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]]>Material kann den Lernenden mithilfe eines digitalen Buches, das von der Lehrkraft erstellt wird, zur Verfügung gestellt werden. In diesem sind u. a. multimediale Inhalte integriert, mit Hilfe derer sich die Schülerinnen und Schüler Inhalte in ihrem eigenen Tempo erarbeiten können. Gerne nenne ich dieses ,,Lern- oder Übungsbuch“, weil das griffig klingt . Damit wird dann beispielsweise Grundlagenwissen zu einem Thema erarbeitet und mit entsprechenden Übungen verknüpft. Meiner Erfahrung nach bearbeiten die Schülerinnen und Schüler solche Lernbücher motiviert und erfolgsorientiert.
Tipps zum Aufbau eines solchen Lernbuches:
2. Checkpunkte einbauen (, bis zu denen gearbeitet werden soll. Dann werden die Aufgaben bis zu der Stelle besprochen und Fragen geklärt.)
3. (Selbst)Reflexion anregen (,,Welche Fragen sind entstanden?“ oder, anders formuliert: ,,Welche Fragen könnte eine Mitschüler/eine Mitschülerin zum Thema haben?“), Selbstevaluation fördern (,,Ich kann schon …“)
4. Differenzierung integrieren (z. B. durch zusätzliche Erklärvideos oder ansprechende Plus-Aufgaben für Schnelle)
Die Erstellung erfolgt beispielsweise mit dem Book Creator, das Buch wird über einen Link oder QR-Code geteilt, zum Anschauen und Interagieren wird ein Tablet benötigt. Einfach mal ausprobieren, viel Spaß!
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]]>Der Beitrag Mindmaps erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesen Beitrag zeige ich euch ein Tool, mit dem man Mindmaps mit wenigen Klicks einfach alleine oder kollabarativ erstellen kann. Dabei ist die Handhabung so intuitiv, dass es jahrgangsstufenvariabel eingesetzt werden kann. Viel Spaß!
Kits (Kompetent in Technik und Sprache), verantwortet durch das Niedersächische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, bietet auf seiner Webseite unterschiedliche Tools kostenfrei und unter Berücksichtigung der Privatsphäre an (eigene Angabe des Anbieters). Darunter befindet sich auch ein kollaborativer Mindmap-Generator, der sogannte TeamMapper. Die Erstellung erfolgt in den folgenden, niedrigschwelligen Schritten.

2. Die Mindmap mit anderen Personen teilen, die an ihr arbeiten sollen. Dazu auf das Dreick (viertes Icon von Links klicken) und den Link oder/und den QR-Code zugänglich machen.

3. Mit + und – (oben links) der Mindmap Arme hinzufügen. Es ist möglich, Text sowie Bilder (links neben dem B) hinzuzufügen (siehe obere Leiste links). Zudem können die Farben für die Arme angepasst werden (siehe Punkte rechts mittig).

Die Mindmap wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Vorher kann sie runtergalden oder durch einen Screenshot gesichert werden.
Wie Mindmaps im Unterricht eingesetzt werden können, hat Nele Hirsch in ihrem Beitrag ausführlich zusammengefasst. Kits bietet übrigens noch mehr kostenfreie Tools für den Unterricht an, mehr dazu hier.
Eine Alternative zu diesem Tool kann Mindmeister darstellen, von dem auch angegeben wird, DSGVO konform zu sein.
Suchst du nach weiteren Tools für den Unterricht? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag Wooclap für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit Wooclap nehmen die Schülerinnen und Schüler, Studierende etc. mit ihrem Handy an von der Lehrkraft generierten Interaktionen teil, womit ihe Aktivität gesteigert werden kann. Die Ergebnisse dieser Interaktionen (weiter unten mehr zu den verschiedenen Typen) können sofort im Anschluss gemeinsam angeschaut und besprochen werden. (Wooclap auf Twitter folgen? Hier geht’s zum Profil.)
Es gibt einige Aktivitätstypen, die besonders interessant sind, weil sie nicht überall zu finden sind, z. B. die Möglichkeit, von jedem Lernenden ein vorbereitetes Bild mit Markierungen beschriften zu lassen. Im Folgenden zeige ich euch anhand der Types Bildbeschriftungen, wie Wooclap funktioniert – einfach, wie ich finde, um das schon einmal vorwegzunehmen. Viel Spaß!
Hier geht es zunächst zur Privacy Policy von Wooclap. Der Regristrierungsprozess ist durch die Angabe verschiedener Daten der Lehrkraft (E-Mail, Institution etc.) oder direkt über beispielsweise ein Google-Konto möglich. Nach der Registrierung (oder Anmeldung) gelangt man auf sein individuelles Dashboard, die Startseite, von der aus Aktivitäten (auch: Events, Veranstaltungen) erstellt und erstellte Aktivitäten gespeichert werden. Die Lerndenden müssen sich nicht bei Wooclap registrieren.


2. Eigene Session erstellen, speichern und verändern
Klickt man auf Event hinzufügen, werden die verschiedenen Typen von Interktionen angezeigt, die erstellt werden können. Dazu zählen: Multiple Choice Questions, Umfragen , Word Clouds, Offene Fragen, Beschriftungen einfügen, Auf einem Bild finden, Paare bilden, Brainstorming, Lücken ausfüllen, Eine Zahl erraten, Sortierung, Priorisierung und einige mehr. Auch die Pinnwand, auf der Fragen der Lernenden zum Unterricht gesammelt werden können, ist praktisch.
Für dieses Beispiel habe ich ,,Beschriftung einfügen“ ausgewählt, durch Betätigen des Pfeiles in derselben Reihe kommt man aber noch zu mehr Typen als auf dem Beitragsbild angezeigt werden. Interessant finde ich auch die Zuordnungs- oder Rankingsaufgaben.

In den weißen Kasten (Bild unten) kann die Aufgabenstellung eingefügt werden, darunter wird zunächst ein Bild von dem eigenen digitalen Endgerät hochgeladen. Anschließend wird die Nummer 1 als blauer Punkt vorgegeben, den man mit dem Kurser verschieben und durch das gleichzeitig auf der rechten Seite des Bildes erscheinende Eingabefeld beschriften kann. Mit dem darunter liegenden Plus-Zeichen werden weitere Nummern dem Bild hinzugefügt, die wiederum verschoben und beschriftet werden können.


