Schreibprozesse
Die Anfertigung von individuellen sowie kollaborative Schreibprodukten kann mit Hilfe von Kanban Boards geplant, dokumentiert und durchgeführt werden (z. B. Geschichten schreiben, materialgestütztes Schreiben).
4. Präsentationen
Eine Planung, Dokumentation und Steuerung eines Arbeitsprozesses ist natürlich auch durch ein Kanban Board möglich, wenn es um die Erstellung von Präsentationen jeglicher Art (in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) geht.
5. Arbeitsteilige Aufgabenbearbeitung
Ein Aufgabenpool wird über ein Kanban Board zu Verfügung gestellt (TO DO). Die Lernenden ordnen sich selbstständig den Aufgaben zu und dokumentieren durch das Board den Bearbeitungsstand. Lösungen können entsprechend als Link oder Bild an die Karten angeheftet (d. h. hochgeladen) werden. Wer schon fertig ist, sucht sich eine neue Aufgabe aus. Eine Angabe über die Schwierigkeitsstufe (oder Zusatzaufgaben/Knobelaufgaben) ist zudem denkbar.
6. Wochenpläne
Arbeitet man mit Wochenplänen, kann der individuelle Arbeitsstand in einem Kanban Board dokumentiert werden. Erledigte Aufgaben sowie Fragen zu den Aufgaben könnten den Karten angehängt werden. Eine Rückmeldung durch eine andere Person (z. B. die Lehrkraft) ist zudem auf einzelnen Karten möglich.
7. Organisation von Klassenfahrten/Ausflügen/Klassenfesten
Wer bringt was mit? Was ist bis wann zu erledigen? Wer ist dafür verantwortlich? Die Planung von Aktivitäten mit der Klasse oder einem Kurs/einer gesamten Jahrgangsstufe wird übersichtlich und effizient, wenn Aufgaben mithilfe eines Kanban Boards festgehalten werden.
8. Reihen, Kompetenzen, Planung
Vielleicht ist das nicht unbedingt etwas für die gesamte Klasse oder den Kurs (vielleicht aber auch schon), sondern eher für die eigene Planung: Plant man eine Reihe, so könnte der Wissens- und Kompetenzaufbau (einer Klasse/eines Kurses) durch ein Kanban Board dokumentiert werden. Das motiviert, strukturiert und man kann sich sicher sein, dass man nichts vergessen hat. Eine gute Sache für’s Ref?!
9. Ganz persönlich
Es muss ja nicht immer nur der schulische Kontext sein: Auch im privaten Alltag kann ein Kanban Board hilfreich sein: Umzüge, Feste und Reisen planen? Geht auch mit Kanban.
Links zum Thema:
3. Geiger/Hering/Kummer (2020): Kanban – Optimale Steuerung von Prozessen, 4. Auflage, Hanser Hier einsehbar.
PS: Die Farben auf dem Beitragsbild sind frei gewählt und dienen primär der Unterscheidung der Spalten.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Kanban Boards erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Literaturunterricht mit digitalen Medien, Teil 2 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Als Fortführung des ersten Beitrages zu Ideen für einen Literaturunterricht mit digitalen Medien (Link hier) findet ihr nun fünf weitere Ideen in diesem Teil 2. Viel Spaß!
Haben die Schülerinnen und Schüler das Werk selbstständig gelesen, können auf digitalen Karten (Oncoo oder FLINGA) Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Werk haben, gesammelt werden. Eine thematische Gruppierung schließt sich im Plenum an, die Lehrkraft verschiebt die Karten entsprechend. Am Ende der Plenumsphase wird ein Screenshot dieser Karten gespeichert und am Ende der Reihe erneut aufgegriffen. Die Lernenden beantworten dann ihre Fragen vom Anfang der Reihe und erkennen so ihren eigenen Lernzuwachs.
