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…für den Distanz-, Hybrid- und Präsenzunterricht

Welche digitalen Produkte können Lernende erstellen und (online sowie offline) präsentieren?

In diesem Beitrag findest du zu dieser Frage zwölf Ideen für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen inkl. Verlinkungen zu den entsprechenden Tools. Falls ihr ein Lernmanagementsystem an der Schule habt, kann man viele Produkte auch mit den dort zur Verfügung gestellten Programmen herstellen.

Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.

  1. Poster

In der einfachen Variante kann eine Folie mit einem Präsentationsprogramm als Poster hergestellt werden. Tools wie Canva bieten auch Vorlagen für Poster an. Eine weitere Möglichkeit für interaktive Poster bietet das Tool Glogster, das intuitiv bedienbar ist. Für Glogster existiert eine Testversion. Mit Blogposter kann man ein eigenes Bild (Poster) dann auch wirklich in Postergröße (mit einem DIN-A4-Drucker) ausdrucken, falls man das für das analoge (Klassen)Zimmer möchte.

2. Präsentation

In diesem Beitrag habe ich Tools zusammengefasst, mit denen Präsentationen individuell oder kollaborativ erstellt werden können.

3. Infografik oder Flyer

Besonders intuitiv können Infografiken oder Flyer beispielsweise mit Canva hergestellt werden, das auch in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Vorlagen bietet.

4. Quiz in Chatform

Dafür eignet sich der deutsche Anbieter Learning Snacks, welcher für die Erstellung von Learning Snacks durch Lernende die Classroom Funktion eingerichtet hat. Hier geht es zu einem Tutorial.

5. Blog

Bloggen ist mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert möglich, man sollte allerdings nicht den Link zur erzeugten Seite von Telegraph vergessen. Bloggen kann man auch mit WordPress oder man bildet das Bloggen mit einem Padlet nach.

6. Multimediales Buch

Multimediale Bücher können mit dem Book Creator hergestellt werden. Links und Audiodateien werden dort ansprechend und einfach integriert. Hier geht es zu einem Tutorial.

7. Broschüre

Für die Herstellung von Broschüren eignen sich Schreibprogramme eines Lernmanagementsystems, z. B. bei MS 365 oder G Suite for Education. Ähnliche Funktionen bietet auch CryptPad. Hier geht es zu einem CryptPad-Tutorial.

8. Interaktives Bild

Interaktive Bilder sind mit Genially oder Thinglink produzierbar.

9. Video

Erklärvideos, Videocollagen oder weitere kreative Filme kann man mit dem Handy oder Tablet produzieren. Hier geht es zu einem Tutorial am Beispiel des iPads.

10. Fotocollage

Präsentationsprogramme, m. E. insbesondere auch FLINGA, eignen sich für die Herstellung von Fotocollagen.

11./12. Interaktive Karte und Zeitstrahl

Padlet ermöglicht die Erstellung von beidem sowohl individuell als auch kollaboartiv. Hier geht es zu Ideen für den Einsatz von interaktiven Karten im Unterricht.

Add On: Lernportfolios können mit Schreibprogrammen, Padlet oder Seesaw produziert werden.

Hast du weitere Ideen für digitale Tools? Schreibe sie gerne in die Kommmentare, damit noch mehr Personen davon profitieren können.

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Distanzlernen konkret https://digitales-klassenzimmer.org/distanzlernen-konkret/ https://digitales-klassenzimmer.org/distanzlernen-konkret/#respond Sat, 24 Oct 2020 12:48:10 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=5770 Überlegungen aus der Praxis

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Überlegungen aus der Praxis

Wenn ich, einer meiner Kurse oder gar die ganze Schule ab sofort in Quarantäne müsste, was würde ich dann eigentlich ganz konkret tun?

Diese von mir an mich selbst gestellte Frage bildete die Initiation für diesen Beitrag.

Im letzten März, April und Mai mussten und konnten wir alle erste Erfahrungen mit dem Distanzlernen sammeln, uns im besten Fall darüber austauschen und reflektieren. So sind mittlerweile Handreichungen der Landesregierung NRW entstanden (verlinke ich u. a. am Ende des Beitrages), die Hilfe sowie Orientierung bieten und auch Verlage haben bereits Werke zum hybriden Lernen oder Fernlernen veröffentlicht. Diese bieten insgesamt wichtige Impulse für den Distanzunterricht sowie hybride Unterrichtskonzepte. Darüber hinaus entwickeln Schulen (individuelle) Konzepte für das Lernen auf Distanz, die bei einem erneuten Lockdown oder Quarantänemaßnahmen zum Tragen kommen sollen. Doch die folgende Frage wird für mich individuell, meine Situation und meinen Unterricht beantwortet werden müssen:

Wie würde ich meinen Unterricht von heute auf morgen umstellen, d. h. planen, organisieren und durchführen, wenn für einzelne Kurse oder gar die ganze Schule Distanzlernen (bzw. nun rechtlich als Distanzunterricht zu bezeichnen) eingerichtet werden müsste? Im Anschluss einige Überlegungen dazu inkl. Fazit.

Disclaimer: Schulen, Ausstattungen, Lernende und Lehrende sind natürlich verschieden. Deshalb sind die folgenden Aspekte – wie immer – nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.

  1. Kommunikation sicherstellen

Damit alle Lernende aus Klassen und Kursen erreicht werden können, sollten mindestens entsprechende Telefonlisten oder E-Mail-Listen vorliegen. Da davon auszugehen ist, dass (fast) jeder in einer weiterführenden Schule ein Handy besitzt (vgl. JIM-Studie), kann für den Notfall eine gemeinsame Gruppe – entwender in einem Lernmanagement-System, über einen anderen (sicheren) Messenger-Dienst oder ein digitales Tool – eingerichtet werden. Diese Kommunikationskanäle können bereits eingerichtet werden, bevor es zum Distanzunterricht kommt und der Umgang damit kann geübt werden, sodass eine Umstellung auf Distanzkommunikation reibungslos funktioniert.

Im Vorfeld werden beispielsweise für diesen Kommunikationskanal Absprachen zu folgenden Fragen geklärt:

  • Wann und wie oft soll der Kanal abgerufen werden?
  • In welchem Zeitfenster oder bis wann ist man als Lehrperson grundsätzlich erreichbar?
  • Wie und wo werden Aufgaben und Termine notiert (Abgabe von Aufgaben, für videobasierten Unterricht)?
  • etc.

Möglich mit: E-Mail (Verteiler), Messenger-Dienste (Telefon), schulinternes Lernmanagementsystem

2. Transparenz in Bezug auf den Unterricht herstellen

Für die eigene Planung, aber auch als Herstellung von Transparenz und Motivation können Lerninhalte und Kompetenzen, die innerhalb einer Reihe erworben werden sollen, in einem Kanban Board festgehalten werden. Diese Lerninhalte und Kompetenzen werden im Fortlauf der Reihe in die entsprechenden Spalten verschoben, sodass jeder im Kurs sehen kann, was schon geschafft wurde, woran gearbeitet wird und was noch zu erledigen ist. Einzelne Karten auf einem Board können auch mit weiteren Links, Bildern, Dateien, Aufgaben etc. versehen werden.