Die Interaktion kann auch im Nachhinein noch bearbeitet werden.
3. Den Schülerinnen und Schülern die Session zugänglich machen
Ist man mit der Beschriftung zufrieden, klickt man auf den Pfeil rechts neben dem Bild , und gibt den Schülerinnen und Schüler durch die erscheinende Folie die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am einfachsten scannen sie mit ihren Handys den angezeigten QR-Code und klicken auf den erscheinenden Link. Die Umfrage wird für die Lerndenden allerdings erst gestartet, wenn die Lehrkraft wieder auf den Pfeil rechts im Bild klickt.


4. Ansicht der Schülerinnen und Schüler
In den folgenden zwei Bildern seht ihr, wie die Veranstaltung auf den Endgeräten der Lernenden (hier: Handy) aussieht. Sie klicken die Buttons an und geben ihre Antworten ein. Wenn man fertig ist, bitte auf ,,Übermitteln“ drücken.

Ergebnisse als Lehrkraft anzeigen
Hat man nach der Zugriffsfolie (Punkt 3 in diesem Beitrag) auf den Pfeil rechts außen geklickt, gelangt man zu der Lehrkräfteansicht, von der aus die Interaktion besprochen werden kann. Drückt man auf die Taste c, so kann man die einzelnen Buttons ansteuern und dort wird dann die korrekte Lösung sowie das Abstimmungsergebnis angezeigt (siehe Bild).

Ganz unten rechts im Bild (Bildschirm der Lehrkraft) seht ihr das Icon einer Mini-Tastatur (rechts neben dem i). Hinter diesem Icon verbergen sich Informationen zu Tastenkombinationen, wie zum Beispiel die Einblendung der richtigen Antwort mithilfe der Taste c.


Preise und Leistungen
Anschließend findet ihr einen Überblick darüber, welche Funktionen mit welchen Versionen von Wooclap zur Verfügung gestellt wird. Mir gefällt besonders, dass bei der freien Version unbegrenzte Veranstaltungen durchgeführt (also Interkationen erstellt) werden können, wobei innerhalb einer Veranstaltung die Anzahl bei den Formaten (z. B. Bei Multiple-Choice-Fragen) auf zwei beschränkt ist. Benötigt man mehr Fragen, so können diese jedoch in wenigen Sekunden durch Anlegen einer neuen Veranstaltung generiert werden.

Mein Fazit:
Meiner Meinung nach bietet Wooclap eine interessante Alternative zu Diensten wie Mentimeter oder AnswerGarden, mit denen beispielsweise Word Clouds (Mentimeter, AnswerGarden) oder kleine Umfragen (Mentimenter) erzeugt und durchgeführt werden können.
Inhaltlich bietet Wooclap einige Interaktionstypen, die ich besonders praktisch finde, z. B. die Bildbeschriftung, das Brainstorming, das Paarebilden oder das Ranking. Darüber hinaus kann man während des Unterrichts beispielsweise Verständnisfragen sammeln, die dann gemeinsam besprochen oder zur weiteren Unterrichtsplanung genutzt werden können (das geht mit der Pinnwand, siehe Bild unter Punkt 2). Es ist zudem möglich, sich Ergebnisse einzelner Schülerinnnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn diese nicht anonym abstimmen, den Wettbewerbsmodus anzuschalten oder auch asynchrone Interkationen zu erstellen, die zuhause bearbeitet werden können (Einstellung anschauen – man findet sich in der Regel gut zurecht).
Falls du dir Wooclap nun genauer anschauen willst, kommst du hier noch einmal zur Seite von Wooclap. Viel Spaß!
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
Bild: Photo by Lynda Hinton on Unsplash
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]]>Der Beitrag Educaplay für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch das Tool Educaplay vor, mit dem ihr interaktives Material und Spiele für eure Schülerinnen und Schüler recht einfach (wie ich finde) erstellen und mit diesen teilen könnt. Wenn ihr insgesamt an Beiträgen zur Erstellung von interaktivem Material interessiert seid, kann ich euch auch die Tools H5P oder Genially empfehlen. Auf Educaplay bin ich selbst erst vor Kurzem im Zusammenhang mit meinen Bemühungen gestoßen, Spanisch zu lernen (siehe Beitrag hier). Auf der Webseite 1001reasonstolearnspanisch.com nutzt der Autor u. a. dieses Tool vielfach (neben H5P), um abwechslungsreiche Übungen zu seinen Videos und Kursen bereitszustellen.
Hier geht es direkt zu der Privacy Policy des Tools.
Als Erstes könnt ihr selbst einmal eine Aktivität, die ich mit Educaplay erstellt habe, ausprobieren. Die Vokabel-Aktivität habe ich ,,My house“ benannt und ist für die Klassen 5 und 6 einsetzbar. Schaue am besten selbst einmal, ohne dass ich vorher zu viel dazu sage. Du kannst einfach auf Start drücken, ohne deinen Namen (oder einen Fake-Namen) bei ,,Click here to identify yourself“ einzugeben. Wenn du keinen Namen (oder Fake-Namen) eingibst, sehe ich am Ende auch nicht, wie du geantwortet hast ;-).
PS: Auf der Startseite siehst du schon, dass du beim Eingeben der Wörter auch auf die Groß- und Kleinschreibung achten musst (Sensitive: Upper/Lower Case), das könnte ich als Erstellerin aber auch ändern.

2. Nach dem Einloggen gelangst du auf deine persönliche Startseite, auf der all deine bereits erstellten Aktivitäten gespeichert sind. In diesem Beispiel ist die Startseite leer, es wurden also bisher noch keine Inhalte selbst erstellt. Du könntest jedoch unter dem gelben Button ,,All the activities“ nach bereits von anderen Usern erstellten Aktivitäten suchen, die du ggf. auch teilen und sogar verändern darfst.

