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]]>In diesen Beitrag zeige ich euch ein Tool, mit dem man Mindmaps mit wenigen Klicks einfach alleine oder kollabarativ erstellen kann. Dabei ist die Handhabung so intuitiv, dass es jahrgangsstufenvariabel eingesetzt werden kann. Viel Spaß!
Kits (Kompetent in Technik und Sprache), verantwortet durch das Niedersächische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, bietet auf seiner Webseite unterschiedliche Tools kostenfrei und unter Berücksichtigung der Privatsphäre an (eigene Angabe des Anbieters). Darunter befindet sich auch ein kollaborativer Mindmap-Generator, der sogannte TeamMapper. Die Erstellung erfolgt in den folgenden, niedrigschwelligen Schritten.

2. Die Mindmap mit anderen Personen teilen, die an ihr arbeiten sollen. Dazu auf das Dreick (viertes Icon von Links klicken) und den Link oder/und den QR-Code zugänglich machen.

3. Mit + und – (oben links) der Mindmap Arme hinzufügen. Es ist möglich, Text sowie Bilder (links neben dem B) hinzuzufügen (siehe obere Leiste links). Zudem können die Farben für die Arme angepasst werden (siehe Punkte rechts mittig).

Die Mindmap wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Vorher kann sie runtergalden oder durch einen Screenshot gesichert werden.
Wie Mindmaps im Unterricht eingesetzt werden können, hat Nele Hirsch in ihrem Beitrag ausführlich zusammengefasst. Kits bietet übrigens noch mehr kostenfreie Tools für den Unterricht an, mehr dazu hier.
Eine Alternative zu diesem Tool kann Mindmeister darstellen, von dem auch angegeben wird, DSGVO konform zu sein.
Suchst du nach weiteren Tools für den Unterricht? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag TaskCards für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Kommt euch das Layout des Tools bekannt vor? Mir auch ;-)…
TaskCards hat in der Tat ähnliche Funktionen wie Padlet und speichert dazu Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Wohooo! Da sich die Entwicklung des Tools jedoch noch in der Beta-Phase befindet, kann man eine Lizenz über diesen Link anfordern und so schon einmal ausprobieren, was alles mit TaskCards möglich ist. Einen Überblick über wichtige Funktionen und mögliche Fragen findet ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß!
Nach dem Einloggen gelangt man zunächst auf die eigene Startseite. Dort kann man durch Anklicken des Plus-Zeichens ein neues Board erstellen. Im linken Bild siehst du, welche Optionen mir dazu angezeigt werden: Neben der Farbauswahl und Privatsphäre wählt man zwischen den Formaten Pinnwand oder Zeitstrahl. Es gibt bisher lediglich diese zwei Vorlagen als Auswahlmöglichkeiten.
Im rechten Bild siehst du, wie ich mit wenigen Klicks ein Testboard erstellt habe, das für Gruppenarbeiten verwendet werden könnte. Links neben diesem Board wird eine Leiste angezeigt, mit Hilfe derer ich meine Einstellungen zum Board justieren kann (ähnlich wie bei Padlet).


Um einen Eintrag auf einem Board zu erstellen, klickt man auf das Plus in einer Liste. Es öffnet sich folgendes Fenster zur Erstellung des Beitrages – Schriftgrößen und Schriftarten sowie Zentrierungen etc. sind veränderbar. Zudem können Links, Audiodateien oder Bilder hinzugefügt werden.

Für ein Board kann man verschiedene Zugriffsrechte festgelegen. Dies wird unter ,,Board Access“ vorgenommen. Die verschiedenen Benutzerrechte stellt man anschließend den entsprechenden Personen oder Gruppen von Personen per Link oder QR-Code zur Verfügung. Bei einer Pinnwannd ist es somit auch möglich, festzulegen, dass die Personen, die an einem Gruppenergebnis arbeiten, nur ihre eigene Spalte (TaskCards nennt das Liste) und nicht die Liste der anderen Gruppen bearbeiten können.
Die Benutzerrechte, die man für ein Board festgelegt hat, werden als Links sowie QR-Codes unter ,,My permission keys“ gespeichert. Mein Fazit zu dieser Funktion: super!

Auf seiner Seite hat TaskCards bereits selbst ein Beispielboard erstellt, durch das die verschiedenen Funktionen deutlich werden, die das Tool hat. So können auch Kontakformulare erstellt oder Videokonferenzen einberufen werden.


