Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php on line 276
Deprecated: Optional parameter $depth declared before required parameter $output is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/wp-megamenu/classes/class.wp-megamenu.php on line 456
Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/themes/malina/functions.php on line 1154
Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php:276) in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Der Beitrag Digitale Merkzettel erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Meine eigenen Lehrer:innen haben mir schon sehr früh beigebracht, dass Spickzettel grundsätzlich erstmal etwas Gutes sind: Das Gelernte wird (mehrfach) aufgeschrieben, sinnvoll strukturiert und oft mit kreativen Merkhilfen verknüpft. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit des Behaltens sowie der Vernetzung. In die Erstellung eines guten Spickzettels wird oft viel Zeit investiert, weil die wesentlichen Inhalte auf ein möglichst kleines Stück Papier gebracht werden sollen, wodurch Spickzettel durch erneutes Revidieren immer stärker sinnvoll reduziert werden. Dass man den Spickzettel durch all die Wiederholung und Durchdringung dann in den meisten Fällen in Klassenarbeiten und Klausuren gar nicht mehr braucht, ist selbstredend. Doch wie soll man als Lehrkraft im Zweifel erklären, dass man die Erstellung von Spickzetteln zwar gut findet, die Anwendung in der Klausur aber nicht, wenn doch der Name dieses Instrumentes schon dessen offensichtlichste Funktion für Schüler:innen beinhaltet: Spicken.
Weil ich die Vorteile der Erstellung eines solchen Zettels aber gerne zur Vorbereitung für Klassenarbeiten und Klausuren nutzen, jedoch natürlich an dem Verbot des Einsatzes festhalten möchte, behelfe ich mir eines kleinen Tricks: Ich benenne den Spickzettel um in einen Merkzettel. Die Argumentation: Ein Merkzettel dient dazu, sich etwas besser zu merken (sagt ja der Name), darf aber nicht zum Spicken verwendet werden. Ein Merkzettel hilft somit beim Lernen für bzw. Vorbereitung auf eine Klausur oder Klassenarbeit. Wie man solche Merkzettel mit den Schüler:innen erstellen kann, wird in diesem Beitrag skizziert. Die Vorgehensweise ist in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen denkbar und kann natürlich abgewandelt werden. Viel Spaß!
Schritt 1: Gemeinsame Sammlung von Themen, die auf den Merkzettel gehören
Dadurch wird sichergestellt, dass jeder sich mit allen Themen beschäftigt und kein Thema vergessen wird. Die Sammlung kann auf einem digitalen Whiteboard, einem Padlet oder einem Dokument des LMS erfolgen.
Schritt 2: Erstellung einer (individuellen) ersten Version durch jeden Lernenden
Jeder beschäftigt sich einzeln mit den Themen/Inhalten für die Klassenarbeit und wiederholt sie dadurch. Fragen und Verstehensschwierigkeiten können so hoffentlich sichtbar gemacht und aufgeschrieben werden.
Schritt 3: Kollaborative Erstellung in der (Klein)Gruppe
Die einzelnen Ideen für Merkzettel werden dazu genutzt, eine optimierte Gruppenversion zu erstellen (Padlet, FLINGA; WORD-Dokument, GoodNotes etc.). Fragen werden so geklärt, Inhalte erneut wiederholt, Behaltensstrategien diskutiert, weitere kreative Merkhilfen eingebaut. Davon profitiert jeder Einzelne. Die Ergebnisse werden in der Klasse vorgestellt und inhaltlich überprüft. Das Ergebnis wird dann allen Gruppenmitgliedern zur Verfügung gestellt (digitale Kopie anlegen und/oder ausdrucken).
Schritt 4: Individualisierung des Gruppenergebnisses
Merkt ein:e Schüler:in, dass er/sie zu einzelnen Themen doch noch mehr Information braucht als das Gruppenergebnis hergibt oder teilweise andere Behaltenshilfen bevorzugt, können diese auf der Grundlage des Gruppenergebnissen individuell in dem kopierten Dokument hinzugefügt oder verändert werden. Am Ende hat so jeder einen Merkzettel, der für ihn/sie am sinnvollsten erscheint.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Digitale Merkzettel erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Welche digitalen Produkte können Lernende erstellen und (online sowie offline) präsentieren?
In diesem Beitrag findest du zu dieser Frage zwölf Ideen für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen inkl. Verlinkungen zu den entsprechenden Tools. Falls ihr ein Lernmanagementsystem an der Schule habt, kann man viele Produkte auch mit den dort zur Verfügung gestellten Programmen herstellen.
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
In der einfachen Variante kann eine Folie mit einem Präsentationsprogramm als Poster hergestellt werden. Tools wie Canva bieten auch Vorlagen für Poster an. Eine weitere Möglichkeit für interaktive Poster bietet das Tool Glogster, das intuitiv bedienbar ist. Für Glogster existiert eine Testversion. Mit Blogposter kann man ein eigenes Bild (Poster) dann auch wirklich in Postergröße (mit einem DIN-A4-Drucker) ausdrucken, falls man das für das analoge (Klassen)Zimmer möchte.
2. Präsentation
In diesem Beitrag habe ich Tools zusammengefasst, mit denen Präsentationen individuell oder kollaborativ erstellt werden können.
3. Infografik oder Flyer
Besonders intuitiv können Infografiken oder Flyer beispielsweise mit Canva hergestellt werden, das auch in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Vorlagen bietet.
4. Quiz in Chatform
Dafür eignet sich der deutsche Anbieter Learning Snacks, welcher für die Erstellung von Learning Snacks durch Lernende die Classroom Funktion eingerichtet hat. Hier geht es zu einem Tutorial.
