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Ideen für eine Reihe in der EF

Ausgeschrieben müsste der Titel dieser Reihe der EF lauten ,,Communicating in the Digital Age“, für den Beitrag habe ich jetzt einfach einmal die Kurzvariante gewählt ;-). Viel Spaß!

Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ideen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte zu vielen Themen finden sich in Englischbüchern für die Oberstufe, eine Suche im Internet nach aktuelleren Statistiken, Texten usw. lohnt sich aber natürlich auch. Am Ende dieser Reihe kann beispielsweise der Klausurtyp Schreiben mit Leseverstehen (integriert)/Hör-(Seh)verstehen (isoliert) stehen, was durch Videos oder Hörbeiträge gut trainiert werden kann.

How do teenagers communicate?

Darüber, wie die Schülerinnen und Schüler heutzutage kommunizieren, können die Lernenden zunächst einmal ins Gespräch kommen. Dazu können Umfragen digital generiert und durchgeführt werden, deren Ergebnisse eine Grundlage für ein Gespräch bieten (z. B. mit Mentimeter oder CryptPad). Mithilfe von Interview- bzw. Diskussionsfragen (kann man auch digital vorbereiten und auf einer großen Projektionsfläche einblenden) können außerdem Gespräche in Partner- und Gruppenarbeit angeregt werden. Im Folgenden sind noch zwei Texte angegeben, die in diesem Zusammenhang thematisch interessant sein könnten.

Text by Katy Steinmetz (2018): Teens are over face-to-face communication, study says. TIME (available online)

Text by Jamie Durcharme (2018): What is phubbing? TIME (available online)

Who are you online?

Common Sense Education hat unter dem Titel ,,Teen Voices“ eine Playlist von zehn Videos veröffentlicht, bei denen es um unterschiedliche Aspekte der Online-Identität, Freundschaften in sozialen Medien, Verhalten im digitalen Raum u. v. m. geht. Zu der Playlist kommt ihr hier. Die Videos bieten gute Grundlagen für Diskussionen, regen zum Nachdenken an und trainieren das Hör-(Seh)Verstehen. Zwei Videos mit Beispielfragen verlinke ich euch direkt im nächsten Abschnitt, ein Durchstöbern der gesamten Liste lohnt sich dennoch.

Video: Who are you on social media? (Link to video here)

  • What do you post? Why do you post it?
  • What’s the impact of curating your social media?
  • Discussion question: (How) do you curate your information on social media?

Video: Friendships and boundaries (Link to video here)

  • How does being constantly connected benefit your friendship?
  • What are the downsides to being constantly connected?
  • Discussion question: How do you set digital boundaries with friends?

What is a digital footprint?

Welche Informationen und Spuren hinterlassen wir eigentlich, wenn wir uns im digitalen Raum bewegen? Um diese Frage geht es zunächst in diesem Video ,,Introduction to the Digital Footprint“, Link here. Fragen, die darin beantwortet werden, lauten:

  • What is a digital footprint? Which information does it include?
  • Which concerns do the students in the video have?
  • Which advice is given to protect one’s digital footprint?

In diesem Zusammenhang kann auch ein Video aus der im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten Playlist mit dem Titel ,,Oversharing and Your Digital Footprint“ sein (Link to video here). Fragen, die in diesem Video eine Rolle spielen, lauten

  • What is oversharing?
  • Which problems are mentioned in connection with sharing information online?
  • Discussion question: Which statements do you agree/disagree with?

Ein wenig komplexer, aber dafür umso interessanter, wird es in dem TED-Talk über „Psychological Targeting“. In dem 15-minütigen Video erklärt die Psychologin Sandra Matz, wie durch den digitalen Fußabdruck Profile extrahiert werden, die dann im Anschluss für weitere Zwecke (z. B. Werbung) genutzt werden. Wie diese Mechanismen funktinieren, was Facebook damit zu tun hat und welche Konsequenzen das für unsere Zukunft haben wird, kann man in ihrem Talk (Link hier) anhören. Es besteht bei YouTube-Videos auch die Möglichkeit, automatische Untertitel anzeigen zu lassen oder die Videos individuell anzuschauen, sodass individuelle Pausen eingelegt werden können. Folgende Fragen spielen im Talk eine Rolle:

  • What is psychological targeting?
  • Which examples does she give from her own research?
  • Does psychological targeting work? Explain her research example!
  • According to her, what is the difference between 2005 and 2013? Which consequences does she mention?
  • Which outlook into the future does she give ?

Navigating digital information

John Green, Autor und Gründer der erfolgreichen Serie ,,Crash Course“ auf YouTube, moderiert elf Videofolgen zum übergeordneten Thema Navigating Digital Information. Hier geht es zur gesamten Playlist, die unter veschiedenen Aspekten interessant für den Unterricht sein kann: Wie finde ich glaubwürdige Informationen im Netz? Was kann ich gegen Falschinformationen tun? Was ist ein Algorithmus und wie beeinflusst er uns unsere Sichtweise, z. B. auf sozialen Medien (Folge 11)?

Video (Folge 3): Lateral Reading: How to find trustworthy information. Link here

Wortschatz

Zum Thema passende neue Wörter können reihenübergreifend in einem gemeinsamen Dokument kollaborativ gesammelt (und ggf. erklärt) werden. Dazu kann ein Whiteboard genutzt werden, ein Padlet, ein Office-Dokument oder auch ein AnswerGarden, der über einen längeren Zeitraum (kann eingestellt werden) bestehen bleibt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, thematisch neue Wörter selbstständig in dieses wachsende Dokument/Tool einzutragen. Es ist denkbar, dazu eine feste Zeit (z. B. wenige Minuten gegen Ende einer Stunde) einzuräumen. Diese Sammlung dient dann auch als Sprachgerüst für weitere Stunden sowie als Lernhilfe/Wiederholung für die Klausur.

Research project

Lernende können kurze Vorträge über die meist genutzten Dienste aus dem Internet vorbereiten und präsentieren. Kritische Stimmen zu Datenschutz und Macht der Unternehmen können dabei ebenso thematisiert werden wie die Geschichte und voranschreitende Entwicklung der Tech-Welt und die (positiven) Veränderungen, die sie brachten und bringen. Mögliche Firmen wären z. B. Alphabet/Google/YouTube, Facebook/Instagram/WhatsApp, Amazon, Apple, YouTube, TikTok etc.

Writing a blog (entry)

Im digitalen Zeitalter wird vielfach medial schriftich über Blogs oder Online-Magazine kommuniziert ( – Hier findest du mehr Informationen zu Blogs und dem Aufbau von Blogbeiträgen). Möchte man die Lernenden Artikel selbst produzieren lassen, kann man dies beispielsweise mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert tun. Durch Aufrufen der Seite, Eingeben eines Titels und das Drücken auf Publish wird eine Web-Adresse generiert, unter der man schreiben und die Einträge finden kann. Der Einsatz von anderen Tools für das Bloggen ist natürlich auch möglich.

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Videos erstellen https://digitales-klassenzimmer.org/videos-erstellen/ https://digitales-klassenzimmer.org/videos-erstellen/#respond Fri, 03 Jul 2020 09:58:12 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=4228 Erklärvideos, Videocollagen etc.

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Erklärvideos, Videocollagen etc.

Wie erstellt man Videos (für den Unterricht)?

Die Erstellung von Erklärvideos erlebte in den letzten Monaten aufgrund von Distance Learning Hochkonjunktur. Aber nicht nur im Kontext des Erklärens durch die Lehrkraft spielen Videos eine Rolle: Schülerinnen und Schüler können selbst vielfältige Arten von Videos erstellen, z. B. Erklärvideos, Legevideos, Videocollagen, kleine Unterhaltungsfilme u. v. m. Wie das Konstruktionsprinzip hinter der Erstellung vieler Arten von Videos aussieht, zeige ich dir im folgenden Tutorial. Dazu verwende ich ein iPad, da das auch das Gerät ist, was ich täglich selbst nutze. Die Funktionen können sicherlich sehr leicht auf andere Geräte und hoffentlich auch auf andere Hersteller übertragen werden. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Screencasts

Ein Screencast ist ein Video, das durch die Aufnahme eines Bildschirm(ausschnittes) entsteht. Du kannst einen Screencast mit oder ohne Ton aufnehmen. Einem tonlosen Screencast-Video kann auch nach der Bildaufnahme noch eine Tonspur hinzufügt werden – dazu kommen wir später. Ob du einen Screencast mit oder ohne Ton aufnehmen möchtest, hängt natürlich vom deinem Einzelfall ab.

Nehmen wir einmal an, du möchtest ein kurzes Erklärvideo aufnehmen, in dem du ein grammatisches Phänomen erklärst oder eine Beispielrechnung durchführst: Das geht mit einem Screencast-Video mit Ton natürlich schneller, weil weniger Schritte zur finalen Videoversion notwendig sind. Zum Beispiel könntest du einfach dein Lieblingsbearbeitungsprogramm öffnen, mit einem Stift oder einer Tastastur etwas hinschreiben und dazu mündlich eine Erklärung abgeben – und das alles in einem Schritt! Man kann Screencasts (mit oder oder Ton) auch schneiden. Mehr dazu im weiteren Verlauf dieses Tutorials…

Fun (and important) fact: Ein guter Ton schlägt ein gutes Bild. Hier geht es zum Selbsttest (Video im neuen Fenster anklicken). Heißt also, im Zweifel kann es sinnvoll sein, in ein gutes Mikro zu investieren.