Möglich mit: Trello, Padlet, CryptPad

3. Aufgabenauswahl vornehmen

Ist geklärt, wo Aufgaben kommuniziert werden, müssen von Lehrenden Entscheidungen darüber getroffen werden, welche Aufgaben konkret im Unterricht eingesetzt werden. Bei diesen Überlegungen spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle: Die Aufgabe sollte u. a. unten den Distanzbedingungen organisatorisch, zeitlich sowie vom Anforderungsniveau angemessen sein. Weiterhin ist im Vorfeld zu bedenken, was mit den Ergebnissen passieren soll: Werden diese z. B. in einer Videokonferenz präsentiert, selbst oder durch die Lehrkraft kontrolliert? Hier gilt es natürlich auch zu berücksichtigen, dass die eigene Zeit (als Lehrkraft) begrenzt ist.

Wichtig erscheint bei der Auswahl jeglicher Aufgaben im Distanzunterricht die Herstellung von inhaltlicher Klarheit. Die Aufgaben so zu formulieren, dass verständlich ist, was mit welchen Mitteln mit wem bis wann zu tun ist, trägt dazu bei, dass Ziele klar erreicht werden können und Ergebnisse eine höhere Qualität aufweisen. Dazu zählt auch die Transperenz der Kriterien, die es in Bezug auf ein zu erstellendes Lernprodukt zu erfüllen gilt. Eine Möglichkeit, Rückfragen zu den Aufgaben zu stellen (im Verlauf des Beitrages mehr dazu), hilft es, Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Aufgabe abzubauen oder auszuräumen.

3. Lernvideos sichten oder aufnehmen

Neue Lerninhalte können u. a. mit Lernvideos vermittelt werden. Diese kann man selbst erstellen, es existieren aber auch schon viele Lernvideos (in Netz), die sich für einen Unterrichtseinsatz eignen. Eine Suche bei Videoplattformen (z. B. YouTube) lohnt sich m. E. bestimmt.

Hier geht es zu einem Beitrag dazu, wie man Videos selbst erstellen kann.

3. Mit Wochenplänen oder Projekten arbeiten

Asynchrone Arbeit wird durch die Arbeit an einem Wochenplan oder einem Projekt möglich. Die Ergebnisse könnten im videobasiertem Unterricht präsentiert werden. Eine Vereinabrung darüber, wie sich Lernende Hilfe/Beratung einholen können, ermöglicht es, Aufgaben und Projekte erfolgreich zu bewältigen.

Praxisratgeber zur Umsetzung von Projektunterricht gibt es zum Beispiel von Anna Klein & Jan-Martin Klinge (einfach mal in der Suchmaschine eingeben).

4. Kollaboratives Arbeiten ermöglichen

Partner- oder Gruppenarbeiten sind auch von zuhause mifhilfe von digitalen Tools möglich. Dabei arbeiten mindestens zwei Personen an einem kollaborativen Produkt. Damit die Erarbeitung möglichst reibungslos funktioniert, ist es sinnvoll, die Lernenden früh mit den verwendeten Tools vertraut zu machen, die kollaboratives Arbeiten auch asynchron ermöglichen. Hier geht es zu einem Artikel, in dem erläutert wird, wie ich im Präsenzunterricht kollaboratives Arbeiten mit einer Klasse 9 geübt habe.

Möglich mit: MS 365, Google Drive, Apple-Anwendungen, Padlet, Etherpads, CryptPad etc.

5. Videobasierten Unterricht und Breakout-Räume einsetzen

Gibt es eine Möglichkeit, videobasierten Unterricht durchzuführen, so sollten die Termine dafür frühzeitig kommuniziert werden. Sinnvoll kann es auch sein, gemeinsam (in der Schule, durch eine Übung mit dem Kurs von zuhause, durch einen schulübergreifenden Distanzlerntag) zu üben, wie man sich in die Systeme einloggt, wie man mit der Technik umgeht oder seinen Bildschirm teilt.

Sind Termine mit einer Klasse oder einem Kurs festgelegt, könnte den Lernenden im Zusammenhang mit der Unterrichtsplanung mitgeteilt werden, was im videobasierten Unterricht einer bestimmten Woche/eines Tages passieren wird: Sollen Ergebnisse präsentiert werden, werden Fragen geklärt, sollen kleine Diskussionsfragen vorbereitet werden etc. ? Die Möglichkeit, innerhalb einer Videokonferenz Untergruppen zu bilden (sogenannte Breakout-Rooms) ermöglicht weitere Unterrichtsformen, z. B. Gruppenarbeit (in der etwas erarbeitet, präsentiert oder diskutiert wird).

6. Fragen klären und Beratung ermöglichen

Vor allem beim Distanzlernen und asynchronen Unterrichtskonzepten werden sich Fragen bei den Lernenden ergeben, die nicht immer unmittelbar beantwortet werden können. Insofern können verschiedene Möglichkeiten dazu beitragen, diesen Fragen einen Raum zu geben, um sie zu klären. Dazu zählen m. E. (als Ideen)

  • Schülerkommentare unter Aufgaben zu ermöglichen (auf die eine Lehrkraft antwortet),
  • einen zentralen digitalen Ort für Fragen (eines Kurses) bereitstellen,
  • eine Sprechstunde für Fragen einrichten,
  • bei videobasiertem Unterricht genug Zeit für Fragen lassen,
  • zu bestimmten Zeiten über einen Chat erreichbar sein
  • etc.

Möglich mit: Persönlichem Lernmanagementsystem, Videokonferenztools etc.

7. Portfolioarbeit nutzen

Der Einsatz von (digitalen) Portfolios ist eine Möglichkeit, den Lernprozess sowie dessen Reflexion individuell – auch über Distanzen hinweg – zu begleiten. Zu Portfolios gibt es mittlerweile nicht nur sehr viele Handreichungen, sondern auch digitale Tools, diese anzufertigen.

Möglich mit: digitalen Schreibdokumenten jeglicher Art, Seesaw, Book Creator etc.

8. Transparenz über Inhalte und Kompetenzen für Leistungsüberprüfungen herstellen

Veränderte Unterrichtsbedingungen erfordern m. E. grundsätzlich veränderte Leistungsüberprüfungsformen (hier ein Artikel dazu). So oder so wird es von den Lernenden wahrscheinlich als hilfreich empfunden, Anforderungen für Leistungsüberprüfungen digital festzuhalten und transparent zu machen.

Möglich mit: Lernmanagementsystem, MS 365, Apple-Anwendungen, Google Drive, CryptPad, Padlet etc.

Fazit

Die Umstellung auf oder Integration von Distanzunterricht kann schon gut in Präsenzlernphasen vorbereitet werden. Der Umschwung von Präsenz- auf Distanzunterricht fällt sicherlich leichter, wenn die Möglichkeit besteht, Tools im Präsenzunterricht bereits vorzustellen, zu nutzen und den Umgang damit systematisch einzuüben. Hier spielen natürlich auch übergreifende schulische Konzepte und rechtliche Vorgaben eine wichtige Rolle.

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Quellen:

Dreier/Krommer/Nölte/Schmitz (2020): Zeitgemäße Prüfungsformate für den Distanzunterricht (am Beispiel des Faches Deutsch in NRW). Hier einsehbar. [eingesehen am 24.10.2020]

Klee/Krommer/Wampfler (2020): Impulse für das Lernen auf Distanz. Online hier verfügbar. [erneut eingesehen am 24.09.20]

MSB (2020): Handreichung für lernförderliche Verknüpfung und Präsenz- und DIstanzunterricht. Online hier verfügbar [eingesehen am 28.09.2020]

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Präsentationen https://digitales-klassenzimmer.org/praesentationen/ https://digitales-klassenzimmer.org/praesentationen/#respond Fri, 17 Jul 2020 15:01:47 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=5038 Klassiker, freie Software und weitere Möglichkeiten

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Klassiker, freie Software und weitere Möglichkeiten

Wie und womit können Lernende eine digitale Präsentation (kollaborativ) erstellen?