5. Blog
Bloggen ist mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert möglich, man sollte allerdings nicht den Link zur erzeugten Seite von Telegraph vergessen. Bloggen kann man auch mit WordPress oder man bildet das Bloggen mit einem Padlet nach.
6. Multimediales Buch
Multimediale Bücher können mit dem Book Creator hergestellt werden. Links und Audiodateien werden dort ansprechend und einfach integriert. Hier geht es zu einem Tutorial.
7. Broschüre
Für die Herstellung von Broschüren eignen sich Schreibprogramme eines Lernmanagementsystems, z. B. bei MS 365 oder G Suite for Education. Ähnliche Funktionen bietet auch CryptPad. Hier geht es zu einem CryptPad-Tutorial.
8. Interaktives Bild
Interaktive Bilder sind mit Genially oder Thinglink produzierbar.
9. Video
Erklärvideos, Videocollagen oder weitere kreative Filme kann man mit dem Handy oder Tablet produzieren. Hier geht es zu einem Tutorial am Beispiel des iPads.
10. Fotocollage
Präsentationsprogramme, m. E. insbesondere auch FLINGA, eignen sich für die Herstellung von Fotocollagen.
11./12. Interaktive Karte und Zeitstrahl
Padlet ermöglicht die Erstellung von beidem sowohl individuell als auch kollaboartiv. Hier geht es zu Ideen für den Einsatz von interaktiven Karten im Unterricht.
Add On: Lernportfolios können mit Schreibprogrammen, Padlet oder Seesaw produziert werden.
Hast du weitere Ideen für digitale Tools? Schreibe sie gerne in die Kommmentare, damit noch mehr Personen davon profitieren können.
Wenn du an weiteren Beiträgen zum Distanzlernen/Distanzunterricht interessiert bist, klicke hier.
(Unbezahlte Werbung)
Photo by Brooke Lark on Unsplash
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg:innen, Referendar:innen, Studierenden oder Freund:innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Präsentationen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie und womit können Lernende eine digitale Präsentation (kollaborativ) erstellen?
1. Power Point – der Präsentations-Klassiker. Wer Zugang zu PowerPoint in Office 365 hat, kann einzeln oder kollaborativ an Präsentationen arbeiten. Link für die Präsentation erzeugen, mit anderen teilen und schon kann gemeinsam produziert werden.
2. Keynote – Die Apple-Software ermöglicht eine Präsentationserstellung mit Folien – alleine und kollaborativ. Wie bei PowerPoint im Office-Paket kann ein Link generiert werden, der mit anderen geteilt wird, sodass gemeinsam an der Präsentation gearbeitet werden kann.
3. CryptPad – Mit der freien Software können einzeln sowie kollaborativ Präsentationen erstellt werden. Hier gibt es mehr Informationen zu CryptPad und hier kommst du zu einem Einblick in CryptPad in Form eines kurzen Tutorials mit Bildern.
4. FLINGA Whiteboard – Die Präsentationserstellung erfolgt nicht mit Folien, sondern über ein Whiteboard, auf dem Elemente, Texte, Links etc. angeordnet und miteinander verbunden werden können. Dadurch entsteht ein großes Gefüge, bei dem Elemente näher herangezoomt sowie herusgezoomt werden können. Hier geht es zu einem FLINGA Whiteboard Tutorial.
5. Genially – Bei dem Tool Genially gibt es die Möglichkeit, ,,klassische“ Präsentationen (mit Folien/Slides) zu erstellen und diese auch durch Einfügen von beispielsweise Videos oder Audiodateien interaktiv zu gestalten. Eine alternative und interessante Präsentationsmöglichkeit ist zudem durch interaktive Bilder möglich. Auf ein ausgewähltes Hintergrundbild können Markierungen gesetzt werden (im Bild durch rote Icons angezeigt), die dann durch Anklicken Felder wie Text, Bilder, Links, Videos oder Audiodateien öffnen. Hier kommst du zu einem Genially-Tutorial. Solche interaktiven Bilder können auch mit dem Tool ThingLink hergestellt werden.

6. Prezi – Mit Prezi kann man Präsentationen erstellen, die dynamisch wirken, was unter anderem damit zusammenhängt, dass man einzelne Elemente anzoomen oder herauszoomen kann und bei einem Anzoomen dann weitere Elemente geöffnet werden können. Es gibt mittlerweile auch Tutorials, die diese Effekte mit Power Point nachstellen, hier geht es zu einem entsprechendem Video.
7. Canva – Auch bei Canva gibt es viele Vorlagen für Präsentationen, die grundsätzlich einzeln oder kollaborativ bearbeitet werden können. Die Vorlagen sind sehr kreativ ausgerichtet und es gibt eine einfach zu bedienende Leiste, bei der durch Anklicken Elemente wie Videos, Bilder, Text, Icon etc. hinzugefügt werden können. Hier geht es zu mehr Informationen zu Canva.

8. H5P – Mit der freien Software H5P können Präsentationen im Folien-Stil erstellt werden und diese bieten die Möglichkeit zur interaktiven Gestaltung durch Hinzufügen von Quizzen o. Ä. auf den einzelnen Folien. H5P erfordert auf die Dauer jedoch eine Plattform, in die die Inhalte eingebettet werden können (z. B. Moodle oder WordPress). H5P bietet neben diesem Inhaltstyp noch viel mehr, z. B. die Erstellung von interaktiven Videos. Hier gibt es ein Tutorial dazu.

