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]]>Wie und womit können Lernende eine digitale Präsentation (kollaborativ) erstellen?
1. Power Point – der Präsentations-Klassiker. Wer Zugang zu PowerPoint in Office 365 hat, kann einzeln oder kollaborativ an Präsentationen arbeiten. Link für die Präsentation erzeugen, mit anderen teilen und schon kann gemeinsam produziert werden.
2. Keynote – Die Apple-Software ermöglicht eine Präsentationserstellung mit Folien – alleine und kollaborativ. Wie bei PowerPoint im Office-Paket kann ein Link generiert werden, der mit anderen geteilt wird, sodass gemeinsam an der Präsentation gearbeitet werden kann.
3. CryptPad – Mit der freien Software können einzeln sowie kollaborativ Präsentationen erstellt werden. Hier gibt es mehr Informationen zu CryptPad und hier kommst du zu einem Einblick in CryptPad in Form eines kurzen Tutorials mit Bildern.
4. FLINGA Whiteboard – Die Präsentationserstellung erfolgt nicht mit Folien, sondern über ein Whiteboard, auf dem Elemente, Texte, Links etc. angeordnet und miteinander verbunden werden können. Dadurch entsteht ein großes Gefüge, bei dem Elemente näher herangezoomt sowie herusgezoomt werden können. Hier geht es zu einem FLINGA Whiteboard Tutorial.
5. Genially – Bei dem Tool Genially gibt es die Möglichkeit, ,,klassische“ Präsentationen (mit Folien/Slides) zu erstellen und diese auch durch Einfügen von beispielsweise Videos oder Audiodateien interaktiv zu gestalten. Eine alternative und interessante Präsentationsmöglichkeit ist zudem durch interaktive Bilder möglich. Auf ein ausgewähltes Hintergrundbild können Markierungen gesetzt werden (im Bild durch rote Icons angezeigt), die dann durch Anklicken Felder wie Text, Bilder, Links, Videos oder Audiodateien öffnen. Hier kommst du zu einem Genially-Tutorial. Solche interaktiven Bilder können auch mit dem Tool ThingLink hergestellt werden.

6. Prezi – Mit Prezi kann man Präsentationen erstellen, die dynamisch wirken, was unter anderem damit zusammenhängt, dass man einzelne Elemente anzoomen oder herauszoomen kann und bei einem Anzoomen dann weitere Elemente geöffnet werden können. Es gibt mittlerweile auch Tutorials, die diese Effekte mit Power Point nachstellen, hier geht es zu einem entsprechendem Video.
7. Canva – Auch bei Canva gibt es viele Vorlagen für Präsentationen, die grundsätzlich einzeln oder kollaborativ bearbeitet werden können. Die Vorlagen sind sehr kreativ ausgerichtet und es gibt eine einfach zu bedienende Leiste, bei der durch Anklicken Elemente wie Videos, Bilder, Text, Icon etc. hinzugefügt werden können. Hier geht es zu mehr Informationen zu Canva.

8. H5P – Mit der freien Software H5P können Präsentationen im Folien-Stil erstellt werden und diese bieten die Möglichkeit zur interaktiven Gestaltung durch Hinzufügen von Quizzen o. Ä. auf den einzelnen Folien. H5P erfordert auf die Dauer jedoch eine Plattform, in die die Inhalte eingebettet werden können (z. B. Moodle oder WordPress). H5P bietet neben diesem Inhaltstyp noch viel mehr, z. B. die Erstellung von interaktiven Videos. Hier gibt es ein Tutorial dazu.

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Beitragsbild: Beispiel für ein interaktives Bild auf der Seite von Genially
Hier kommst du zu mehr Inspiration in Bezug auf digitale Produkte.
Hier erfährst du, wie ich kollaboratives Arbeiten mir den Lernenden konkret geübt habe.
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]]>Was kann man zum Drama ,,Nathan der Weise“ mit digitalen Medien machen?
