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]]>Wie kann man Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, Ganzschriften selbstständig zu lesen?
Wie kann man ihr erstes Textverstehen zu dieser Ganzschrift fördern?
Ganzschriften (oder Teile davon) selbstständig zu lesen, kann Schülerinnen und Schüler vor Herausforderungen stellen: Texte können als zu lang, (sprachlich) sperrig oder langweilig empfunden werden. Hinzu kommt, dass nicht bei allen Lernenden stabile Lesegewohnheiten etabliert sind, sodass ein ganzes Werk zu lesen für den einen oder anderen eine durchaus größere Hürde darstellt (vgl. JIM-Studie). Im Folgenden findet ihr ein paar Ideen dafür, wie die Lesemotivation und das (erste) Textverstehen gesteigert werden könnten.
Gerade bei sprachlich schwer zugänglichen Texten kann es sinnvoll sein, begleitende Hörbücher einzusetzen und den Lernenden vorzustellen, sodass ein Text simultan gehört und gelesen werden kann. Durch den sinngebenden Ausdruck der Sprechstimmen können Verständnisschwierigkeiten abgebaut werden. Auszüge, die im Unterricht näher analysiert werden, können auch zunächst gemeinsam simulatan gehört und gelesen werden. Hörbücher zu sehr vielen Texten des Deutschunterrichts (besonders Klassiker) sind beispielsweise bei YouTube oder Spotify vorhanden.
2. Etappenziele angeben
Möglich ist es auch, wochenweise Lese-Etappenziele anzugeben, sodass ein Werk nicht in einem hinweg gelesen werden muss.
3. Individuelle Leseeindrücke und -erfahrungen sammeln
Eindrücke zu den gelesenen Kapiteln können auch kurz durch ein Audiofeedback der Lernenden festgehalten und gesammelt werden (geht einfach mit dem Handy). Diese werden, falls gewünscht, wiederum in den Unterricht integriert. Möglich ist zudem das Anlegen eines Lesetagebuchs oder literarischen Portfolios.
4. Impulsreferate vorbereiten lassen
Schülerinnen und Schüler bereiten zu bestimmten Textausschnitten eine kurze Zusammenfassung vor und präsentieren diese in der Klasse. Ein zusätliches Handout, was für alle (digital) zur Verfügung gestellt wird, rundet einen Einstieg in die vertiefende Textanalyse ab. Denkbar ist es auch, ein kollaboratives Dokument (z. B. Padelt Timeline) von ausgewählten Schülerinnen und Schülern zu ausgewählten Kapiteln (o. ä.) stetig zu ergänzen.
5. Einsatz von Quizfragen und Selbstüberprüfungsinstrumenten
Zu vorgegebenen Textauszügen kann von den Lernenden selbstständig ein Quiz vorbereitet werden, das dann mit allen (oder als Selbstüberprüfung alleine, z. B. Learning Snacks) gespielt wird. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Quiz-Apps (einfach mal mit der Suchmaschine suchen), gängige sind beispielsweie Kahoot!, Quizlet, Quizacademy , LearningApps, Socrative u. v. m. Daran anschließend kann eine vertiefende Texterarbeitung/Analyse/handlungs- und produktionsorientierte Aufgabe stehen.
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]]>Der Beitrag The Digital Age erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ausgeschrieben müsste der Titel dieser Reihe der EF lauten ,,Communicating in the Digital Age“, für den Beitrag habe ich jetzt einfach einmal die Kurzvariante gewählt ;-). Viel Spaß!
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ideen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen. Texte zu vielen Themen finden sich in Englischbüchern für die Oberstufe, eine Suche im Internet nach aktuelleren Statistiken, Texten usw. lohnt sich aber natürlich auch. Am Ende dieser Reihe kann beispielsweise der Klausurtyp Schreiben mit Leseverstehen (integriert)/Hör-(Seh)verstehen (isoliert) stehen, was durch Videos oder Hörbeiträge gut trainiert werden kann.
How do teenagers communicate?
Darüber, wie die Schülerinnen und Schüler heutzutage kommunizieren, können die Lernenden zunächst einmal ins Gespräch kommen. Dazu können Umfragen digital generiert und durchgeführt werden, deren Ergebnisse eine Grundlage für ein Gespräch bieten (z. B. mit Mentimeter oder CryptPad). Mithilfe von Interview- bzw. Diskussionsfragen (kann man auch digital vorbereiten und auf einer großen Projektionsfläche einblenden) können außerdem Gespräche in Partner- und Gruppenarbeit angeregt werden. Im Folgenden sind noch zwei Texte angegeben, die in diesem Zusammenhang thematisch interessant sein könnten.
Text by Katy Steinmetz (2018): Teens are over face-to-face communication, study says. TIME (available online)
Text by Jamie Durcharme (2018): What is phubbing? TIME (available online)
Who are you online?
Common Sense Education hat unter dem Titel ,,Teen Voices“ eine Playlist von zehn Videos veröffentlicht, bei denen es um unterschiedliche Aspekte der Online-Identität, Freundschaften in sozialen Medien, Verhalten im digitalen Raum u. v. m. geht. Zu der Playlist kommt ihr hier. Die Videos bieten gute Grundlagen für Diskussionen, regen zum Nachdenken an und trainieren das Hör-(Seh)Verstehen. Zwei Videos mit Beispielfragen verlinke ich euch direkt im nächsten Abschnitt, ein Durchstöbern der gesamten Liste lohnt sich dennoch.
Video: Who are you on social media? (Link to video here)
Video: Friendships and boundaries (Link to video here)
What is a digital footprint?
Welche Informationen und Spuren hinterlassen wir eigentlich, wenn wir uns im digitalen Raum bewegen? Um diese Frage geht es zunächst in diesem Video ,,Introduction to the Digital Footprint“, Link here. Fragen, die darin beantwortet werden, lauten:
In diesem Zusammenhang kann auch ein Video aus der im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten Playlist mit dem Titel ,,Oversharing and Your Digital Footprint“ sein (Link to video here). Fragen, die in diesem Video eine Rolle spielen, lauten
Ein wenig komplexer, aber dafür umso interessanter, wird es in dem TED-Talk über „Psychological Targeting“. In dem 15-minütigen Video erklärt die Psychologin Sandra Matz, wie durch den digitalen Fußabdruck Profile extrahiert werden, die dann im Anschluss für weitere Zwecke (z. B. Werbung) genutzt werden. Wie diese Mechanismen funktinieren, was Facebook damit zu tun hat und welche Konsequenzen das für unsere Zukunft haben wird, kann man in ihrem Talk (Link hier) anhören. Es besteht bei YouTube-Videos auch die Möglichkeit, automatische Untertitel anzeigen zu lassen oder die Videos individuell anzuschauen, sodass individuelle Pausen eingelegt werden können. Folgende Fragen spielen im Talk eine Rolle:
Navigating digital information
John Green, Autor und Gründer der erfolgreichen Serie ,,Crash Course“ auf YouTube, moderiert elf Videofolgen zum übergeordneten Thema Navigating Digital Information. Hier geht es zur gesamten Playlist, die unter veschiedenen Aspekten interessant für den Unterricht sein kann: Wie finde ich glaubwürdige Informationen im Netz? Was kann ich gegen Falschinformationen tun? Was ist ein Algorithmus und wie beeinflusst er uns unsere Sichtweise, z. B. auf sozialen Medien (Folge 11)?