(Unbezahlte Werbung ohne Auftrag)
Beitragsbild: Beispiel für ein interaktives Bild auf der Seite von Genially
Hier kommst du zu mehr Inspiration in Bezug auf digitale Produkte.
Hier erfährst du, wie ich kollaboratives Arbeiten mir den Lernenden konkret geübt habe.
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden sowie Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Präsentationen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag The Digital Age erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ausgeschrieben müsste der Titel dieser Reihe der EF lauten ,,Communicating in the Digital Age“, für den Beitrag habe ich jetzt einfach einmal die Kurzvariante gewählt ;-). Viel Spaß!
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ideen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte zu vielen Themen finden sich in Englischbüchern für die Oberstufe, eine Suche im Internet nach aktuelleren Statistiken, Texten usw. lohnt sich aber natürlich auch. Am Ende dieser Reihe kann beispielsweise der Klausurtyp Schreiben mit Leseverstehen (integriert)/Hör-(Seh)verstehen (isoliert) stehen, was durch Videos oder Hörbeiträge gut trainiert werden kann.
How do teenagers communicate?
Darüber, wie die Schülerinnen und Schüler heutzutage kommunizieren, können die Lernenden zunächst einmal ins Gespräch kommen. Dazu können Umfragen digital generiert und durchgeführt werden, deren Ergebnisse eine Grundlage für ein Gespräch bieten (z. B. mit Mentimeter oder CryptPad). Mithilfe von Interview- bzw. Diskussionsfragen (kann man auch digital vorbereiten und auf einer großen Projektionsfläche einblenden) können außerdem Gespräche in Partner- und Gruppenarbeit angeregt werden. Im Folgenden sind noch zwei Texte angegeben, die in diesem Zusammenhang thematisch interessant sein könnten.
Text by Katy Steinmetz (2018): Teens are over face-to-face communication, study says. TIME (available online)
Text by Jamie Durcharme (2018): What is phubbing? TIME (available online)
Who are you online?
Common Sense Education hat unter dem Titel ,,Teen Voices“ eine Playlist von zehn Videos veröffentlicht, bei denen es um unterschiedliche Aspekte der Online-Identität, Freundschaften in sozialen Medien, Verhalten im digitalen Raum u. v. m. geht. Zu der Playlist kommt ihr hier. Die Videos bieten gute Grundlagen für Diskussionen, regen zum Nachdenken an und trainieren das Hör-(Seh)Verstehen. Zwei Videos mit Beispielfragen verlinke ich euch direkt im nächsten Abschnitt, ein Durchstöbern der gesamten Liste lohnt sich dennoch.
Video: Who are you on social media? (Link to video here)
Video: Friendships and boundaries (Link to video here)
What is a digital footprint?
Welche Informationen und Spuren hinterlassen wir eigentlich, wenn wir uns im digitalen Raum bewegen? Um diese Frage geht es zunächst in diesem Video ,,Introduction to the Digital Footprint“, Link here. Fragen, die darin beantwortet werden, lauten:
In diesem Zusammenhang kann auch ein Video aus der im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten Playlist mit dem Titel ,,Oversharing and Your Digital Footprint“ sein (Link to video here). Fragen, die in diesem Video eine Rolle spielen, lauten
Ein wenig komplexer, aber dafür umso interessanter, wird es in dem TED-Talk über „Psychological Targeting“. In dem 15-minütigen Video erklärt die Psychologin Sandra Matz, wie durch den digitalen Fußabdruck Profile extrahiert werden, die dann im Anschluss für weitere Zwecke (z. B. Werbung) genutzt werden. Wie diese Mechanismen funktinieren, was Facebook damit zu tun hat und welche Konsequenzen das für unsere Zukunft haben wird, kann man in ihrem Talk (Link hier) anhören. Es besteht bei YouTube-Videos auch die Möglichkeit, automatische Untertitel anzeigen zu lassen oder die Videos individuell anzuschauen, sodass individuelle Pausen eingelegt werden können. Folgende Fragen spielen im Talk eine Rolle:
Navigating digital information
John Green, Autor und Gründer der erfolgreichen Serie ,,Crash Course“ auf YouTube, moderiert elf Videofolgen zum übergeordneten Thema Navigating Digital Information. Hier geht es zur gesamten Playlist, die unter veschiedenen Aspekten interessant für den Unterricht sein kann: Wie finde ich glaubwürdige Informationen im Netz? Was kann ich gegen Falschinformationen tun? Was ist ein Algorithmus und wie beeinflusst er uns unsere Sichtweise, z. B. auf sozialen Medien (Folge 11)?
Video (Folge 3): Lateral Reading: How to find trustworthy information. Link here
Wortschatz
Zum Thema passende neue Wörter können reihenübergreifend in einem gemeinsamen Dokument kollaborativ gesammelt (und ggf. erklärt) werden. Dazu kann ein Whiteboard genutzt werden, ein Padlet, ein Office-Dokument oder auch ein AnswerGarden, der über einen längeren Zeitraum (kann eingestellt werden) bestehen bleibt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, thematisch neue Wörter selbstständig in dieses wachsende Dokument/Tool einzutragen. Es ist denkbar, dazu eine feste Zeit (z. B. wenige Minuten gegen Ende einer Stunde) einzuräumen. Diese Sammlung dient dann auch als Sprachgerüst für weitere Stunden sowie als Lernhilfe/Wiederholung für die Klausur.
Research project
Lernende können kurze Vorträge über die meist genutzten Dienste aus dem Internet vorbereiten und präsentieren. Kritische Stimmen zu Datenschutz und Macht der Unternehmen können dabei ebenso thematisiert werden wie die Geschichte und voranschreitende Entwicklung der Tech-Welt und die (positiven) Veränderungen, die sie brachten und bringen. Mögliche Firmen wären z. B. Alphabet/Google/YouTube, Facebook/Instagram/WhatsApp, Amazon, Apple, YouTube, TikTok etc.