1. Power Point – der Präsentations-Klassiker. Wer Zugang zu PowerPoint in Office 365 hat, kann einzeln oder kollaborativ an Präsentationen arbeiten. Link für die Präsentation erzeugen, mit anderen teilen und schon kann gemeinsam produziert werden.

2. Keynote – Die Apple-Software ermöglicht eine Präsentationserstellung mit Folien – alleine und kollaborativ. Wie bei PowerPoint im Office-Paket kann ein Link generiert werden, der mit anderen geteilt wird, sodass gemeinsam an der Präsentation gearbeitet werden kann.

3. CryptPad – Mit der freien Software können einzeln sowie kollaborativ Präsentationen erstellt werden. Hier gibt es mehr Informationen zu CryptPad und hier kommst du zu einem Einblick in CryptPad in Form eines kurzen Tutorials mit Bildern.

4. FLINGA Whiteboard – Die Präsentationserstellung erfolgt nicht mit Folien, sondern über ein Whiteboard, auf dem Elemente, Texte, Links etc. angeordnet und miteinander verbunden werden können. Dadurch entsteht ein großes Gefüge, bei dem Elemente näher herangezoomt sowie herusgezoomt werden können. Hier geht es zu einem FLINGA Whiteboard Tutorial.

5. Genially – Bei dem Tool Genially gibt es die Möglichkeit, ,,klassische“ Präsentationen (mit Folien/Slides) zu erstellen und diese auch durch Einfügen von beispielsweise Videos oder Audiodateien interaktiv zu gestalten. Eine alternative und interessante Präsentationsmöglichkeit ist zudem durch interaktive Bilder möglich. Auf ein ausgewähltes Hintergrundbild können Markierungen gesetzt werden (im Bild durch rote Icons angezeigt), die dann durch Anklicken Felder wie Text, Bilder, Links, Videos oder Audiodateien öffnen. Hier kommst du zu einem Genially-Tutorial. Solche interaktiven Bilder können auch mit dem Tool ThingLink hergestellt werden.

Einblick in Genial.ly: Interaktives Bild (Beispiel)

6. Prezi – Mit Prezi kann man Präsentationen erstellen, die dynamisch wirken, was unter anderem damit zusammenhängt, dass man einzelne Elemente anzoomen oder herauszoomen kann und bei einem Anzoomen dann weitere Elemente geöffnet werden können. Es gibt mittlerweile auch Tutorials, die diese Effekte mit Power Point nachstellen, hier geht es zu einem entsprechendem Video.

7. Canva – Auch bei Canva gibt es viele Vorlagen für Präsentationen, die grundsätzlich einzeln oder kollaborativ bearbeitet werden können. Die Vorlagen sind sehr kreativ ausgerichtet und es gibt eine einfach zu bedienende Leiste, bei der durch Anklicken Elemente wie Videos, Bilder, Text, Icon etc. hinzugefügt werden können. Hier geht es zu mehr Informationen zu Canva.

Beispiel: Eine Präsentation mit Canva erstellen

8. H5P – Mit der freien Software H5P können Präsentationen im Folien-Stil erstellt werden und diese bieten die Möglichkeit zur interaktiven Gestaltung durch Hinzufügen von Quizzen o. Ä. auf den einzelnen Folien. H5P erfordert auf die Dauer jedoch eine Plattform, in die die Inhalte eingebettet werden können (z. B. Moodle oder WordPress). H5P bietet neben diesem Inhaltstyp noch viel mehr, z. B. die Erstellung von interaktiven Videos. Hier gibt es ein Tutorial dazu.

Einblick in eine Präsentation mit H5P (Seite von H5P)

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Beitragsbild: Beispiel für ein interaktives Bild auf der Seite von Genially

Hier kommst du zu mehr Inspiration in Bezug auf digitale Produkte.

Hier erfährst du, wie ich kollaboratives Arbeiten mir den Lernenden konkret geübt habe.

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Hybrides Lernen https://digitales-klassenzimmer.org/hybrides-lernen/ https://digitales-klassenzimmer.org/hybrides-lernen/#respond Thu, 25 Jun 2020 06:35:41 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=4269 Überlegungen aus der Praxis

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Überlegungen aus der Praxis

Wie kann eine Verzahnung von Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz gelingen? 

Die Dringlichkeit einer Antwort auf die Frage, wie denn nun ein gewinnbringendes hybrides Lern- und Unterrichtskonzept, also eine Verzahnung von Präsenzlernphasen in der Schule und Lernen von einem anderen Ort (Distance Learning) aussehen könnte, ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Die folgenden Ausführungen zu diesem Themenkomplex integrieren persönliche Überlegungen sowie bisherige Erfahrungen mit hybridem Lernen.

Vorüberlegungen

Schulen an sich sind heterogen. Sie greifen auf individuelle technische Schulausstattungen, verschiedene Lehrkräfte (und deren technische Ausstattung) sowie verschiedene Schülerinnen und Schüler (und deren technische Ausstattung) zurück, zudem weisen sie verschiedene Konzepte vor. In diesem Kontext lässt sich die Forderung nach Dienstrechnern, Lernendengeräten, WLAN, aber auch geeigneten Lernorten und -räumen nennen. Hinzu kommt die Auswahl geeigneter Systeme (Software), mit denen gearbeitet werden soll, bei denen nicht nur die Funktionalität und Handhabbarkeit, sondern auch der Datenschutz eine wesentliche Rolle spielt. Aber nicht nur die Hardware und Systeme machen Schulen heterogen, sondern auch die Haltung aller Beteiligten gegenüber der (schulischen) Digitalisierung und Veränderungsprozessen generell. Was weiterhin zu berücksichtigen ist, ist die Überzeugung der Selbstwirksamkeit, also die Zuversicht, (Digitalisierungs)Prozesse erfolgreich bewältigen zu können, was u.a. eng mit der Motivation verknüpft ist (Krapp/Ryan 2002, 57f.). Alle diese Aspekte sind in einen rechtlichen Rahmen eingebunden, der individuelle Umsetzungen einzelner Schulen absteckt. 

Elemente des hybriden Lernens

Was meinen wir, wenn wir von Präsenzunterricht oder Distanzlernen sprechen? Um das zu klären, wird im Folgenden umrissen, welches Verständnis einzelner Begriffe für diesen Beitrag vorliegt.