Womit beginne ich?

Bild 1: Zunächst überlege ich mir das Ziel und das Konzept des Videos. Für dieses Beispiel möchte ich ein Erklärvideo zum Thema Videoerstellung produzieren. Dazu habe ich eine Seite mit dem Programm GoodNotes vorbereitet. Ich hätte natürlich auch ein anderes Programm oder Tool zur Vorbereitung wählen können. Im Anschluss siehst du meine vorbereitete Seite:

1. Einen (vorbereiteten) Bildausschnitt wählen

Bild 2: Um die Aufnahme zu starten, streiche ich am Bildschirm von rechts oben nach unten, denn so gelange ich zu dem Aufnahmeknopf (siehe Bild 2). Drückt man den Knopf, so hat man wenige Sekunden Zeit, um durch Antippen der freien Fläche (einfach auf den Bildschirm tippen) wieder zu dem vorbereiteten Dokument, Bild oder der Präsentation zu gelangen.

2. Aufnahme starten/beenden (von rechts oben nach unten am iPad streichen)

Bild 3: Wenn du direkt mit Ton aufnehmen möchtest, was ich in meinem Beispielfall für sinnvoll halte, da ich den Text schon vollständig vorbereitet habe, ist es notwendig, vorher das Mikrofon anzuschalten. Mir ist es leider schon das ein oder andere Mal passiert, dass ich vergessen hatte, das Mikro einzuschalten, also kann ich dir als Tipp mitgeben, dies zu Beginn deiner Aufnahme am besten doppelt zu checken, sofern du es benötigst. Dazu drückst du den Aufnahmeknopf (siehe auch Bild 2) lange, anstatt ihn nur einmal anzutippen. Nun wird ein Mikrofon-Icon eingeblendet und du kannst durch Antippen des Icons auswählen, ob du es an- oder ausschalten möchtest (siehe Bild 3). Um zum Aufnahmeknopf zurückzukehren, tippe dann einfach wieder auf die freie Fläche. Anmerkung: Du kannst den Ton aber auch später noch hinzufügen. Wie das geht, wird unter dem Punkt Vertonung in diesem Beitrag erläutert.

3. Mikrofon ein- oder ausschalten

Bild 4: Wie bereits erläutert, habe ich für dieses Tutorial eine Seite mit GoodNotes erstellt. GoodNotes bietet die Möglichkeit, einen Pointer einzusetzen, um Verschriftlichtes während des Vortrages zu untermalen und so die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf einen bestimmten Aspekt zu lenken. Den Pointer kann ich mit meinem Stift am Bildschirm des iPads steuern. Weiterhin siehst du in Bild 4 oben rechts durch die rote Anzeige, dass die Aufnahme läuft.

4. Aufnahme durchführen, evt. Pointer verwenden und/oder sprechen

Bild 5: Möchtest du die Aufnahme beenden, so funktioniert dies genau so, wie du die Aufnahme gestartet hast: Du streichst von rechts oben im Bildschirm nach unten, drückst den Aufnahmeknopf erneut und die Aufnahme wird beendet.

5. Videoaufnahme beenden

Dein Video wird nun automatisch bei den Videos gespeichert.

Fertig? Wenn du dein Video bereits mit Ton aufgenommen hast und es auch nicht weiter bearbeiten möchtest, dann bist du jetzt fertig und kannst es deinen Schülerinnen und Schülern zugänglich machen, z. B. indem du es in deine Lernumgebung hochlädst. Falls du das Video in einem anderen Format benötigst, z.B. in einem mp4-Format, kannst du es ganz einfach mit dem Media Converter umwandeln. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn du deinem Video mithilfe von H5P interaktive Elemente (kleine Fragen) hinzufügen möchstest, denn bei H5P brauchst du z. B. eine eine mp4-Datei (oder ein YouTube-Video).

Wenn du dein Video weiter bearbeiten möchtest, scrolle zu der Überschrift ,,Videobearbeitung“.

Andere Videoarten

Ich möchte keinen Screencast, sondern eine andere Art von Video aufnehmen – wie geht das?

Möchtest du keinen Screencast aufnehmen, sondern ein Legevideo, einen kurzen Unterhaltungsfilm oder ein Erklärvideo, bei dem du dich selbst zeigst, dann geht das – wie beim Handy – mit der Videofunktion deiner Kamera. Du klickst die Kamera an, wählst ,,Video“ aus und drückst auf den roten Punkt für den Start und das Beenden der Aufnahme. Diese Videos werden in deiner Videothek, also dort, wo du deine Videos immer findest, gespeichert. Wie du dein Video schneiden und vertonen kannst, wird im Anschluss erläutert.

Anmerkung: Es gibt einige Tools, mit Hilfe derer man Videos durch eine Auswahl an vorgefertigten Strukturen einfach und in kurzer Zeit anfertigen kann, z. B. Powtoon. Diese sind allerdings oft nicht (mehr) kostenfrei. Eine Recherche im Netz lohnt sich aber bestimmt, wenn man daran interessiert ist.

Videobearbeitung

a) Ausschnitt anpassen

Wie bearbeite ich mein gespeichertes Video?

Bild 6: Zunächst einmal kann es ja sein, dass du nur einen Ausschnitt deines aufgenommenen Videos in der Endversion zeigen möchtest. In meinem Beispiel entferne ich einige Leisten, weil ich sie als störend empfinde. Um den Ausschnitt zuzuschneiden, wähle das Video in der Videothek aus, klicke auf editieren und dann auf den viereckigen Rahmen (hier: links unten). Nun kann ich den Videoausschnitt zuschneiden und unter DONE/Fertig neu abspeichern.

6. Bildausschnitt auswählen, Video zuschneiden

Bild 7: Das Ergebnis dieses Zuschnitts siehst du im folgenden Bild.

7. Angepasster Bildausschnitt

b) Schnitt

Bild 8: Zur weiteren Schnitt- und Tonbearbeitung lade dein Video in iMovie hoch. iMovie ist automatisch auf dem iPad oder iPhone installiert. Klicke auf das Plus-Zeichen, tippe dann ,,Film erstellen“ an. Nun hast du Zugriff auf deine Videothek und kannst dein ausgewähltes Video hochladen.

8. Video in iMovie hochladen

Bild 9: In meinem Beispiel möchte ich das Ende des aufgenommenen Videos kürzen. Dazu klicke ich auf die angezeigte Videospur und verschiebe den gelben Balken (mit dem Finger) an diejenige Stelle, an der das Video enden soll. In dem großen Ausschnitt wird mir die Stelle, zu der ich gespult habe, vergrößert angezeigt.

Möchtest du etwas aus der Mitte des Videos entfernen, kannst du einen Schnitt an einer von dir ausgewählten Stelle durch die Tastenkombination cmd und b setzen und dann die jeweiligen Enden – wie vorher beschrieben – kürzen. Es besteht zudem die Möglichkeit, an den Schnittstellen weitere Elemente wie z. B. Fotos einzufügen. Klicke dazu auf das Plus-Zeichen, wähle das entsprechende Element aus und füge es ein. iMovie ist wirklich intuitiv bedienbar.

9. Videospur anpassen und schneiden

c) Vertonung

Bild 10: Ist die Videospur so (geschnitten), wie du es möchtest, könntest du auch Ton hinzufügen. Spule dazu einfach zu der Stelle, ab der du etwas aufnehmen möchtest, indem du die Videospur (mit dem Finger oder Stift) zu dem weißen Strich in der Mitte ziehst (den weißen Strich kannst du in Bild 9 gut sehen). Drücke nun auf das Mikrofon ganz links, um deine Tonaufnahme zu starten (und zu beenden). Bevor die Aufnahme beginnt, wird dir ein Countdown (3, 2, 1) angezeigt, damit du dich auf die Aufnahme vorbereiten kannst.

Die Tonaufnahme kann beliebig oft wiederholt werden und muss auch nicht ,,in einem Rutsch“ aufgenommen werden. Du kannst Pausen einlegen und auch an einer anderen Stelle (als aufgehört) weitermachen.

10. Tonaufnahme starten, durchführen und beenden

d) Speicherung

Bild 11: Bist du mit deiner Videobearbeitung zufrieden, klicke auf DONE/Fertig und speichere dein bearbeitetes Video in deiner Videothek ab. Wie das geht, wird durch die letzten beiden Bilder visualisiert.

11. Fertiges Video: senden an…

Bild 12: Nun kannst du den Speicherort wählen.

12. Speicherort wählen oder Video exportieren

Super – geschafft! Das Video ist fertig!

Wie kommen die Schülerinnen und Schüler an das Video?