Writing a blog (entry)
Im digitalen Zeitalter wird vielfach medial schriftich über Blogs oder Online-Magazine kommuniziert ( – Hier findest du mehr Informationen zu Blogs und dem Aufbau von Blogbeiträgen). Möchte man die Lernenden Artikel selbst produzieren lassen, kann man dies beispielsweise mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert tun. Durch Aufrufen der Seite, Eingeben eines Titels und das Drücken auf Publish wird eine Web-Adresse generiert, unter der man schreiben und die Einträge finden kann. Der Einsatz von anderen Tools für das Bloggen ist natürlich auch möglich.
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
(Unbezahlte Werbung ohne Auftrag)
Der Beitrag The Digital Age erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Kommunikation erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Was kann man zum Thema Kommunikation (mit digitalen Medien) so machen?
Die folgenden Ideen für eine Reihe in der EF sind als Inspiration, natürlich nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte, die als Grundlage für Stunden/eine Reihe dienen, findet man z. B. in einschlägigen Deutschbüchern für die Oberstufe. Links zu Videos und Texten etc. sind teilweise auch im Beitrag integriert. Viel Spaß!
Einführung/Annäherung
Theorien
Analyse von Kommunikationssituationen
Schreibtraining: Kurzgeschichtenanalyse
ODER Schreibtraining: Materialgestütztes Schreiben
Führ mehr Inspiration zu Reihen klicke hier.
Teile diesen Beitrag mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Foto: Bild aus dem Video des BR (Link im Beitrag)
(Unbezahlte Werbung)
Der Beitrag Kommunikation erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Infografiken erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Infografiken ermöglichen es, Informationen aufs Wesentliche reduziert, übersichtlich sowie optisch ansprechend darzustellen bzw. aufzubereiten. Sie kennzeichnet eine Kombination aus Text, Bildern bzw. Icons, Diagrammen u. Ä. und sie können beispielsweise durch Überschriften, Schriftarten und den Einsatz von Farben individuell gestaltet werden. Ein Beispiel für eine (von mir erstellte) Infografik findet ihr im Anschluss.
Infografiken können von dir als Lehrkraft sowie von den Lernenden zu verschiedenen Zwecken in unterschiedlichen Fächern eingesetzt werden, z.B. zur Aufbereitung von
Bei Canva gibt es viele kostenlose Vorlagen und Icons für Infografiken. Auch mit Office 365 lassen sich solche Grafiken gut erstellen, da dort schon einige Vorlagen für Icons und Diagramme vorhanden sind. Arbeitest du mit GoodNotes und einem Tablet und einem Stift , kannst du deine Icons (im Sketchnotes-Stil) auch selbst erstellen.
Infografiken können exportiert und ausgedruckt werden, falls man dies für den Klassenraum möchte.
Für mehr Inspiration zu anderen digitalen Produkten, klicke hier.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden oder Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Der Beitrag Infografiken erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Hybrides Lernen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann eine Verzahnung von Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz gelingen?
Die Dringlichkeit einer Antwort auf die Frage, wie denn nun ein gewinnbringendes hybrides Lern- und Unterrichtskonzept, also eine Verzahnung von Präsenzlernphasen in der Schule und Lernen von einem anderen Ort (Distance Learning) aussehen könnte, ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Die folgenden Ausführungen zu diesem Themenkomplex integrieren persönliche Überlegungen sowie bisherige Erfahrungen mit hybridem Lernen.
Vorüberlegungen
Schulen an sich sind heterogen. Sie greifen auf individuelle technische Schulausstattungen, verschiedene Lehrkräfte (und deren technische Ausstattung) sowie verschiedene Schülerinnen und Schüler (und deren technische Ausstattung) zurück, zudem weisen sie verschiedene Konzepte vor. In diesem Kontext lässt sich die Forderung nach Dienstrechnern, Lernendengeräten, WLAN, aber auch geeigneten Lernorten und -räumen nennen. Hinzu kommt die Auswahl geeigneter Systeme (Software), mit denen gearbeitet werden soll, bei denen nicht nur die Funktionalität und Handhabbarkeit, sondern auch der Datenschutz eine wesentliche Rolle spielt. Aber nicht nur die Hardware und Systeme machen Schulen heterogen, sondern auch die Haltung aller Beteiligten gegenüber der (schulischen) Digitalisierung und Veränderungsprozessen generell. Was weiterhin zu berücksichtigen ist, ist die Überzeugung der Selbstwirksamkeit, also die Zuversicht, (Digitalisierungs)Prozesse erfolgreich bewältigen zu können, was u.a. eng mit der Motivation verknüpft ist (Krapp/Ryan 2002, 57f.). Alle diese Aspekte sind in einen rechtlichen Rahmen eingebunden, der individuelle Umsetzungen einzelner Schulen absteckt.