Video (Folge 3): Lateral Reading: How to find trustworthy information. Link here
Wortschatz
Zum Thema passende neue Wörter können reihenübergreifend in einem gemeinsamen Dokument kollaborativ gesammelt (und ggf. erklärt) werden. Dazu kann ein Whiteboard genutzt werden, ein Padlet, ein Office-Dokument oder auch ein AnswerGarden, der über einen längeren Zeitraum (kann eingestellt werden) bestehen bleibt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, thematisch neue Wörter selbstständig in dieses wachsende Dokument/Tool einzutragen. Es ist denkbar, dazu eine feste Zeit (z. B. wenige Minuten gegen Ende einer Stunde) einzuräumen. Diese Sammlung dient dann auch als Sprachgerüst für weitere Stunden sowie als Lernhilfe/Wiederholung für die Klausur.
Research project
Lernende können kurze Vorträge über die meist genutzten Dienste aus dem Internet vorbereiten und präsentieren. Kritische Stimmen zu Datenschutz und Macht der Unternehmen können dabei ebenso thematisiert werden wie die Geschichte und voranschreitende Entwicklung der Tech-Welt und die (positiven) Veränderungen, die sie brachten und bringen. Mögliche Firmen wären z. B. Alphabet/Google/YouTube, Facebook/Instagram/WhatsApp, Amazon, Apple, YouTube, TikTok etc.
Writing a blog (entry)
Im digitalen Zeitalter wird vielfach medial schriftich über Blogs oder Online-Magazine kommuniziert ( – Hier findest du mehr Informationen zu Blogs und dem Aufbau von Blogbeiträgen). Möchte man die Lernenden Artikel selbst produzieren lassen, kann man dies beispielsweise mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert tun. Durch Aufrufen der Seite, Eingeben eines Titels und das Drücken auf Publish wird eine Web-Adresse generiert, unter der man schreiben und die Einträge finden kann. Der Einsatz von anderen Tools für das Bloggen ist natürlich auch möglich.
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]]>Der Beitrag Kollaboratives Arbeiten im Distanzunterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Dies ist ein Gastbeitrag von @herr_meier_macht_geschichte, Lehrer für die Fächer Geschichte und evangelische Religion an einer Gesamtschule in NRW. Mehr Einblicke in seinen Unterrichtsalltag, Beiträge zur Geschichtsdidaktik und zum digitalen Lehren und Lernen gibt es auf seinem Instgram-Profil sowie seinem Blog! Viel Spaß!
Während der Corona-Zeiten hat das Homeschooling und der damit verbundene digitale Unterricht Hochkonjunktur – darüber freue ich mich und begrüße sehr, dass sich immer mehr getraut wird und wir sehen können, dass Unterricht auch anders ablaufen kann und vielleicht sogar muss.
Ein Stichwort, was nun wieder vermehrt fällt, ist das kollaborative Arbeiten bzw. kollaborative Lernen. Es wimmelt im Internet von Tools und Möglichkeiten kollaborative Lernangebote zu erstellen und mit den Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Ausgehend vom Geschichtsunterricht möchte ich in diesem Artikel darstellen, was kollaboratives Arbeiten bedeutet, welche Fallstricke es im Homeschooling bereit hält und was man aus meinen Erfahrungen lernen kann.
Was bedeutet kollaboratives Lernen überhaupt?
Beim kollaborativen Lernen steht der Lernprozess als solcher im Vordergrund. Es geht – vereinfacht gesagt – darum, in einer Gruppe ein Problem zu lösen. Die Problemlösung wird dann weniger durch strukturierte Arbeitsaufträge vorgegeben, sondern es sollen sich vielmehr kommunikative Prozesse unter den SuS entwickeln, an deren Ende das gemeinsam erstellte Lernprodukt steht und alle den gleichen Wissensstand aufweisen können. Somit ist jede*r für den Prozess und das Ergebnis in der gleichen Weise mitverantwortlich, auch weil durch digitale Medien das simultane Arbeiten an einem Endprodukt auf eine neue Weise möglich gemacht wird. Ebenfalls gehört dazu, „die jeweilige persönliche Verantwortung für das Gruppenziel zu erkennen und zu übernehmen, sowie ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass gegenseitige Unterstützung, Erklärungen, Bereitschaft zur Diskussion und Kompromissfähigkeit dem gemeinsamen Lernprozess dienen.“ (Nachweis: hier, abgerufen am 05.06.2020)
Kollaboration und Geschichtsdidaktik
Im engeren – hier geschichtsdidaktischen – Sinne ist dem kollaborativen Lernen immanent, dass die Schülerinnen und Schüler den Konstruktionscharakter von Geschichte verstehen und selbst historische Narrative anfertigen und über den Entstehungsprozess reflektieren können [vgl. Pallaske 2016, 305]. Denn gerade das Schreiben und Dekonstruieren von Geschichte in einem kollaborativen Lernprozess führt den Lernenden diese grundlegenden Ziele von Geschichtsunterricht sehr eindrücklich und nachhaltig vor Augen. So verstanden lässt sich das Konzept des kollaborativen Lernens selbstredend gut in einen problemorientierten Geschichtsunterricht integrieren.
Was sollten die Lernenden konkret machen?
In Kombination mit einem Padlet und gut ausdifferenzierten Arbeitsaufträgen sollten die Schülerinnen und Schüler kollaborativ Teilprobleme/-Teilstrukturen des Investiturstreits bzw. des Gangs nach Canossa (verwendetes Video) erarbeiten. Methodisch habe ich mich an der Methode der Konfliktanalyse angelehnt.
Die SuS erhielten von mir eine Einführung in Form eines kurzen Videos. Hier ging es zum einen darum, dass ich ihnen nochmals die Funktionsweise des Padlets erläuterte und den Arbeitsauftrag erklärte. Der Austausch solle in einem kollaborativen Office-Dokument auf unserem Schulserver stattfinden – aber sie durften sich auch über andere Kommunikationskanäle miteinander austauschen. Am Ende des Arbeitsprozesses sollte also in dem Padlet zu einzelnen Aspekten des Gangs nach Canossa Ergebnisse stehen, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler ihre Sachkenntnis zu diesem historischen Ereignis vertiefen und die Problemfrage, wer denn nun die Oberhand gewonnen hat: Kaiser oder Papst? beurteilen können.
Das hat so aber nicht funktioniert – warum nicht?
Wo lag das Problem?