Im Folgenden findest du elf erprobte Ideen zu Lessings Drama ,,Nathan der Weise“. Ich selbst habe die Schülerinnen und Schüler zum ,,Nathan“ in Gruppen einen gesamten Themen-Blog erstellen lassen, wovon die in diesem Beitrag vorgestellten Aspekte integrierte Teile sind. Für mehr Informationen zum digitalen Produkt Blog klicke hier, für das konkrete Unterrichtsprojekt hier. Vorstellen möchte ich an dieser Stelle einzelne Ideen, die man natürlich auch nach Belieben kombinieren oder selbst für ein Blog-Projekt nutzen kann. Viel Spaß!
Handlungsverlauf verstehen
1. Hörbücher
Lessings Klassiker ist aufgrund der verwendeten Sprache nicht immer einfach zugänglich. Es stellte sich für die Lernenden als hilfreich heraus, den Text (zuhause, im Unterricht) gleichzeitig zu hören und zu lesen. Durch den sinngebenden Ausdruck der Stimme(n) können Verständnisschwierigkeiten abgebaut werden. Hier findet ihr den YouTube-Link und hier den Link zum Spotify-Inhalt.
2. Video
Um einen Überblick über den Handlungsverlauf zu geben, kann Sommers Weltliteratur to go (die Videos mit den Playmobilmännchen) herangezogen werden. Das Video zu Nathan der Weise ist so konstruiert, dass die Lernenden (indirekt) zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Ringparabel (Text) aufgefordert werden. Ein Video-Text-Vergleich kann auch ein guter Geprächseinstieg in die vertiefende, aspektorientierte Textanalyse sein.
3. Quiz zum Handlungsverlauf
Mit der kostenlosen Software H5P lassen sich kleine Quizze zum Handlungsverlauf als Selbstüberprüfungsinstrument erstellen. Unter diesem Link findest du mein selbst erstelltes Quiz, das du auch für deinen Unterricht nutzen (sowie verändern/erweitern) kannst, wenn du möchstest (die Creative Commons Lizenz ist eingefügt – siehe Rights of use, CC-BY-SA 4.0). Dazu kannst du z. B. den H5P-Inhalt in deine eigene H5P-Umgebung (z.B. Moodle) einbetten.
Figurenkonstellation und Figuren verstehen
4. Figurenkonstellation als Legevideo darstellen
Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein kurzes Legevideo, in dem die Figuren vorgestellt und ihr Verhältnis zueinander erläutert wird. Das kann mit ihren Endgeräten geschehen. Mit der intergierten iMovie Funktion bei iPads ist das zum Beispiel ganz einfach möglich. Videos werden mit dem iPad aufgenommen, in iMovie übertragen und (dort) vertont. Die Vertonung ist unabhängig von der Bildaufnahme möglich (also in aufeinanderfolgenden Schritten).

5. Figuren mit Standbildern erschließen, z.B. Nathan und den Tempelherrn
Standbilder zu bauen ist im handlungs- und produktionsorientierten Unterricht ein beliebtes Interpretationsverfahren. Mithilfe von digitalen Medien kann dies erweitert werden, indem mehrere Standbilder als Entwicklungsverlauf eines Aufzugs fotografiert und in einem Dokument zusammengestellt werden. Mit Hilfe von Programmen wie Good Notes oder dem Book Creator ist es darüber hinaus auch sehr einfach möglich, diese Standbilder zu Fotogeschichten zu erweitern, da einfache Sprech- und Denkblasen hinzugefügt werden können. Je nach verwendetem Programm unbedingt auf den Datenschutz achten!
6. Eindrücke zu den Figuren Nathan, Recha und Deja
Mithilfe von Answergarden oder Mentimeter lassen sich Eindrücke zu bestimmten Figuren sammeln (diese Figuren wurden ausgewählt, da sie zu Beginn des Dramas (erster Auftritt, erster und zweiter Auftritt vorkommen). Die gesammelten Eindrücke lassen schon Schlussfolgerungen darüber zu, wie die Figuren verstanden und ob das Drama gelesen wurde. Aussagen können anschließend am Text nachgewiesen und im Gespräch begründet werden.