  1. Präsenzunterricht oder auch Präsenzlernphase wird grundsätzlich verstanden als als Lernen und Unterrichten, bei dem die Lehrkraft und die Lernenden sich am selben analogen, physischen Ort befinden. Für den Präsenzunterricht ergeben sich folgende Gestaltungsmöglichkeiten:

   a) mit digitalen (und online) Elementen, z. B. durch digitales Material

   b) ohne digitale Elemente

2. Unter Lernen auf Distanz werden all diejenigen Elemente gefasst, bei denen Lernende und Lehrkraft sich an physisch (analog) verschiedenen Plätzen befinden. So ergeben sich für den Distanzunterricht folgende Ausdifferenzierungen: 

 a) Videobasierter Unterricht mit einer Lehrkraft

b) Videobasiertes Lernen ohne Lehrkraft, d.h. digitale Lernphasen in Partner- oder Gruppenarbeit

c) Analoges Lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit, bei der die Lehrkraft für Nachfragen (z. B. punktuell über einen Chat) erreichbar ist

d) Analoges Lernen ohne Lehrkraft in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit ohne direkten Zugriff auf eine Lehrperson

Auch für die benannten Arten von Lernen auf Distanz können folgende Gestaltungsmöglichkeiten ausgemacht werden:

  • mit (weiteren) digitalen (und online) Elementen (z. B. interaktives Material)
  • ohne weitere digitale Elemente (analoges Material, z. B. Schulbuch)

Ein Stundenplan für ein hybrides Lern- und Unterrichtskonzept

Möchte man flächendeckend hybrides Lernen implementieren, ist es sinnvoll, dafür ein entsprechendes Stundenplansystem zu schaffen. Dieser Stundenplan sollte der Tatsache Rechnung tragen, dass Distanzlernphasen jeglicher Art, wie auch im vorangegangenen Abschnitt beschrieben, im Stundenplan angemessen widergespiegelt werden. Das bedeutet, videobasiertem Unterricht einen Rahmen im Stundenplan zuzuschreiben (z. B. durch die Zuordnung von Tagen und Klassen/Stufen). Auch ,,Haus“-Aufgaben bzw. weitere Elemente des Lernens auf Distanz, wie vorangegangen dargelegt, könnten einen neuen Stellenwert bekommen. Aus den Überlegungen ergeben sich folgende Vorschläge:

  • Feste Präsenzlerntage für Klassen/Jahrgangsstufen
  • Entsprechende Zuordnung von Lehrkräften zu ausgewählten (mehreren, aber nicht allen) Klassen/Jahrgangsstufen
  • Einführung von klassen- und jahrgangsstufenspezifischen ,,Distanzlerntagen“, die in bestimmten Zeitfenstern durch eine Lehrkraft betreut werden können, damit eine Form von Lernen auf Distanz (siehe oben) mit der Lehrkraft ermöglicht wird.

Organisation von videobasiertem Unterricht

Videobasierter Unterricht im Kontext von Distanzlerntagen könnte auf verschiedene Art und Weise organisiert werden:

  • Fachlehrerinnen und Fachlehrer einer Klasse vereinbaren feste Termine für ein Fach im Abgleich mit ihren Stundenplänen sowie den Plänen der Klassen- und Jahrgangsstufen. Diese Termine gelten über eine vorher festgelegte Wochenanzahl und werden zu einem vereinbarten Zeitpunkt in ihrer Umsetzbarkeit überprüft und ggf. angepasst.
  • Fachlehrerinnen und Fachlehrer einer Klasse legen individuelle Termine wochenweise fest. Dies kann durch ein digitales Buchungssystem möglich gemacht werden, z.B. indem über ein Tool Lehrkräfte für jede Klasse digital ihre Zeiträume eintragen, was für alle übersichtlich nachvollziehbar ist. Für so etwas eignen sich beispielsweise die Tools Trello oder Padlet, leisten kann dies aber auch ein Office-Dokument (oder entsprechende Alternativen), das mit allen geteilt wird.

Merkmale hybriden Lernens

Im Sinne der Meyerschen Grundüberlegungen wird im Anschluss versucht, die zehn Merkmale guten Unterrichts für das hybride Lernen zu konkretisieren. 

1. Klare Strukturierung:

Die Grundlage für eine klare Strukturierung sollte auf der organisatorischen Ebene durch die Konstruktion eines entsprechenden Stundenplans geschaffen werden. Auf didaktischer Ebene geht es um eine sinnvolle Verzahnung der Distanzlernphasen sowie des Präsenzunterrichts. Dieses kann orchestriert werden durch eine (fächerweise) klare und eindeutige Ansprache beispielsweise darüber, …

  • welche Aufgaben in welchen Phasen zu welchem Zweck eingesetzt werden
  • wann Aufgaben verteilt sowie abgegeben werden sollen
  • in welcher Weise/in welchen Systemen die Aufgaben/oder Teilaufgaben abgegeben bzw. hochgeladen werden sollen (Stichwort: Lernmanagementsysteme)
  • welche Hilfestellungen wie eingeholt werden können
  • wann und wie Zwischenergebnisse/Aufgaben präsentiert und besprochen werden

2. Echte Lernzeit

Präsenz- und Distanzlernphasen sollten maximal effektiv zum Lernen genutzt werden. Das ist dadurch möglich, dass generell organisatorische Fragen, Fragen zur Unterrichtsstrukturierung, aber auch zur Aufgabenstellung so weit minimiert werden, dass eine maximal inhaltliche Arbeit möglich wird. Das ist durch eine klare Kommunikation, z. B. über Abläufe, Rollen und Funktionen sowie eine Auslagerung weiterer grundsätzlicher Fragen durch digitale Kommunikationskanäle oder feste Fragezeiten möglich (Idee: digitale Sprechstunde).

3. Lernförderliches Klima

Beim hybriden Lernen werden Beziehungen nicht nur in der (analogen) face-to-face Kommunikation, sondern auch durch die Kommunikation über digitale Kanäle gepflegt. Dazu zählen gegenseitiger Respekt durch eine klare Haltung gegenüber Mobbing, eine lernförderliche Fehlerkultur, Einhaltung von Regeln und Gerechtigkeit gegenüber jedem Einzelnen (Meyer 2004, 47f.). Die Initiation von kollaborativen Phasen, aber auch kleine Spiele und Unterhaltungen, die über Unterrichtsinhalte hinausgehen, können im Distanzlernen sowie im Präsenzunterricht zu einem lernförderlichen Klima beitragen. Zudem wird im Klassenchat, in Videokonferenzchats o. Ä. respektvoll und gewaltlos miteinander kommuniziert.

4. Inhaltliche Klarheit

Inhaltliche Klarheit bezieht sich auf die Aufgabenstellung, den thematischen Stundengang sowie die Ergebnissicherung (Meyer 2004, 55). Sie liegt vor, wenn Transparenz über die Funktion der jeweiligen Phasen (wozu soll welche Phase im Präsenz- oder Distanzunterricht genutzt werden – z. B. Erarbeitung, Übung, Vertiefung) sowie für die Formulierung von Aufgaben hergestellt wird. Hier können auch agile Konzepte, wie Kanban oder eduScrum einen möglichen Rahmen bieten.

5. Sinnstiftendes Kommunizieren

Sinnstiftendes Kommunizieren umfasst die Etablierung einer Gesprächskultur, bei der Lernende ihre Interessen einbringen sowie vorhandenes Wissen mit neuem Wissen verknüpfen (Meyer 2004, 67f.). Die Initiation von Gesprächen kann durch das Einrichten von digitalen Kleingruppen in bei Videokonferenztools oder Systemen wie Teams erfolgen. Eine Praxis des Peer-Feedback unterstützt und initiiert zudem sinnstiftende Gespräche. Diese können durch digitale Medien auch über Distanzen hinweg synchron sowie asynchron medial schriftlich geführt werden. Wichtig bleibt natürlich eine sinnstiftende Gesprächskultur im Präsenzunterricht mit allen, Teilgruppen oder einzelnen Lernenden.