3. Klickst du auf der Startseite auf den gelben Button ,,New Activity„, so werden dir zunächst alle Typen von Aktivitäten angezeigt, die du mit Educaplay erstellen kannst. Bis auf eine Aktivität, nämlich dem Dialogue Game, sieht du alle zum Zeitpunkt der Beitragserstellung möglichen Aktivitäten in dem folgenden Bild. Für diesen Beitrag habe ich das ABC Game gewählt, anhand dessen ich die Erstellung eines Materials demonstriere. Hier geht es zu einem YouTube Video, in dem dir innerhalb von zwei Minuten eine knackige Übersicht zu den Aktivitätstypen gegeben wird.

4. Nachdem ich auf das ABC Game geklickt habe, muss ich wesentliche inhaltliche Angaben zur Aufgabe machen, die ich erstellen werde. Dazu gehören ein Titel, eine kurze Beschreibung, das Fach (im weitesten Sinne) sowie die Altersgruppe, an die sich die Aufgabe richten soll. Mithilfe dieser Angaben können Inhalte auch von anderen Usern gefunden werden, denn bei der freien Version von Educaplay kann man selbst erstellte Inhalte nicht auf privat stellen.

5. Die Erstellung des eigentlichen ABC Games ist erstaunlich intuitiv (wie ich finde). Man klickt auf den Edit-Kasten links neben dem Buchstaben, dann öffnet sich ein weiteres Fenster. Die gesuchte Antwort (hier: attic) wird eingetippt, darunter kann man zwischen drei Versionen eines Hinweises wählen: einem Text, einem Bild oder einer Audiodatei. Auswählen, evt. hochladen, auf ,,Send“ klicken, fertig. So können theoretisch alle Buchstaben gefüllt werden, es können aber auch Buchstaben ausgelassen werden.
Damit wohl ein gewisser Qualitätsstandard der Aufgaben eingehalten wird, muss man als Ersteller:in rein quantitativ eine Punktzahl von 25 erhalten (siehe Bild rechts, dort steht eine 31, also eine Zahl über 25), um die Aufgabe veröffentlichen zu können (Publish Activity). Wie gesagt, die Aufgabe wurde nicht inhaltlich überprüft, sondern rein quantitativ gemessen.


6. Nach der Veröffentlichung (Publish Activity) teilt man das Material, indem man unter der Aktivität auf den Share-Button klickt. Dort kann man die erstellte Aktivität entweder in sein LMS oder eine Homepage integrieren, aber auch durch Kopieren und Teilen des Links den Lernenden zugänglich machen.

7. Für all diejenigen, die dem Link oben zum Ausprobieren gegenüber skeptisch waren oder keine Zeit und Lust hatten, die von mir erstellte Aktivität durchzuführen, im Anschluss zwei Impressionen:

8. Nach Durchgehen aller Buchstaben oder Ablauf der Zeit erhält der Lerndende eine Übersicht über die Antworten und sein Ergebnis. Unglücklich finde ich hier, dass man selbst ableiten muss, dass die Wörter attic und roof kleingeschrieben werden. Das wäre eindeutiger, würde die Anzeige der Lösungen auch auf die Groß- und Kleischreibung zurückgreifen, so wie ich es eingegeben habe.

Zum Schluss – mein Fazit:
Educaplay ist ein intuitiv zu bedienendes Tool zur Erstellung abwechslungsreicher Aktivitäten, die der Zielgruppe leicht zugänglich gemacht werden können. Es ist möglich, sich die Resultate der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn sie zu Beginn (ohne sich zu registrieren) einen (Fake)-Namen (oder eine zugewiesene Zahl) angeben.
Bei der freien Version gibt es Werbung und man kann seine Inhalte nicht auf privat stellen. Hier geht es zu den verschiedenen Accounttypen inkl. Preisen. Wenn du dir Educaplay nun doch noch einmal genauer anschauen möchtest, dann folge diesem Link.
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag TaskCards für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Kommt euch das Layout des Tools bekannt vor? Mir auch ;-)…
TaskCards hat in der Tat ähnliche Funktionen wie Padlet und speichert dazu Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Wohooo! Da sich die Entwicklung des Tools jedoch noch in der Beta-Phase befindet, kann man eine Lizenz über diesen Link anfordern und so schon einmal ausprobieren, was alles mit TaskCards möglich ist. Einen Überblick über wichtige Funktionen und mögliche Fragen findet ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß!
Nach dem Einloggen gelangt man zunächst auf die eigene Startseite. Dort kann man durch Anklicken des Plus-Zeichens ein neues Board erstellen. Im linken Bild siehst du, welche Optionen mir dazu angezeigt werden: Neben der Farbauswahl und Privatsphäre wählt man zwischen den Formaten Pinnwand oder Zeitstrahl. Es gibt bisher lediglich diese zwei Vorlagen als Auswahlmöglichkeiten.
Im rechten Bild siehst du, wie ich mit wenigen Klicks ein Testboard erstellt habe, das für Gruppenarbeiten verwendet werden könnte. Links neben diesem Board wird eine Leiste angezeigt, mit Hilfe derer ich meine Einstellungen zum Board justieren kann (ähnlich wie bei Padlet).


Um einen Eintrag auf einem Board zu erstellen, klickt man auf das Plus in einer Liste. Es öffnet sich folgendes Fenster zur Erstellung des Beitrages – Schriftgrößen und Schriftarten sowie Zentrierungen etc. sind veränderbar. Zudem können Links, Audiodateien oder Bilder hinzugefügt werden.

Für ein Board kann man verschiedene Zugriffsrechte festgelegen. Dies wird unter ,,Board Access“ vorgenommen. Die verschiedenen Benutzerrechte stellt man anschließend den entsprechenden Personen oder Gruppen von Personen per Link oder QR-Code zur Verfügung. Bei einer Pinnwannd ist es somit auch möglich, festzulegen, dass die Personen, die an einem Gruppenergebnis arbeiten, nur ihre eigene Spalte (TaskCards nennt das Liste) und nicht die Liste der anderen Gruppen bearbeiten können.
Die Benutzerrechte, die man für ein Board festgelegt hat, werden als Links sowie QR-Codes unter ,,My permission keys“ gespeichert. Mein Fazit zu dieser Funktion: super!

Auf seiner Seite hat TaskCards bereits selbst ein Beispielboard erstellt, durch das die verschiedenen Funktionen deutlich werden, die das Tool hat. So können auch Kontakformulare erstellt oder Videokonferenzen einberufen werden.