7. Erklärvideo zu Nathan
Das Stück ist nach Nathan benannt und er wird als weise betitelt – warum eigentlich? Nathans Ansichten, seine Sprache und seine Argumentationsweise können beispielsweise anhand des Auszuges 1.2 und/oder des Auszuges 2.5 analysiert und in einem Erklärvideo festgehalten werden.
Die Ringparabel verstehen
8. Vergleich zwischen Text und Video
Wenn die Lernenden eines aus der Beschäftigung mit dem Drama mitnehmen sollten, dann auf jeden Fall ein Verständnis für die Ringparabel (3.7). Ein Vergleich zwischen dem analysierten Originaltext sowie Sommers Video (Sommers Weltliteratur to go, ab Minute 5:14) bietet sich an.
Wortschatz zur Aufklärung und zum Drama erweitern
9. Digitales Lexikon
Begriffe zum Drama können in einem digitalen Lexikon, das mithilfe von Padlet erstellt wird, kollaborativ gesammelt und erklärt werden. Es ist zudem möglich, den Begriffen mündliche Erklärungen (Audioaufnahmen) hinzuzuzfügen (hängt allerdings, wie ich beobachten konnte, vom Endgerät ab, daher sollte das vorher geklärt werden). So geht’s (verwendetes Gerät: iPad):




10. Wortsuche im Gitter
Wurden die (Lexikon)Begriffe einmal erarbeitet, gilt es, sie zu verinnerlichen und anzuwenden. Dazu habe ich eine Übung erstellt, bei der Begriffe in einem Wortgitter gesucht und einem Partner anschließend erklärt werden sollen. Zuvor können die Schülerinnen und Schüler die Begriffe aufschreiben und nach drei Kategorien ordnen, salopp formuliert: 1. Kenne ich und kann ich erklären, 2. Kenne ich, aber kann ich nicht erklären, 3. Ich bin mir nicht sicher, was der Begriff bedeutet. Hier kommt ihr direkt zum Wortgitter, das ihr auch selbst nutzen oder in eure H5P-Umgebung (z.B. Moodle) integrieren könnt.

Epochenmerkmale kennen (Aufklärung)
11. Einen Zeitstrahl kollaborativ erstellen
Mithilfe von Padlet können Merkmale der Aufklärung (kollaborativ) erarbeitet und in einem Padlet festgehalten werden (z.B. mit der Spaltenansicht Shelf). Alternativ ist es auch möglich, ein bereits angelegtes Padlet (Vorlage: Timeline, siehe Bild) zum Thema literarische Epochen zu ergänzen und im Verlauf des Jahres weiterzuführen.

Mehr Ideen zu einem speziellen Reihenthema oder literarischen Werk findest du unter dem Schlagwort ‚Unterrichtsreiche‘ oder wenn du den Titel deiner Reihe eingibst. Hier geht es zu erprobeten digitalen Ideen zu Goethes Werk ,,Die Leiden des jungen Werther“.
Viel Spaß beim Unterrichten!
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]]>Hinweise:
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]]>Der Beitrag Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man realitätsnahe und kreative Sprachmittlungsaufgaben selbst gestalten?
Häufig basieren Aufgaben zur Sprachmittlung aus dem Lehrwerk in den Fremdsprachen auf (geschriebenen) Texten, die abgedruckt werden. Diese Texte umfassen verschiedene Textsorten, z.B. Zeitungsartikel oder Briefe, aber auch gesprochene Dialogteile, die im wirklichen Leben im Regelfall nicht medial schriftlich vorliegen. Im Anschluss findest du daher ein paar Ideen dafür, wie du schülerzentrierte und motivierende Sprachmittlungsaufgaben einfach selbst erstellen kannst.
Sprachmittlung mit Videos
Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler schauen sich Videos an, und sie erzählen anderen Personen davon, was sie gehört und gesehen haben.
Auf YouTube gibt es mittlerweile viele sehenswerte und schülernahe Videos, deren Inhalte – ganz oder in Ausschnitten – Grundlage für eine Sprachmittlungsaufgabe darstellen können. Dabei sind beide Sprachrichtungen denkbar.