Im Anschluss werden die Aussagen von TaskCards zu Fragen, die du auch wichtig finden könntest, angezeigt (Stand April 2021): Teilnehmende können sich anonym und ohne Account in ein Board einloggen. Zurzeit ist TaskCards noch kostenlos. Die Speicherung der notwendigen Daten erfolgt auf deutschen Servern.

Meiner Meinung nach ist ein Blick auf TaskCards sehr lohnenswert. Ich bin gespannt, welche Erweiterungen zum Tool es in der Zukunft geben wird. Hier noch einmal der Link, falls du dir TaskCards anschauen möchtest.
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]]>Der Beitrag Gruppenarbeit mit FLINGA erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich kurz dar, wie ich eine 60-minütige Videokonferenz gestaltet habe, die m. E. gut funktioniert hat. Die Stunde kann in ihrem Grundgerüst auf andere Kurse, Jahrgangsstufen und Fächer übertragen werden. Die Stunde fand in der EF im Deutschunterricht am Anfang einer Reihe zu ,,Die Physiker“ von Dürrenmatt statt.
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lehrkräfte, Lernende und Ausstattungen sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Einstieg
Die Schülerinnen und Schüler hatten die (Haus)Aufgabe, sich Notizen zu einer Wissenschaftsdokumentation zu machen. Die Ergebnisse wurden kollaborativ in einem Padlet gesammelt (3-4 Minuten). Anschließend machten sich alle einzeln Notizen zu der Bewertung (eher positiv/eher negativ) der im Padlet benannten Aspekte und begründeten ihre Auswahl durch einen mündlichen Beitrag in der Videokonferenz.
Überleitung
Die Schülerinnen und Schüler nahmen mündlich Stellung zu der Frage, inwiefern die Dokumentation Berührungspunkte mit dem Drama ,,Die Physiker“, das über die Ferien (alleine) gelesen werden sollte, aufweist (Hier geht es um das Lesen von Ganzschriften). In diesem Zusammenhang wurden Figuren, Handlungsaspekte und Konflikte bereits von einigen Schülerinnen und Schülern benannt.
Erarbeitung
Um ein erstes Verständnis von den Figuren, der Handlung und den Konflikten für alle sicherzustellen, wurde die Figurenkonstellation mithilfe von FLINGA Whiteboard in Gruppen kollaborativ erarbeitet. Folgendes Vorgehen erwies sich dabei für den Kurs (EF) als erfolgreich:
Sicherung
Zwei Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse nach dem Losprinzip. Ich zog dazu ein analog vorbereitetes Los vor der Kamera aus einem Topf. Die anderen Gruppen sowie ich gaben anschließend Feedback zur Präsentation. Eine Antwort auf die Frage, welche Figur warum bisher am interessanten erschien, rundete die Stunde ab. Mit einem Ausblick auf die nächste Stunde schlossen wir die Videokonferenz.
Für weitere Beiträge zum Distanzunterricht/Distanzlernen klicke hier.
Foto: Photo by Slidebean on Unsplash (Einstein vor Computer)
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]]>Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Welche digitalen Produkte können Lernende erstellen und (online sowie offline) präsentieren?
In diesem Beitrag findest du zu dieser Frage zwölf Ideen für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen inkl. Verlinkungen zu den entsprechenden Tools. Falls ihr ein Lernmanagementsystem an der Schule habt, kann man viele Produkte auch mit den dort zur Verfügung gestellten Programmen herstellen.
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
In der einfachen Variante kann eine Folie mit einem Präsentationsprogramm als Poster hergestellt werden. Tools wie Canva bieten auch Vorlagen für Poster an. Eine weitere Möglichkeit für interaktive Poster bietet das Tool Glogster, das intuitiv bedienbar ist. Für Glogster existiert eine Testversion. Mit Blogposter kann man ein eigenes Bild (Poster) dann auch wirklich in Postergröße (mit einem DIN-A4-Drucker) ausdrucken, falls man das für das analoge (Klassen)Zimmer möchte.
2. Präsentation
In diesem Beitrag habe ich Tools zusammengefasst, mit denen Präsentationen individuell oder kollaborativ erstellt werden können.
3. Infografik oder Flyer
Besonders intuitiv können Infografiken oder Flyer beispielsweise mit Canva hergestellt werden, das auch in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Vorlagen bietet.
4. Quiz in Chatform