Dein fertiges Video kannst du deinen Schülerinnen und Schülern entweder direkt zugänglich machen oder aber vorher noch interaktiv gestalten, z. B. indem du kleine Quizfragen mit der kostenlosen Software H5P einbaust. Du kannst das Video dann in ein Padlet, dein Lernmanagementsystem etc. hochladen oder auf deinen YouTube-Kanal stellen. Benötigst du das Video in einem mp4-Format (z. B. für H5P) oder möchtest die Speichergröße verringern, nutze ich persönlich dafür beispielsweise gerne den MediaConverter.

Ich hoffe, dieses Tutorial war hilfreich für dich. Viel Spaß beim Erstellen deiner Videos!

Für weitere Tutorials zu ausgewählten Themen und Tools, klicke hier.

Photo by Jakob Owens on Unsplash

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Kollaboratives Arbeiten im Distanzunterricht https://digitales-klassenzimmer.org/kollaboratives-arbeiten-im-distanzunterricht/ https://digitales-klassenzimmer.org/kollaboratives-arbeiten-im-distanzunterricht/#respond Mon, 15 Jun 2020 11:32:26 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3916 Eine Praxisreflexion

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Eine Praxisreflexion

Dies ist ein Gastbeitrag von @herr_meier_macht_geschichte, Lehrer für die Fächer Geschichte und evangelische Religion an einer Gesamtschule in NRW. Mehr Einblicke in seinen Unterrichtsalltag, Beiträge zur Geschichtsdidaktik und zum digitalen Lehren und Lernen gibt es auf seinem Instgram-Profil sowie seinem Blog! Viel Spaß!

Während der Corona-Zeiten hat das Homeschooling und der damit verbundene digitale Unterricht Hochkonjunktur – darüber freue ich mich und begrüße sehr, dass sich immer mehr getraut wird und wir sehen können, dass Unterricht auch anders ablaufen kann und vielleicht sogar muss.  

Ein Stichwort, was nun wieder vermehrt fällt, ist das kollaborative Arbeiten bzw. kollaborative Lernen.  Es wimmelt im Internet von Tools und Möglichkeiten kollaborative Lernangebote zu erstellen und mit den Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Ausgehend vom Geschichtsunterricht möchte ich in diesem Artikel darstellen, was kollaboratives Arbeiten bedeutet, welche Fallstricke es im Homeschooling bereit hält und was man aus meinen Erfahrungen lernen kann.

Was bedeutet kollaboratives Lernen überhaupt? 

Beim kollaborativen Lernen steht der Lernprozess als solcher im Vordergrund. Es geht – vereinfacht gesagt – darum, in einer Gruppe ein Problem zu lösen. Die Problemlösung wird dann weniger durch strukturierte Arbeitsaufträge vorgegeben, sondern es sollen sich vielmehr kommunikative Prozesse unter den SuS entwickeln, an deren Ende das gemeinsam erstellte Lernprodukt steht und alle den gleichen Wissensstand aufweisen können. Somit ist jede*r für den Prozess und das Ergebnis in der gleichen Weise mitverantwortlich, auch weil durch digitale Medien das simultane Arbeiten an einem Endprodukt auf eine neue Weise möglich gemacht wird. Ebenfalls gehört dazu, „die jeweilige persönliche Verantwortung für das Gruppenziel zu erkennen und zu übernehmen, sowie ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass gegenseitige Unterstützung, Erklärungen, Bereitschaft zur Diskussion und Kompromissfähigkeit dem gemeinsamen Lernprozess dienen.“  (Nachweis: hier, abgerufen am 05.06.2020)

Kollaboration und Geschichtsdidaktik

Im engeren – hier geschichtsdidaktischen – Sinne ist dem kollaborativen Lernen immanent, dass die Schülerinnen und Schüler den Konstruktionscharakter von Geschichte verstehen und selbst historische Narrative anfertigen und über den Entstehungsprozess reflektieren können [vgl. Pallaske 2016, 305]. Denn gerade das Schreiben und Dekonstruieren von Geschichte in einem kollaborativen Lernprozess führt den Lernenden diese grundlegenden Ziele von Geschichtsunterricht sehr eindrücklich und nachhaltig vor Augen. So verstanden lässt sich das Konzept des kollaborativen Lernens selbstredend gut in einen problemorientierten Geschichtsunterricht integrieren.

Was sollten die Lernenden konkret machen?

In Kombination mit einem Padlet und gut ausdifferenzierten Arbeitsaufträgen sollten die Schülerinnen und Schüler kollaborativ Teilprobleme/-Teilstrukturen des Investiturstreits bzw. des Gangs nach Canossa (verwendetes Video) erarbeiten. Methodisch habe ich mich an der Methode der Konfliktanalyse angelehnt.

Die SuS erhielten von mir eine Einführung in Form eines kurzen Videos. Hier ging es zum einen darum, dass ich ihnen nochmals die Funktionsweise des Padlets erläuterte und den Arbeitsauftrag erklärte. Der Austausch solle in einem kollaborativen Office-Dokument auf unserem Schulserver stattfinden – aber sie durften sich auch über andere Kommunikationskanäle miteinander austauschen. Am Ende des Arbeitsprozesses sollte also in dem Padlet zu einzelnen Aspekten des Gangs nach Canossa Ergebnisse stehen, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler ihre Sachkenntnis zu diesem historischen Ereignis vertiefen und die Problemfrage, wer denn nun die Oberhand gewonnen hat: Kaiser oder Papst? beurteilen können.

Das hat so aber nicht funktioniert – warum nicht? 

Wo lag das Problem?

Mit einem Blick auf die Arbeitsergebnisse lässt sich sagen, dass der Erkenntniserwerb nicht das Problem gewesen ist. Die SuS haben in ihren selbstgewählten Gruppen durchaus Arbeitsergebnisse produziert, die inhaltlich gut waren. Diese sind aber eindeutig nicht in einem kollaborativen Prozess entstanden, sondern waren letztlich „nur“ Ergebnisse einer umfangreicheren Schulbucharbeit unter dem Etikett einer Gruppenarbeit:

Die SuS haben offensichtlich nicht diskursiv ein Ergebnis gemeinsam bearbeitet, sondern einfach nur Arbeitsaufträge abgearbeitet. Es sind also keine kollaborativen Office-Dokumente entstanden, scheinbar keine fachlichen Diskurse über die Problemlösung geführt worden, sondern abgearbeitete Arbeitsergebnisse mit Hinweis auf die Gruppenmitglieder eingereicht worden. Somit hätte ich mir das didaktische Drumherum sparen können: Das Padlet hat scheinbar nicht bei der Strukturierung geholfen, die Möglichkeit gemeinsam und v.a. gleichzeitig an einem Ergebnis in einer Datei zu arbeiten scheint für die SuS keinen Vorteil zu bringen.

Den Lernenden war vielleicht auch nicht transparent genug, was erwartet wurde: Eine gemeinsam (=kooperativ und kollaborativ) erstellte – Achtung Dialektik – digitale Wandzeitung. Auch waren meine Arbeitsaufträge vielleicht zu detailliert, sodass sie dazu verleiteten, sie einfach nur abzuarbeiten. Das Problem lag aus meiner Sicht also nicht auf der fachlichen Ebene. Sondern eben darauf, dass die Art des Arbeitens an sehr viele Voraussetzungen geknüpft ist, die es vorher zu bedenken gilt.

Abbildung 1: Auszug aus einem Padlet zum Investiturstreit

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? 

Um kollaborativ arbeiten zu können, müssen aus meiner Sicht und Erfahrung verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.  Wie ich oben bereits erwähnte, lagen die Probleme weniger auf der narrativen Kompetenz der SuS, sondern eher auf der mediendidaktischen Seite. Folgende Ebenen halte ich für sinnvoll zu unterscheiden:

1) Die persönlichen Voraussetzungen

Die SuS müssen über ein Mindestmaß an Selbstorganisation verfügen und es gewohnt sein, selbstständig arbeiten zu können. Insbesondere bei dieser dezentralen Aufgabe ist es für das Gelingen des Gruppenprozesses notwendig, dass sich jede*r einzelne an die z.T. selbstgesetzte Fristen halten kann und seinen persönlichen Workflow diesen anpassen kann, dabei aber nicht die Deadline aus dem Auge verliert.

Auf der eher methodisch-technischen Ebene müssen die Lernenden natürlich über Kompetenzen verfügen, mit den technischen Gegebenheiten umzugehen: Wir lade ich was hoch, wie funktioniert die gemeinsame Arbeit in deinem Office-Dokument aber auch wie komme ich an zusätzliche Informationen, wie bereite ich sie auf usw. (also das breite Spektrum der Medienkompetenz, vgl. Medienkompetenzrahmen NRW (abgerufen am 08.06.2020).

Ulf Kerber fasst diese Aspekte treffend unter „Fähigkeiten“ (technisch-instrumentell und arbeits-koordinatorisch), „Wissen“ (u.a. medienfunktional) und „Ko-Konstruktion“ (u.a. Verbindungsprozesse) zusammen [vgl. Kerber, Historische Medienbildung, 2016, 61]. Hier muss also vorher schon viel im Unterricht geschehen sein, ansonsten fällt es den SuS bereits auf dieser Ebene schwer, methodisch sinnvoll und v.a. zielführend zu arbeiten.