Den Schülerinnen und Schülern wird ein Video durch einen QR-Code oder (verkürzten) Link beispielsweise auf einem Arbeitsblatt mit der entsprechenden Aufgabe (Kontextualisierung und Zieltextformat beachten) zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler machen sich dann Notizen zum Video, die sie für die Bewältigung der Aufgabe brauchen. In einem nächsten Schritt kann auf der Grundlage dieser Notizen z.B. ein Fließtext hergestellt oder ein Vortrag vorbereitet werden.
Differenzierungsmöglichkeiten könnten darin bestehen, den SuS freizustellen, ob sie diese Notizen bereits in der Zielsprache verfassen wollen oder zunächst in der Ausgangssprache bleiben und somit einen Zwischenschritt einbinden. Weiterhin können thematische Vokabelhilfen in einer Vokabelbox unten auf dem Arbeitsblatt oder auf der Rückseite angegeben werden.
Videos selbst herstellen
Neben bereits vorhandenen Videos auf Plattformen wie YouTube besteht die Möglichkeit, solche Videos selbst herzustellen, falls thematisch passende Videos nicht vorhanden sind oder deren Verwendung nicht erlaubt ist. Dabei ist die Erstellung eigener Videos weniger kompliziert, als man denkt. Im Wesentlichen kann man solche Videos in drei Kategorien einordnen:
1. Videos, die durch Bildschirmaufnahmen entstehen (sogenannte Screencasts),
2. Videos, bei denen Gegenstände und Texte eingeblendet, verschoben und mit eingesprochenem Text veranschaulicht sowie untermalt werden (sogenannte Legevideos),
3. Videos, bei denen man etwas selbst erklärt oder etwas durch Personen vorgespielt wird.
Welche Art von Video man erstellen möchte, hängt sowohl von Ziel und der Funktion des Videos als auch von dem technischen Equipment und Kenntnissen zur Erstellung von Videos ab. Bei YT findet man mittlerweile zu allen Typen eine wirklich eine sehr große Auswahl darüber, wie genau man alle Arten von Videos erstellt.
Sprachmittlung mit Hörbeiträgen
Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler geben anderen Personen weiter, was sie in Podcasts, Radiobeiträgen oder Gesprächen gehört (und gesagt) haben.
Ähnlich wie bei Videos können auch Hörbeiträge Material für Sprachmittlungsaufgaben sein. Diese Dateien aus dem Netz werden auch durch QR-Codes oder Links zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schüler geben dann Inhalte aus Podcasts, Interviews, Radiobeiträgen oder anderen Gesprächen wieder und verabeiten diese Informationen in ihrem Zieltext. Hörbeiträge in Sprachmittlungsaufgaben zu integrieren kann insofern sinnvoll sein, als Schülerinnen und Schüler in der Realität oft auch Informationen, die sie auditiv aufgenommen haben, an andere weitergeben. Insofern erscheint es logisch, Gesprächsbeiträge nicht schriftlich abzubilden (Ausnahme, z.B. Chat), sondern gesprochen zu präsentieren.
Hörbeiträge selbst herstellen
Neben dem Rückgriff auf bereits vorhandenes Material kannst du auch ganz einfach selbst Hörmaterial erstellen, z.B. mit einem Inhaltstyp von H5P, mit einer App (z.B. Chirp, bei der sofort aufgenomme Audiodatein direkt in QR-Codes umgewandelt und als Bild gespeichert werden – allerdings ist bei dieser speziellen App unklar, wie man die Aufnahmen löscht oder wo sie genau gespeichert werden) oder man nimmt mit dem Handy eine Audiodatei (Voice Memos) auf und lädt diese z. B. in ein Padlet hoch, auf das alle Zugriff haben.
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]]>Der Beitrag Stufe 8 – Vokabeln #2 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>You may repeat this exercise as many times as you want!
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]]>Der Beitrag Stufe 8 – Vokabeln #1 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Test yourself!