Dafür eignet sich der deutsche Anbieter Learning Snacks, welcher für die Erstellung von Learning Snacks durch Lernende die Classroom Funktion eingerichtet hat. Hier geht es zu einem Tutorial.
5. Blog
Bloggen ist mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert möglich, man sollte allerdings nicht den Link zur erzeugten Seite von Telegraph vergessen. Bloggen kann man auch mit WordPress oder man bildet das Bloggen mit einem Padlet nach.
6. Multimediales Buch
Multimediale Bücher können mit dem Book Creator hergestellt werden. Links und Audiodateien werden dort ansprechend und einfach integriert. Hier geht es zu einem Tutorial.
7. Broschüre
Für die Herstellung von Broschüren eignen sich Schreibprogramme eines Lernmanagementsystems, z. B. bei MS 365 oder G Suite for Education. Ähnliche Funktionen bietet auch CryptPad. Hier geht es zu einem CryptPad-Tutorial.
8. Interaktives Bild
Interaktive Bilder sind mit Genially oder Thinglink produzierbar.
9. Video
Erklärvideos, Videocollagen oder weitere kreative Filme kann man mit dem Handy oder Tablet produzieren. Hier geht es zu einem Tutorial am Beispiel des iPads.
10. Fotocollage
Präsentationsprogramme, m. E. insbesondere auch FLINGA, eignen sich für die Herstellung von Fotocollagen.
11./12. Interaktive Karte und Zeitstrahl
Padlet ermöglicht die Erstellung von beidem sowohl individuell als auch kollaboartiv. Hier geht es zu Ideen für den Einsatz von interaktiven Karten im Unterricht.
Add On: Lernportfolios können mit Schreibprogrammen, Padlet oder Seesaw produziert werden.
Hast du weitere Ideen für digitale Tools? Schreibe sie gerne in die Kommmentare, damit noch mehr Personen davon profitieren können.
Wenn du an weiteren Beiträgen zum Distanzlernen/Distanzunterricht interessiert bist, klicke hier.
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Photo by Brooke Lark on Unsplash
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]]>Der Beitrag Gruppenpuzzle erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man ein Gruppenpuzzle mit digitalen Medien gestalten? Wie kann ein Gruppenpuzzle (auch) im Distanzlernen oder einem hybriden Unterrichtssetting durchgeführt werden?
In diesem Beitrag wird die Durchführung eines Gruppenpuzzles mit digitalen Medien am Beispiel eines Deutschkurses in der Sek II veranschaulicht. Weniger soll hier jedoch die inhaltliche Ausrichtung der Stunde als die Anlage im Mittelpunkt stehen, sodass Übertragungen auf andere Fächer und Stufen getätigt werden können. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Distanzlernen ganz oder teilweise (hybrid) zu integrieren. Viel Spaß!
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kontext/Einstieg
Die Stunde ist thematisch in einem Deutschkurs der Q2 zu verorten, in dem vier Spracherwerbstherorien erarbeitet und präsentiet werden sollten. Dazu wurde auf die Methode des Gruppenpuzzles zurückgegriffen. Nach einer problemorientierten, kurzen Einstiegsphase wurde zur Erarbeitung im Gruppenpuzzle übergeleitet.
Erarbeitung/Sicherung
Grundlage: 4 Spracherwerbstheorien (= 4 Texte), verschiedene digitale Endgeräte, WLan
2. Zuteilung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu einer Theorie (Nr. 1, 2, 3, 4) inkl. Abreitsauftrag. Hier können verschiedene Verfahren (Auslosen, Abzählen, Zuteilen) angewandt werden. Durch eine von der Lehrkraft gesteuerte Zuteilung kann darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler nicht unbedingt ihre Plätze verlassen müssen (Zuteilung auch möglich in Videokonferenz ).
3. Erarbeitung einer Theorie in Einzelarbeit, Anfertigen von Unterstreichungen sowie Notizen. (möglich in Distanzlernphase, alleine, Texte werden über ein LMS oder ein Padlet zur Verfügung gestellt.)
4. Austausch in der Gruppe (1, 2, 3, 4) mit denjenigen Personen, die sich mit derselben Theorie beschägtigt haben. Anfertigen eines gemeinsamen Produktes als Grundlage der anstehenden Präsentation. Für die einzelnen Theorien/Gruppen können beispielsweise entsprechende Spalten in einem Padlet angelegt und genutzt werden (Vorlage: Regal/Shelf), an denen gleichzeitig kollaborativ gearbeitet wird (Präsenzlernphase/Videokonferenz/Break-Out-Session, kollaboratives Produkt).