Im Anschluss werden die Aussagen von TaskCards zu Fragen, die du auch wichtig finden könntest, angezeigt (Stand April 2021): Teilnehmende können sich anonym und ohne Account in ein Board einloggen. Zurzeit ist TaskCards noch kostenlos. Die Speicherung der notwendigen Daten erfolgt auf deutschen Servern.

Meiner Meinung nach ist ein Blick auf TaskCards sehr lohnenswert. Ich bin gespannt, welche Erweiterungen zum Tool es in der Zukunft geben wird. Hier noch einmal der Link, falls du dir TaskCards anschauen möchtest.
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]]>Der Beitrag Book Creator für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit dem Book Creator kann man multimediale bzw. interaktive Bücher intuitiv und einfach erstellen. Multimedial heißt in diesem Fall, dass beispielsweise Audiodateien, Videos oder Links unkompliziert dem Buch hinzugefügt und angezeigt/abgespielt werden können. Das Erstellen von solchen Büchern ist sowohl aus Lehrer:innenperspektive (Idee hier) als auch aus Schüler:innenperspektive interessant und so unkompliziert, dass es grundsätzlich in allen Schulformen eingesetzt werden kann.
Zu Book Creator gibt es schon einige Tutorials als Video, die empfehlenswert, aber auch teilweise recht lang gehalten sind. Vieles ist bei Book Creator sehr intuitiv. Deshalb möchte ich wesentliche Elemente hier aufgreifen, sodass du innerhalb von wenigen Minuten mit dem Book Creator loslegen könntest und wichtige Fragen hoffentlich beantwortet werden.
Book Creator gibt es als App sowie als browserbasierte Online-Version. Das Tutorial bezieht sich auf die browserbasierte Online-Version, obgleich das Erstellen eines Buches per App identisch ist. Bei der Online-Version ist interessant, dass Lernenden Zugriff auf Bücher (lesen sowie bearbeiten) ermöglicht werden kann, ohne dass sie selbst bei Book Creator mit einer Mail-Adresse registrierst müssen. Doch einmal von vorne:
Anmelden und Zugänge
Als Lehrkraft muss man sich bei Book Creator kostenlos anmelden, um multimediale Bücher herstellen zu können. Dies geschieht entweder über den Browser oder die App und funktioniert bei beiden Versionen mittlerweile auf verschiedenen Gerätetypen. Die Schüler:innen müssen sich nicht unbedingt bei Book Creator anmelden, um ein Buch browserbasiert zu lesen oder zu erstellen. Sie erhalten Zugriff durch einen QR-Code oder Link, den du generieren kannst.
Ein Buch erstellen
Loggt man sich bei Book Creator ein, gelangt man zunächst auf die Startseite. Von dort aus erreicht man seine persönlichen Bibliotheken (Libararies-Striche oben links). Die Bibliotheken dienen als Speicherorte für verschiedene Bücher (z. B. nach Kursen/Klassen oder Themen sortiert). Um ein neues Buch zu erstellen, klickt man entweder zunächst eine Bibiothek an, in der es auch abgespeichert werden soll, oder man startet mit einer ganz leeren Startseite.
Um ein neues Buch zu erstellen, klicke dann oben rechts auf +New Book.


Als Nächstes wählt man ein leeres Format (links: Blank Books) oder eine bestehende Vorlage (rechts: Templates) für sein eigenes Buch aus.


Für dieses Tutorial habe ich mich für eine leeres Buch im Format Landscape (4:3) entschieden.

Möchte man eine neue Seite hinzufügen, klickt man auf das Plus-Zeichen (in dem Bild oben siehst du nur den Pfeil), das rechts in der Mitte neben der gerade bearbeiteten Seite zu finden ist. Mit dem Pfeil kann man auch einfach zwischen den Seiten hin- und herblättern.
Dateien hinzufügen und Vorlesefunktion
Wie fügt man diesem leeren Buch nun etwas hinzu? Interessant am Book Creator ist nicht nur, dass das Hinzufügung jeglicher Inhalte besonders einfach ist, sondern auch die Art der Inhalte, die hinzugefügt werden können, denn die Integration von Links und Audiodateien ist unkompliziert möglich. Um jeglichen Inhalt hinzuzufügen oder zu verändern, benötigt man die Leiste oben rechts im letzten Bild, speziell das +-Zeichen sowie das kleine i. Im Folgenden siehst du die Optionen im Überblick, durch Ausprobieren findet man sich schnell zurecht:

Neben dem + und dem i gibt es noch ein drittes Icon, nämlich das Dreieck (oben rechts), das zu der Möglichkeit führt, sich von einer automatisierten Stimme das jewelige Buch vorlesen zu lassen, sofern schon Text hinzugefügt wurde.
Bücher speichern, teilen und zusammenfügen
Bearbeitete Bücher werden automatisch in einer eigenen Library abgespeichert. Von dort aus kann man auch wieder auf sie zugreifen. Möchte man ein selbsterstelltes Buch teilen, damit andere Personen es lesen (bzw. damit interagieren) können, so gibt es dafür den Share-Button:

Publish online: Für das Buch wird ein privater Link erzeugt. Jeder, dem dieser Link zur Verfügung gestellt wird, kann online das Buch lesen. Der Link kann zu jeder Zeit deaktiviert oder wieder aktiviert werden.
Download as ebook: Hier wird das Buch in der epud Version auf dem eigenen Endgerät gespeichert. Mit Apple-Geräten kann das Buch über Airdrop so leicht mit anderen geteilt werden. Andere Geräte benötigen evt. vorher einen epud-Reader, um die gesamte Multimedialität erfahren zu können.
Print: Das Ausdrucken ist auch möglich, dabei geht natürlich dann die Interaktivtät verloren.
Interessant ist auch die Funktion, einzelne Bücher zusammenfügen zu können, z. B. um verschiedene Themen oder Bücher verschiedener Schüler:innen in einem Buch gesammelt zugänglich zu machen (ganz linker Button unten neben dem Share Button).
Bücher von Lernenden erstellen lassen
Attraktiv ist es, von den Lernenden Bücher erstellen zu lassen, ohne dass diese sich bei Book Creator registrieren müssen. Dazu erstellt man als Lehrkraft Schüler:innenzugänge.