Mit einem Blick auf die Arbeitsergebnisse lässt sich sagen, dass der Erkenntniserwerb nicht das Problem gewesen ist. Die SuS haben in ihren selbstgewählten Gruppen durchaus Arbeitsergebnisse produziert, die inhaltlich gut waren. Diese sind aber eindeutig nicht in einem kollaborativen Prozess entstanden, sondern waren letztlich „nur“ Ergebnisse einer umfangreicheren Schulbucharbeit unter dem Etikett einer Gruppenarbeit:
Die SuS haben offensichtlich nicht diskursiv ein Ergebnis gemeinsam bearbeitet, sondern einfach nur Arbeitsaufträge abgearbeitet. Es sind also keine kollaborativen Office-Dokumente entstanden, scheinbar keine fachlichen Diskurse über die Problemlösung geführt worden, sondern abgearbeitete Arbeitsergebnisse mit Hinweis auf die Gruppenmitglieder eingereicht worden. Somit hätte ich mir das didaktische Drumherum sparen können: Das Padlet hat scheinbar nicht bei der Strukturierung geholfen, die Möglichkeit gemeinsam und v.a. gleichzeitig an einem Ergebnis in einer Datei zu arbeiten scheint für die SuS keinen Vorteil zu bringen.
Den Lernenden war vielleicht auch nicht transparent genug, was erwartet wurde: Eine gemeinsam (=kooperativ und kollaborativ) erstellte – Achtung Dialektik – digitale Wandzeitung. Auch waren meine Arbeitsaufträge vielleicht zu detailliert, sodass sie dazu verleiteten, sie einfach nur abzuarbeiten. Das Problem lag aus meiner Sicht also nicht auf der fachlichen Ebene. Sondern eben darauf, dass die Art des Arbeitens an sehr viele Voraussetzungen geknüpft ist, die es vorher zu bedenken gilt.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Um kollaborativ arbeiten zu können, müssen aus meiner Sicht und Erfahrung verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Wie ich oben bereits erwähnte, lagen die Probleme weniger auf der narrativen Kompetenz der SuS, sondern eher auf der mediendidaktischen Seite. Folgende Ebenen halte ich für sinnvoll zu unterscheiden:
1) Die persönlichen Voraussetzungen
Die SuS müssen über ein Mindestmaß an Selbstorganisation verfügen und es gewohnt sein, selbstständig arbeiten zu können. Insbesondere bei dieser dezentralen Aufgabe ist es für das Gelingen des Gruppenprozesses notwendig, dass sich jede*r einzelne an die z.T. selbstgesetzte Fristen halten kann und seinen persönlichen Workflow diesen anpassen kann, dabei aber nicht die Deadline aus dem Auge verliert.
Auf der eher methodisch-technischen Ebene müssen die Lernenden natürlich über Kompetenzen verfügen, mit den technischen Gegebenheiten umzugehen: Wir lade ich was hoch, wie funktioniert die gemeinsame Arbeit in deinem Office-Dokument aber auch wie komme ich an zusätzliche Informationen, wie bereite ich sie auf usw. (also das breite Spektrum der Medienkompetenz, vgl. Medienkompetenzrahmen NRW (abgerufen am 08.06.2020).
Ulf Kerber fasst diese Aspekte treffend unter „Fähigkeiten“ (technisch-instrumentell und arbeits-koordinatorisch), „Wissen“ (u.a. medienfunktional) und „Ko-Konstruktion“ (u.a. Verbindungsprozesse) zusammen [vgl. Kerber, Historische Medienbildung, 2016, 61]. Hier muss also vorher schon viel im Unterricht geschehen sein, ansonsten fällt es den SuS bereits auf dieser Ebene schwer, methodisch sinnvoll und v.a. zielführend zu arbeiten.
2) Die technischen Voraussetzungen
Da die Lernenden von Zuhause aus arbeiten und keine schulischen Ressourcen zur Verfügung haben, müssen sie über geeignete Endgeräte und eine belastbare Internetleitung verfügen. Mit einem Smartphone kann man sicherlich arbeiten, aber wenn es darum geht, größere Datenmengen herunterzuladen und zu bearbeiten, man aber keinen DSL-Anschluss hat, wird es mit dem Datenvolumen irgendwann eng. Auch ist es sehr mühselig auf einem Smartphone z.B. längere Texte zu schreiben. Natürlich gilt dieses Problem in diesen Zeiten nicht nur für das kollaborative Lernen, sondern für das Homeschooling insgesamt.
3) Die gruppendynamischen Voraussetzungen
Wie bei jeglicher Form des kooperativen Lernens stehen und fallen Lernprozesse mit der Gruppenkonstellation. Aber insbesondere in einem Setting, in dem die SuS nicht einfach nur einige Arbeitsaufträge abarbeiten, sondern kommunikativ historische Fragestellungen bearbeiten sollen, ist es sehr davon abhängig, wie gut oder schlecht Lernenden miteinander arbeiten können. Auch ist es im Rahmen des kollaborativen Lernens entscheidend, ob die SuS „Differenz nicht als Problem, sondern als Chance“ [Baumann-Gibbon/Menzel 2017, S. 170] begreifen. Heißt: Auch der Blick darauf, dass unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene Problemlösungsansätze und differente Wissensstände zu dem gesteckten Ziel führen können, wird den SuS abverlangt.
4) Die didaktischen Voraussetzungen
Hierunter verstehe ich die didaktisch-methodisch reflektierten Voraussetzungen, die ein Schüler oder eine Schülerin vorfindet. Das ist also eine Ebene, die zuvor durch die Lehrkraft vorbereitet wird. Die Lehrkraft muss sich auf der einen Seite natürlich fragen, ob die Methode mit dem verlangten Kompetenzerwerb zusammenpasst. Aber auch, ob sich die Fragestellungen dazu eigenen kommunikative Lernprozesse zu initiieren und nicht zuletzt: Erfüllen meine SuS überhaupt alle Voraussetzungen, um kollaborativ lernen zu können?
Eben diese Frage erscheint mir rückblickend als die wichtigste – es war aber auch gleichzeitig die, die ich als nachrangigste Frage angesehen habe. Ich denke nämlich, dass insbesondere die persönlichen Voraussetzungen zentral sind. Denn insbesondere die Selbstorganisation muss ausgeprägt sein, um mit einem solch dezentralen und kollaborativen Arbeitsprozess zurecht zu kommen.
… und nun?
Ernsthaftes kollaboratives Lernen wird nicht sui generis durch das Erstellen eines Padlets, eines Etherpads o.ä. initiiert. Um solche Lernprozesse insbesondere für den Geschichtsunterricht initiieren zu können, bedarf es einer zuvor umfangreich durchdachten und reflektierten Problemaufgabe und vor allem viel Übung, Übung, Übung! Deshalb ist es notwendig, dass im (Geschichts-)Unterricht solche Prozesse in einzelnen Unterrichtsabschnitten eingeplant und nach und nach eingeübt werden. Außerdem zeigt sich, dass Medienbildung eben keine Aufgabe eines Faches „Medien“ sein kann, sondern dass es eine Querschnittsaufgabe sein muss, die eben auch die spezifischen Besonderheiten eines jeden Faches berücksichtigt und insgesamt im Unterricht der Schülerinnen und Schülern ihren Platz findet, wenn man dem ehernen Ziel „4K“ nur ansatzweise gerecht werden möchte.