Der Beitrag Stufe 8 – Vokabeln #1 erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag H5P für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material selbst erstellen. Wie das genau geht, wird in diesem Beitrag am Beispiel eines interaktiven Videos veranschaulicht. Auf weitere Aufgabenarten (diese werden bei H5P als Inhaltstypen bezeichnet) verweise ich zudem exemplarisch, davon kannst du auch einige auf diesem Blog direkt selbst ausprobieren (sind im letzten Absatz dieses Artikels verlinkt). In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal Nele Hirsch erwähnen, die unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html Erklärungen zur Erstellungen vieler Inhaltstypen hochgeladen hat. Inhaltstypen von H5P werden ständig weiterentwickelt und damit wird die Verwendung neuer Aufgabenarten für den Unterricht möglich gemacht.
Zunächst einmal findet ihr im Anschluss ein zweiminütiges Video zum Thema Creative Commons Licenses, das ich mit H5P an drei Stellen (innerhalb der ersten Minute) und einer Stelle am Ende interaktiv gestaltet habe. Schaue es dir gern an und probiere beispielhaft einige interaktive Elemente aus. Das Video darf man übrigens unter der Namensnennung, die ich in den Copyright-Einstellungen eingegeben habe, verwenden und verändern. Aber dazu später mehr…
Zur Orientierung: Die interaktiven Elemente befinden sich an denjenigen Stellen, die durch Kreise auf der Wiedergabespur unterhalb des Videos gekennzeichnet sind. Wenn die Aufgaben an den entsprechenden Kreisen eingeblendet werden, kann es sein, dass du auf dem Fragefeld etwas runterscrollen musst, um die Items vollständig zu sehen. Viel Spaß!
Hast du einmal ein solches Video mit H5P erstellt, kannst du es natürlich fortwährend bearbeiten, d.h. Items ergänzen oder streichen. Doch wie kommst du nun zu deinem interaktiven Video?
Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, um H5P-Inhalte zu erstellen: Entweder du hast die H5P-Software mit einem Lernmanagementsystem (z.B. Moodle) oder deiner eigenen Webseite verknüpft oder du erstellst einen (bisher kostenfreien) Account unter https://h5p.org/. H5P selber sieht seine Plattform nicht als Speicherort für große Mengen an Inhalten, aber um H5P auszuprobieren, ist die letzte Variante auf jeden Fall eine gute Alternative. Der Prozess der Materialerstellung bleibt bei beiden Speicherungsmöglichkeiten jedoch grundsätzlich gleich. Im Folgenden die einzelnen Schritte:

2. Zunächst einmal benötigt man ein Video, das in einem nächsten Schritt interaktiv gestaltet werden soll. Dieses wird in H5P hochgeladen (Bild 2a), indem du bespielsweise einen Link von YouTube einfügst, so wie es für dieses Beispiel vorgenommen wurde (Bild 2b). Zu beachten ist natürlich das entsprechende Urheberrecht des Videos. Für dieses Tutorial wurde ein Video ausgewählt, das klar mit einer Creative Commons Lizenz 4.0 gekennzeichnet ist, was die Verwendung und die Bearbeitung möglich https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de macht. Angaben zum Urheberrecht des verwendeten Videos müssen auf jeden Fall gemacht werden. Die einzelnen Creative Commons Lizenzen werden in dem Video zusammenfassend dargestellt und kurz erläutert.


3. Wenn du das Video hochgeladen hast, befindet sich darunter ein Hinweis/Button zum Copyright (Urheberrecht bearbeiten), den du anklickst und dann die entsprechenden Angaben einträgst. In meinem Fall befindet sich die Angabe zu der Lizenz in der Info-Box des YouTube-Videos, was nicht bei allen Videos auf YouTube Standard ist. Das Copyright muss natürlich auch ergänzt/erweitert werden, wenn du ein bereits bearbeitetes Video weiterverwendest.