Über die Bereitstellung des Links oder der QR-Codes (siehe Bilder) kann man den Lernenden unkompliziert ermöglichen, ein Buch mit dem Book Creator zu erstellen. Die Bücher sind in der Library der Lehrkraft (also in deiner Library) abgespeichert, sodass du auch auf sie zugreifen kannst.
Kostenfrei oder kostenpflichtig
In der kostenfreien Version bekommt man zurzeit eine Library mit insgesamt 40 frei verfügbaren Büchern zur Verfügung gestellt. Für aktuell 10 Dollar im Monat bekommt man 1000 potentielle Bücher mit einer unbegrenzten Anzahl an Bibliotheken. So könnte man beispielsweise eine Biblikothek für jeden Schüler anlegen. Spannend ist es auch, Bücher kollaborativ erstellen zu lassen. Das geht aber auch nur in der Zahlversion. Hier mehr Informationen dazu.
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]]>Der Beitrag Hallo aus dem Distanzunterricht erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Was habe ich nach drei Wochen Distanzunterricht für mich gelernt? Was funktioniert gut? Was mache ich nun anders als am Anfang? In diesem kurzen Beitrag teile ich einige meiner Learning Outcomes der letzten drei Wochen. Diese beziehen sich insbesondere auf videobasierten Unterricht als eine Form des Distanzlernens bzw. Distanzunterrichts. Viel Spaß!
Etwas befremdlich kam es mir zu Beginn vor, mit meinen Schülerinnen und Schülern zu sprechen, obwohl ich sie nicht sehe, da viele die Kamera ausgeschaltet haben. Besonders nonverbale Reaktionen nicht lesen und damit auch deuten zu können, verringert vielleicht indirekt das Gefühl der Selbstwirksamkeit, da man befürchtet, dass die Kommunikation ins Leere läuft. Sich vor einer Stunde und auch währenddessen zu vergegenwärtigen, dass hinter den Bildschirmen und schwarzen Kästchen tatsächlich Menschen sitzen, die lernen wollen, hilft m. E., Posititvität auszustahlen und zu einem gelingenden, motivierenden Unterrichtsgeschehen beizutragen. Grundsätzlich vertraue ich also darauf, dass die Lernenden hinter den schwarzen Kästchen versuchen, in dieser Situation ihr Bestes zu geben.
2. Aufstehen und bewegen
Im Präsenzunterricht bewegt man sich eher viel, in Videokonferenzen eher nicht. Man sitzt und zeigt damit lediglich seinen Kopf, Hals und Schultern. Da ich das als unnatürlich empfinde, variiere ich nun zwischen Sitzen und Stehen. Dazu braucht es nicht unbedingt einen höhenverstellbaren Schreibtisch, ein Bücherstapel, auf den der Laptop oder das Tablet gestellt wird, erfüllt diesen Zweck auch. Das Stehen ermöglicht Bewegungen und das Ausdrücken nonverbaler Elemente mehr. Wer es ausprobieren möchte: Checkt am besten vorher, ob der Bildausschnitt, den ihr wählt, auch euren Kopf noch zeigt. Zudem sollte die Tonqualität nicht unter der etwaigen Entfernung leiden.
3. Eigenes Bild abkleben
Um während einer Konferent nicht (unbewusst) ständig auf sein eigenes Bild zu schauen, das normalerweise im Kleinformat auf dem eigenen Bildschirm eingeblendet wird, kann dieses ausgestellt (sofern möglich), mit einem Stück Papier überklebt oder digital zumindest an die Stelle geschoben werde, an der sich die Kamera befindet (dann schaut man wenigstens unbewusst eher in die Kamera, wenn man das möchte).
4. Ton vor Bild
Wichtiger als dass Bilder pixelscharf präsentiert werden, erscheint mir die Tonqualität. So kann Feedback von den Lernenden genutzt werden, um Ursachen für Tonprobleme ausfindig zu machen und ggf. ein passendes Mikro oder Kopfhörer zu verwenden. Auch wenn es manchmal lästig erscheint, hat in meinem Fall geholfen, sich wirklich bei JEDEM Gesprächsbeitrag einer Schülerin/eines Schülers auf stumm zu schalten, damit auch wirklich keine Störgeräusche die Tonqualität mindern.
5. Handzeichen nutzen (lassen)
Um sich nicht vor jedem Gesprächsbeitrag eines Lernenden immer wieder auf stumm/nicht stumm schalten zu müssen (Schüler:in aufrufen), helfen Handzeichen und die klassische Meldekette. Da bei einer Videokonferenz normalerweise alle gleichermaßen sehen, wer sich meldet, ist es möglich, dass die Lernenden sich untereinander das Wort zuweisen. Hanzeichen können auch gut am Anfang bei der Kontrolle der Anwesenheit (Namen vorlesen, virtuelles Handzeichen erfolgt) oder auch zwischendurch bei Zustimmungsfragen genutzt werden, um auch die eher stummen Schülerinnen und Schüler zu aktivieren.
6. Verantwortung der Lernenden stärken
Um den Charakter einer (flapsig ausgedrückt) One-Man-Show zu vermeiden, wird die Verantwortung der Lernenden für den Unterricht dadurch gestärkt , dass sie beispielsweise (Gruppen)Ergebnisse im videobasierten Unterricht präsentieren. Dazu ist es ratsam vorher einzuüben oder ggf. anzuleiten, wie sie ihren Bildschirm teilen.
7. Whiteboard nutzen
Das Whiteboard ist eine gute Möglichkeit in verschiedenen Phasen, alle Lernende zu aktivieren. Durch einen Link wird der Zugang zum Whiteboard geteilt. Beispielsweise werden dann zu einer Frage/einem Thema/einem Impuls Aussagen gesammelt. Diese dienen dann als Grundlage für eine gemeinsame Strukturierung, eine Arbeitsphase oder ein Gespräch. Als unproblematisch und leicht zugänglich erwiesen hat sich für mich FLINGA, möglich ist dies aber auch mit anderen Anbietern.
8. Einzel-, Partner- bzw. Gruppenarbeitsphasen einbauen
Um den Anfang und das Ende einer Einzelarbeitsphasen anzuzeigen, kann die Kamera ausgeschaltet oder auch ein Timer eingesetzt werden. Für Partner- und Gruppenarbeit können bei Videokonferenzen Breakout-Räume oder bei Teams auch Kanäle im Vorfeld für die Gruppen angelegt werden.