2) Die technischen Voraussetzungen

Da die Lernenden von Zuhause aus arbeiten und keine schulischen Ressourcen zur Verfügung haben, müssen sie über geeignete Endgeräte und eine belastbare Internetleitung verfügen. Mit einem Smartphone kann man sicherlich arbeiten, aber wenn es darum geht, größere Datenmengen herunterzuladen und zu bearbeiten, man aber keinen DSL-Anschluss hat, wird es mit dem Datenvolumen irgendwann eng. Auch ist es sehr mühselig auf einem Smartphone z.B. längere Texte zu schreiben. Natürlich gilt dieses Problem in diesen Zeiten nicht nur für das kollaborative Lernen, sondern für das Homeschooling insgesamt.

3) Die gruppendynamischen Voraussetzungen 

Wie bei jeglicher Form des kooperativen Lernens stehen und fallen Lernprozesse mit der Gruppenkonstellation. Aber insbesondere in einem Setting, in dem die SuS nicht einfach nur einige Arbeitsaufträge abarbeiten, sondern kommunikativ historische Fragestellungen bearbeiten sollen, ist es sehr davon abhängig, wie gut oder schlecht Lernenden miteinander arbeiten können. Auch ist es im Rahmen des kollaborativen Lernens entscheidend, ob die SuS „Differenz nicht als Problem, sondern als Chance“ [Baumann-Gibbon/Menzel 2017, S. 170] begreifen. Heißt: Auch der Blick darauf, dass unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene Problemlösungsansätze und differente Wissensstände zu dem gesteckten Ziel führen können, wird den SuS abverlangt.

4) Die didaktischen Voraussetzungen 

Hierunter verstehe ich die didaktisch-methodisch reflektierten Voraussetzungen, die ein Schüler oder eine Schülerin vorfindet. Das ist also eine Ebene, die zuvor durch die Lehrkraft vorbereitet wird. Die Lehrkraft muss sich auf der einen Seite natürlich fragen, ob die Methode mit dem verlangten Kompetenzerwerb zusammenpasst. Aber auch, ob sich die Fragestellungen dazu eigenen kommunikative Lernprozesse zu initiieren und nicht zuletzt: Erfüllen meine SuS überhaupt alle Voraussetzungen, um kollaborativ lernen zu können?

Eben diese Frage erscheint mir rückblickend als die wichtigste – es war aber auch gleichzeitig die, die ich als nachrangigste Frage angesehen habe. Ich denke nämlich, dass insbesondere die persönlichen Voraussetzungen zentral sind. Denn insbesondere die Selbstorganisation muss ausgeprägt sein, um mit einem solch dezentralen und kollaborativen Arbeitsprozess zurecht zu kommen.

… und nun?

Ernsthaftes kollaboratives Lernen wird nicht sui generis durch das Erstellen eines Padlets, eines Etherpads o.ä. initiiert. Um solche Lernprozesse insbesondere für den Geschichtsunterricht initiieren zu können, bedarf es einer zuvor umfangreich durchdachten und reflektierten Problemaufgabe und vor allem viel Übung, Übung, Übung! Deshalb ist es notwendig, dass im (Geschichts-)Unterricht solche Prozesse in einzelnen Unterrichtsabschnitten eingeplant und nach und nach eingeübt werden. Außerdem zeigt sich, dass Medienbildung eben keine Aufgabe eines Faches „Medien“ sein kann, sondern dass es eine Querschnittsaufgabe sein muss, die eben auch die spezifischen Besonderheiten eines jeden Faches berücksichtigt und insgesamt im Unterricht der Schülerinnen und Schülern ihren Platz findet, wenn man dem ehernen Ziel „4K“ nur ansatzweise gerecht werden möchte. 

Wie kann kollaboratives Lernen gelingen?

Kurz gesagt: Indem alle vier Voraussetzungen erfüllt werden. Das lässt sich aus meiner Sicht auf vier Praxis-Tipps herunterbrechen:

1. Die Fähigkeiten der Lernenden
• Sind meine SuS mit den Medien, die sie nutzen sollen, vertraut? 

• Brauchen Sie Unterstützung beim Zeitmanagement?

 • Kennen sie bereits Formen von Kollaboration (etwa durch Übungen im Unterricht)

2. Die Technik
• Haben alle meine SuS ein passendes Endgerät, um an der Kommunikation zu partizipieren?

• Wie groß sind die Datenmengen, die evtl. heruntergeladen werden müssen (Videos? Bildquellen? Andere benötigte Materialien?

• Funktionieren meine bereitgestellten Medien?

3. Die Gruppendynamik

• Wie werden die SuS eingeteilt: Selbstständig? Zufällig? Durch mich?

• Wie gehen die SuS voraussichtlich mit Differenzen um? Brauchen sie hier Hilfestellung (moderierender Eingriff durch mich?)

4. Das didaktische Arrangement 

• Bietet meine Problemstellung Möglichkeiten der Kollaboration?

• Passen Medium und erwartetes Ergebnis zusammen?

• Ist den SuS Aufgabe, Prozess und Ergebnis transparent genug gemacht worden?

• Erfüllen mein Arrangement und die SuS alle Voraussetzungen? 

Mit Hilfe dieser vier Kategorien und ihren Leitfragen kann aus meiner Sicht echte Kollaboration gelingen – sie garantieren es natürlich nicht.

Nachtrag: In diesem Beitrag findest du ein Praxisbeispiel dazu, wie mit den Schülerinnen und Schülern kollaboratives Arbeiten konkret geübt wurde.

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Alle zitierten Artikel stammen aus: Bernsen/Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017 [BPB Lizenzausgabe, abgerufen am 09.06.2020]

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Creative Commons https://digitales-klassenzimmer.org/creative-commons/ https://digitales-klassenzimmer.org/creative-commons/#respond Mon, 15 Jun 2020 08:55:44 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3911 ... kurz erklärt!

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…kurz erklärt!

Darf ich dieses Material aus dem Netz für meinen eigenen Unterricht einsetzen? Darf ich es vielleicht sogar verändern?

Wie gebe ich anderen die Möglichkeit, mein Material zu nutzen, sodass mein Urheberrecht gut erkennbar bleibt?

Antworten auf diese Fragen können zwei Wörter gemeinsam haben: Creative Commons. Creative Commons Lizenzen ,,geben jedermann, von individuellen Urhebern bis zu großen Firmen und Institutionen eine einfache, standardisierte Methode an die Hand, um urheberrechtliche Erlaubnisse bezüglich ihrer Werken zu geben“ (Nachweis hier). Kennzeichnest du selbst dein Material mit einer CC-Lizenz, kannst du anderen Personen die Nutzung auf unkomplizierte Weise erlauben und gleichzeitig kenntlich machen, wie sie das Material genau nutzen dürfen. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt für Material, das du selbst gerne nutzen würdest.

Hier die Lizenzen im Überblick:

Überblick über die Lizenzen: CC BY SA 3.0 by Jöran Muuß-Merholz für wb-web

Unter diesem Link kommst du zur Webseite von Creative Commons und hier werden die Lizenzen auch noch einmal erklärt und Material zum Herunterladen zur Verfügung gestellt (der Bildausschnitt ist auch dieser Seite entnommen). Wie du Material, das mit CC-Lizenzen gekennzeichnet ist, finden kannst, beschreibt Kristin Narr in diesem Beitrag.

Die Lizenzangaben sind als Bilder hier zum Download verfügbar.

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Foto: Creative Commons Swag Contest 2007 von Tyler Stefanich. Creative Commons Attribution 3.0 CC BY-SA 3.0.

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Die Leiden des jungen Werther https://digitales-klassenzimmer.org/die-leiden-des-jungen-werther/ https://digitales-klassenzimmer.org/die-leiden-des-jungen-werther/#respond Mon, 08 Jun 2020 10:23:59 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3772 7 Ideen für eine Reihe

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7 Ideen für eine Reihe

Goethes Briefroman ,,Die Leiden des jungen Werther“ ist ein Klassiker, der – auch wenn nicht in den Abiturrichtlinien vorgeschrieben – oft zumindest in Auszügen gelesen wird und eigentlich zum Standardrepertoire des Deutschunterrichts der Oberstufe zählt. Im Folgenden findest du sechs erprobte Inspirationen für deinen Unterricht mit digitalen Medien (und ein analoges Add-on). Viel Spaß!

  1. Handlungsverlauf und Themen #1

Sommers Weltliteratur to go: Jede Schülerin und jeder Schüler kennt mittlerweile die Zusammenfassungen von Sommers Weltliteratur to go (die Videos mit den Playmobilmännchen). Sie bieten eine Übersicht zum Handlungsverlauf und erfassen Themen des literarischen Werkes. Als Einstieg wird das Video gemeinsam angeschaut, um so mögliche Themen ausfindig zu machen und Fragestellungen zum Briefroman zu generieren. Darüber hinaus ist es interessant, leicht veränderte Elemente des Videos oder humoristische Anspielungen zu besprechen (und dafür muss man den Text kennen ;-)). Hier geht es direkt zum Video.