Elemente des hybriden Lernens
Was meinen wir, wenn wir von Präsenzunterricht oder Distanzlernen sprechen? Um das zu klären, wird im Folgenden umrissen, welches Verständnis einzelner Begriffe für diesen Beitrag vorliegt.
a) mit digitalen (und online) Elementen, z. B. durch digitales Material
b) ohne digitale Elemente
2. Unter Lernen auf Distanz werden all diejenigen Elemente gefasst, bei denen Lernende und Lehrkraft sich an physisch (analog) verschiedenen Plätzen befinden. So ergeben sich für den Distanzunterricht folgende Ausdifferenzierungen:
a) Videobasierter Unterricht mit einer Lehrkraft
b) Videobasiertes Lernen ohne Lehrkraft, d.h. digitale Lernphasen in Partner- oder Gruppenarbeit
c) Analoges Lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit, bei der die Lehrkraft für Nachfragen (z. B. punktuell über einen Chat) erreichbar ist
d) Analoges Lernen ohne Lehrkraft in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit ohne direkten Zugriff auf eine Lehrperson
Auch für die benannten Arten von Lernen auf Distanz können folgende Gestaltungsmöglichkeiten ausgemacht werden:
Ein Stundenplan für ein hybrides Lern- und Unterrichtskonzept
Möchte man flächendeckend hybrides Lernen implementieren, ist es sinnvoll, dafür ein entsprechendes Stundenplansystem zu schaffen. Dieser Stundenplan sollte der Tatsache Rechnung tragen, dass Distanzlernphasen jeglicher Art, wie auch im vorangegangenen Abschnitt beschrieben, im Stundenplan angemessen widergespiegelt werden. Das bedeutet, videobasiertem Unterricht einen Rahmen im Stundenplan zuzuschreiben (z. B. durch die Zuordnung von Tagen und Klassen/Stufen). Auch ,,Haus“-Aufgaben bzw. weitere Elemente des Lernens auf Distanz, wie vorangegangen dargelegt, könnten einen neuen Stellenwert bekommen. Aus den Überlegungen ergeben sich folgende Vorschläge:
Organisation von videobasiertem Unterricht
Videobasierter Unterricht im Kontext von Distanzlerntagen könnte auf verschiedene Art und Weise organisiert werden:
Merkmale hybriden Lernens
Im Sinne der Meyerschen Grundüberlegungen wird im Anschluss versucht, die zehn Merkmale guten Unterrichts für das hybride Lernen zu konkretisieren.
1. Klare Strukturierung:
Die Grundlage für eine klare Strukturierung sollte auf der organisatorischen Ebene durch die Konstruktion eines entsprechenden Stundenplans geschaffen werden. Auf didaktischer Ebene geht es um eine sinnvolle Verzahnung der Distanzlernphasen sowie des Präsenzunterrichts. Dieses kann orchestriert werden durch eine (fächerweise) klare und eindeutige Ansprache beispielsweise darüber, …
2. Echte Lernzeit
Präsenz- und Distanzlernphasen sollten maximal effektiv zum Lernen genutzt werden. Das ist dadurch möglich, dass generell organisatorische Fragen, Fragen zur Unterrichtsstrukturierung, aber auch zur Aufgabenstellung so weit minimiert werden, dass eine maximal inhaltliche Arbeit möglich wird. Das ist durch eine klare Kommunikation, z. B. über Abläufe, Rollen und Funktionen sowie eine Auslagerung weiterer grundsätzlicher Fragen durch digitale Kommunikationskanäle oder feste Fragezeiten möglich (Idee: digitale Sprechstunde).
3. Lernförderliches Klima
Beim hybriden Lernen werden Beziehungen nicht nur in der (analogen) face-to-face Kommunikation, sondern auch durch die Kommunikation über digitale Kanäle gepflegt. Dazu zählen gegenseitiger Respekt durch eine klare Haltung gegenüber Mobbing, eine lernförderliche Fehlerkultur, Einhaltung von Regeln und Gerechtigkeit gegenüber jedem Einzelnen (Meyer 2004, 47f.). Die Initiation von kollaborativen Phasen, aber auch kleine Spiele und Unterhaltungen, die über Unterrichtsinhalte hinausgehen, können im Distanzlernen sowie im Präsenzunterricht zu einem lernförderlichen Klima beitragen. Zudem wird im Klassenchat, in Videokonferenzchats o. Ä. respektvoll und gewaltlos miteinander kommuniziert.
4. Inhaltliche Klarheit
Inhaltliche Klarheit bezieht sich auf die Aufgabenstellung, den thematischen Stundengang sowie die Ergebnissicherung (Meyer 2004, 55). Sie liegt vor, wenn Transparenz über die Funktion der jeweiligen Phasen (wozu soll welche Phase im Präsenz- oder Distanzunterricht genutzt werden – z. B. Erarbeitung, Übung, Vertiefung) sowie für die Formulierung von Aufgaben hergestellt wird. Hier können auch agile Konzepte, wie Kanban oder eduScrum einen möglichen Rahmen bieten.
5. Sinnstiftendes Kommunizieren
Sinnstiftendes Kommunizieren umfasst die Etablierung einer Gesprächskultur, bei der Lernende ihre Interessen einbringen sowie vorhandenes Wissen mit neuem Wissen verknüpfen (Meyer 2004, 67f.). Die Initiation von Gesprächen kann durch das Einrichten von digitalen Kleingruppen in bei Videokonferenztools oder Systemen wie Teams erfolgen. Eine Praxis des Peer-Feedback unterstützt und initiiert zudem sinnstiftende Gespräche. Diese können durch digitale Medien auch über Distanzen hinweg synchron sowie asynchron medial schriftlich geführt werden. Wichtig bleibt natürlich eine sinnstiftende Gesprächskultur im Präsenzunterricht mit allen, Teilgruppen oder einzelnen Lernenden.