Wie kann kollaboratives Lernen gelingen?
Kurz gesagt: Indem alle vier Voraussetzungen erfüllt werden. Das lässt sich aus meiner Sicht auf vier Praxis-Tipps herunterbrechen:
1. Die Fähigkeiten der Lernenden
• Sind meine SuS mit den Medien, die sie nutzen sollen, vertraut?
• Brauchen Sie Unterstützung beim Zeitmanagement?
• Kennen sie bereits Formen von Kollaboration (etwa durch Übungen im Unterricht)
2. Die Technik
• Haben alle meine SuS ein passendes Endgerät, um an der Kommunikation zu partizipieren?
• Wie groß sind die Datenmengen, die evtl. heruntergeladen werden müssen (Videos? Bildquellen? Andere benötigte Materialien?
• Funktionieren meine bereitgestellten Medien?
3. Die Gruppendynamik
• Wie werden die SuS eingeteilt: Selbstständig? Zufällig? Durch mich?
• Wie gehen die SuS voraussichtlich mit Differenzen um? Brauchen sie hier Hilfestellung (moderierender Eingriff durch mich?)
4. Das didaktische Arrangement
• Bietet meine Problemstellung Möglichkeiten der Kollaboration?
• Passen Medium und erwartetes Ergebnis zusammen?
• Ist den SuS Aufgabe, Prozess und Ergebnis transparent genug gemacht worden?
• Erfüllen mein Arrangement und die SuS alle Voraussetzungen?
Mit Hilfe dieser vier Kategorien und ihren Leitfragen kann aus meiner Sicht echte Kollaboration gelingen – sie garantieren es natürlich nicht.
Nachtrag: In diesem Beitrag findest du ein Praxisbeispiel dazu, wie mit den Schülerinnen und Schülern kollaboratives Arbeiten konkret geübt wurde.
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Alle zitierten Artikel stammen aus: Bernsen/Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017 [BPB Lizenzausgabe, abgerufen am 09.06.2020]
Der Beitrag Kollaboratives Arbeiten im Distanzunterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Die Leiden des jungen Werther erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Goethes Briefroman ,,Die Leiden des jungen Werther“ ist ein Klassiker, der – auch wenn nicht in den Abiturrichtlinien vorgeschrieben – oft zumindest in Auszügen gelesen wird und eigentlich zum Standardrepertoire des Deutschunterrichts der Oberstufe zählt. Im Folgenden findest du sechs erprobte Inspirationen für deinen Unterricht mit digitalen Medien (und ein analoges Add-on). Viel Spaß!
Sommers Weltliteratur to go: Jede Schülerin und jeder Schüler kennt mittlerweile die Zusammenfassungen von Sommers Weltliteratur to go (die Videos mit den Playmobilmännchen). Sie bieten eine Übersicht zum Handlungsverlauf und erfassen Themen des literarischen Werkes. Als Einstieg wird das Video gemeinsam angeschaut, um so mögliche Themen ausfindig zu machen und Fragestellungen zum Briefroman zu generieren. Darüber hinaus ist es interessant, leicht veränderte Elemente des Videos oder humoristische Anspielungen zu besprechen (und dafür muss man den Text kennen ;-)). Hier geht es direkt zum Video.
2. Handlungsverlauf und Themen #2
Mit Hilfe von Padlet (Vorlage: Timeline) lässt sich der Handlungsverlauf des Briefromans kollaborativ erarbeiten. Wenn der Handlungsverlauf in Gruppen kollaborativ erstellt wird (und es dann auch mehrere Gruppen gibt), kann sowohl eine Präsentation als auch eine individuelle Sichtung der Ergebnisse der anderen Gruppen mit den Endgeräten der Schülerinnen und Schülern erfolgen. Als Ergebnis werden relevate Themen, Fragestellungen sowie Hypothesen für eine weitere Textbetrachtung im Gespräch extrahiert und festgehalten (Tafel, Padlet, Word-Dokument etc.). Der Grundstein für eine Weiterarbeit in Folgestunden ist somit gelegt.
3. Werther als Originalgenie
Werther als Originalgenie ist ein Thema, das im Zusammenhang des Briefromans und des Sturm und Drangs besprochen wird. Je nachdem, ob man vom Primärtext aus an diesen Themenkomplex herangeht oder durch einen Sekundärtext, können Aussagen zu Werthers Charakter oder dem Begriff Genie (Sekundärtext) zunächst in einem Answergarden oder Mentimeter gesammelt und dann am Primärtext oder einem Sekundärtext zu dem Geniekult nachgewiesen/überprüft werden. Eine abschießende Stellungsnahme zum Geniekult oder die Herstellung eines Aktualitätsbezuges runden die Stunde beispielsweise ab.
4. Literarische Strömung ,,Sturm und Drang“
Mithilfe von Padlet können Merkmale der literarischen Strömung arbeitsteilig sowie kollaborativ erarbeitet und in einem Padlet festgehalten werden (z.B. mit der Spaltenansicht Shelf). Alternativ ist es auch möglich, ein bereits angelegtes Padlet (Vorlage: Timeline) zu literarischen Epochen (vorher: Barock, Aufklärung) zu ergänzen. Im weiteren Verlauf des Unterrichts werden weitere Epochen hinzugefügt.
5. Aspekte des Briefromans reflektieren
Zur Reflexion bieten sich vielfältige Aspekte des Briefromans an. Auch das Ende, gekennzeichnet durch Werther Freitod, ist ein möglicher Anlass zu einer Diskussion und Stellungnahme zum Umgang mit dem Thema Tod in der Gesellschaft (Epochen, heute). Unabhängig vom Thema ist folgende Vorgehensweise möglich: Aussagen der Lernenden zum Thema werden mithilfe von digitalen Karten gesammelt. Dies ist mithilfe von Oncoo, FLINGA Wall sowie Padlet möglich. Diese Aussagen bieten dann Anlass für ein Gespräch im Plenum. Die Diskussion wird von der Lehrkraft moderiert. Bei Oncoo können die digitalen Karten beispielsweise gruppiert und verschoben werden.
6. Innensicht von Lotte oder Albert
Wie fühlt sich Lotte wohl an bestimmten Stellen im Handlungsverlauf? Oder wie denkt Albert über das Streitgespräch zwischen Werther und ihm? Mögliche Selbstgespräche können mithilfe von Audioaufnahmen prinzipiell mit jedem Endgerät vertont werden. Diese werden dann vom Endgerät abgespielt oder in ein Padlet hochgeladen (dazu muss allerdings die Padlet-App auf dem Handy installiert sein), sodass andere sich diese (mit Kopfhörern) individuell anhören und auch kommentieren können. Padlet bietet zudem außerdem auch selbst eine integrierte Audiofunktion, d.h. in einem Padlet können direkt Aufnahmen gemacht werden (bei manchen Geräten muss dafür allerdings eine zusätzliche App geladen werden, sofern die Person keinen Padlet-Account hat).