2. Handlungsverlauf und Themen #2

Mit Hilfe von Padlet (Vorlage: Timeline) lässt sich der Handlungsverlauf des Briefromans kollaborativ erarbeiten. Wenn der Handlungsverlauf in Gruppen kollaborativ erstellt wird (und es dann auch mehrere Gruppen gibt), kann sowohl eine Präsentation als auch eine individuelle Sichtung der Ergebnisse der anderen Gruppen mit den Endgeräten der Schülerinnen und Schülern erfolgen. Als Ergebnis werden relevate Themen, Fragestellungen sowie Hypothesen für eine weitere Textbetrachtung im Gespräch extrahiert und festgehalten (Tafel, Padlet, Word-Dokument etc.). Der Grundstein für eine Weiterarbeit in Folgestunden ist somit gelegt.

3. Werther als Originalgenie

Werther als Originalgenie ist ein Thema, das im Zusammenhang des Briefromans und des Sturm und Drangs besprochen wird. Je nachdem, ob man vom Primärtext aus an diesen Themenkomplex herangeht oder durch einen Sekundärtext, können Aussagen zu Werthers Charakter oder dem Begriff Genie (Sekundärtext) zunächst in einem Answergarden oder Mentimeter gesammelt und dann am Primärtext oder einem Sekundärtext zu dem Geniekult nachgewiesen/überprüft werden. Eine abschießende Stellungsnahme zum Geniekult oder die Herstellung eines Aktualitätsbezuges runden die Stunde beispielsweise ab.

4. Literarische Strömung ,,Sturm und Drang“

Mithilfe von Padlet können Merkmale der literarischen Strömung arbeitsteilig sowie kollaborativ erarbeitet und in einem Padlet festgehalten werden (z.B. mit der Spaltenansicht Shelf). Alternativ ist es auch möglich, ein bereits angelegtes Padlet (Vorlage: Timeline) zu literarischen Epochen (vorher: Barock, Aufklärung) zu ergänzen. Im weiteren Verlauf des Unterrichts werden weitere Epochen hinzugefügt.

5. Aspekte des Briefromans reflektieren

Zur Reflexion bieten sich vielfältige Aspekte des Briefromans an. Auch das Ende, gekennzeichnet durch Werther Freitod, ist ein möglicher Anlass zu einer Diskussion und Stellungnahme zum Umgang mit dem Thema Tod in der Gesellschaft (Epochen, heute). Unabhängig vom Thema ist folgende Vorgehensweise möglich: Aussagen der Lernenden zum Thema werden mithilfe von digitalen Karten gesammelt. Dies ist mithilfe von Oncoo, FLINGA Wall sowie Padlet möglich. Diese Aussagen bieten dann Anlass für ein Gespräch im Plenum. Die Diskussion wird von der Lehrkraft moderiert. Bei Oncoo können die digitalen Karten beispielsweise gruppiert und verschoben werden.

6. Innensicht von Lotte oder Albert

Wie fühlt sich Lotte wohl an bestimmten Stellen im Handlungsverlauf? Oder wie denkt Albert über das Streitgespräch zwischen Werther und ihm? Mögliche Selbstgespräche können mithilfe von Audioaufnahmen prinzipiell mit jedem Endgerät vertont werden. Diese werden dann vom Endgerät abgespielt oder in ein Padlet hochgeladen (dazu muss allerdings die Padlet-App auf dem Handy installiert sein), sodass andere sich diese (mit Kopfhörern) individuell anhören und auch kommentieren können. Padlet bietet zudem außerdem auch selbst eine integrierte Audiofunktion, d.h. in einem Padlet können direkt Aufnahmen gemacht werden (bei manchen Geräten muss dafür allerdings eine zusätzliche App geladen werden, sofern die Person keinen Padlet-Account hat).

7. Add-on:

Als Reaktion auf Goethes Werther und das damit einhergehende Werther-Fieber verfasste Friedrich Nicolai die Parodie ,,Freuden des jungen Werthers“. Für den Lk ist es sicherlich interessant, Nicolais aufklärerische Parodie mit dem Originalwerk in Auszügen aspektorientiert zu vergleichen und zu bewerten. So ein Vergleich bietet sich auch als Facharbeitsthema an. Der Originaltext ist bei einschlägigen Online-Händlern käuflich zu erwerben (Stand Juni 2020).

PS: Die Texte, die beispielsweise unter den Begriffen Orinalgenie und Sturm und Drang verlinkt wurden, sind lediglich als grobe Orientierung zum thematischen Gegenstand zu verstehen, nicht als Empfehlung für einen konkreten Unterrichtseinsatz.

Ergänzung (Nov. 2020): Hier findet ihr eine durchgeführte Beispielstunde im Zusammenhang mit dem Werther.

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Bild: Screenshot aus Sommers Weltliteratur to go (unter Punkt 1 verlinkt)

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Videobasierter Unterricht konkret https://digitales-klassenzimmer.org/videobasierter-unterricht-konkret/ https://digitales-klassenzimmer.org/videobasierter-unterricht-konkret/#respond Tue, 26 May 2020 11:10:30 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3637 10 Tipps

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10 Tipps

Was hat bei videobasiertem Unterricht (für mich) bisher gut funktioniert?

Homeschooling und distance learning stellen alle Lehrkräfte vor neue Herausforderungen: Technische Hürden müssen genommen, Beziehung erfolgreich gepflegt sowie fachliche Kompetenzen gefördert werden. Für den Fremdsprachenunterricht kommt hinzu, dass die Ausbildung einer kommunikativen Kompetenz (als ein Hauptziel des Fremdspachenunterrichts) in Videokonferenzen aus verschiedenen Gründen als schwieriger wahrgenommen wird, weil tendenziell der Sprachumsatz der Lernenden bzw. das spontane dialogische und zusammenhängende Sprechen geringer erscheint.

Was in von mir bisher durchgeführten Videokonferenzen bisher gut funktiert hat, sodass ich die Konferenzen als gewinnbringend wahrnehmen konnte, könnt ihr in den folgenden Abschnitten, zusammengefasst als 10 Punkte, nachlesen. Die Ausführungen greifen insbesondere auf Erfahrungen mit videobasiertem Unterricht im Fach Englisch der Sek I zurück, sind aber insgesamt als fächerübergreifend zu verstehen. Falls ihr zunächst an einer allgemeinen Einführung zu videobasiertem Unterricht interessiert seid, ist dieser Beitrag vielleicht etwas für euch. Viel Spaß!

  1. Kleine Gruppen

Um die einzelnen Schülerinnen und Schüler besser ansprechen zu können sowie Hemmungen, sich in Videokonferenzen zu äußern, abzubauen, wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Videokonferenzen finden dann zweimal hintereinander für von mir festgelegte Gruppen statt (eine Konferenz dauert ca. zwischen 30-45 Minuten, was für die Aufmerksamkeit und Konzentration als angemessen empfunden wird). Von den Lernenden wurde zudem rückgemeldet, dass sie auch kleine Gruppen bevorzugen.

2. Fremdsprache verwenden

Fremdsprachenunterricht führe ich von der ersten Begrüßung bis zum Schluss fast ausnahmelos in der Fremdsprache durch. Die Schülerinnen und Schülern wärmen sich bei einem kleinen chit-chat zu Beginn sprachlich auf. Je natürlicher ich mit der Situation umgehe, desto – zumindest ist das mein Eindruck – gefühlt natürlicher antworten und sprechen die Lernenden auch in der Fremdsprache.

3. Persönliche Begrüßung & Raum für Gespräche

Bereits eine Viertel Stunde vor Beginn der eigentlichen Konferenz gehe ich online. Da die SuS sich dann nach und nach einloggen und die Gruppen in der Regel nicht allzu groß sind, bleibt genug Zeit, um jeden Einzelnen zu begrüßen und ein paar Worte mit jeder Person (oder den meisten) zu wechseln. Dadurch soll sich jeder auch wahrgenommen fühlen und die Beziehung insgesamt gestärkt werden. Weiterhin können die 15 Minuten zu Beginn auch dafür genutzt werden, Raum für Gespräche unter den Schülerinnen und Schülern zu geben, um ein ,,Wir“-Gefühl zu etablieren.

4. Personen notieren

Ich persönlich schreibe mir, sobald sich die Schülerinnen und Schüler eingeloggt haben, die Namen dieser auf einen analogen Zettel. Das hilft mir dabei, zu visualisieren, wer in der Konferenz ist, wen ich virtuell ansprechen kann sowie niemanden zu ,,übersehen“, da ich auch nicht alle Bilder der Schülerinnen und Schüler auf meinem Bildschirm angezeigt bekomme (Teams). Zudem führe eine lockere Strichliste darüber, wie oft ich welche Person angeprochen habe.