6. Methodenvielfalt
Methodenvielfalt meint eine Variation der Grundformen des Unterrichts (individualisierend, lehrgangsförmig, kooperativ, gemeinsam), der Verlaufsformen (Einstieg, Erarbeitung, Sicherung) und Handlungsmuster (Meyer 2004, 77) sowie der Sozialformen. Beim hybriden Lernen können unter anderem gewinnbringend eingesetzt werden: Projektarbeit, Flipped Classroom, jegliche kollaborative Arbeitsformen, z. B. Breakouts. Agiles Arbeiten mit Kanban oder eduScrum (siehe auch Punkt 4) kann dem Unterricht einen weiteren Rahmen geben.
Wanda Klee, Axel Krommer und Philipp Wampfler konkretisieren in ihrem Beitrag zu Impulse für das Lernen auf Distanz weiterhin, wie eine offene Projektarbeit in der Praxis aussehen kann. Weiterhin gibt Jan Martin Klinge auf seinem Blog Hinweise zur Konstruktion und Integration von Projektunterricht (inkl. Link zum Buch).
7. Individuelles Fördern
Individuelles Fördern bezieht sich auf alle Leistungsniveaus. Durch digitale Medien wird die individuelle Förderung auf eine neue Weise möglich. Sie kann durch differenzierende Aufgaben, interaktives Material, sowie die gesamte Anlage des Unterrichts (z. B. durch offene Formen) erfolgen. In der Zukunft werden adaptive Lernprogramme in diesem Bereich eine entscheidende Rolle zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung spielen.
8. Intelligentes Üben
Intelligentes Üben findet statt, wenn die Erarbeitungs- oder Aneignungsphase halbwegs abgeschlossen ist. Es dient der Automatisierung, der Qualitätssteigerung sowie dem Transfer. Lerngegenstände haben für die Lernenden eine subjektive Bedeutung, die Übungsmethoden werden variiert sowie Übungen regelmäßig wiederholt, wobei der zeitliche Abstand ausgedehnt wird (Meyer 2004, 104f.). Intelligentes Üben ist somit eng mit der Konstruktion und zeitlichen Bearbeitung von Aufgaben verknüpft. Aufgaben werden so gestellt, dass sie vielfältig und relevant erscheinen sowie eine zeitliche Umwälzung und Vernetzung des Gelernten in regelmäßigen Abständen – in Präsenz- sowie in Distanzlernphasen – ermöglichen.
9. Transparente Leistungserwartung
Da Phasen des Lernens auf Distanz beim hybriden Lernen gegenüber einer 5-Tages-Präsenzschulwoche erhöht sind, sind transparente Leistungserwartungen, angelehnt an die Kernlehrpläne, umso wichtiger. Diese, beispielsweise in Form von Checklisten oder Kriterienkatalogen, zugänglich zu machen, ist sicherlich in diesem Kontext besonders wertvoll. Regelmäßige Lernfortschritte sollten in einer klaren Form zügig zurückgemeldet werden. Weiterhin gilt auch für hybrides Lernen bisher weiterhin, dass am Ende eine schriftliche Leistungsüberprüfung erfolgt. Damit sind transparente Leistungserwartungen und Lernrückmeldungen zentral, um die Anforderungen unter den neuen, komplexen Bedingungen zu verdeutlichen.
10. Vorbereitende Lernumgebung
Beim hybriden Lernen gibt es unterschiedliche Orte, an denen gelernt wird. In der Fernumgebung muss der Lernende sich selbst einrichten und organisieren, weshalb eine grundsätzliche Anleitung und Unterstützung dafür von Lehrkräfteseite, aber auch die Unterstützung durch die Elternseite, notwendig erscheinen. Hierzu zählen die zeitliche Selbstorganisation, die Wahl eines ruhigen Raumes, die Ordnungsstruktur des gewählten Arbeitsplatzes sowie die Bereithaltung von (analogen und digitalen) Lernwerkzeugen (Meyer 2004, 121). Dafür könnten fächerübergreifende Workshops für die Lernenden angeboten werden, in denen solche Aspekte thematisiert, diskutiert und als Routinen eingeübt werden. Sollte dies nicht greifen, könnte weitere Unterstützung durch ein individuelles Lerncoaching erfolgen.
Wenn du an weiteren Beiträgen zum Thema ,,Distance Learning“ interessiert bist, klicke hier.
Quellen:
Klee/Krommer/Wampfler (2020): Impulse für das Lernen auf Distanz. Online hier verfügbar. [erneut eingesehen am 24.09.20]
Krapp/Ryan (2002): Selbstwirksamkeit und Lernmotivation. In: Hopf/Jerusalem (2002): Selbstwirksamkeit und Motivationsprozesse in Bildungsinstitutionen. Zeitschrift für Pädagogik, 44. Beiheift, S. 54-82.
Meyer, Hilbert (2004): Was ist guter Unterricht? Cornelsen Scriptor. Hier geht’s zum Buch (neue Auflage).
MSB (2020): Handreichung für lernförderliche Verknüpfung und Präsenz- und DIstanzunterricht. Online hier verfügbar [eingesehen am 28.09.2020]
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gerne mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden sowie Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Photo by freddie marriage on Unsplash
Der Beitrag Hybrides Lernen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Kollaboratives Arbeiten üben erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann Kollaboration mit den Schülerinnen und Schülern geübt werden?
Ausgehend von der Überzeugung, dass Lernende Übung und Anleitung im kollaborativen Arbeiten benötigen, wie es auch Herr Meier in seinem Artikel beschreibt und fordert, habe ich die Präsenzlernphase mit einer Klasse 9 dazu genutzt, eine solche Übung mit den Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten können so hoffentlich auch für den Distanzunterricht genutzt werden. Im Folgenden könnt ihr die Voraussetzungen, das Vorgehen und eine kurze Reflexion zu der Stunde nachlesen.