7. Add-on:
Als Reaktion auf Goethes Werther und das damit einhergehende Werther-Fieber verfasste Friedrich Nicolai die Parodie ,,Freuden des jungen Werthers“. Für den Lk ist es sicherlich interessant, Nicolais aufklärerische Parodie mit dem Originalwerk in Auszügen aspektorientiert zu vergleichen und zu bewerten. So ein Vergleich bietet sich auch als Facharbeitsthema an. Der Originaltext ist bei einschlägigen Online-Händlern käuflich zu erwerben (Stand Juni 2020).
PS: Die Texte, die beispielsweise unter den Begriffen Orinalgenie und Sturm und Drang verlinkt wurden, sind lediglich als grobe Orientierung zum thematischen Gegenstand zu verstehen, nicht als Empfehlung für einen konkreten Unterrichtseinsatz.
Ergänzung (Nov. 2020): Hier findet ihr eine durchgeführte Beispielstunde im Zusammenhang mit dem Werther.
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Bild: Screenshot aus Sommers Weltliteratur to go (unter Punkt 1 verlinkt)
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]]>Der Beitrag Voiceover für Videos erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ein Hauptziel des Fremdsprachenunterrichts besteht darin, die kommunikative Kompetenz von Lernenden in der Zielsprache auszubilden. Dazu sollten im Unterricht möglichst viele Sprechanlässe geschaffen werden, um die produktiven Kompetenzen zu trainieren. Wie man in diesem Zusammenhang Videos auf eine kreative Weise (auch im Homeschooling bzw. Distance Learning) einsetzen kann, wird im Anschluss erläuert.
Ein Voiceover erstellen: Was ist das für ein Format in den Sozialen Medien?
Auf YouTube existiert ein Format, das mit „Somebody (person xy) is doing my voice over“ betitelt ist. Bei diesem Format erstellt eine fremde Person zu einem bereits abgedrehten Video die Audiospur. Diese Videos bieten einen hohen Unterhaltungswert und wecken Neugierde, indem sie bewusst mit Zuschauererwartungen brechen, vor allem wenn man als Zuschauer eines Kanals einen bestimmten Sprecher gewohnt ist. Auch für die Plattform TikTok, die von Jugendlichen viel genutzt wird, werden Videos mit (fremden) Voiceovern produziert. Hier findet ihr ein paar grundlegende Informationen zu TikTok.
Wie kann man Voiceover für den Unterricht nutzen?
Schülerinnen und Schülern ist das Erstellen und Anschauen von Videos mit (fremden) Tonspuren aus ihrer Lebenswelt vielfach bekannt. Dieses Erfahrungen können für den Unterricht genutzt werden, um die Lernenden selbst zur Erstellung solcher Voiceover zu motivieren. Dazu wird beispielsweise auf Plattformen wie YouTube oder TikTok zurückgegriffen, auf denen eine Vielzahl von Videos bereits existieren. Nach einer Erarbeitungsphase werden die Vertonungen entweder live von den Schülerinnen und Schülern vorgetragen, während das Video ohne Ton abgespielt wird, oder das Voiceover wird vorher für das Video aufgenommen. Gibt es zu dem Video bereits eine Audiospur, kann man die Original-Audiospur anschließend mit dem Voiceover der Schülerin oder des Schülers vergleichen, falls gewünscht.
Hinweis:
Ein wesentliches Merkmal solcher Videos ist in der Regel die Spontanität des Spreches/der Sprecherin und der konzeptionell mündliche Sprachgebrauch, weshalb es gegen das Genre sprechen würde, wenn ein Lernender einen eher konzeptionell schriftlichen, vorbereiteten Text abliest.
Welche Kompetenzen werden trainiert?
Lernende trainieren ihre kommunikativen Kompetenzen im Bereich ,,Zusammenhängendes Sprechen“, erweitern ihr Orientierungswissen zu einem vorher festgelegten Themenfeld, festigen und erweitern ihren Wortschatz sowie die Nutzung grammatischer Strukturen. Zudem wird die Reflexion über Medien geübt, da dieses Format Anlass dazu gibt, über Gestaltungsaspekte des Formates sowie die Rezeption der Videos (in Sozialen Medien) nachzudenken und darüber zu dikutieren.
Wie kann man verhindern, dass die Lernenden Teile der originalen Audiospur übernehmen?
Die Frage ist, ob eine solche Verhinderung überhaupt sinnvoll ist: Das Anhören des Originals kann durchaus auch im Sinne der Differenzierung Sprachgerüst für Lernende sein und somit einigen Schülerinnen und Schülern wichtige Hilfestellungen geben. Zudem bietet die originale Vertonung prinzipiell auch Anlass für kreative Prozesse (, z.B. indem sich ein Schüler oder eine Schülerin an manchen Stellen bewusst darauf bezieht oder sich bewusst davon abgrenzt).
Wie erstelle ich Voiceover rein technisch?
Um ein Voiceover eines Videos technisch zu erstellen/aufzunehmen, musst du eine Audiospur über ein tonloses Video legen. Das tonlose Video könnte durch einen Screencast entstehen und dann mit einem Videobearbeitungsprogramm vertont werden. In diesem Tutorial findest du eine Step-by-Step-Anleitung zur Videoerstellung.
Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es konkret?
Die folgenden Ideen orientieren sich an englischsprachigen Videos, die in einer Fülle bereits auf YouTube vorhanden sind. Aber auch mit einfachen Mitteln (z.B. der Handykamera) können von der Lehrkraft oder den Lernenden zu einigen Themen selbst Videos gedreht werden, die dann als Grundlage zur Erstellung von Voiceovern dienen. Voiceover verschiedener Schülerinnen und Schüler zu einem Video können zudem miteinander verglichen werden.
Nun aber zu möglichen Themen (primär für die Sek I):
1. Einkaufen & Zubereitung von Gerichten, Lebensmittel vorstellen
Unter Schlagwörtern wie food haul, recipe oder oder what I eat (in a day) findet man für den englischsprachigen Raum eine Fülle von Videos vieler YouTuber, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Gleiches gilt sicherlich für andere Fremdsprachen.
2. Schule und Freizeit
Wie verbringen Teenager, die in der zielsprachlichen Kultur aufgewachsen sind, ihren Alltag oder ihre Freizeit? A day in my life und Vlogs von YouTubern bringen interkulturelle Einsichten in solche Fragestellungen. Übernimmt der Lernende die Rolle des Sprechers in der Ich-Perspektive, versetzt er/sie sich selbst in die Lage der/des Handelnen. Aber auch eine Vertonung des Videos aus einer Er/Sie-Perspektive ist möglich.