Weiterhin hast du die Möglichkeit, ein eigenes Video zu erstellen und dieses in H5P hochzuladen. Du kannst dieses eigens produzierte Video entweder auf deinem YouTube-Kanal hochladen, was insofern von Vorteil ist, da dort große Datenmengen hochgeladen werden können, oder du lädst dein Video beispielsweise direkt als mp4-Datei hoch. Probleme bei der letzten Variante können sein, dass du dein Video erst konvertieren oder verkleinern musst, damit H5P es annimmt. Dies ist aber grundsätzlich mit einer App möglich (zum Artikel: https://herrmayr.de/meine-neue-app-ist-da-media-converter-flex/, zur App https://apps.apple.com/de/app/media-converter-flex/id1501255265?l=en) .
4. Als nächsten Schritt kannst du deinem Video interaktive Elemente hinzufügen. Stoppe dazu das Video an der entsprechenden Stelle und klicke dann auf die Art der Interaktion (z.B. Multiple-Choice-Frage, Lückentext etc.), die du verwenden willst (Leiste oben – Bild 4a). Danach gibst du die Frage oder den Lückentext ein (Bilder 4b und 4c) und speicherst deine Inhalte (Fertig drücken).



Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis du mit den Interaktionen in deinem Video zufrieden bist.
5. Zuletzt kann man eine zusammenfassende Aufgabe zu dem ganzen Video erstellen. Diese Aufgabe wird automatisch an das Ende des Videos gestellt. Das Hinzufügen einer Zusammenfassung ist optional.


6. Wie teilt man nun die Inhalte mit den Schülerinnen und Schülern? Wenn du kein Lernmanagementsystem oder keine eigene Webseite hast, auf der du die Inhalte zur Verfügung stellen kannst, kannst du bei https://h5p.org/ in deinem Account den Link zu deinem Material kopieren und diesen deinen Schülerinnen uns Schülern zur Verfügung stellen, z.B. über ein Padlet. Möchtest du Padlet näher kennenlernen, kannst du in den folgenden zwei Artikeln mehr Informationen dazu bekommen https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-fuer-einsteiger/ sowie https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-im-unterricht/. Der Link kann natürlich auch auf anderen Wege zugänglich gemacht werden. Jeder, der den Link dann hat, kann das digitale Material im eigenen Tempo so häufig durchgehen, wie er/sie das möchte.
Zum Schluss und zum Ausprobieren:
H5P wird ständig weiterentwickelt. Daher kommen im Laufe der Zeit fortwährend neue Aufgabenarten/Inhaltstypen hinzu. Bisher habe ich interaktive Lernvideos, Flashcards, Audiodateien, MC-Fragen, Lückentexte (drag and drop), Wortgitter (hier ein weiteres Beispiel dafür), ein digitales Memory sowie Markierungsaufgaben im Unterricht verwendet. Die im letzten Satz markierten Beispiele befinden sich in verkürzter Form zum direkten Ausprobieren auf dieser Seite. Sicherlich eigenen sich bestimmte Inhaltstypen für bestimmte Fächer besonders. Daher lohnt sich ein Stöbern auf der Seite von H5P auch. Abschließend noch ein interessanter Artikel zu H5P https://edulabs.de/blog/H5P-im-Unterricht-Erfahrungen-Ideen.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Der Beitrag H5P für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Dein digitales Klassenzimmer erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie können die Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause (kollaborativ) arbeiten und wie kann man das Geschehen als Lehrkraft organisieren und dabei den Überblick behalten? Im Anschluss sechs Möglichkeiten zur Kollaboration, Orchestrierung und Organisation deines digitalen Unterrichts (auch von daheim)!
Mit Padlet http://www.padlet.com, der interaktiven Tafel, kannst du Aufgaben einstellen, Arbeitsblätter hochladen, Gruppenarbeiten auch von zu Hause ermöglichen (und diese von dort in das Padlet hochladen lassen) sowie kommunizieren – und das alles in einem passwortgeschützten Raum. Du kannst als Lehrer*in in Echtzeit die Änderungen auf der digitalen Tafel verfolgen, diese kommentieren und vieles mehr. In den folgenden zwei Artikeln findest du mehr Informationen zur Erstellung eines eigenen Padlets und zum Einsatz von Padlet.