9. Pausen durchführen
Je nach Länge einer Videokonferenz haben sich Pausen für mich als unbedingt notwendig erwiesen, um die Augen zu entlasten und in die Weite zu schauen sowie sich einmal mehr zu bewegen. Während der Pause schalte ich meine Kamera aus. Es geht weiter, wenn die Kamera wieder angeschaltet wird.
10. Gespräche/Ergebnisse am Ende einer Video-Session kollaborativ sichern
Da bei Videokonferenzen nicht unbedingt immer alles gleichzeitig an den Geräten/einem Gerät geschehen kann, ist es eine Möglichkeit, Ergebnisse (von Gesprächen) am Ende einer Session kollaborativ mit allen zu sichern. Dazu eigenen sich Whiteboards ebenso wie ein Padlet oder ein Dokument aus dem Lernmanagementsystem.
11. Offline sein
… oder auch: Daily Digital Detox! Nach dem videobasierten Unterricht PC, Laptop, Tablet oder Handy zuklappen, weglegen und an die frische Luft, spazieren gehen oder ein Buch lesen (etc.). Gerade in diesen Zeiten erscheint mir das besonders wichtig!
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]]>Der Beitrag 12 digitale Produkte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Welche digitalen Produkte können Lernende erstellen und (online sowie offline) präsentieren?
In diesem Beitrag findest du zu dieser Frage zwölf Ideen für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen inkl. Verlinkungen zu den entsprechenden Tools. Falls ihr ein Lernmanagementsystem an der Schule habt, kann man viele Produkte auch mit den dort zur Verfügung gestellten Programmen herstellen.
Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
In der einfachen Variante kann eine Folie mit einem Präsentationsprogramm als Poster hergestellt werden. Tools wie Canva bieten auch Vorlagen für Poster an. Eine weitere Möglichkeit für interaktive Poster bietet das Tool Glogster, das intuitiv bedienbar ist. Für Glogster existiert eine Testversion. Mit Blogposter kann man ein eigenes Bild (Poster) dann auch wirklich in Postergröße (mit einem DIN-A4-Drucker) ausdrucken, falls man das für das analoge (Klassen)Zimmer möchte.
2. Präsentation
In diesem Beitrag habe ich Tools zusammengefasst, mit denen Präsentationen individuell oder kollaborativ erstellt werden können.
3. Infografik oder Flyer
Besonders intuitiv können Infografiken oder Flyer beispielsweise mit Canva hergestellt werden, das auch in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Vorlagen bietet.
4. Quiz in Chatform
Dafür eignet sich der deutsche Anbieter Learning Snacks, welcher für die Erstellung von Learning Snacks durch Lernende die Classroom Funktion eingerichtet hat. Hier geht es zu einem Tutorial.
5. Blog
Bloggen ist mit dem Instant-Blogging-Anbieter Telegraph unkompliziert möglich, man sollte allerdings nicht den Link zur erzeugten Seite von Telegraph vergessen. Bloggen kann man auch mit WordPress oder man bildet das Bloggen mit einem Padlet nach.
6. Multimediales Buch
Multimediale Bücher können mit dem Book Creator hergestellt werden. Links und Audiodateien werden dort ansprechend und einfach integriert. Hier geht es zu einem Tutorial.
7. Broschüre
Für die Herstellung von Broschüren eignen sich Schreibprogramme eines Lernmanagementsystems, z. B. bei MS 365 oder G Suite for Education. Ähnliche Funktionen bietet auch CryptPad. Hier geht es zu einem CryptPad-Tutorial.
8. Interaktives Bild
Interaktive Bilder sind mit Genially oder Thinglink produzierbar.
9. Video
Erklärvideos, Videocollagen oder weitere kreative Filme kann man mit dem Handy oder Tablet produzieren. Hier geht es zu einem Tutorial am Beispiel des iPads.
10. Fotocollage
Präsentationsprogramme, m. E. insbesondere auch FLINGA, eignen sich für die Herstellung von Fotocollagen.
11./12. Interaktive Karte und Zeitstrahl
Padlet ermöglicht die Erstellung von beidem sowohl individuell als auch kollaboartiv. Hier geht es zu Ideen für den Einsatz von interaktiven Karten im Unterricht.
Add On: Lernportfolios können mit Schreibprogrammen, Padlet oder Seesaw produziert werden.
Hast du weitere Ideen für digitale Tools? Schreibe sie gerne in die Kommmentare, damit noch mehr Personen davon profitieren können.
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]]>Der Beitrag Einsatz von interaktiven Bildern erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit Genially oder Thinglink kann man interaktive Bilder herstellen. Im Anschluss ein ganz kurzer Exkurs zu dem Prinzip von interaktiven Bildern: Auf einem selbstgewählten Bild, das bei Genially hochgeladen wird, können Icons an eigens ausgewählten Stellen eingefügt werden, die dann zu weiteren Texten, Videos oder Internetseiten führen. Hier findest du ein Tutorial. Wie man interaktive Bilder konkret im Unterricht verschiedener Fächer und Stufen einsetzten könnte, wird in diesem Beitrag vorgestellt. Viel Spaß!
Um in ein neues Thema einzuführen, werden Texte und Links (zu Audiodateien, Videos, Internetseiten, eigens erstellen Dokumenten) auf einem thematisch passenden Bild präsentiert. Die Lernenden nutzen diese für eine erste Recherche zur Bearbeitung eines Arbeitsauftrages. Auch der Arbeitsauftrag kann durch einen Pin auf dem Bild hinterlegt werden.
2. Texte verstehen
Lädt man einen Text als ,,Basis-Bild“ hoch, kann dieser Text mit Icons versehen werden, hinter denen sich beispielsweise Hilfen, konkrete Arbeitsanweisungen oder Impulse zur Reflexion befinden. Diese interaktiven Bilder eignen sich gut zur Binnendifferenzierung im Bereich des Leseverstehens/literarischen Leseverstehens.
3. Karten erklären