6. Methodenvielfalt

Methodenvielfalt meint eine Variation der Grundformen des Unterrichts (individualisierend, lehrgangsförmig, kooperativ, gemeinsam), der Verlaufsformen (Einstieg, Erarbeitung, Sicherung) und Handlungsmuster (Meyer 2004, 77) sowie der Sozialformen. Beim hybriden Lernen können unter anderem gewinnbringend eingesetzt werden: Projektarbeit, Flipped Classroom, jegliche kollaborative Arbeitsformen, z. B. Breakouts. Agiles Arbeiten mit Kanban oder eduScrum (siehe auch Punkt 4) kann dem Unterricht einen weiteren Rahmen geben.

Wanda Klee, Axel Krommer und Philipp Wampfler konkretisieren in ihrem Beitrag zu Impulse für das Lernen auf Distanz weiterhin, wie eine offene Projektarbeit in der Praxis aussehen kann. Weiterhin gibt Jan Martin Klinge auf seinem Blog Hinweise zur Konstruktion und Integration von Projektunterricht (inkl. Link zum Buch).

7. Individuelles Fördern

Individuelles Fördern bezieht sich auf alle Leistungsniveaus. Durch digitale Medien wird die individuelle Förderung auf eine neue Weise möglich. Sie kann durch differenzierende Aufgaben, interaktives Material, sowie die gesamte Anlage des Unterrichts (z. B. durch offene Formen) erfolgen. In der Zukunft werden adaptive Lernprogramme in diesem Bereich eine entscheidende Rolle zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung spielen.

8. Intelligentes Üben

Intelligentes Üben findet statt, wenn die Erarbeitungs- oder Aneignungsphase halbwegs abgeschlossen ist. Es dient der Automatisierung, der Qualitätssteigerung sowie dem Transfer. Lerngegenstände haben für die Lernenden eine subjektive Bedeutung, die Übungsmethoden werden variiert sowie Übungen regelmäßig wiederholt, wobei der zeitliche Abstand ausgedehnt wird (Meyer 2004, 104f.). Intelligentes Üben ist somit eng mit der Konstruktion und zeitlichen Bearbeitung von Aufgaben verknüpft. Aufgaben werden so gestellt, dass sie vielfältig und relevant erscheinen sowie eine zeitliche Umwälzung und Vernetzung des Gelernten in regelmäßigen Abständen – in Präsenz- sowie in Distanzlernphasen – ermöglichen.

9. Transparente Leistungserwartung

Da Phasen des Lernens auf Distanz beim hybriden Lernen gegenüber einer 5-Tages-Präsenzschulwoche erhöht sind, sind transparente Leistungserwartungen, angelehnt an die Kernlehrpläne, umso wichtiger. Diese, beispielsweise in Form von Checklisten oder Kriterienkatalogen, zugänglich zu machen, ist sicherlich in diesem Kontext besonders wertvoll. Regelmäßige Lernfortschritte sollten in einer klaren Form zügig zurückgemeldet werden. Weiterhin gilt auch für hybrides Lernen bisher weiterhin, dass am Ende eine schriftliche Leistungsüberprüfung erfolgt. Damit sind transparente Leistungserwartungen und Lernrückmeldungen zentral, um die Anforderungen unter den neuen, komplexen Bedingungen zu verdeutlichen. 

10. Vorbereitende Lernumgebung

Beim hybriden Lernen gibt es unterschiedliche Orte, an denen gelernt wird. In der Fernumgebung muss der Lernende sich selbst einrichten und organisieren, weshalb eine grundsätzliche Anleitung und Unterstützung dafür von Lehrkräfteseite, aber auch die Unterstützung durch die Elternseite, notwendig erscheinen. Hierzu zählen die zeitliche Selbstorganisation, die Wahl eines ruhigen Raumes, die Ordnungsstruktur des gewählten Arbeitsplatzes sowie die Bereithaltung von (analogen und digitalen) Lernwerkzeugen (Meyer 2004, 121). Dafür könnten fächerübergreifende Workshops für die Lernenden angeboten werden, in denen solche Aspekte thematisiert, diskutiert und als Routinen eingeübt werden. Sollte dies nicht greifen, könnte weitere Unterstützung durch ein individuelles Lerncoaching erfolgen.

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Quellen:

Klee/Krommer/Wampfler (2020): Impulse für das Lernen auf Distanz. Online hier verfügbar. [erneut eingesehen am 24.09.20]

Krapp/Ryan (2002): Selbstwirksamkeit und Lernmotivation. In: Hopf/Jerusalem (2002): Selbstwirksamkeit und Motivationsprozesse in Bildungsinstitutionen. Zeitschrift für Pädagogik, 44. Beiheift, S. 54-82.

Meyer, Hilbert (2004): Was ist guter Unterricht? Cornelsen Scriptor. Hier geht’s zum Buch (neue Auflage).

MSB (2020): Handreichung für lernförderliche Verknüpfung und Präsenz- und DIstanzunterricht. Online hier verfügbar [eingesehen am 28.09.2020]

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Videobasierter Unterricht https://digitales-klassenzimmer.org/videobasierter-unterricht/ https://digitales-klassenzimmer.org/videobasierter-unterricht/#respond Thu, 07 May 2020 13:44:44 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3535 Überlegungen und Kriterien

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Überlegungen und Kriterien

#distancelearning stellt Lehrkräfte sowie Referendarinnen und Referendare vor neue Herausforderungen: Wie kann lernwirksamer Unterricht für die Schülerinnen und Schüler gestaltet werden, wenn die Lehrkraft sowie Lernende sich nicht in einem gemeinsamen, analogen Raum begegnen, sondern sich über eine Videokonferenz sehen oder hören?

Sonja Senftleben, FL Deutsch und Medienberaterin, gibt in ihrem Blogbeitrag ,,Was ist guter, videobasierter Unterricht“ organisatorische sowie technische Hinweise und leitet selbst, angelehnt an Hilbert Meyers Kriterien für guten Unterricht, Kriterien für den videobasierten Unterricht ab. Zudem wird in dem Beitrag ein Beispiel für eine videobasierte Unterrichtsstunde nach dem klassischen Phasenmodell skizziert.

Hier findet ihr den Link zum Artikel. Sonja Senfleben ist bei Twitter unter @frausonnig zu finden. Falls jemand von euch Deutschlehrerin oder Deutschlehrer ist, findet unter diesem Link auch ihre Playlist zu Erklärvideos für den Deutschunterricht.

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QR-Codes in Schule und Unterricht https://digitales-klassenzimmer.org/qr-codes-in-schule-und-unterricht/ https://digitales-klassenzimmer.org/qr-codes-in-schule-und-unterricht/#respond Sat, 02 May 2020 12:34:24 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3422 Ideen für alle Fächer und Jahrgangsstufen

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Ideen für alle Fächer und Schulformen

Wie kann man QR-Codes sinnvoll in Schule und Unterricht einsetzen?

In den folgenden Ausführen findest du Ideen für den Einsatz von QR-Codes, die grundsätzlich für alle Schulformen, Fächer und Jahrgangsstufen geeignet sind. Grundlegende Informationen zu QR-Codes findest du in diesem Beitrag. Viel Spaß!