5. Der Kurs wird in neue Kleinruppen unterteilt, sodass immer mindestens eine Person in einer Gruppe vertreten ist, die sich mit einer Theorie auseinandergesetzt hat. Die Unterteilung kann durch Abzählen oder vorher vorbereitete Kärtchen erfolgen (1a, 1b, 1c, 1d, 2a, 2b…), sodass an dieser Stelle Personen mit den gleichen Buchstaben zusammenkommen. Dies kann auch durch Anlegen von Untergruppen in einer Videokonferenz (Break-Out-Sessions/rooms) durch die Lehrkraft orchestriert werden. In diesen Gruppen werden die Theorien hintereinander präsentiert und diskutiert.
Das gemeinsam gestaltete Padlet dient dabei als Präsentationsgrundlage, aber auch andere Präsentationsarten sind möglich (siehe Punkt 4). In Videokonferenzen können Bildschirme geteilt werden, im Klassenraum könnte jeder eine Präsentation auch auf seinem Endgerät sehen, sofern WLan vorhanden ist. Das Schöne, wenn mit Padelt und Spalten gearbeitet wird: Die Ergebnisse aller finden sich an einem Ort wieder und sind dort für alle gesichert (möglich als Präsenzphase/Videokonfernz-Break-Out-Session).
6. Falls gewünscht, werden die Originaltexte in das Padlet hochgeladen.
Diskussion/Vertiefung
Auf der Grundlage der Präsentation und Diskussionen in den Kleingruppen können im Plenum (im analogen oder digitalen Klassenzimmer) Zustimmung, Kritik, Beurteilungen geäußert bzw. abschließend diskutiert werden.
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]]>Der Beitrag Textanalyse erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man in Zeiten, in denen Schülerinnen und Schüler nicht ihre Plätze wechseln dürfen oder sich im Distanzlernen befinden, gruppendynamische Stunden zu Textanalysen durchführen?
Im Folgenden findet ihr ein Beispiel aus einem Deutschkurs in der Q1. Die Stunde bezieht sich auf Textauszüge aus Goethes Werk ,,Die Leiden des jungen Werther“, kann sicherlich in ihrer Grundstruktur aber auch auf andere Unterrichtsinhalte und Fächer übertragen werden. Weniger soll hier der Inhalt der Stunde, sondern die Vorgehensweise (siehe insbesondere Erarbeitung/Sicherung) im Mittelpunkt stehen, um zu zeigen, dass Partner- und Gruppenarbeiten sowie Präsentationen auch sinnvoll möglich sind, wenn Lernende nicht ihre Plätze im Klassenraum wechseln dürfen oder sich nicht im selben Raum befinden. Viel Spaß bei der Beschreibung der Stunde, die natürlich auch über die aktuelle Zeit (Nov 2020) hinaus durchgeführt werden kann ;-)!
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kurze Kontextualisierung
In der Stunde geht es – allgemein gesehen – darum, zwei unterschiedliche Positionen (Figur A und Figur B) zu einem Thema und deren sprachlich-argumentative Untermauerung anhand eines (literarischen) Textes nachzuweisen. Konkret werden die Positionen zum Thema Selbstmord der aufklärerisch angelegten Figur Albert und des Stürmer und Drängers Werther (Brief vom 12. August) analysiert und miteinander verglichen.
Einstieg und Gelenkstelle der konkreten Stunde
Den Ausgangspunkt für diese Stunde bot eine Frage einer Schülerin nach der Bedeutung des Begriffes Werther-Effekt, den sie in einem Krimi gehört hatte. Nach einer offenen Phase zum Thema Werther und Selbstmord (Vorsicht: Trigger!) wurde schon selbstständig von den Lernenden auf den Brief hingewiesen, in dem Albert und Werther über den Suizid sprechen und dabei konträre Ansichten zeigen. Dies konnte dann zum Anlass genommen werden, zu einer vertiefenden Textanalyse überzuleiten, in dem die zwei Positionen sowie deren sprachlich-argumentative Entfaltung in den Mittelpunkt der Untersuchung gerückt wurden.
Erarbeitung und Präsentation/Sicherung
Ausgangslage ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht ihren Platz wechseln dürfen (Nov 2020). Die Sitzordnung ist in Reihen angeordnet. Die Erabeitung erfolgt in folgenden Schritten:
Der Kurs wird in zwei Hälften (Fenster und Tür) aufgeteilt. Eine Hälfte erarbeitet die (Entfaltung der) Position A (Albert), die andere Hälfte die (Entfaltung der) Position B (Werther).
2. Sie tauschen sich mit ihrem Partner aus (oder drehen sich um, sodass sie sich mit dem Pärchen der Reihe hinter sich austauschen können – dazu müssen sie nicht den Platz wechseln). Ergebnisse werden verglichen und kollaborativ in eine vorbereitete Spalte des Padlets (siehe Bild) eingetragen. Das heißt, alle Gruppen und alle Schüler:innen, die an einer Position arbeiten, können die Posts der anderen sehen und auch verändern, korrigieren, ergänzen. Dazu muss niemand seinen Platz verlassen und das ist auch möglich, wenn sich die Personen an vollkommen unterschiedlichen Orten befinden.