Voraussetzungen
Technik
Alle Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu einem individuellen Office-365-Account, der auch Teams, Word und Power Point umfasst. Einige Schülerinnen und Schüler besitzen Tablets, darüber hinaus stehen in der Schule Laptops zum Ausleihen zur Verfügung. In der Schule gibt es flächendeckendes WLAN, in das sich die Schülerinnen und Schüler von jedem Endgerät aus mit einem Code (wird durch Lehrkraft für Einzel- oder Doppelstunden ausgeteilt) einloggen können. Die Codes laufen automatisch nach entweder 45 oder 95 Minuten (90 + 5 Minuten Pause) ab, sodass die Lernenden dann keinen Zugriff mehr auf das WLAN haben, bis sie einen neuen Code bekommen.
Lernende
Auch wenn es sich bei den Lernenden um digital natives handelt, wurde durch eine informelle Diagnose deutlich, dass Übung in der Handhabung und Nutzung der Programme von Office 365 notwendig ist. Da für die im Anschluss skizzierte Unterrichtsstunde Teams und Word eingesetzt wurden, spielten u.a. folgende Fragestellungen eine Rolle:
Deutlich gemacht wurde (von mir) zunächst, dass Teams primär als Kommunikations- und Organisationsinstrument dient und Word (und auch Power Point) die Datei bereitstellt, mit der (in kollaborativer Arbeit) ein Endprodukt (z. B. ein Handout, ein Protokoll, eine Broschüre eine Präsentation) zu einer bestimmten Aufgabe/Fragegestellung hergestellt werden kann.
Da es in diesem Beitrag nicht primär um die Programme an sich, sondern um das Anleitungs- und Übungsvorgehen gehen soll, werde ich in diesem Beitrag nicht weiter auf die einzelnen technischen Details von Teams, Word, Power Point o.ä. eingehen. Gute Einführungen dazu findet ihr beispielsweise bei YouTube, ich verlinke euch einen – meiner Meinugn nach – guten Kanal hier.
Zeit und Organisation
Für die Übung wurde insgesamt eine Doppelstunde (90 Minuten) eingeplant. Die Teilgruppe der Klasse bestand aufgrund von Hygienschutzbestimmungen aus zehn Lernenden, sodass ich die Stunde insgesamt dreimal hintereinander mit jeweils zehn Schülerinnen und Schülern durchgeführt habe. Dies war insofern hilfreich, als dass ich die von mir erstellten Arbeitsaufträge im Verlauf der Stunden justieren, den Stundenverlauf verbessern/anpassen und Probleme der Lernenden antizipieren, somit auch besser vorentlasten und darauf eingehen konnte. Zudem war die Unterstützung in Bezug auf technische Probleme bei der Anzahl der Lernenden gut möglich.
Vorgehen
Das Vorgehen wird in 14 Schritten dargelegt. Diese sollte nicht als allgemeingültige Anleitung verstanden werden, Unterricht muss natürlich an die jeweiligen Voraussetzungen, die vorliegen, angepasst werden. Für mich hat diese Vorgehensweise für die Voraussetzungen, die in meiner Klasse vorlagen und die ich beschrieben habe, funktioniert. Die Zeit von 90 Minuten war hier allerdings knapp bemessen, konnte aufgrund des Stundenplanes aber leider nicht verändert werden. Man könnte durchaus eine weitere Stunde für alles einplanen.
Schritt 1: Ausstattung der Lernenden mit individuellen Geräten (sofern sie kein eigenes Gerät haben), Einloggen ins WLAN sowie Einloggen in den individuellen Office-365-Account (im Speziellen: Teams und Word)
Schritt 2: Erläuterung des Ziels (Einüben des kollaborativen Arbeitens anhand einer Aufgabe)
Schritt 3: Klärung des Begriffes bzw. der Frage : Was umfasst Kollaboration? (Vorwissen, Gespräch, Tafel/Infografik)

Falls ihr die Infografik für gut und nützlich haltet, steht sie euch zum Download frei zur Verfügung – einfach auf den ,Herunterladen‘-Button klicken. Ihr könnt sie euch dort auch näher anschauen, da die schwarze Schrift auf dem Bild nicht optimal zu lesen ist.
Schritt 4: Erläuterung des konkreten Arbeitsauftrages (siehe weiter unten)
Schritt 5: Wie erstellt man kollaborativ ein Produkt? (Sammlung von Ideen, Beginn des kollaborativen Gruppenprozesses (Schritte 6, 7, 8), Sicherung an Tafel – siehe Bild weiter unten im Beitrag, dort ist das Tafelbild schon vollständig)
Schritt 6: Selbstständige Gruppeneinteilung durch die Schülerinnen und Schüler (3-5 Personen pro Gruppe)
Schritt 7: Erstellung einer Kommunikationsgruppe (bei Teams). Die Kommuniktaionsgruppe wurde bei Teams durch die Schülerinnen und Schüler erstellt, ich wurde in die jeweiligen Gruppen – zwecks Hilfestellungen und Monitoring und auch nur für diesen Übungszweck – aufgenommen und konnte so die Entwicklung der Arbeit verfolgen.
Schritt 8: Erstellung eines Word-Dokumentes, das durch einen Link in der Gruppe geteilt wird. Das Erstellen eines Dokumentes und das Teilen erfolgte durch mich, sodass ich den Lernenden diesen Schritt am Bildschirm zeigen konnte.
Schritt 9: Gemeinsame Überprüfung, ob jeder in das Dokument schreiben kann oder ob es weitere technische Probleme gibt.