  1. Material

Durch QR-Codes auf Arbeitsblättern kann Material aus dem Netz in Form von Videos, Audiodateien, Texten zugänglich gemacht werden. Kontextualisierung, Arbeitsauftrag und Call to Action (z.B. Scan me! Scannen, um das Video zu sehen! etc.) hinzufügen und los geht’s.

2. Lernprodukte, z.B. (digitales) Plakat mit interaktiven Elementen

Plakate für das analoge Klassenzimmer werden durch QR-Codes mit digitalen und interaktiven Elementen versehen. Die Codes können bei der Betrachtung des Plakates individuell gescannt werden und bieten eine zusätzliche Quelle der Visualisierung und Erläuterung zum Thema. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Selbstüberprüfung für die präsentierten Plakatinhalte, z.B. durch Learning Snacks, die die Plakatgruppe auch vorbereitet.

Fernunterricht-Tipp: Solche Plakate können auch digital von den Schülerinnen und Schülern kollaborativ hergestellt werden, z.B. mit FLINGA Whiteboard.

3. Feedback

Persönliches, lernbegleitendes Feedback für einzelne Schülerinnen und Schüler sowie individuelle Rückmeldungen zu Klassenarbeiten/Klausuren (als Add-on zu Erwartungshorizonten) sind durch einen MP3 QR-Code möglich. Solche Audiodateien zu erstellen bieten einige QR-Code-Ersteller an (allerdings dann oft gegen Aufpreis).

4. Klassenraum

Wird ein QR-Code für eine Verlinkung über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder benötigt, hängt man dafür einfach einen QR-Code im Klassenraum aus. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn du z.B. ein Padlet häufiger verwendest, auf das die SuS dann schnell(er) zugreifen können.

5. Differenzierung

Lerntipps, Hilfekarten, Erklärvideos o. Ä. können den Lernenden mit Hilfe von QR-Codes zugänglich gemacht werden und bieten eine Möglichkeit der Differenzierung. Diese QR-Codes können z.B. auf der Rückseite von Arbeitsblättern abgedruckt werden, sodass Lernenden unkompliziert und ohne sich zu ,,outen“ (, indem sie sich solche Codes im Klassenraum abholen müssen), Hilfestellungen geboten werden.

6. Selbststeuerung

Lernende überprüfen ihre individuellen Lösungen zu Aufgaben selbst mit Hilfe von ,,Musterlösungen“ oder ,,Lösungsvorschlägen“, auf die sie mit QR-Codes zugreifen können. Offene Fragen werden notiert und mit Hilfe von Zusatzmaterial oder im Unterricht geklärt.

7. Rätsel & Schnitzeljagd

Für komplexe Rätsel oder Schnitzeljagden können Etappen-Rätsel, Tipps und Aufgaben hinter QR-Codes hinterlegt und an Zwischenetappen aufbewahrt werden. Tipps für Schnitzeljagden: Codes vorher laminieren und sicherstellen, dass sie gut und fest an der jeweiligen Stelle angebracht sind.

8. Lehrkräftezimmer

Auch im Lehrkräftezimmer können QR-Codes aufgehängt werden, um den Zugriff zu Inhalten aus dem Netz (Schulvorschriften, Kataloge, Kernlehrpläne, Fortbildungsangebote etc.) für alle zu vereinfachen. Was würdest du dir an dieser Stelle wünschen?

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Disclaimer: Vor dem Einsatz von QR-Codes im Unterricht sollte überprüft werden, dass auf allen benötigten Endgeräten ein (integrierter) QR-Code Scanner vorhanden bzw. installiert. Ist dies nicht der Fall, sollte man als Lehrkraft ggf. für den Download eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten einholen, sofern es sich um private Geräte der Lernenden handelt.

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Ein Jahr mit Padlet https://digitales-klassenzimmer.org/ein-jahr-mit-padlet/ https://digitales-klassenzimmer.org/ein-jahr-mit-padlet/#respond Wed, 15 Apr 2020 19:35:46 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3015 Beispiele aus dem Schulalltag

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Beispiele aus dem Schulalltag

Wie kann Padlet in einem Schuljahr genutzt werden?

Dies wird in diesem Beitrag am Beispiel eines Deutsch-LKs veranschaulicht. Vieles, was beschrieben wird, ist auf andere Fächer und Jahrgangsstufen übertragbar. Falls du Padlet noch nicht kennst, findest du hier allgemeine Erklärungen und ein Tutorial zu diesem Tool. Sieben Ideen zum Einsatz von Padlet werden in diesem Beitrag kurz beschrieben.

Vor den folgenden Ausführungen zum Einsatz von Padlet im Schuljahresverlauf möchte ich darauf hinweisen, dass mein Padlet-Account nicht auf drei Padlets beschränkt ist, d.h. ich habe Zugriff auf eine unbeschränkte Anzahl von Padlets. Diese Erweiterung habe ich auf eigene Kosten vorgenommen, nachdem ich über einige Monate des letzten Schuljahres hinweg Padlet in meinen Unterricht integriert hatte und dann zu dem Entschluss gekommen bin, dass ich Padlet noch vielfältiger nutzen will. Die aktuellen Preistabellen für Schulen und Einzelpersonen findet ihr hier.

Noch ein paar Grundinformationen vorweg: Die Schülerinnen und Schüler müssen sich nicht bei Padlet anmelden (also sie müssen keinen Account erstellen), um Padlets nutzen zu können. Sie erhalten den Zugriff zu einem Padlet über einen Link oder QR-Code. Zudem sind alle Padlets durch ein individuelles Passwort schützbar.

Aber nun zu konkreten Beispielen aus einem Deutsch-LK:

Ein Basis-Padlet für den Jahresüberblick

Zu Beginn des Schuljahres wurde ein Padlet angelegt, in dem ,,Basisinformationen“ zur Leistungsbewertung, zu Operatorenlisten, zu Aufgabentypen für das Abitur, zu inhaltlichen Abiturvorgaben des Bundeslandes sowie zum Jahresverlauf hinterlegt sind. Dazu befinden sich Links zu den entsprechenden Dokumenten oder relevante Auszüge als Bilder mit persönlichen Markierungen in entsprechend angelegten Spalten (Vorlage Shelf).

Weiterhin wird der unterrichtliche Jahresverlauf in verschiedenen Spalten veranschaulicht (z.B. Q1.1, Q1.2, Q1.3, Q1.4 usw.). In diesen ist jeweils stichpunktartig festgehalten, welche Themen behandelt werden, welcher Aufgabentyp Grundlage für die Klausur darstellt sowie welche literarischen Werke (einheitliche Ausgabe) angeschafft werden müssen. Beim Basis-Padlet sind die Einstellungen so gewählt, dass nur der Ersteller (Lehrkraft), nicht aber die SuS etwas an dem Padlet ändern können. Das Basis-Padlet schafft Orientierung und fungiert u.a. als Türöffner für weitere Padlets. Dazu im Folgenden mehr:

Reihenplanung

Für jede Reihe gibt es ein einzelnes Padlet, das dann in der Spalte des zugehörigen Quartals im Basis-Padlet verlinkt wird. Der Zugriff zu den Reihen-Padlets ist somit entweder über die individuelle Adresse sowie den QR-Codes des Reihen-Padlets möglich, aber auch über das Basis-Padlet. Dies ist insofern nützlich, als die SuS sich nicht alle Adressen für alle erstellten Padlets merken müssen. Was wird denn nun alles in ein Reihen-Padlet hochgeladen?