5. Technische Voraussetzungen & Ablauf klären

Nach den informellen Gesprächen und der Begrüßung werden technische Voraussetzungen gecheckt: Bei wem funktioniert das Mikro nicht, wer kann sich nicht ,,unmuten“, wer kann nur in den Chat schreiben? Weiterhin weise ich noch einmal darauf hin, was wir für die Sitzung alles benötigen (Schreibwerkzeug, Schulbuch, vorbereitete Aufgaben etc.), sodass jeder erneut Gelegenheit dazu bekommt, diese Dinge an seinen Arbeitsplatz zu schaffen.

In einem weiteren Schritt kann dann der Ablauf der Konferenz skizziert werden. Da allen der zeitliche Umfang klar ist, kann zur Visualisierung des inhaltichen Ablaufs, wenn man das möchte, ein Advanced Organizer als Teil einer Präsentation eingeblendet werden.

6. Einsatz von Präsentationen

Im Sinne einer klaren Strukturierung kann eine vorbereitete Präsentation helfen, das Unterrichtsgeschehen zu organisieren und einen roten Faden während der Videokonferenz beizubehalten. Auf den Folien sind Aktivitäten, Sprachhilfen (Scaffolding im Fremdsprachenunterricht), Übungsaufgaben, Bilder etc. zu sehen. Präsentationen werden während Videokonferenzen z.B. durch das Teilen des eigenen Bildschirms eingeblendet.

7. Wechsel von Aktivitäten

Ein ausgewogenes Verhältnis in Bezug auf den Wechsel von Aktivitäten und der Zeit hilft, die Aufmerksamkeit und die Motivation der Lerndenden zu erhalten. Beispielsweise wünschten sich viele Lernende der Sek I während der Konferenz auch selbst eine (zumindest kurze) (Einzel)-Erarbeitungsphase bzw. Übungsphase. In diesem Artikel (auch oben verlinkt) findet ihr auch Überlegungen zu Strukturierung von videobasiertem Unterricht nach dem Phasenmodell.

8. Rituale etablieren: Meldekette, Meldefunktion und Chatfunktion nutzen

Wenn die Gruppe klein ist und auch eine Art von ,,Wir“-Gefühl etabliert wurde, funktionieren auch Rituale wie eine Meldekette – zumindest meiner Erfahrung nach. Sind die Lernenden mit einer Aufgabe, die während einer Konferenz bearbeitet werden sollte, fertig, schreiben sie eine kurze Rückmeldung (z.B. DONE) in den Chat. Fragen während Erklärungen können, sofern vorhanden, auch durch eine virtuelle Meldung (Hand-Zeichen) angegeben werden.

9. Feedback einholen

Am Ende der Konferenz sind die Lernenden dazu aufgefordert, blitzlichtartig etwas zu sagen. Das können Eindrücke zur heutigen Konferenz sein, weitere Fragen, persönliche Befindlichkeiten oder Anregungen für die nächste Konferenz. Wichtig erscheint mir, auf diese Weise ein informelles Feedback einzuholen und den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass sie als Person sowie in der Planung des Lernprozesses wahrgenommen werden.

10. Wertschätzung und Geduld

Vielleicht das Wichtigste: Nicht verzweifeln, wenn mal etwas nicht nach Plan klappt! Geduld mit den Schülerinnen und Schülern, aber natürlich auch sich selbst hilft dabei enorm! Und Loben sowie Wertschätzung gegenüber den Lernenden zeigt, dass auch sie im Distanzunterricht ,,einen guten Job machen“. Wer freut sich nicht darüber?!

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Voiceover für Videos https://digitales-klassenzimmer.org/voiceover-fuer-videos/ https://digitales-klassenzimmer.org/voiceover-fuer-videos/#respond Thu, 21 May 2020 13:33:40 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3550 Zusammenhängendes Sprechen trainieren

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Zusammenhängendes Sprechen trainieren

Ein Hauptziel des Fremdsprachenunterrichts besteht darin, die kommunikative Kompetenz von Lernenden in der Zielsprache auszubilden. Dazu sollten im Unterricht möglichst viele Sprechanlässe geschaffen werden, um die produktiven Kompetenzen zu trainieren. Wie man in diesem Zusammenhang Videos auf eine kreative Weise (auch im Homeschooling bzw. Distance Learning) einsetzen kann, wird im Anschluss erläuert.

Ein Voiceover erstellen: Was ist das für ein Format in den Sozialen Medien?

Auf YouTube existiert ein Format, das mit „Somebody (person xy) is doing my voice over“ betitelt ist. Bei diesem Format erstellt eine fremde Person zu einem bereits abgedrehten Video die Audiospur. Diese Videos bieten einen hohen Unterhaltungswert und wecken Neugierde, indem sie bewusst mit Zuschauererwartungen brechen, vor allem wenn man als Zuschauer eines Kanals einen bestimmten Sprecher gewohnt ist. Auch für die Plattform TikTok, die von Jugendlichen viel genutzt wird, werden Videos mit (fremden) Voiceovern produziert. Hier findet ihr ein paar grundlegende Informationen zu TikTok.

Wie kann man Voiceover für den Unterricht nutzen?

Schülerinnen und Schülern ist das Erstellen und Anschauen von Videos mit (fremden) Tonspuren aus ihrer Lebenswelt vielfach bekannt. Dieses Erfahrungen können für den Unterricht genutzt werden, um die Lernenden selbst zur Erstellung solcher Voiceover zu motivieren. Dazu wird beispielsweise auf Plattformen wie YouTube oder TikTok zurückgegriffen, auf denen eine Vielzahl von Videos bereits existieren. Nach einer Erarbeitungsphase werden die Vertonungen entweder live von den Schülerinnen und Schülern vorgetragen, während das Video ohne Ton abgespielt wird, oder das Voiceover wird vorher für das Video aufgenommen. Gibt es zu dem Video bereits eine Audiospur, kann man die Original-Audiospur anschließend mit dem Voiceover der Schülerin oder des Schülers vergleichen, falls gewünscht.

Hinweis:

Ein wesentliches Merkmal solcher Videos ist in der Regel die Spontanität des Spreches/der Sprecherin und der konzeptionell mündliche Sprachgebrauch, weshalb es gegen das Genre sprechen würde, wenn ein Lernender einen eher konzeptionell schriftlichen, vorbereiteten Text abliest.

Welche Kompetenzen werden trainiert?

Lernende trainieren ihre kommunikativen Kompetenzen im Bereich ,,Zusammenhängendes Sprechen“, erweitern ihr Orientierungswissen zu einem vorher festgelegten Themenfeld, festigen und erweitern ihren Wortschatz sowie die Nutzung grammatischer Strukturen. Zudem wird die Reflexion über Medien geübt, da dieses Format Anlass dazu gibt, über Gestaltungsaspekte des Formates sowie die Rezeption der Videos (in Sozialen Medien) nachzudenken und darüber zu dikutieren.

Wie kann man verhindern, dass die Lernenden Teile der originalen Audiospur übernehmen?

Die Frage ist, ob eine solche Verhinderung überhaupt sinnvoll ist: Das Anhören des Originals kann durchaus auch im Sinne der Differenzierung Sprachgerüst für Lernende sein und somit einigen Schülerinnen und Schülern wichtige Hilfestellungen geben. Zudem bietet die originale Vertonung prinzipiell auch Anlass für kreative Prozesse (, z.B. indem sich ein Schüler oder eine Schülerin an manchen Stellen bewusst darauf bezieht oder sich bewusst davon abgrenzt).

Wie erstelle ich Voiceover rein technisch?

Um ein Voiceover eines Videos technisch zu erstellen/aufzunehmen, musst du eine Audiospur über ein tonloses Video legen. Das tonlose Video könnte durch einen Screencast entstehen und dann mit einem Videobearbeitungsprogramm vertont werden. In diesem Tutorial findest du eine Step-by-Step-Anleitung zur Videoerstellung.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es konkret?

Die folgenden Ideen orientieren sich an englischsprachigen Videos, die in einer Fülle bereits auf YouTube vorhanden sind. Aber auch mit einfachen Mitteln (z.B. der Handykamera) können von der Lehrkraft oder den Lernenden zu einigen Themen selbst Videos gedreht werden, die dann als Grundlage zur Erstellung von Voiceovern dienen. Voiceover verschiedener Schülerinnen und Schüler zu einem Video können zudem miteinander verglichen werden.

Nun aber zu möglichen Themen (primär für die Sek I):

1. Einkaufen & Zubereitung von Gerichten, Lebensmittel vorstellen

Unter Schlagwörtern wie food haul, recipe oder oder what I eat (in a day) findet man für den englischsprachigen Raum eine Fülle von Videos vieler YouTuber, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Gleiches gilt sicherlich für andere Fremdsprachen.

2. Schule und Freizeit

Wie verbringen Teenager, die in der zielsprachlichen Kultur aufgewachsen sind, ihren Alltag oder ihre Freizeit? A day in my life und Vlogs von YouTubern bringen interkulturelle Einsichten in solche Fragestellungen. Übernimmt der Lernende die Rolle des Sprechers in der Ich-Perspektive, versetzt er/sie sich selbst in die Lage der/des Handelnen. Aber auch eine Vertonung des Videos aus einer Er/Sie-Perspektive ist möglich.