3. Ist die Erarbeitungszeit vorbei, bekommen alle Schülerinnen und Schüler noch einmal Zeit, sich die Posts ihrer Position durchzulesen und sich somit auf eine mögliche Präsentation im Plenum vorzubereiten. Bei Posts, die nicht verstanden werden, können Personen helfen und ergänzen, die den Post verfasst haben. Unmittelbare Sitznachbarn (2-4 Personen – siehe Punkt 2) bilden immer eine Kleingruppe, sodass diese sich im Vorfeld absprechen können, wer – im Falle, dass die Gruppe präsentieren muss – was sagt.
4. Mithilfe des Zufallsgenerators von Classroomscreen wird jeweils eine Kleingruppe ausgewählt, die die Ergebnisse einer Position (A oder B) präsentiert. Das geschieht vom Platz aus (Anmerkung: Dies kann im Distanzlernen über ein Videokonferenztool erfolgen). Zudem kann jeder mit seinem Endgerät (egal ob Handy oder Tablet) die Ergebnisse auf seinem eigenen Endgerät verfolgen. Ergänzungen und Feedback runden die Präsentationphase ab.
5. Von der Lehrkraft können im Nachhinein auch Aspekte ergänzt oder verbessert werden.
Diskussion in der konkreten Stunde
In einer abschließenden, offenen Phase wurden die Figuren abschließend verglichen und übergeordneten Konzepten (Aufklärung, Sturm und Drang) zugeordnet. Zudem erfolgte eine Kritik der jeweiligen Positionen aus Schüler:innensicht sowie eine Beurteilung zur Verbreitung des Themas Tod, Suizid in sozialen Medien. Ein Vergleich zwischen der Buchkultur und der Internetkultur im Zusammenhang mit dem Werther-Effekt rundeten die Stunde ab.
PS: Das Beitragsbild ist unkorrigiert.
Hier geht es zu mehr Ideen zu einer Reihe zum Briefroman ,,Die Leiden des jungen Werther“.
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Der Beitrag Textanalyse erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Literaturunterricht mit digitalen Medien, Teil 2 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Als Fortführung des ersten Beitrages zu Ideen für einen Literaturunterricht mit digitalen Medien (Link hier) findet ihr nun fünf weitere Ideen in diesem Teil 2. Viel Spaß!
Haben die Schülerinnen und Schüler das Werk selbstständig gelesen, können auf digitalen Karten (Oncoo oder FLINGA) Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Werk haben, gesammelt werden. Eine thematische Gruppierung schließt sich im Plenum an, die Lehrkraft verschiebt die Karten entsprechend. Am Ende der Plenumsphase wird ein Screenshot dieser Karten gespeichert und am Ende der Reihe erneut aufgegriffen. Die Lernenden beantworten dann ihre Fragen vom Anfang der Reihe und erkennen so ihren eigenen Lernzuwachs.
2. Merkmale literarischer Epochen erarbeiten und sichern
Mithilfe von Padlet Timeline kann Wissen zu literarischen Epochen kollabarativ verschriftlicht werden. Darüber hinaus ist es auch denkbar, dass Gruppen arbeitsteilig Aspekte zu literarischen Epochen und/oder zum Autor/zur Autorin in einzelnen Spalten (Vorlage: Padlet Shelf) festhalten. Grundlagentexte bzw. Materialien dafür können von der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden, möglich ist auch eine selbstständige Materialrecherche durch die Schülerinnen und Schüler.
3. Autor*innen oder Epochen kennenlernen
Die Lernenden werten in Einzelarbeit Informationen bzw. Texte, Bilder, Audiodateien und Videos aus, die in einem interaktiven Bild von der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden. Diese werden in Partner- oder Gruppenarbeit geordnet, schriftlich festgehalten und anschließend im Plenum besprochen. Arbeitsaufträge können auch in das interaktive Bild integriert werden. Hier geht es zu mehr Informationen zu interaktiven Bildern und hier zu einem Tutorial zur Erstellung solcher Bilder.
4. Sprachkompetenz trainieren