3. Städtetrips & Umgebungen kennenlernen
Travel Vlogs oder ,,A trip to“-Videos geben Einblicke in Orte, Landschaften, Sehenswürdigkeiten und bekannte (sowie weniger bekannte) Umgebungen der Zielkultur. Die Herstellung einer Audiospur für soche Videos trainiert das themenbezogene Vokabular sowie fordert zur Bewertung solcher Erfahrungen auf: „Look, isn’t it amazing?“
4. Diversität
Gewinnbringend ist es auch, dass es YouTuber unterschiedlicher Herkünfte gibt, sodass Einblicke in diverse Lebenswelten der zielsprachlichen Kulturen mithilfe solcher Videos gegeben werden können.
5. Jugendkultur
Das Internet bietet eine Vielzahl von Videos zu angesagten Tutorials, Let’s Plays oder Challenges, die der Jugendkultur zugeordnet werden können. Unter dem Button ,,Trending“ oder ,,Trends“ findet man bei YouTube recht schnell heraus, welche Videos gerad oft angeschaut werden.
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]]>Der Beitrag Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Wie kann man realitätsnahe und kreative Sprachmittlungsaufgaben selbst gestalten?
Häufig basieren Aufgaben zur Sprachmittlung aus dem Lehrwerk in den Fremdsprachen auf (geschriebenen) Texten, die abgedruckt werden. Diese Texte umfassen verschiedene Textsorten, z.B. Zeitungsartikel oder Briefe, aber auch gesprochene Dialogteile, die im wirklichen Leben im Regelfall nicht medial schriftlich vorliegen. Im Anschluss findest du daher ein paar Ideen dafür, wie du schülerzentrierte und motivierende Sprachmittlungsaufgaben einfach selbst erstellen kannst.
Sprachmittlung mit Videos
Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler schauen sich Videos an, und sie erzählen anderen Personen davon, was sie gehört und gesehen haben.
Auf YouTube gibt es mittlerweile viele sehenswerte und schülernahe Videos, deren Inhalte – ganz oder in Ausschnitten – Grundlage für eine Sprachmittlungsaufgabe darstellen können. Dabei sind beide Sprachrichtungen denkbar.
Den Schülerinnen und Schülern wird ein Video durch einen QR-Code oder (verkürzten) Link beispielsweise auf einem Arbeitsblatt mit der entsprechenden Aufgabe (Kontextualisierung und Zieltextformat beachten) zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler machen sich dann Notizen zum Video, die sie für die Bewältigung der Aufgabe brauchen. In einem nächsten Schritt kann auf der Grundlage dieser Notizen z.B. ein Fließtext hergestellt oder ein Vortrag vorbereitet werden.
Differenzierungsmöglichkeiten könnten darin bestehen, den SuS freizustellen, ob sie diese Notizen bereits in der Zielsprache verfassen wollen oder zunächst in der Ausgangssprache bleiben und somit einen Zwischenschritt einbinden. Weiterhin können thematische Vokabelhilfen in einer Vokabelbox unten auf dem Arbeitsblatt oder auf der Rückseite angegeben werden.
Videos selbst herstellen
Neben bereits vorhandenen Videos auf Plattformen wie YouTube besteht die Möglichkeit, solche Videos selbst herzustellen, falls thematisch passende Videos nicht vorhanden sind oder deren Verwendung nicht erlaubt ist. Dabei ist die Erstellung eigener Videos weniger kompliziert, als man denkt. Im Wesentlichen kann man solche Videos in drei Kategorien einordnen:
1. Videos, die durch Bildschirmaufnahmen entstehen (sogenannte Screencasts),
2. Videos, bei denen Gegenstände und Texte eingeblendet, verschoben und mit eingesprochenem Text veranschaulicht sowie untermalt werden (sogenannte Legevideos),
3. Videos, bei denen man etwas selbst erklärt oder etwas durch Personen vorgespielt wird.
Welche Art von Video man erstellen möchte, hängt sowohl von Ziel und der Funktion des Videos als auch von dem technischen Equipment und Kenntnissen zur Erstellung von Videos ab. Bei YT findet man mittlerweile zu allen Typen eine wirklich eine sehr große Auswahl darüber, wie genau man alle Arten von Videos erstellt.
Sprachmittlung mit Hörbeiträgen
Der Grundgedanke: Schülerinnen und Schüler geben anderen Personen weiter, was sie in Podcasts, Radiobeiträgen oder Gesprächen gehört (und gesagt) haben.
Ähnlich wie bei Videos können auch Hörbeiträge Material für Sprachmittlungsaufgaben sein. Diese Dateien aus dem Netz werden auch durch QR-Codes oder Links zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schüler geben dann Inhalte aus Podcasts, Interviews, Radiobeiträgen oder anderen Gesprächen wieder und verabeiten diese Informationen in ihrem Zieltext. Hörbeiträge in Sprachmittlungsaufgaben zu integrieren kann insofern sinnvoll sein, als Schülerinnen und Schüler in der Realität oft auch Informationen, die sie auditiv aufgenommen haben, an andere weitergeben. Insofern erscheint es logisch, Gesprächsbeiträge nicht schriftlich abzubilden (Ausnahme, z.B. Chat), sondern gesprochen zu präsentieren.
Hörbeiträge selbst herstellen
Neben dem Rückgriff auf bereits vorhandenes Material kannst du auch ganz einfach selbst Hörmaterial erstellen, z.B. mit einem Inhaltstyp von H5P, mit einer App (z.B. Chirp, bei der sofort aufgenomme Audiodatein direkt in QR-Codes umgewandelt und als Bild gespeichert werden – allerdings ist bei dieser speziellen App unklar, wie man die Aufnahmen löscht oder wo sie genau gespeichert werden) oder man nimmt mit dem Handy eine Audiodatei (Voice Memos) auf und lädt diese z. B. in ein Padlet hoch, auf das alle Zugriff haben.
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]]>Wie kann man digitalen Fernunterricht sinnvoll gestalten? Tipps, Tricks, Erfahrungen und Denkanstöße gibt der Deutschdidaktiker und Lehrer Philippe Wampfler nun in einer Videoreihe (DigiFernunterricht) bei YouTube. Im Folgenden findet ihr einige ausgewählte Videos zu Videokonferenzen sowie MS TEAMS (bei dem Videokonferenzen auch möglich sind), das wir gerade selbst an der Schule einführen. Weitere Videos könnt ihr euch in der Playlist, die ich oben verlinkt habe, anschauen.
Wie kann ich Videokonferenzen gut strukturieren?
Folge 26: Tipps für die Durchführung von Videokonferenzen – In dieser Folge äußert sich Philippe Wampfler u.a. dazu, welche Struktur man einer Videokonferenz geben kann – was gut funktioniert, was eher nicht so gut. Zudem werden Kleidung auf Auftritt der Lehrkraft vor der Kamera thematisiert.
Folge 52: Weitere Tipps zu Videokonferenzen – Bildungsexpertin Monika Stattler spricht mit Philippe Wampfler über die Wichtigkeit von wechselnden Aktivitäten in Videokonferenzen, Strukturtipps, die Präsenz der Lehrkraft, die Einbindung der Chat-Funktion sowie auch die Nutzung von Videoskonferenzen im privaten Bereich.