Etherpads http://www.zumpad.de ermöglichen zudem das Erstellen von gemeinsamen Dokumenten (z.B. als Gruppenarbeit) in Echtzeit. Änderungen werden live verfolgt und sind auch in der Retrospektive noch nachvollziehbar. Etherpads können nach Abschluss der Gruppenarbeit exportiert werden. Es gibt zudem eine Chat-Funktion, sodass man sich untereinander auch austauschen kann, ohne etwas in das Dokument zu schreiben oder etwas in dieses einzufügen.
Mit FLINGA https://flinga.fi/ können in Gruppenarbeit z.B. Mindmaps, Übersichten oder Schaubilder erstellt werden. Dies wird in Echtzeit von der Lehrkraft verfolgt. Hier ein kurzes Tutorial.
Mit Oncoo http://www.oncoo.de kannst du Kartenabfragen generieren und damit Sammlungen von Fragen, Eindrücken und Feedback einholen. Im folgenden Artikel findest du fünf konkrete Unterrichtsideen mit Oncoo.
Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material erstellen, das von den Schülerinnen und Schülern individuell bearbeitet wird. Unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html findest du einen Überblick und Tutorials zu allen Aufgabentypen (= Inhaltstypen). Danke an Nele Hirsch dafür! Hier außerdem noch ein Tutorial zur Erstellung eines interaktiven Videos mit H5P . Einige Beispiele für wirklich einfach zu erstellendes Material findest du bereits unter dem Schlagwort H5P auf diesem Blog.
Den Überblick über all deine Tätigkeiten kannst du mit Trello https://trello.com/de behalten, ein Board, in das du deine TO DO’s, deine laufenden Angelegenheiten/Arbeitsschritte und erledigte Dinge als Karten eintragen und diese nach Bedarf verschieben kannst.
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Disclaimer: Urheberechte und Datenschutz müssen natürlich bei Nutzung eingehalten werden.
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]]>Der Beitrag Nathan-Gitter erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Im Folgenden sind zwei Aufgaben angegeben, bei der die digitale Wortsuche mit einer analogen Partnerarbeit verbunden wird. Die Wortsuche könnt ihr hier direkt selbst ausprobieren! Hilfen und weitere Anmerkungen findet ihr unter dem Gitter.
Aufgaben (für SuS):
Tipp: Fangt bei der Erklärung mit den (für euch) eindeutigen Wörtern an. Bleiben am Ende Wörter übrig oder seid ihr euch bei einer Erklärung unsicher, könnt ihr das ,,Nathan-Lexikon“ zur Hilfe nehmen.
Die Wörter können waagerecht, senkrecht und diagonal angeordnet sein (auch von unten nach oben, rechts nach links).
Hilfen (Wortanfänge): Le….., Mono…, Auf…, Go…, Ri…, Hu…, Je…, Ide…, To…
Anmerkungen zur Aufgabe (für LuL):
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]]>Der Beitrag Selbstüberprüfung erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Im Rahmen der Blog-Einheit zu ,,Nathan der Weise” habe ich MC-Abfragen erstellt, mit Hilfe derer die SuS ihr inhaltliches Verständnis nach einem ersten Lesedurchgang selbst überprüfen konnten. Damit soll die Aufgabe zum selbstgesteuerten und individualisierten Lernen beitragen.
Das Interessante: Obwohl die Aufgabe optional war, haben sie fast alle SuS genutzt. Meiner Meinung nach hat der Aufgabentyp also in diesem Kontext vielen eine Form von Orientierung gegeben oder/und wurde gern bearbeitet.
Wer Lust hat, kann ein paar Fragen selbst einmal ausprobieren, was bestimmt auch interessant für diejenigen ist, die ,,Nathan” gar nicht gelesen haben. Die Einstellungen sind so gewählt, dass du nach jeder Frage eine Rückmeldung bekommst.
Mehr Beiträge zu der Blog-Einheit findest du unter dem Schlagwort ‚Bloggen‘ in den TAGS oder direkt hier.
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