In Bezug auf die literarische Gattung (Lyrik, Epik, Drama) kann ein Padlet zum Training der sprachlichen Fähigkeiten sowie Analyse- und Interpretationsfähigkeit durch die Schülerinnen und Schüler oder durch die Lehrkraft erstellt werden (Gedanke: Das, was ich ausdrücken kann, kann ich auch verstehen), in dem beispielsweise Sprachgerüste zur Analyse, zum thematischem Wortschatz etc. gesammelt wird. Dieses Padlet ist grundsätzlich unabgeschlossen und ist im Laufe der Zeit ständig erweiterbar. Es kann sowohl im Unterricht bei der Bearbeitung von Aufgaben als auch bei Aufgaben außerhalb des Unterrichts (z. B. Klausurübungsaufgaben) selbstständig durch die Lernenden genutzt werden. In dem Beitragsbild befindet sich ein Auszug aus einem solchen Padlet, das von den Lernenden selstständig erstellt wurde.
5. Textverstehen mit interaktiven Bildern trainieren
Statt Bilder interaktiv zu gestalten, kann man auch Texte interaktiv gestalten, indem man als Grundlage eines interaktiven Bildes ein Bild von einem Text hochlädt und dann an entsprechenden Stellen Hilfen markiert, die die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf aufrufen. So schafft man auch automatisch eine Differenzierungsmöglichkeit.
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Der Beitrag Literaturunterricht mit digitalen Medien, Teil 2 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Interaktive Karten im Unterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man interaktive Karten im Unterricht einsetzen?
Im Anschluss findest du fünf Ideen für den (kollaborativen) Einsatz von interaktiven Karten in verschiedenen Fächern. Falls du zunächst allgemeine Informationen zu interaktiven Karten und deren Erstellung suchst, wirst du hier fündig. Viel Spaß!
1. Orte, Regionen, Länder vorstellen
Wodurch zeichnet sich dieses Region aus? Welche Aktiväten kann man in xy machen? Welche Dinge ereigneten sich an Ort xy? Fragen, zu denen die Lernenden (in verschiedenen Fächern) recherchieren und ihre Ergebnisse auf einer digitalen Karte festhalten können. Das Einfügen von Links, Audiodateien u. v. m. ist dabei möglich.
2. Kulturen vergleichen
Auch, aber nicht nur im Fremdsprachenunterricht eigenen sich interaktive Karten für einen aspektorientierten Kulturvergleich. Die Schülerinnen und Schüler markieren auf der Landkarte Orte und fügen entsprechende Informationen zu vorgegebenen Themen ein. Eine farbliche Kodierung der Posts ist zusätzlich denkbar.
3. Prozesse nachzeichnen
Wie kommt das T-Shirt eigentlich in unseren Kleiderschrank? Solche und andere Prozesse können auf interaktiven Karten anschaulich nachgezeichnet werden, wodurch auch z. B. ein Gefühl für die zu überwindbaren Wege/Distanzen entsteht.
4. Personen vorstellen
Wichtige Meilensteine, kleine Anekdoten, zentrale Informationen etc. über eine Persönlichkeit lassen sich mit interaktiven Karten veranschaulichen und präsentieren. So lässt sich das Leben einer Person unterhaltsam, interaktiv und visuell ansprechend nachzeichnen.
5. Klassenkarten/Social Travelling/Freizeitempfehlungen
Woher kommen die Lernenden? Welche Reisetipps/Ausflugtipps teilen sie mit den Anderen? Zur Stärkung des Gruppengefühls können auch Informationen von oder über Klassenmitglieder(n) in einer Karte festgehalten werden. Solch eine Karte kann auch im Verlaufe eines oder mehrerer Jahre erweitert werden.
Für weitere Inspiration zu digitalen Produkten, die die Lernenden erstellen können, klicke hier.
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Der Beitrag Interaktive Karten im Unterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Genially für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit dem Tool Genially (hier geht es zur Webseite) kann man alleine oder kollaborativ interaktive Inhalte (bzw. Material oder Produkte) kreieren. Dazu zählen u.a. Präsentationen mit interaktiven Elementen, Breakouts sowie interaktive Bilder. Wie das Tool im Einzelnen aufgebaut ist, zeige ich dir in diesem Beitrag am Beispiel der Erstellung eines interaktiven Bildes. Viel Spaß dabei!
Um mit Genially selbst Inhalte zu erstellen, benötigst du einen (kostenfreien) Account. Ohne Account können Inhalte zwar angeschaut, nicht aber selbst produziert werden.
Wenn du dich bei Genially einloggst, gelangst du zunächst auf deine Startseite. Dort wird dir angezeigt, welche Inhalte du zuletzt erstellt hast. Genially wird zurzeit auf Englisch, Französisch und Spanisch angeboten, ich persönlich verwende die englische Variante. Um einen neuen Inhalt zu kreieren, klicke links in der Leiste auf CREATE GENIALLY.