2. Merkmale literarischer Epochen erarbeiten und sichern
Mithilfe von Padlet Timeline kann Wissen zu literarischen Epochen kollabarativ verschriftlicht werden. Darüber hinaus ist es auch denkbar, dass Gruppen arbeitsteilig Aspekte zu literarischen Epochen und/oder zum Autor/zur Autorin in einzelnen Spalten (Vorlage: Padlet Shelf) festhalten. Grundlagentexte bzw. Materialien dafür können von der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden, möglich ist auch eine selbstständige Materialrecherche durch die Schülerinnen und Schüler.
3. Autor*innen oder Epochen kennenlernen
Die Lernenden werten in Einzelarbeit Informationen bzw. Texte, Bilder, Audiodateien und Videos aus, die in einem interaktiven Bild von der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden. Diese werden in Partner- oder Gruppenarbeit geordnet, schriftlich festgehalten und anschließend im Plenum besprochen. Arbeitsaufträge können auch in das interaktive Bild integriert werden. Hier geht es zu mehr Informationen zu interaktiven Bildern und hier zu einem Tutorial zur Erstellung solcher Bilder.
4. Sprachkompetenz trainieren
In Bezug auf die literarische Gattung (Lyrik, Epik, Drama) kann ein Padlet zum Training der sprachlichen Fähigkeiten sowie Analyse- und Interpretationsfähigkeit durch die Schülerinnen und Schüler oder durch die Lehrkraft erstellt werden (Gedanke: Das, was ich ausdrücken kann, kann ich auch verstehen), in dem beispielsweise Sprachgerüste zur Analyse, zum thematischem Wortschatz etc. gesammelt wird. Dieses Padlet ist grundsätzlich unabgeschlossen und ist im Laufe der Zeit ständig erweiterbar. Es kann sowohl im Unterricht bei der Bearbeitung von Aufgaben als auch bei Aufgaben außerhalb des Unterrichts (z. B. Klausurübungsaufgaben) selbstständig durch die Lernenden genutzt werden. In dem Beitragsbild befindet sich ein Auszug aus einem solchen Padlet, das von den Lernenden selstständig erstellt wurde.
5. Textverstehen mit interaktiven Bildern trainieren
Statt Bilder interaktiv zu gestalten, kann man auch Texte interaktiv gestalten, indem man als Grundlage eines interaktiven Bildes ein Bild von einem Text hochlädt und dann an entsprechenden Stellen Hilfen markiert, die die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf aufrufen. So schafft man auch automatisch eine Differenzierungsmöglichkeit.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Literaturunterricht mit digitalen Medien, Teil 2 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Interaktive Karten im Unterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man interaktive Karten im Unterricht einsetzen?
Im Anschluss findest du fünf Ideen für den (kollaborativen) Einsatz von interaktiven Karten in verschiedenen Fächern. Falls du zunächst allgemeine Informationen zu interaktiven Karten und deren Erstellung suchst, wirst du hier fündig. Viel Spaß!
1. Orte, Regionen, Länder vorstellen
Wodurch zeichnet sich dieses Region aus? Welche Aktiväten kann man in xy machen? Welche Dinge ereigneten sich an Ort xy? Fragen, zu denen die Lernenden (in verschiedenen Fächern) recherchieren und ihre Ergebnisse auf einer digitalen Karte festhalten können. Das Einfügen von Links, Audiodateien u. v. m. ist dabei möglich.
2. Kulturen vergleichen
Auch, aber nicht nur im Fremdsprachenunterricht eigenen sich interaktive Karten für einen aspektorientierten Kulturvergleich. Die Schülerinnen und Schüler markieren auf der Landkarte Orte und fügen entsprechende Informationen zu vorgegebenen Themen ein. Eine farbliche Kodierung der Posts ist zusätzlich denkbar.
3. Prozesse nachzeichnen
Wie kommt das T-Shirt eigentlich in unseren Kleiderschrank? Solche und andere Prozesse können auf interaktiven Karten anschaulich nachgezeichnet werden, wodurch auch z. B. ein Gefühl für die zu überwindbaren Wege/Distanzen entsteht.