3. Städtetrips & Umgebungen kennenlernen

Travel Vlogs oder ,,A trip to“-Videos geben Einblicke in Orte, Landschaften, Sehenswürdigkeiten und bekannte (sowie weniger bekannte) Umgebungen der Zielkultur. Die Herstellung einer Audiospur für soche Videos trainiert das themenbezogene Vokabular sowie fordert zur Bewertung solcher Erfahrungen auf: „Look, isn’t it amazing?“

4. Diversität

Gewinnbringend ist es auch, dass es YouTuber unterschiedlicher Herkünfte gibt, sodass Einblicke in diverse Lebenswelten der zielsprachlichen Kulturen mithilfe solcher Videos gegeben werden können.

5. Jugendkultur

Das Internet bietet eine Vielzahl von Videos zu angesagten Tutorials, Let’s Plays oder Challenges, die der Jugendkultur zugeordnet werden können. Unter dem Button ,,Trending“ oder ,,Trends“ findet man bei YouTube recht schnell heraus, welche Videos gerad oft angeschaut werden.

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Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht https://digitales-klassenzimmer.org/sprachmittlung-im-fremdsprachenunterricht/ https://digitales-klassenzimmer.org/sprachmittlung-im-fremdsprachenunterricht/#respond Mon, 27 Apr 2020 07:24:49 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2753 Formate mit Videos und Hörbeiträgen

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Formate mit Videos und Hörbeiträgen

Wie kann man realitätsnahe und kreative Sprachmittlungsaufgaben selbst gestalten?

Häufig basieren Aufgaben zur Sprachmittlung aus dem Lehrwerk in den Fremdsprachen auf (geschriebenen) Texten, die abgedruckt werden. Diese Texte umfassen verschiedene Textsorten, z.B. Zeitungsartikel oder Briefe, aber auch gesprochene Dialogteile, die im wirklichen Leben im Regelfall nicht medial schriftlich vorliegen. Im Anschluss findest du daher ein paar Ideen dafür, wie du schülerzentrierte und motivierende Sprachmittlungsaufgaben einfach selbst erstellen kannst.

Sprachmittlung mit Videos

Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler schauen sich Videos an, und sie erzählen anderen Personen davon, was sie gehört und gesehen haben.

Auf YouTube gibt es mittlerweile viele sehenswerte und schülernahe Videos, deren Inhalte – ganz oder in Ausschnitten – Grundlage für eine Sprachmittlungsaufgabe darstellen können. Dabei sind beide Sprachrichtungen denkbar.

Den Schülerinnen und Schülern wird ein Video durch einen QR-Code oder (verkürzten) Link beispielsweise auf einem Arbeitsblatt mit der entsprechenden Aufgabe (Kontextualisierung und Zieltextformat beachten) zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler machen sich dann Notizen zum Video, die sie für die Bewältigung der Aufgabe brauchen. In einem nächsten Schritt kann auf der Grundlage dieser Notizen z.B. ein Fließtext hergestellt oder ein Vortrag vorbereitet werden.

Differenzierungsmöglichkeiten könnten darin bestehen, den SuS freizustellen, ob sie diese Notizen bereits in der Zielsprache verfassen wollen oder zunächst in der Ausgangssprache bleiben und somit einen Zwischenschritt einbinden. Weiterhin können thematische Vokabelhilfen in einer Vokabelbox unten auf dem Arbeitsblatt oder auf der Rückseite angegeben werden.

Videos selbst herstellen

Neben bereits vorhandenen Videos auf Plattformen wie YouTube besteht die Möglichkeit, solche Videos selbst herzustellen, falls thematisch passende Videos nicht vorhanden sind oder deren Verwendung nicht erlaubt ist. Dabei ist die Erstellung eigener Videos weniger kompliziert, als man denkt. Im Wesentlichen kann man solche Videos in drei Kategorien einordnen:

1. Videos, die durch Bildschirmaufnahmen entstehen (sogenannte Screencasts),

2. Videos, bei denen Gegenstände und Texte eingeblendet, verschoben und mit eingesprochenem Text veranschaulicht sowie untermalt werden (sogenannte Legevideos),

3. Videos, bei denen man etwas selbst erklärt oder etwas durch Personen vorgespielt wird.

Welche Art von Video man erstellen möchte, hängt sowohl von Ziel und der Funktion des Videos als auch von dem technischen Equipment und Kenntnissen zur Erstellung von Videos ab. Bei YT findet man mittlerweile zu allen Typen eine wirklich eine sehr große Auswahl darüber, wie genau man alle Arten von Videos erstellt.

Sprachmittlung mit Hörbeiträgen

Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler geben anderen Personen weiter, was sie in Podcasts, Radiobeiträgen oder Gesprächen gehört (und gesagt) haben.

Ähnlich wie bei Videos können auch Hörbeiträge Material für Sprachmittlungsaufgaben sein. Diese Dateien aus dem Netz werden auch durch QR-Codes oder Links zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schüler geben dann Inhalte aus Podcasts, Interviews, Radiobeiträgen oder anderen Gesprächen wieder und verabeiten diese Informationen in ihrem Zieltext. Hörbeiträge in Sprachmittlungsaufgaben zu integrieren kann insofern sinnvoll sein, als Schülerinnen und Schüler in der Realität oft auch Informationen, die sie auditiv aufgenommen haben, an andere weitergeben. Insofern erscheint es logisch, Gesprächsbeiträge nicht schriftlich abzubilden (Ausnahme, z.B. Chat), sondern gesprochen zu präsentieren.

Hörbeiträge selbst herstellen

Neben dem Rückgriff auf bereits vorhandenes Material kannst du auch ganz einfach selbst Hörmaterial erstellen, z.B. mit einem Inhaltstyp von H5P, mit einer App (z.B. Chirp, bei der sofort aufgenomme Audiodatein direkt in QR-Codes umgewandelt und als Bild gespeichert werden – allerdings ist bei dieser speziellen App unklar, wie man die Aufnahmen löscht oder wo sie genau gespeichert werden) oder man nimmt mit dem Handy eine Audiodatei (Voice Memos) auf und lädt diese z. B. in ein Padlet hoch, auf das alle Zugriff haben.

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Digitaler Fernunterricht https://digitales-klassenzimmer.org/digitaler-fernunterricht/ https://digitales-klassenzimmer.org/digitaler-fernunterricht/#respond Fri, 24 Apr 2020 12:56:17 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=3281 Videokonferenzen, MS Teams und mehr

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Videokonferenzen, MS Teams und mehr

Wie kann man digitalen Fernunterricht sinnvoll gestalten? Tipps, Tricks, Erfahrungen und Denkanstöße gibt der Deutschdidaktiker und Lehrer Philippe Wampfler nun in einer Videoreihe (DigiFernunterricht) bei YouTube. Im Folgenden findet ihr einige ausgewählte Videos zu Videokonferenzen sowie MS TEAMS (bei dem Videokonferenzen auch möglich sind), das wir gerade selbst an der Schule einführen. Weitere Videos könnt ihr euch in der Playlist, die ich oben verlinkt habe, anschauen.

Wie kann ich Videokonferenzen gut strukturieren?

Folge 26: Tipps für die Durchführung von Videokonferenzen – In dieser Folge äußert sich Philippe Wampfler u.a. dazu, welche Struktur man einer Videokonferenz geben kann – was gut funktioniert, was eher nicht so gut. Zudem werden Kleidung auf Auftritt der Lehrkraft vor der Kamera thematisiert.

Folge 52: Weitere Tipps zu Videokonferenzen – Bildungsexpertin Monika Stattler spricht mit Philippe Wampfler über die Wichtigkeit von wechselnden Aktivitäten in Videokonferenzen, Strukturtipps, die Präsenz der Lehrkraft, die Einbindung der Chat-Funktion sowie auch die Nutzung von Videoskonferenzen im privaten Bereich.

Warum fühlt man sich nach Videokonferenzen ausgelaugt?

Folge 56: Warum sind Videokonferenzen so anstrengend? In diesem Video wird die Theorie ,,The theory of Zoom-fatigue“ von L. M. Sacasas (Link zum Artikel hier) erläutert sowie werden auf der Basis veränderter Unterrichtsbedingungen Entwicklungsfelder von Lehrkräften aufgezeigt.

Was sind Richtlinien für den Datenschutz bei Videokonferenzen?

Folge 33: Datenschutz bei Videokonferenzen – Hier geht es neben allgemeinen Richtlinien auch um Mobbingprävention. Ein Leitfaden, downloadbar als Grafik hier oder in der Infobox des Videos, kann unter Beibehaltung der Angabe des urheberrechtlichen Namens auf dem Poster selbst für eigene Klassen und Kurse verwendet werden.

Was ist MS Teams und was kann ich damit machen?

Folge 31: Teams für Einsteiger*innen – Was ist Teams genau und was können Lehrkräfte grundsätzlich damit machen? Allgemeine Fragen und erste Einrichtungsprozesse von Teams werden in diesem Video erklärt.