Für dieses Beispiel wähle ich den Inhaltstyp bzw. die Vorlage (Template) ,,Interactive Image“ aus.

Nun wird ein kurzes Video angezeigt, das man sich anschauen kann, wenn zunächst eine Erklärung darüber gewünscht wird, wie man diesen Inhaltstyp selbst erstellt (oben rechts). Darunter befindet sich zudem eine Handvoll Beispiele von interaktiven Bildern. Um mit der Erstellung eines eigenen Bildes zu beginnen, klickt man auf das blaue Plus: Create Interactive Image.

Zunächst ist es notwendig, ein Bild hochzuladen, das man interaktiv gestalten möchte. In diesem Fall lade ich ein Bild hoch, das unter einer Creative Commons Lizenz im Internet zu finden war. Wenn das Bild ausgewählt wurde, wird es von einem blauen Rahmen umrandet und man drückt ,,ACCEPT“ (unten rechts). Danach wählt man durch Verschieben bzw. Zuschneiden den genauen Bildausschnitt aus.

Als Nächstes können dem Bild Icons zur Initiation der Interaktivität hinzugefügt werden. Nach dem Hochladen wird das Bild groß angezeigt, links befindet sich eine Bearbeitungsleiste. Durch Anklicken der Spalte ,,Interactive Elements“ (links, hellblau unterlegt) können dem Bild nun durch einfaches Antippen eine Vielzahl von Icons hinzugefügt werden. Auf dem Bild kann man sie mit dem Finger, Stift oder Curser einfach an eine gewünschte Stelle verschieben. Doch wie hinterlegt man nun Inhalte hinter diesen Icons? Wie du in Bild 4 siehst, wird dort gerade das obere YouTube-Icon bearbeitet (einfach antippen), da es von einem weißen Kasten umrandet ist und darüber drei weitere Hinweise erscheinen. Klickt man auf den Hinweis ganz links, kann man Inhalte hinterlegen. Es öffnet sich folgende Ansicht:

Beispielsweise selbstverfasste Texte, weitere Bilder (Tooltip für kürzere Texte oder Window für längere Texte) sowie Links zu Videos, Internetseiten etc. (Link) können hinterlegt werden. Wenn man mit dem Inhalt hinter dem Icon zufrieden ist, klicke speichern (Save). Icons und hinterlegte Inhalte sind auch im Nachhinein noch veränderbar.

Teile das Bild nun (oben rechts, klicke auf Share), sieh dir das Produkt an (links daneben, klicke auf das Auge) oder bearbeite es mit anderen kollaborativ weiter (links daneben, klicke auf die Person). Klickt man auf das Genially-Icon (ganz links oben), gelangt man zu seiner Startseite, auf der die eigenen Kreationen angezeigt werden.