4. Personen vorstellen
Wichtige Meilensteine, kleine Anekdoten, zentrale Informationen etc. über eine Persönlichkeit lassen sich mit interaktiven Karten veranschaulichen und präsentieren. So lässt sich das Leben einer Person unterhaltsam, interaktiv und visuell ansprechend nachzeichnen.
5. Klassenkarten/Social Travelling/Freizeitempfehlungen
Woher kommen die Lernenden? Welche Reisetipps/Ausflugtipps teilen sie mit den Anderen? Zur Stärkung des Gruppengefühls können auch Informationen von oder über Klassenmitglieder(n) in einer Karte festgehalten werden. Solch eine Karte kann auch im Verlaufe eines oder mehrerer Jahre erweitert werden.
Für weitere Inspiration zu digitalen Produkten, die die Lernenden erstellen können, klicke hier.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Interaktive Karten im Unterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag The Digital Age erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ausgeschrieben müsste der Titel dieser Reihe der EF lauten ,,Communicating in the Digital Age“, für den Beitrag habe ich jetzt einfach einmal die Kurzvariante gewählt ;-). Viel Spaß!
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ideen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte zu vielen Themen finden sich in Englischbüchern für die Oberstufe, eine Suche im Internet nach aktuelleren Statistiken, Texten usw. lohnt sich aber natürlich auch. Am Ende dieser Reihe kann beispielsweise der Klausurtyp Schreiben mit Leseverstehen (integriert)/Hör-(Seh)verstehen (isoliert) stehen, was durch Videos oder Hörbeiträge gut trainiert werden kann.
How do teenagers communicate?
Darüber, wie die Schülerinnen und Schüler heutzutage kommunizieren, können die Lernenden zunächst einmal ins Gespräch kommen. Dazu können Umfragen digital generiert und durchgeführt werden, deren Ergebnisse eine Grundlage für ein Gespräch bieten (z. B. mit Mentimeter oder CryptPad). Mithilfe von Interview- bzw. Diskussionsfragen (kann man auch digital vorbereiten und auf einer großen Projektionsfläche einblenden) können außerdem Gespräche in Partner- und Gruppenarbeit angeregt werden. Im Folgenden sind noch zwei Texte angegeben, die in diesem Zusammenhang thematisch interessant sein könnten.
Text by Katy Steinmetz (2018): Teens are over face-to-face communication, study says. TIME (available online)
Text by Jamie Durcharme (2018): What is phubbing? TIME (available online)
Who are you online?
Common Sense Education hat unter dem Titel ,,Teen Voices“ eine Playlist von zehn Videos veröffentlicht, bei denen es um unterschiedliche Aspekte der Online-Identität, Freundschaften in sozialen Medien, Verhalten im digitalen Raum u. v. m. geht. Zu der Playlist kommt ihr hier. Die Videos bieten gute Grundlagen für Diskussionen, regen zum Nachdenken an und trainieren das Hör-(Seh)Verstehen. Zwei Videos mit Beispielfragen verlinke ich euch direkt im nächsten Abschnitt, ein Durchstöbern der gesamten Liste lohnt sich dennoch.
Video: Who are you on social media? (Link to video here)
Video: Friendships and boundaries (Link to video here)
What is a digital footprint?