Karten können mit Icons erklärt und mit zusätzlichen Links (z. B. zu thematisch passenden Videos) versehen werden. Sicherlich gut geeignet für gesellschaftswissenschaftliche und sprachliche Fächer.
4. Begriffe lernen
Für den Fremdsprachenunterricht kann man die Abbildungen/Gegenstände/Tiere, die auf einem Bild zu sehen sind, mit einem Icon versehen und diese so erklären. Auch Hördateien, die in einer persönlichen Cloud gespeichert und über einen Link zugänglich gemacht werden können, könnten so verlinkt werden.
5. Erwartungshorizonte (zum Lernen)
Die Analyse eines Textes kann mithilfe von Icons an den entsprechenden Textstellen (zumindest exemplarisch) nachgezeichnet werden. So schult man die Analysekompetenz und gibt ggf. noch Formulierungshilfen, womit dann auch die Sprachkompetenz geschult wird.
6. Schüler:innenprodukte
Die unter 1-5 beschriebenen Materialien können natürlich auch von den Schülerinnen und Schülern als Produkt erstellt werden. Dazu benötigen sie entweder einen eigenen Account oder man überlegt, einen Account für Schulangelegenheiten einzurichten, zu dem die Lernenden dann Zugriff erhalten. Natürlich sind die Nutzungsbedingungen zu beachten (Verlinkung: Dez 2020).
(Unbezahlte Werbung)
Genially ist in der Grundversion kostenfrei, mit der kostenpflichtigen Variante können private Links erstellt werden (Stand Dez 2020).
Bild: Frei verfügbares Beispiel bei Genially, Name des Erstellers/der Erstellerin unkenntlich gemacht.
Falls du Genially bereits im Unterricht eingesetzt ist, teile deine Ideen und Erfahrungen gern in den Kommentaren, damit noch mehr Kolleg:innen, Studierende, Referendar:innen und Freund:innen davon profitieren können.
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]]>Wenn ich, einer meiner Kurse oder gar die ganze Schule ab sofort in Quarantäne müsste, was würde ich dann eigentlich ganz konkret tun?
Diese von mir an mich selbst gestellte Frage bildete die Initiation für diesen Beitrag.
Im letzten März, April und Mai mussten und konnten wir alle erste Erfahrungen mit dem Distanzlernen sammeln, uns im besten Fall darüber austauschen und reflektieren. So sind mittlerweile Handreichungen der Landesregierung NRW entstanden (verlinke ich u. a. am Ende des Beitrages), die Hilfe sowie Orientierung bieten und auch Verlage haben bereits Werke zum hybriden Lernen oder Fernlernen veröffentlicht. Diese bieten insgesamt wichtige Impulse für den Distanzunterricht sowie hybride Unterrichtskonzepte. Darüber hinaus entwickeln Schulen (individuelle) Konzepte für das Lernen auf Distanz, die bei einem erneuten Lockdown oder Quarantänemaßnahmen zum Tragen kommen sollen. Doch die folgende Frage wird für mich individuell, meine Situation und meinen Unterricht beantwortet werden müssen:
Wie würde ich meinen Unterricht von heute auf morgen umstellen, d. h. planen, organisieren und durchführen, wenn für einzelne Kurse oder gar die ganze Schule Distanzlernen (bzw. nun rechtlich als Distanzunterricht zu bezeichnen) eingerichtet werden müsste? Im Anschluss einige Überlegungen dazu inkl. Fazit.
Disclaimer: Schulen, Ausstattungen, Lernende und Lehrende sind natürlich verschieden. Deshalb sind die folgenden Aspekte – wie immer – nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
Damit alle Lernende aus Klassen und Kursen erreicht werden können, sollten mindestens entsprechende Telefonlisten oder E-Mail-Listen vorliegen. Da davon auszugehen ist, dass (fast) jeder in einer weiterführenden Schule ein Handy besitzt (vgl. JIM-Studie), kann für den Notfall eine gemeinsame Gruppe – entwender in einem Lernmanagement-System, über einen anderen (sicheren) Messenger-Dienst oder ein digitales Tool – eingerichtet werden. Diese Kommunikationskanäle können bereits eingerichtet werden, bevor es zum Distanzunterricht kommt und der Umgang damit kann geübt werden, sodass eine Umstellung auf Distanzkommunikation reibungslos funktioniert.
Im Vorfeld werden beispielsweise für diesen Kommunikationskanal Absprachen zu folgenden Fragen geklärt:
Möglich mit: E-Mail (Verteiler), Messenger-Dienste (Telefon), schulinternes Lernmanagementsystem
2. Transparenz in Bezug auf den Unterricht herstellen
Für die eigene Planung, aber auch als Herstellung von Transparenz und Motivation können Lerninhalte und Kompetenzen, die innerhalb einer Reihe erworben werden sollen, in einem Kanban Board festgehalten werden. Diese Lerninhalte und Kompetenzen werden im Fortlauf der Reihe in die entsprechenden Spalten verschoben, sodass jeder im Kurs sehen kann, was schon geschafft wurde, woran gearbeitet wird und was noch zu erledigen ist. Einzelne Karten auf einem Board können auch mit weiteren Links, Bildern, Dateien, Aufgaben etc. versehen werden.
Möglich mit: Trello, Padlet, CryptPad
3. Aufgabenauswahl vornehmen
Ist geklärt, wo Aufgaben kommuniziert werden, müssen von Lehrenden Entscheidungen darüber getroffen werden, welche Aufgaben konkret im Unterricht eingesetzt werden. Bei diesen Überlegungen spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle: Die Aufgabe sollte u. a. unten den Distanzbedingungen organisatorisch, zeitlich sowie vom Anforderungsniveau angemessen sein. Weiterhin ist im Vorfeld zu bedenken, was mit den Ergebnissen passieren soll: Werden diese z. B. in einer Videokonferenz präsentiert, selbst oder durch die Lehrkraft kontrolliert? Hier gilt es natürlich auch zu berücksichtigen, dass die eigene Zeit (als Lehrkraft) begrenzt ist.