Die angezeigten Inhalte können gelöscht, (kollaborativ) bearbeitet sowie durch einen Link mit anderen geteilt werden. Den Link erhält man beispielsweise, wenn man bei dem erstellten Inhalt auf das zweite Zeichen von rechts (links neben den drei Punkten, das ,,geöffnete Dreieck“) klickt. Dieser Link kann dann mit den Lernenden (via Mail, Teams, Padlet etc.) geteilt werden.
Es gibt eine kostenfreie Variante, bei der deine erstellten Inhalte dann öffentlich zugänglich sind, mit einem kostenpflichtigen Account kannst du dann u. a. für deine Inhalte private Links erzeugen und die Inhalte zusätzlich durch ein Passwort schützen. Hier kommst du zur Preisliste im Bildungsbereich (Education).
In diesem Beitrag habe ich Ideen für den Einsatz von interaktiven Bildern im Unterricht (verschiedene Fächer und Stufen) festgehalten.
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Bild: Webseite von Genially
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]]>Der Beitrag Präsentationen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie und womit können Lernende eine digitale Präsentation (kollaborativ) erstellen?
1. Power Point – der Präsentations-Klassiker. Wer Zugang zu PowerPoint in Office 365 hat, kann einzeln oder kollaborativ an Präsentationen arbeiten. Link für die Präsentation erzeugen, mit anderen teilen und schon kann gemeinsam produziert werden.
2. Keynote – Die Apple-Software ermöglicht eine Präsentationserstellung mit Folien – alleine und kollaborativ. Wie bei PowerPoint im Office-Paket kann ein Link generiert werden, der mit anderen geteilt wird, sodass gemeinsam an der Präsentation gearbeitet werden kann.
3. CryptPad – Mit der freien Software können einzeln sowie kollaborativ Präsentationen erstellt werden. Hier gibt es mehr Informationen zu CryptPad und hier kommst du zu einem Einblick in CryptPad in Form eines kurzen Tutorials mit Bildern.
4. FLINGA Whiteboard – Die Präsentationserstellung erfolgt nicht mit Folien, sondern über ein Whiteboard, auf dem Elemente, Texte, Links etc. angeordnet und miteinander verbunden werden können. Dadurch entsteht ein großes Gefüge, bei dem Elemente näher herangezoomt sowie herusgezoomt werden können. Hier geht es zu einem FLINGA Whiteboard Tutorial.
5. Genially – Bei dem Tool Genially gibt es die Möglichkeit, ,,klassische“ Präsentationen (mit Folien/Slides) zu erstellen und diese auch durch Einfügen von beispielsweise Videos oder Audiodateien interaktiv zu gestalten. Eine alternative und interessante Präsentationsmöglichkeit ist zudem durch interaktive Bilder möglich. Auf ein ausgewähltes Hintergrundbild können Markierungen gesetzt werden (im Bild durch rote Icons angezeigt), die dann durch Anklicken Felder wie Text, Bilder, Links, Videos oder Audiodateien öffnen. Hier kommst du zu einem Genially-Tutorial. Solche interaktiven Bilder können auch mit dem Tool ThingLink hergestellt werden.

6. Prezi – Mit Prezi kann man Präsentationen erstellen, die dynamisch wirken, was unter anderem damit zusammenhängt, dass man einzelne Elemente anzoomen oder herauszoomen kann und bei einem Anzoomen dann weitere Elemente geöffnet werden können. Es gibt mittlerweile auch Tutorials, die diese Effekte mit Power Point nachstellen, hier geht es zu einem entsprechendem Video.
7. Canva – Auch bei Canva gibt es viele Vorlagen für Präsentationen, die grundsätzlich einzeln oder kollaborativ bearbeitet werden können. Die Vorlagen sind sehr kreativ ausgerichtet und es gibt eine einfach zu bedienende Leiste, bei der durch Anklicken Elemente wie Videos, Bilder, Text, Icon etc. hinzugefügt werden können. Hier geht es zu mehr Informationen zu Canva.

8. H5P – Mit der freien Software H5P können Präsentationen im Folien-Stil erstellt werden und diese bieten die Möglichkeit zur interaktiven Gestaltung durch Hinzufügen von Quizzen o. Ä. auf den einzelnen Folien. H5P erfordert auf die Dauer jedoch eine Plattform, in die die Inhalte eingebettet werden können (z. B. Moodle oder WordPress). H5P bietet neben diesem Inhaltstyp noch viel mehr, z. B. die Erstellung von interaktiven Videos. Hier gibt es ein Tutorial dazu.

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Beitragsbild: Beispiel für ein interaktives Bild auf der Seite von Genially
Hier kommst du zu mehr Inspiration in Bezug auf digitale Produkte.
Hier erfährst du, wie ich kollaboratives Arbeiten mir den Lernenden konkret geübt habe.
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