Material, SuS-Ergebnisse (Sicherung), Tafelbilder

Digitales Material und Links (z.B. Links zu Videos, zu Abfragen oder Umfragen) lade ich, Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler laden die SuS in das Padlet hoch. Ergebnisse werden dann entweder schriftlich kommentiert oder einige Gruppen stellen ihre Ergebnisse in der Klasse mithilfe der hochgeladenen Datei vor. Die Präsentationen werden an der digitalen Tafel (Vergößerung von Bildern möglich) oder den SuS-Geräten verfolgt. Darüber hinaus besteht die Möglicheit, Fotos (auch) von (analogen) Tafelbildern oder Links zu Tafelbildern, sofern man diese mit digitalen Programmen erstellt, in das Padlet einzufügen. So kann sich ein Tafelbilder über mehrere Unterrichtsstunden hinweg entwickeln.

Kollaboratives Arbeiten

Kollaboratives Arbeiten ist ein wesentlicher Teil von Padlet. Die Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig an einem Padlet arbeiten, z.B. indem unterschiedliche Spalten für verschiedene Gruppen angelegt werden. Wenn es sich um ein größeres Projekt handelt, wird den Gruppen ein eigenes Padlet zur Verfügung gestellt und diese werden wiederum im Reihen-Padlet verlinkt. Ein Beispiel dafür, dass ein ganzer Kurs an einem Padlet arbeitet, ist die Erstellung eines digitalen Lexikons oder einer Zeitleiste zu literarischen Epochen (Epochen: Vorlage Timeline).

Methodisches und sprachliches Wissen

Interaktive Übungen, Videos, Bilder und Links zu Webseiten werden in einem Padlet hinterlegt, durch deren Bearbeitung Kompetenzen gefördert werden, die nicht nur einer Reihe zuzuordnen sind. Das betrifft im Fach Deutsch beispielsweise Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Rechtschreibung, Zeichensetzung, Textanalyse, sprachliche Mittel etc. Dieses Padlet kann auch im Basis-Padlet verlinkt werden.

Bloggen (Rückschau)

Im Zusammenhang der Reihe zu ,,Nathan der Weise“ erstellten die SuS in Gruppen Themenblogs zu dem literarischen Werk. Dazu wurde den fest eingeteilten Gruppen jeweils mindestens ein Padlet zur Verfügung gestellt, das als digitale Leinwand für den Themenblog diente. Ergebnisse von Wochenaufgaben (z.B. Bearbeitung einer Fragestellung und Erstellung eines digitalen Produktes) konnten in das Padlet hochgeladen und ansprechend aufbereitet werden. Die Mitglieder des Kurses sahen die Themenblogs ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ein und hinterließen Kommentare. Für mehr Informationen zu dem digitalen Produkt Blog, klicke hier, für Infos zur Vorbereitung der Erstellung eines Themenblogs hier.

Organisation und Kommunikation

Absprachen zur Anschaffung von Werken, zu Aufgaben im Krankheitsfall, aber auch die Übermittlung von kurzen Nachrichten in Zeiten von Homeschooling sind durch Padlet unkompliziert möglich.

Für alle Kurse, Klassen, Vertretungen und Fachkonferenzen

Jeder Kurs und jede Klasse hat Zugriff auf ein eigenes (Basis-, Klassen-)Padlet. Welche Möglichkeiten sich für einzelne Klassen/Kurse ergeben, hängt von dem Fach und der Jahrgangsstufe ab. Von digitaler Materialbereitstellung für offene Unterrichtsformen bis zu einem Padlet mit Aufgaben für Vertretungsstunden, die immer wieder eingesetzt werden können, ist Padlet vielfach nutzbar – nicht nur im Unterricht, sondern auch in Fachkonferenzen oder Arbeitsgruppen .

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Disclaimer: Datenschutz und Urheberrechte müssen natürlich bei der Nutzung von Tools eingehalten werden.

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Unterrichtsbesuche https://digitales-klassenzimmer.org/unterrichtsbesuche/ https://digitales-klassenzimmer.org/unterrichtsbesuche/#respond Mon, 02 Dec 2019 22:14:13 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2367 Tipps für UBs - Teil 1

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Tipps für Unterrichtsbesuche – Teil 1

UB. Zwei Buchstaben, die bei Referendar*innen und auch noch nach dem Ref noch Stress auslösen können, denn sie sind vor allem mit einem verbunden: Bewertung. Damit du gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl in deinen ersten, nächsten oder letzten UB gehen kannst, findest du in diesem Beitrag sieben Tipps, die du auch während deiner Vorbereitung als Checkliste abhaken kannst. Teile sie gern mit Leuten, für die sie hilfreich sein können. Hier also Teil 1 zum Thema: Tipps für UBs!

1. Plane deine Termine frühzeitig! Egal, ob du deinen UB in deinem eigenen (bedarfsdeckenden) Unterricht oder Ausbildungsunterricht zeigst: Überlege frühzeitig, wann du ihn sinnvoll legen willst. Darum herum gibt es nämlich einige Dinge zu beachten, z.B. Wann schreiben die SuS die Klausur/Klassenarbeit? Gibt es Termine im Kalender, die ferner berücksichtigt werden müssen? Frage anschließend einen Termin bei deinem/deiner Fachleiter*in an. Gut ist es, min. zwei Termine zur Auswahl zu stellen, da sich bei Fachleiter*innen Termine zu bestimmten Zeiten natürlicherweise häufen und du so deine Chance auf deinen Wunschtermin erhöhst.

Kleiner Tipp: Die zweite Stunde einer Doppelstunde kann auch ein sehr guter Termin sein, da man durch die erste Stunde zur Not einen kleinen Zeitpuffer hat. Zudem ist die Sicherungs- bzw. Reflexionsphase vor allem in fortgeschrittenen Besuchen besonders interessant für Fachleiter*innen.

2. Plane vom Ziel aus! Was will ich eigentlich in diesem UB zeigen? Eine Frage, die alle Referendar*innen umhertreibt. Man möchte und soll in UBs ja nicht immer das Gleiche zeigen. Wichtig ist es aber, sich vor Augen zu führen, dass man die Planung nicht bei der Methode beginnt! Überlege dir also zunächst, welche Kompetenzbereiche du (in Zusammenhang mit welchen Inhalten) anzielen willst (Was sollen die SuS in dieser Stunde lernen?). und erst dann, wie du diese Ziele ansteuern willst (die Methode und Aufgaben). Es ist normal, dass sich eine Idee für einen Besuch dann in Gedanken überlappend entwickelt, jedoch solltest du vermeiden, von Beginn an von der Methode aus zu denken (z.B. Ich will ein Lerntempoduett zeigen). Die Methode sollte (in der Regel) nicht über dem inhaltlichen Lernzuwachs stehen und auch nicht zum Selbstzweck praktiziert werden und diese Gefahr ist erhöht, wenn man von der Methode aus denkt. Ausnahmen können reine Methodenstunden darstellen, die jedoch in der Praxis nicht die Mehrzahl der Stunden ausmachen (und ,,Methodenstunden“ funktionieren auch nicht ohne Inhalt).

3. Bereite dich fachwissenschaftlich gut vor! Fachwissenschaftliche Expertise ist neben der pädagogischen und fachdidaktischen Expertise eine Säule in der Ausbildung von Professionalität. Durch den Prozess der Digitalisierung kommt die technische Expertise dazu. Mehr Informationen findest du beispielweise im TPACK-Modell https://digitales-klassenzimmer.org/das-tpack-modell/. Ein gutes fachwissenschaftliches Wissen kann dir neben Sicherheit durch dein Auftreten und deiner Expertise auch zu einer Form von natürlicher Autorität verhelfen.