Schritt 10: Beginn der kollaborativen Gruppenarbeit: Unterstützung während des Prozesses nur, falls notwendig und angefragt, Timer über Classroomscreen, Zeitmonitoring (ca. 40 Minuten)
Schritt 11: Präsentation der Ergebnisse, Feedback und Vergleich
Schritt 12: Thematisierung von Erfahrungen und wahrgenommenen Schwierigkeiten
Schritt 13: Ergänzung von durchlaufenden Schritten zur Kollaboration: Wie erstellt man kollaborativ ein Produkt?, Strukturierung des Gesprächs durch die Lehrkraft (Vervollständigung des Tafelbildes)

Schritt 14: Gemeinsame Reflexion, z. B. Wurde das Produkt in der Gruppe wirklich kollaborativ erstellt? Wie beurteilt ihr die Nützlichkeit des kollaborativen Arbeitens und der Übung?
Arbeitsauftrag
Bei der Erstellung des Arbeitsauftrages zur Einübung des kollaborativen Arbeitens habe ich mich an folgenden Aspekten orientiert:
Konkreter Arbeitsauftrag
Ein Textilhersteller aus Deutschland möchte seine ,,Trendmasken” mit Hilfe von Influencern verkaufen. Dazu sucht er Social-Media-Experten, die ihn bei der Auswahl von Influencern und einer Verkaufsstrategie beraten. Sein Marketing-Budget liegt bei 10.000 Euro und er möchte die Masken für 20 Euro verkaufen.
Dein Team und du seid Experten in einer Beratungsagentur. Ihr arbeitet eine passenende Strategie aus, indem ihr einen passenden Influencer für seine Masken sucht und ein mögliches Werbevorgehen skizziert. Dazu stellt ihr gemeinsam ein Handout her, auf dem ihr eure Ergebnisse strukturiert präsentiert. (Das Handout könnte für einen Pitch genutzt werden.)
Anmerkung zum Arbeitsautrag: Dies ist inhaltlich ein komplexer Arbeitsauftrag, an dem man – unter verschiedenen Gesichtpunkten – lange arbeiten könnte. Es ging an dieser Stelle jedoch primär darum, das kollaborative Arbeitsverfahren zu üben, weshalb zu erwarten war, dass Aufgaben nicht vollständig beendet werden konnten oder inhaltlich Potential zu einer Ausdifferenzierung zeigten. Die Lernenden haben die Aufgabe insgesamt sehr motiviert und gern bearbeitet, selbst innerhalb der kurzen Zeit konnte ein Handout mit ersten (Zwischen)Ergebnissen gemeinsam erstellt werden. Alle Gruppen hatten am Ende der Bearbeitungszeit ein bearbeitetes Dokument vorliegen.
Kurze Reflexion
Auffällig war, dass bei der Arbeit in Gruppen viele Lernende zunächst in alte Zuordnungsmuster verfielen: ,,Du schreibst – ich diktiere”. So habe ich vermehrt darauf hingewiesen, dass alle Personen gleichzeitig an einem Dokument (zu gleichen oder unterschiedlichen Zeiten) arbeiten können und auch Feedback zu den bereits geschriebenen Teilen gegeben werden soll. Die Verwunderung einiger darüber, dass, wenn Person 1 etwas schreibt, alle anderen im Team das dann auch wirklich auf ihren Bildschirm sehen können, zeigt mir, dass Lernende an neue (kollaborative) Arbeitsformen schrittweise herangeführt und diese auch unter Anleitung ausprobieren mussen.
Negativ angemerkt haben einige Schülerinnen und Schüler, dass die Aktualisierung einzelner Bildschirme nicht immer gleich war (Ladezeit, Empfang der Geräte), was natürlich als hinderlich empfunden wurde. Alles in allem standen die Lernenden am Ende der Stunde dem kollaborativen Arbeiten jedoch positiv gegenüber. Abschließend beurteilten sie anhand der Merkmale von Kollaboration selbstständig, ob in der Gruppe auch wirklich Kollaboration stattgefunden hat. Sie diskutierten Möglichkeiten der Nutzung kollaboratives Arbeitens. Hier wurde dann auch sofort der Distanzunterricht angeführt.
Kollaboratives Arbeiten ist komplex. Das schrittweise Führen durch die und Begleitung der Prozesse in Kombination mit dem selbstständigen Ausprobieren und einer Reflexion habe ich als gewinnbringend für alle empfunden.
Wie ging es weiter?
Als nächsten Schritt (neue Doppelstunde) sollten die Lernenden dann das Gelernte weiter vertiefen, indem eine neue Aufgabe (für die gleichen Gruppen) gestellt wurde, bei der eine kurze Präsentation mit Power Point hergestellt werden sollte. Die Anleitungen meinerseits wurden verringert, die Selbstverantwortung der Lernenden erhöht.
Als zusätzlicher Punkt kam hinzu, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mündlich miteinander kommunizieren durften, sondern nur über den Chat (Teams), was auch überwiegend eingehalten wurde. So wurde die Übung für den Distanzunterricht weiter ausgebaut. Auch bei dieser Übung erstellte jede Gruppe ein Produkt, und alle Gruppen lieferten ein Ergebnis. Diese Ergebnisse waren unter Berücksichtigung aller Bedingungen qualitativ sowie quantitativ insgesamt als gut einzustufen. In der Zukunft soll das kollaborative Arbeiten im Unterricht ausgebaut werden.
(Unbezahlte Werbung)
Teile diesen Beitrag gern mit Kolleg*innen, Referendar*innen, Studierenden sowie Freund*innen, für die er auch interessant sein könnte.
Photo by Annie Spratt on Unsplash
Der Beitrag Kollaboratives Arbeiten üben erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>