Warum fühlt man sich nach Videokonferenzen ausgelaugt?
Folge 56: Warum sind Videokonferenzen so anstrengend? In diesem Video wird die Theorie ,,The theory of Zoom-fatigue“ von L. M. Sacasas (Link zum Artikel hier) erläutert sowie werden auf der Basis veränderter Unterrichtsbedingungen Entwicklungsfelder von Lehrkräften aufgezeigt.
Was sind Richtlinien für den Datenschutz bei Videokonferenzen?
Folge 33: Datenschutz bei Videokonferenzen – Hier geht es neben allgemeinen Richtlinien auch um Mobbingprävention. Ein Leitfaden, downloadbar als Grafik hier oder in der Infobox des Videos, kann unter Beibehaltung der Angabe des urheberrechtlichen Namens auf dem Poster selbst für eigene Klassen und Kurse verwendet werden.
Was ist MS Teams und was kann ich damit machen?
Folge 31: Teams für Einsteiger*innen – Was ist Teams genau und was können Lehrkräfte grundsätzlich damit machen? Allgemeine Fragen und erste Einrichtungsprozesse von Teams werden in diesem Video erklärt.
Folge 30: Aufgaben und Rubriken mit Teams – In diesem Video geht es darum, wie man in MS Teams Aufgaben stellen, verwaltet und mit Hilfe von selbst angelegten Bewertungsrastern effizient korrigieren kann.
Kurt Söser: MS Teams – Erklärvideo (Teil 1) und Teil 2
Hier kommt ihr noch einmal zu der ganzen Playlist von DigiFernunterricht. In den Infoboxen der einzelnen Videos sind oft auch andere Kanäle oder weiterführende Dokumente und Hinweise verlinkt.
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]]>Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material selbst erstellen. Wie das genau geht, wird in diesem Beitrag am Beispiel eines interaktiven Videos veranschaulicht. Auf weitere Aufgabenarten (diese werden bei H5P als Inhaltstypen bezeichnet) verweise ich zudem exemplarisch, davon kannst du auch einige auf diesem Blog direkt selbst ausprobieren (sind im letzten Absatz dieses Artikels verlinkt). In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal Nele Hirsch erwähnen, die unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html Erklärungen zur Erstellungen vieler Inhaltstypen hochgeladen hat. Inhaltstypen von H5P werden ständig weiterentwickelt und damit wird die Verwendung neuer Aufgabenarten für den Unterricht möglich gemacht.
Zunächst einmal findet ihr im Anschluss ein zweiminütiges Video zum Thema Creative Commons Licenses, das ich mit H5P an drei Stellen (innerhalb der ersten Minute) und einer Stelle am Ende interaktiv gestaltet habe. Schaue es dir gern an und probiere beispielhaft einige interaktive Elemente aus. Das Video darf man übrigens unter der Namensnennung, die ich in den Copyright-Einstellungen eingegeben habe, verwenden und verändern. Aber dazu später mehr…
Zur Orientierung: Die interaktiven Elemente befinden sich an denjenigen Stellen, die durch Kreise auf der Wiedergabespur unterhalb des Videos gekennzeichnet sind. Wenn die Aufgaben an den entsprechenden Kreisen eingeblendet werden, kann es sein, dass du auf dem Fragefeld etwas runterscrollen musst, um die Items vollständig zu sehen. Viel Spaß!
Hast du einmal ein solches Video mit H5P erstellt, kannst du es natürlich fortwährend bearbeiten, d.h. Items ergänzen oder streichen. Doch wie kommst du nun zu deinem interaktiven Video?
Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, um H5P-Inhalte zu erstellen: Entweder du hast die H5P-Software mit einem Lernmanagementsystem (z.B. Moodle) oder deiner eigenen Webseite verknüpft oder du erstellst einen (bisher kostenfreien) Account unter https://h5p.org/. H5P selber sieht seine Plattform nicht als Speicherort für große Mengen an Inhalten, aber um H5P auszuprobieren, ist die letzte Variante auf jeden Fall eine gute Alternative. Der Prozess der Materialerstellung bleibt bei beiden Speicherungsmöglichkeiten jedoch grundsätzlich gleich. Im Folgenden die einzelnen Schritte:

2. Zunächst einmal benötigt man ein Video, das in einem nächsten Schritt interaktiv gestaltet werden soll. Dieses wird in H5P hochgeladen (Bild 2a), indem du bespielsweise einen Link von YouTube einfügst, so wie es für dieses Beispiel vorgenommen wurde (Bild 2b). Zu beachten ist natürlich das entsprechende Urheberrecht des Videos. Für dieses Tutorial wurde ein Video ausgewählt, das klar mit einer Creative Commons Lizenz 4.0 gekennzeichnet ist, was die Verwendung und die Bearbeitung möglich https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de macht. Angaben zum Urheberrecht des verwendeten Videos müssen auf jeden Fall gemacht werden. Die einzelnen Creative Commons Lizenzen werden in dem Video zusammenfassend dargestellt und kurz erläutert.


3. Wenn du das Video hochgeladen hast, befindet sich darunter ein Hinweis/Button zum Copyright (Urheberrecht bearbeiten), den du anklickst und dann die entsprechenden Angaben einträgst. In meinem Fall befindet sich die Angabe zu der Lizenz in der Info-Box des YouTube-Videos, was nicht bei allen Videos auf YouTube Standard ist. Das Copyright muss natürlich auch ergänzt/erweitert werden, wenn du ein bereits bearbeitetes Video weiterverwendest.

Weiterhin hast du die Möglichkeit, ein eigenes Video zu erstellen und dieses in H5P hochzuladen. Du kannst dieses eigens produzierte Video entweder auf deinem YouTube-Kanal hochladen, was insofern von Vorteil ist, da dort große Datenmengen hochgeladen werden können, oder du lädst dein Video beispielsweise direkt als mp4-Datei hoch. Probleme bei der letzten Variante können sein, dass du dein Video erst konvertieren oder verkleinern musst, damit H5P es annimmt. Dies ist aber grundsätzlich mit einer App möglich (zum Artikel: https://herrmayr.de/meine-neue-app-ist-da-media-converter-flex/, zur App https://apps.apple.com/de/app/media-converter-flex/id1501255265?l=en) .
4. Als nächsten Schritt kannst du deinem Video interaktive Elemente hinzufügen. Stoppe dazu das Video an der entsprechenden Stelle und klicke dann auf die Art der Interaktion (z.B. Multiple-Choice-Frage, Lückentext etc.), die du verwenden willst (Leiste oben – Bild 4a). Danach gibst du die Frage oder den Lückentext ein (Bilder 4b und 4c) und speicherst deine Inhalte (Fertig drücken).



Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis du mit den Interaktionen in deinem Video zufrieden bist.
5. Zuletzt kann man eine zusammenfassende Aufgabe zu dem ganzen Video erstellen. Diese Aufgabe wird automatisch an das Ende des Videos gestellt. Das Hinzufügen einer Zusammenfassung ist optional.