4. Reduziere didaktisch! Neben einem guten Fachwissen gilt in Bezug auf das Runterbrechen eines Gegenstandes für den Unterricht folgende Prämisse: Betreibe didaktische Reduktion! Deine Aufgabe ist es also, die zu vermittelten Inhalte – metaphorisch gesehen – in mundgerechten Häppchen zu präsentieren, die für deine SuS verdaubar sind. An dieser Stelle eine sinnvolle Passung für deine SuS zu schaffen, kann zu Beginn eine besondere Herausforderung darstellen. Einen ersten Überblick und eine Orientierung geben dir Schulbücher, Handreichungen für Lehrer*innen und spezielle Themenhefte, in denen du passende Texte sowie didaktische Anmerkungen findest. Die richtige Passung für deine SuS findest du allerdings erst durch die Auseinandersetzung mit der Lerngruppe und der Diagnose ihrer Fähigkeiten, auf die du dann deinen Unterricht abstimmst. Deine didaktische Reduktion bzw. deine Häppchen sollten demnach an die Lerngruppe angepasst werden. Dazu hilft es auch, sich regelmäßig mit dem Ausbildungslehrer*in über die Klasse auszutauschen. Dieser Austausch kann also auch ein Vorteil von Ausbildungsunterricht sein.

5. Zeige etwas, bei dem du dich sicher fühlst! Im besten Fall ist allen SuS sowie dir klar, was wer in der Stunde zu tun hat. Damit ist nicht gemeint, dass du mit den SuS den Inhalt deiner Stunde im Vorfeld besprichst, sondern dass du den Ablauf deiner Stunde im Idealfall schon einmal mit ihnen am Beispiel eines anderen Themas oder zumindest so ähnlich wie in dem UB durchgeführt hast. Das gibt allen Beteiligten Sicherheit und verringert die Gefahr von Chaos oder dem diffusen Gefühl von Unsicherheit bei den SuS sowie dir.

6. Wähle eine klare Phasierung! Eine klarer Stundenaufbau ist die Grundlage eines gelingenden Besuches und auch Resultat eines strukturierten und durchdachten Planungsprozesses. Mach es also nicht kompliziert, indem du zu viele Phasen, Erarbeitungen und Zwischensicherungen einbaust, da man sich dort schnell verzetteln kann (und die SuS natürlich auch). Man spricht im Allgemeinen im Zusammenhang mit der Phasierung von der „klassischen“ Dreiteilung. Damit sind Einstieg, Erarbeitung und Sicherung gemeint. Interessant wird es dann besonders bei Übergängen von der einen zur anderen Phase. Hier gilt es, zielführende Impulse zu setzen, sodass die SuS im Idealfall selbst auf die Aufgabe bzw. Funktion der nächsten Phase stoßen und diese selbstständig benennen. Im Anschuss an die Sicherung können Reflexion oder Vertiefung folgen.

7. Stichwort: Progression! ,,Die Progression war nicht steil genug“ bedeutet (frei übersetzt) so viel wie ,,Der Lernzuwachs der SuS war nicht groß genug.“ Eine angemessene Progression zu finden, ist besonders am Anfang keine leichte Aufgabe, weil einfach auch Erfahrungswerte darüber fehlen, was die SuS (normalerweise, im Durchschnitt) bewältigen können. Neben den teilweise schon in einigen Punkten dieses Artikels dargestellten Anhaltspunkten zur Ansteuerung passender Lernziele auf einem mittleren Anforderungsniveau gilt es vor allem die Anforderungsbereiche deines Faches in Bezug auf die jeweilige Jahrgangsstufe zu beachten. Berücksichtigst du die Anforderungsbereiche angemessen, bist du deinem Ziel, einen erfolgreichen und möglichst stressfreien UB durchzuführen, ein weiteres Stück näher gekommen.

Zu Beratungen: Nimm frühzeitig Beratung eines/einer Fach- oder Ausbildungslehrers*in in Anspruch und zeige dabei Eigeninitiative. Gehe also mit einer Grundlage (einer ausgearbeiteten Idee, einem ersten Entwurf) in das Gespräch. Möchtest du die Ratschläge der Person noch in deinen Besuch mit einbeziehen, beachte auch dafür den zeitlichen Rahmen.

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QR-Codes https://digitales-klassenzimmer.org/qr-codes/ https://digitales-klassenzimmer.org/qr-codes/#respond Sun, 17 Nov 2019 08:38:17 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2089 Was ist das überhaupt?

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Was ist das überhaupt?

Einfach ausgedrückt, sind QR-Codes verschlüsselte Links. Scannt man sie mit dem Handy (oder Tablet), wird man zu demjenigen Link weitergeleitet, den man selbst unter diesem QR- Code ,,hinterlegt“ hat. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach. Stellt man den Schülerinnen und Schülern den QR-Code zur Verfügung, scannen sie diesen mit ihrem Handy (je nach Gerät: Kamera oder QR-Code-Scanner öffnen, draufhalten, angezeigten Link antippen) und werden auf die Seite, die du unter dem QR-Code hinterlegt hast, weitergeleitet. Das spart Zeit, ist praktisch und verhindert Nachfragen bezüglich des Links.

Erkundigt euch im Netz am besten zum Zeitpunkt der Erstellung, welchen QR-Code-Anbieter ihr nutzen wollt, da diese und deren Nutzungsbedingungen sich schnell ändern können.

In diesem Beitrag findet ihr Ideen für dein Einsatz von QR-Codes in Schule und Unterricht.

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Links kürzen https://digitales-klassenzimmer.org/links-kuerzen/ https://digitales-klassenzimmer.org/links-kuerzen/#respond Sun, 17 Nov 2019 08:21:25 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2082 Praktisch für Arbeitsblätter oder die (digitale) Tafel

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Praktisch für Arbeitsblätter oder die (digitale) Tafel

Links zu kürzen kann sehr praktisch sein. Wenn man nämlich Links auf Arbeitsblättern angeben oder einen Link für die SuS an der (digitalen) Tafel bereitstellen will (auch zusätzlich zum QR-Code), ist besser, wenn die Links kurz sind, weil dann weniger Nachfragen und Probleme beim Eintippen entstehen. Zur Lösung dieses Problems gibt es mittlerweile viele Anbieter im Netz, mit Hilfe derer man unkompliziert Links kürzen kann. Im besten Fall einfach den entsprchenden Anbieter aufrufen, Link kopieren, in das vorgegebene Feld einfügen, auf ‚Kürzen‘ drücken und den gekürzten Link erhalten. Diesen kann man dann für den Unterricht, für Arbeitsblätter etc. verwenden.

Da sich Anbieter auch schnell ändern können, einfach unter den Schlagwörten ‚Links kürzen‘ googlen und ausprobieren. Es gibt zum Beispiel die deutsche Seite https://t1p.de/, erkundigt euch aber am besten selbst noch einmal zum Zeitpunkt eurer Erstellung, mit welchem Anbieter ihr arbeiten wollt und welche Alternativen es gibt. Es gibt mittlerweile auch viele IT-Magazine, die die Anbieter vergleichen.

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