Folge 30: Aufgaben und Rubriken mit Teams – In diesem Video geht es darum, wie man in MS Teams Aufgaben stellen, verwaltet und mit Hilfe von selbst angelegten Bewertungsrastern effizient korrigieren kann.

Kurt Söser: MS Teams – Erklärvideo (Teil 1) und Teil 2

Hier kommt ihr noch einmal zu der ganzen Playlist von DigiFernunterricht. In den Infoboxen der einzelnen Videos sind oft auch andere Kanäle oder weiterführende Dokumente und Hinweise verlinkt.

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H5P für Einsteiger https://digitales-klassenzimmer.org/h5p-fuer-einsteiger/ https://digitales-klassenzimmer.org/h5p-fuer-einsteiger/#comments Tue, 31 Mar 2020 15:03:44 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2920 Interaktives Material erstellen - Tutorial

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Deprecated: Creation of dynamic property H5PWordPress::$plugin_slug is deprecated in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/h5p/public/class-h5p-wordpress.php on line 74 Interaktives Material erstellen – Tutorial

Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material selbst erstellen. Wie das genau geht, wird in diesem Beitrag am Beispiel eines interaktiven Videos veranschaulicht. Auf weitere Aufgabenarten (diese werden bei H5P als Inhaltstypen bezeichnet) verweise ich zudem exemplarisch, davon kannst du auch einige auf diesem Blog direkt selbst ausprobieren (sind im letzten Absatz dieses Artikels verlinkt). In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal Nele Hirsch erwähnen, die unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html Erklärungen zur Erstellungen vieler Inhaltstypen hochgeladen hat. Inhaltstypen von H5P werden ständig weiterentwickelt und damit wird die Verwendung neuer Aufgabenarten für den Unterricht möglich gemacht.

Zunächst einmal findet ihr im Anschluss ein zweiminütiges Video zum Thema Creative Commons Licenses, das ich mit H5P an drei Stellen (innerhalb der ersten Minute) und einer Stelle am Ende interaktiv gestaltet habe. Schaue es dir gern an und probiere beispielhaft einige interaktive Elemente aus. Das Video darf man übrigens unter der Namensnennung, die ich in den Copyright-Einstellungen eingegeben habe, verwenden und verändern. Aber dazu später mehr…

Zur Orientierung: Die interaktiven Elemente befinden sich an denjenigen Stellen, die durch Kreise auf der Wiedergabespur unterhalb des Videos gekennzeichnet sind. Wenn die Aufgaben an den entsprechenden Kreisen eingeblendet werden, kann es sein, dass du auf dem Fragefeld etwas runterscrollen musst, um die Items vollständig zu sehen. Viel Spaß!

Hast du einmal ein solches Video mit H5P erstellt, kannst du es natürlich fortwährend bearbeiten, d.h. Items ergänzen oder streichen. Doch wie kommst du nun zu deinem interaktiven Video?

Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, um H5P-Inhalte zu erstellen: Entweder du hast die H5P-Software mit einem Lernmanagementsystem (z.B. Moodle) oder deiner eigenen Webseite verknüpft oder du erstellst einen (bisher kostenfreien) Account unter https://h5p.org/. H5P selber sieht seine Plattform nicht als Speicherort für große Mengen an Inhalten, aber um H5P auszuprobieren, ist die letzte Variante auf jeden Fall eine gute Alternative. Der Prozess der Materialerstellung bleibt bei beiden Speicherungsmöglichkeiten jedoch grundsätzlich gleich. Im Folgenden die einzelnen Schritte:

  1. Loggst du dich bei H5P ein und klickst auf Inhaltstyp auswählen, so wird dir eine Liste der verschiedenen Inhaltstypen angezeigt, die du kreieren kannst. Da für dieses Beispiel ein interaktives Video erstellt werden soll, klicke ich auf diesen Typen. Weitere Hinweise zu diesem Inhaltstyp kann man sich unter Details (Beispiele und kurze Tutorials) anschauen. Falls das nicht gewünscht ist, betätigt man den ,,Erstellen“-Button (in dem Bild oben rechts zu finden).
1. Aufgabenart (=Inhaltstyp) auswählen

2. Zunächst einmal benötigt man ein Video, das in einem nächsten Schritt interaktiv gestaltet werden soll. Dieses wird in H5P hochgeladen (Bild 2a), indem du bespielsweise einen Link von YouTube einfügst, so wie es für dieses Beispiel vorgenommen wurde (Bild 2b). Zu beachten ist natürlich das entsprechende Urheberrecht des Videos. Für dieses Tutorial wurde ein Video ausgewählt, das klar mit einer Creative Commons Lizenz 4.0 gekennzeichnet ist, was die Verwendung und die Bearbeitung möglich https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de macht. Angaben zum Urheberrecht des verwendeten Videos müssen auf jeden Fall gemacht werden. Die einzelnen Creative Commons Lizenzen werden in dem Video zusammenfassend dargestellt und kurz erläutert.

2a Videodatei hochladen
2b YouTube-Link einfügen

3. Wenn du das Video hochgeladen hast, befindet sich darunter ein Hinweis/Button zum Copyright (Urheberrecht bearbeiten), den du anklickst und dann die entsprechenden Angaben einträgst. In meinem Fall befindet sich die Angabe zu der Lizenz in der Info-Box des YouTube-Videos, was nicht bei allen Videos auf YouTube Standard ist. Das Copyright muss natürlich auch ergänzt/erweitert werden, wenn du ein bereits bearbeitetes Video weiterverwendest.

3. Angaben zum Urheberrecht

Weiterhin hast du die Möglichkeit, ein eigenes Video zu erstellen und dieses in H5P hochzuladen. Du kannst dieses eigens produzierte Video entweder auf deinem YouTube-Kanal hochladen, was insofern von Vorteil ist, da dort große Datenmengen hochgeladen werden können, oder du lädst dein Video beispielsweise direkt als mp4-Datei hoch. Probleme bei der letzten Variante können sein, dass du dein Video erst konvertieren oder verkleinern musst, damit H5P es annimmt. Dies ist aber grundsätzlich mit einer App möglich (zum Artikel: https://herrmayr.de/meine-neue-app-ist-da-media-converter-flex/, zur App https://apps.apple.com/de/app/media-converter-flex/id1501255265?l=en) .

4. Als nächsten Schritt kannst du deinem Video interaktive Elemente hinzufügen. Stoppe dazu das Video an der entsprechenden Stelle und klicke dann auf die Art der Interaktion (z.B. Multiple-Choice-Frage, Lückentext etc.), die du verwenden willst (Leiste oben – Bild 4a). Danach gibst du die Frage oder den Lückentext ein (Bilder 4b und 4c) und speicherst deine Inhalte (Fertig drücken).

4a: Interaktion auswählen
4b: Anzeigezeit und -art eingeben
4c: Frage und Antworten eingeben – auf dem Bild fehlt die ‚korrekte‘ Antwort

Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis du mit den Interaktionen in deinem Video zufrieden bist.

5. Zuletzt kann man eine zusammenfassende Aufgabe zu dem ganzen Video erstellen. Diese Aufgabe wird automatisch an das Ende des Videos gestellt. Das Hinzufügen einer Zusammenfassung ist optional.

5a: Zusammenfassung hinzufügen
5b: Elemente zur Zusammenfassung hinzufügen

6. Wie teilt man nun die Inhalte mit den Schülerinnen und Schülern? Wenn du kein Lernmanagementsystem oder keine eigene Webseite hast, auf der du die Inhalte zur Verfügung stellen kannst, kannst du bei https://h5p.org/ in deinem Account den Link zu deinem Material kopieren und diesen deinen Schülerinnen uns Schülern zur Verfügung stellen, z.B. über ein Padlet. Möchtest du Padlet näher kennenlernen, kannst du in den folgenden zwei Artikeln mehr Informationen dazu bekommen https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-fuer-einsteiger/ sowie https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-im-unterricht/. Der Link kann natürlich auch auf anderen Wege zugänglich gemacht werden. Jeder, der den Link dann hat, kann das digitale Material im eigenen Tempo so häufig durchgehen, wie er/sie das möchte.

Zum Schluss und zum Ausprobieren:

H5P wird ständig weiterentwickelt. Daher kommen im Laufe der Zeit fortwährend neue Aufgabenarten/Inhaltstypen hinzu. Bisher habe ich interaktive Lernvideos, Flashcards, Audiodateien, MC-Fragen, Lückentexte (drag and drop), Wortgitter (hier ein weiteres Beispiel dafür), ein digitales Memory sowie Markierungsaufgaben im Unterricht verwendet. Die im letzten Satz markierten Beispiele befinden sich in verkürzter Form zum direkten Ausprobieren auf dieser Seite. Sicherlich eigenen sich bestimmte Inhaltstypen für bestimmte Fächer besonders. Daher lohnt sich ein Stöbern auf der Seite von H5P auch. Abschließend noch ein interessanter Artikel zu H5P https://edulabs.de/blog/H5P-im-Unterricht-Erfahrungen-Ideen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

(Unbezahlte Werbung)

Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für den er auch interessant sein könnte.

Der Beitrag H5P für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.

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