6. Wie teilt man nun die Inhalte mit den Schülerinnen und Schülern? Wenn du kein Lernmanagementsystem oder keine eigene Webseite hast, auf der du die Inhalte zur Verfügung stellen kannst, kannst du bei https://h5p.org/ in deinem Account den Link zu deinem Material kopieren und diesen deinen Schülerinnen uns Schülern zur Verfügung stellen, z.B. über ein Padlet. Möchtest du Padlet näher kennenlernen, kannst du in den folgenden zwei Artikeln mehr Informationen dazu bekommen https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-fuer-einsteiger/ sowie https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-im-unterricht/. Der Link kann natürlich auch auf anderen Wege zugänglich gemacht werden. Jeder, der den Link dann hat, kann das digitale Material im eigenen Tempo so häufig durchgehen, wie er/sie das möchte.
Zum Schluss und zum Ausprobieren:
H5P wird ständig weiterentwickelt. Daher kommen im Laufe der Zeit fortwährend neue Aufgabenarten/Inhaltstypen hinzu. Bisher habe ich interaktive Lernvideos, Flashcards, Audiodateien, MC-Fragen, Lückentexte (drag and drop), Wortgitter (hier ein weiteres Beispiel dafür), ein digitales Memory sowie Markierungsaufgaben im Unterricht verwendet. Die im letzten Satz markierten Beispiele befinden sich in verkürzter Form zum direkten Ausprobieren auf dieser Seite. Sicherlich eigenen sich bestimmte Inhaltstypen für bestimmte Fächer besonders. Daher lohnt sich ein Stöbern auf der Seite von H5P auch. Abschließend noch ein interessanter Artikel zu H5P https://edulabs.de/blog/H5P-im-Unterricht-Erfahrungen-Ideen.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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]]>Der Beitrag Computerspiele für den Unterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Interessierst du dich für den Einsatz von Computerspielen im Unterricht sowie Computerspielforschung? Das Team des Zentrums für didaktische Computerspielforschung der Pädagogischen Hochschule Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Boelmann http://www.zfdc.de stellt nun einige Spiele für den Einsatz im Unterricht in Videos vor.
Im Folgenden findest du die Links zu den Folgen, in denen jeweils ein Spiel gezeigt und diskutiert wird. Die Spiele können in verschiedenen Fächern, Jahrgangsstufen und Schulformen eingesetzt werden, was Jan Boelmann, Lisa König und Janek Stechel auch in den Videos thematisieren.
Folge 1: Valiant Hearts – https://youtu.be/F38zctzSs4c – Spiel für die Fächer Deutsch, Geschichte, Politik
Folge 2: Papers, Please – https://youtu.be/CxRe_UfvlU8 – Spiel für die Fächer Geschichte, Politik, Deutsch
Folge 3: Human Resource Machine – https://youtu.be/xhUwQjUBQH4 – Spiel für die Fächer Informatik und Mathematik
Folge 4: Her Story – https://youtu.be/VSrSk5Fg5ts – Spiel für das Fach Englisch
Folge 5: Democracy 3 – https://youtu.be/ZH8KIS-pFb0 – Spiel für das Fach Politik
Folge 6: Ceville – https://youtu.be/-vkgquXiN80 – Spiel für das Fach Deutsch
Folge 7: Passengers – https://youtu.be/a_WUD8XemT8 – Spiel für die Fächer Politik, Sozialkunde, Ethik, Religion
Folge 8: Ludwig – https://youtu.be/cGBB1MCMLSw – Spiel für die Fächer Physik, Informatik (oder erweitert MINT)
Zudem findet ihr auf auf dem Kanal des Zentrums für didaktische Computerspielforschung Lunchtime Lessons zu folgenden Themen:
,,Phänomen Fortnight – oder: Warum tanzen meine Schülerinnen und Schüler so komisch?“ https://youtu.be/dEwc8hYlobc .
,,Pokemon Go“ – https://youtu.be/dx7FIAMzC7E
,,Egoshooter“ – https://youtu.be/smikj5ZHnWo
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]]>Der Beitrag Focus on Nigeria erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In den Vorgaben für das Abitur 2021 in NRW ist nun sowohl im Grundkurs als auch im LK der inhaltliche Schwerpunkt „Voices from the African Continent: Focus on Nigeria“ vorgegeben. Dieser Schwerpunkt wird den Oberthemen Postkolonialismus sowie Globalisierung zugeordnet https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/zentralabitur-gost/faecher/getfile.php?file=4792. In der Vergangenheit wurden diese Schwerpunkte anhand von „India“ veranschaulicht und bearbeitet.
Neue inhaltliche Ausrichtungen im Zentralabitur veranlassen Verlage natürlich dazu, neues Material auf den Markt zu bringen, das für den Unterricht genutzt werden kann. So existieren bereits einige Themenhefte zu diesem Komplex, in denen interkulturelles/soziokulturelles Orientierungswissen anhand von Sachtexten vermittelt wird sowie auch literarische Texte zu finden sind. Die Hefte sind u.a. auf den Seiten der einschlägigen Verlage zu finden. Zwei Themenhefte, mit denen ich in diesem Zusammenhang arbeite, sind https://www.klett.de/produkt/isbn/978-3-12-601114-3 und https://kurzelinks.de/gvpd .
Mithilfe von YouTube-Videos lässt sich zudem wunderbar das Hör-(Seh)verstehen trainieren. Die Videos von YouTubern sind unterhaltsam, kurz und enthalten zudem authentischen und aktuellen (mündlichen) Sprachgebrauch. Je YouTuber wird auf oft einprägsame Weise Orientierungswissen anschaulich präsentiert. YouTube-Videos sind zudem in den meisten Fällen nicht mit Untertiteln (Anmerkung: Untertitel können aber oft eingestellt werden, wenn man im YouTube-Video oben rechts auf die drei Punkte und dann subtitiles: on anklickt) ausgestattet, was die SuS – meiner Erfahrung nach – voll akzeptieren, da es auch ihren Gewohnheiten im Umgang mit diesem Medium entspricht. Es lohnt sich also, nach Videos zu suchen, die man im Unterricht gewinnbringend einsetzen kann. Gleichzeitig kann man zur Überprüfung des Hör-(Seh)verstehens Fragen (geschlossene, halboffen oder offen) vorbereiten, welche die SuS während/nach Anschauen des Videos beantworten sollen.
Im Folgenden findet ihr zwei Links zu Videos, die zum Thema passen oder ich schon eingesetzt habe. 12 Facts about Nigeria: https://youtu.be/QidB96ZrPR0, Facts about Nigeria, part 2: https://youtu.be/jSPPZSvQ-3I. Die Videos zeigen die Vielfalt und den Status des Landes, stellen aber keine kritische Stimme dar. Sie sind jeweils ca. 7 Minuten lang.
Falls ihr weitere Videos bereits eingesetzt habt, postet sie gerne in den Kommentaren, dann können noch mehr Kolleg*innen davon profitieren.
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Der Beitrag Focus on Nigeria erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
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