Welche Informationen und Spuren hinterlassen wir eigentlich, wenn wir uns im digitalen Raum bewegen? Um diese Frage geht es zunächst in diesem Video ,,Introduction to the Digital Footprint“, Link here. Fragen, die darin beantwortet werden, lauten:
In diesem Zusammenhang kann auch ein Video aus der im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten Playlist mit dem Titel ,,Oversharing and Your Digital Footprint“ sein (Link to video here). Fragen, die in diesem Video eine Rolle spielen, lauten
Ein wenig komplexer, aber dafür umso interessanter, wird es in dem TED-Talk über „Psychological Targeting“. In dem 15-minütigen Video erklärt die Psychologin Sandra Matz, wie durch den digitalen Fußabdruck Profile extrahiert werden, die dann im Anschluss für weitere Zwecke (z. B. Werbung) genutzt werden. Wie diese Mechanismen funktinieren, was Facebook damit zu tun hat und welche Konsequenzen das für unsere Zukunft haben wird, kann man in ihrem Talk (Link hier) anhören. Es besteht bei YouTube-Videos auch die Möglichkeit, automatische Untertitel anzeigen zu lassen oder die Videos individuell anzuschauen, sodass individuelle Pausen eingelegt werden können. Folgende Fragen spielen im Talk eine Rolle:
Navigating digital information
John Green, Autor und Gründer der erfolgreichen Serie ,,Crash Course“ auf YouTube, moderiert elf Videofolgen zum übergeordneten Thema Navigating Digital Information. Hier geht es zur gesamten Playlist, die unter veschiedenen Aspekten interessant für den Unterricht sein kann: Wie finde ich glaubwürdige Informationen im Netz? Was kann ich gegen Falschinformationen tun? Was ist ein Algorithmus und wie beeinflusst er uns unsere Sichtweise, z. B. auf sozialen Medien (Folge 11)?
Video (Folge 3): Lateral Reading: How to find trustworthy information. Link here
Wortschatz
Zum Thema passende neue Wörter können reihenübergreifend in einem gemeinsamen Dokument kollaborativ gesammelt (und ggf. erklärt) werden. Dazu kann ein Whiteboard genutzt werden, ein Padlet, ein Office-Dokument oder auch ein AnswerGarden, der über einen längeren Zeitraum (kann eingestellt werden) bestehen bleibt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, thematisch neue Wörter selbstständig in dieses wachsende Dokument/Tool einzutragen. Es ist denkbar, dazu eine feste Zeit (z. B. wenige Minuten gegen Ende einer Stunde) einzuräumen. Diese Sammlung dient dann auch als Sprachgerüst für weitere Stunden sowie als Lernhilfe/Wiederholung für die Klausur.
Research project
Lernende können kurze Vorträge über die meist genutzten Dienste aus dem Internet vorbereiten und präsentieren. Kritische Stimmen zu Datenschutz und Macht der Unternehmen können dabei ebenso thematisiert werden wie die Geschichte und voranschreitende Entwicklung der Tech-Welt und die (positiven) Veränderungen, die sie brachten und bringen. Mögliche Firmen wären z. B. Alphabet/Google/YouTube, Facebook/Instagram/WhatsApp, Amazon, Apple, YouTube, TikTok etc.
Writing a blog (entry)
Im digitalen Zeitalter wird vielfach medial schriftich über Blogs oder Online-Magazine kommuniziert ( – Hier findest du mehr Informationen zu Blogs und dem Aufbau von Blogbeiträgen). Möchte man die Lernenden Artikel selbst produzieren lassen, kann man dies beispielsweise mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert tun. Durch Aufrufen der Seite, Eingeben eines Titels und das Drücken auf Publish wird eine Web-Adresse generiert, unter der man schreiben und die Einträge finden kann. Der Einsatz von anderen Tools für das Bloggen ist natürlich auch möglich.
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
(Unbezahlte Werbung ohne Auftrag)
Der Beitrag The Digital Age erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Kommunikation erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Was kann man zum Thema Kommunikation (mit digitalen Medien) so machen?
Die folgenden Ideen für eine Reihe in der EF sind als Inspiration, natürlich nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte, die als Grundlage für Stunden/eine Reihe dienen, findet man z. B. in einschlägigen Deutschbüchern für die Oberstufe. Links zu Videos und Texten etc. sind teilweise auch im Beitrag integriert. Viel Spaß!
Einführung/Annäherung
Theorien
Analyse von Kommunikationssituationen
Schreibtraining: Kurzgeschichtenanalyse
ODER Schreibtraining: Materialgestütztes Schreiben
Führ mehr Inspiration zu Reihen klicke hier.
Teile diesen Beitrag mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Foto: Bild aus dem Video des BR (Link im Beitrag)
(Unbezahlte Werbung)
Der Beitrag Kommunikation erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>