Wichtig erscheint bei der Auswahl jeglicher Aufgaben im Distanzunterricht die Herstellung von inhaltlicher Klarheit. Die Aufgaben so zu formulieren, dass verständlich ist, was mit welchen Mitteln mit wem bis wann zu tun ist, trägt dazu bei, dass Ziele klar erreicht werden können und Ergebnisse eine höhere Qualität aufweisen. Dazu zählt auch die Transperenz der Kriterien, die es in Bezug auf ein zu erstellendes Lernprodukt zu erfüllen gilt. Eine Möglichkeit, Rückfragen zu den Aufgaben zu stellen (im Verlauf des Beitrages mehr dazu), hilft es, Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Aufgabe abzubauen oder auszuräumen.
3. Lernvideos sichten oder aufnehmen
Neue Lerninhalte können u. a. mit Lernvideos vermittelt werden. Diese kann man selbst erstellen, es existieren aber auch schon viele Lernvideos (in Netz), die sich für einen Unterrichtseinsatz eignen. Eine Suche bei Videoplattformen (z. B. YouTube) lohnt sich m. E. bestimmt.
Hier geht es zu einem Beitrag dazu, wie man Videos selbst erstellen kann.
3. Mit Wochenplänen oder Projekten arbeiten
Asynchrone Arbeit wird durch die Arbeit an einem Wochenplan oder einem Projekt möglich. Die Ergebnisse könnten im videobasiertem Unterricht präsentiert werden. Eine Vereinabrung darüber, wie sich Lernende Hilfe/Beratung einholen können, ermöglicht es, Aufgaben und Projekte erfolgreich zu bewältigen.
Praxisratgeber zur Umsetzung von Projektunterricht gibt es zum Beispiel von Anna Klein & Jan-Martin Klinge (einfach mal in der Suchmaschine eingeben).
4. Kollaboratives Arbeiten ermöglichen
Partner- oder Gruppenarbeiten sind auch von zuhause mifhilfe von digitalen Tools möglich. Dabei arbeiten mindestens zwei Personen an einem kollaborativen Produkt. Damit die Erarbeitung möglichst reibungslos funktioniert, ist es sinnvoll, die Lernenden früh mit den verwendeten Tools vertraut zu machen, die kollaboratives Arbeiten auch asynchron ermöglichen. Hier geht es zu einem Artikel, in dem erläutert wird, wie ich im Präsenzunterricht kollaboratives Arbeiten mit einer Klasse 9 geübt habe.
Möglich mit: MS 365, Google Drive, Apple-Anwendungen, Padlet, Etherpads, CryptPad etc.
5. Videobasierten Unterricht und Breakout-Räume einsetzen
Gibt es eine Möglichkeit, videobasierten Unterricht durchzuführen, so sollten die Termine dafür frühzeitig kommuniziert werden. Sinnvoll kann es auch sein, gemeinsam (in der Schule, durch eine Übung mit dem Kurs von zuhause, durch einen schulübergreifenden Distanzlerntag) zu üben, wie man sich in die Systeme einloggt, wie man mit der Technik umgeht oder seinen Bildschirm teilt.
Sind Termine mit einer Klasse oder einem Kurs festgelegt, könnte den Lernenden im Zusammenhang mit der Unterrichtsplanung mitgeteilt werden, was im videobasierten Unterricht einer bestimmten Woche/eines Tages passieren wird: Sollen Ergebnisse präsentiert werden, werden Fragen geklärt, sollen kleine Diskussionsfragen vorbereitet werden etc. ? Die Möglichkeit, innerhalb einer Videokonferenz Untergruppen zu bilden (sogenannte Breakout-Rooms) ermöglicht weitere Unterrichtsformen, z. B. Gruppenarbeit (in der etwas erarbeitet, präsentiert oder diskutiert wird).
6. Fragen klären und Beratung ermöglichen
Vor allem beim Distanzlernen und asynchronen Unterrichtskonzepten werden sich Fragen bei den Lernenden ergeben, die nicht immer unmittelbar beantwortet werden können. Insofern können verschiedene Möglichkeiten dazu beitragen, diesen Fragen einen Raum zu geben, um sie zu klären. Dazu zählen m. E. (als Ideen)
Möglich mit: Persönlichem Lernmanagementsystem, Videokonferenztools etc.
7. Portfolioarbeit nutzen
Der Einsatz von (digitalen) Portfolios ist eine Möglichkeit, den Lernprozess sowie dessen Reflexion individuell – auch über Distanzen hinweg – zu begleiten. Zu Portfolios gibt es mittlerweile nicht nur sehr viele Handreichungen, sondern auch digitale Tools, diese anzufertigen.
Möglich mit: digitalen Schreibdokumenten jeglicher Art, Seesaw, Book Creator etc.
8. Transparenz über Inhalte und Kompetenzen für Leistungsüberprüfungen herstellen
Veränderte Unterrichtsbedingungen erfordern m. E. grundsätzlich veränderte Leistungsüberprüfungsformen (hier ein Artikel dazu). So oder so wird es von den Lernenden wahrscheinlich als hilfreich empfunden, Anforderungen für Leistungsüberprüfungen digital festzuhalten und transparent zu machen.
Möglich mit: Lernmanagementsystem, MS 365, Apple-Anwendungen, Google Drive, CryptPad, Padlet etc.
Fazit
Die Umstellung auf oder Integration von Distanzunterricht kann schon gut in Präsenzlernphasen vorbereitet werden. Der Umschwung von Präsenz- auf Distanzunterricht fällt sicherlich leichter, wenn die Möglichkeit besteht, Tools im Präsenzunterricht bereits vorzustellen, zu nutzen und den Umgang damit systematisch einzuüben. Hier spielen natürlich auch übergreifende schulische Konzepte und rechtliche Vorgaben eine wichtige Rolle.
Falls du an weiteren Beiträgen zum Distanzlernen interessiert bist, klicke hier!
(Unbezahlte Werbung)
Photo by Emma Matthews Digital Content Production on Unsplash.
Quellen:
Dreier/Krommer/Nölte/Schmitz (2020): Zeitgemäße Prüfungsformate für den Distanzunterricht (am Beispiel des Faches Deutsch in NRW). Hier einsehbar. [eingesehen am 24.10.2020]
Klee/Krommer/Wampfler (2020): Impulse für das Lernen auf Distanz. Online hier verfügbar. [erneut eingesehen am 24.09.20]
MSB (2020): Handreichung für lernförderliche Verknüpfung und Präsenz- und DIstanzunterricht. Online hier verfügbar [eingesehen am 28.09.2020]
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