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]]>Material kann den Lernenden mithilfe eines digitalen Buches, das von der Lehrkraft erstellt wird, zur Verfügung gestellt werden. In diesem sind u. a. multimediale Inhalte integriert, mit Hilfe derer sich die Schülerinnen und Schüler Inhalte in ihrem eigenen Tempo erarbeiten können. Gerne nenne ich dieses ,,Lern- oder Übungsbuch“, weil das griffig klingt . Damit wird dann beispielsweise Grundlagenwissen zu einem Thema erarbeitet und mit entsprechenden Übungen verknüpft. Meiner Erfahrung nach bearbeiten die Schülerinnen und Schüler solche Lernbücher motiviert und erfolgsorientiert.
Tipps zum Aufbau eines solchen Lernbuches:
2. Checkpunkte einbauen (, bis zu denen gearbeitet werden soll. Dann werden die Aufgaben bis zu der Stelle besprochen und Fragen geklärt.)
3. (Selbst)Reflexion anregen (,,Welche Fragen sind entstanden?“ oder, anders formuliert: ,,Welche Fragen könnte eine Mitschüler/eine Mitschülerin zum Thema haben?“), Selbstevaluation fördern (,,Ich kann schon …“)
4. Differenzierung integrieren (z. B. durch zusätzliche Erklärvideos oder ansprechende Plus-Aufgaben für Schnelle)
Die Erstellung erfolgt beispielsweise mit dem Book Creator, das Buch wird über einen Link oder QR-Code geteilt, zum Anschauen und Interagieren wird ein Tablet benötigt. Einfach mal ausprobieren, viel Spaß!
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]]>Der Beitrag Mindmaps erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesen Beitrag zeige ich euch ein Tool, mit dem man Mindmaps mit wenigen Klicks einfach alleine oder kollabarativ erstellen kann. Dabei ist die Handhabung so intuitiv, dass es jahrgangsstufenvariabel eingesetzt werden kann. Viel Spaß!
Kits (Kompetent in Technik und Sprache), verantwortet durch das Niedersächische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, bietet auf seiner Webseite unterschiedliche Tools kostenfrei und unter Berücksichtigung der Privatsphäre an (eigene Angabe des Anbieters). Darunter befindet sich auch ein kollaborativer Mindmap-Generator, der sogannte TeamMapper. Die Erstellung erfolgt in den folgenden, niedrigschwelligen Schritten.

2. Die Mindmap mit anderen Personen teilen, die an ihr arbeiten sollen. Dazu auf das Dreick (viertes Icon von Links klicken) und den Link oder/und den QR-Code zugänglich machen.

3. Mit + und – (oben links) der Mindmap Arme hinzufügen. Es ist möglich, Text sowie Bilder (links neben dem B) hinzuzufügen (siehe obere Leiste links). Zudem können die Farben für die Arme angepasst werden (siehe Punkte rechts mittig).

Die Mindmap wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Vorher kann sie runtergalden oder durch einen Screenshot gesichert werden.
Wie Mindmaps im Unterricht eingesetzt werden können, hat Nele Hirsch in ihrem Beitrag ausführlich zusammengefasst. Kits bietet übrigens noch mehr kostenfreie Tools für den Unterricht an, mehr dazu hier.
Eine Alternative zu diesem Tool kann Mindmeister darstellen, von dem auch angegeben wird, DSGVO konform zu sein.
Suchst du nach weiteren Tools für den Unterricht? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag Fabeln erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch Ideen zur Durchführung einer Fabelreihe in Klasse 6 vor. Die Reihe führt auf den Klassenarbeitstyp 4a (Analysierendes Schreiben) oder Typ 5 (Überarbeitendes Schreiben) hin (vgl. KLP Sek I NRW, S. 40).
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.
Mithilfe von Bildern und/oder Begriffen wird das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert. Sie kommen darüber ins Gespräch, um welches Thema es sich handeln könnte sowie erzählen von bereits bekannten Fabeltieren und Fabeln. Anschließend wird eine ausgesuchte Fabel gemeinsam gelesen und über deren Verständnis gesprochen. Die Überleitung zur nächsten Einheit besteht darin, herausfinden zu wollen, um welche Textsorte es sich genau handelt oder – falls der Begriff ,Fabel‘ bereits benannt wurde – die Merkmale von Fabeln kennenzulernen.
2. Fabelmerkmale kennenlernen und anwenden
Mithilfe eines Überblickstextes zum Aufbau von Fabeln (selbst erstellen oder in Arbeitsheften finden) werden sowohl inhaltliche Aspekte von Fabelmerkmalen vermittelt, das Leseverstehen trainiert als auch Lesemethoden eingeübt (unbekannte Wörter nachschlagen, Schlüsselstellen unterstreichen, Überschriften finden/Randnotizen machen). Die Lehrperson demonstriert dabei die jeweilige Strategie, die Lernenden wenden diese am Rest des Textes an. Es folgt eine ausführliche Besprechung der Ergebnisse. Bei komplexen Texten mit unbekannten Wötern kann prima der Umgang mit digitalen (Synonym)Wörterbüchern eingeübt werden (z. B. Open Thesaurus).
3. Fabelautoren kennenlernen
Lernende recherchieren Kurzbiografien für eine Präsentation zu verschiedenen Fabelautoren (z. B. Äsop, Phädrus, Luther, Lessing etc.) und erstellen anschließend eine Abfrage dazu. Diese kann beispielsweise mit Learning Snacks oder Kahoot oder auch analog erstellt werden. Bereitet die Lehrkraft die Kurzbiografien vor, so können auch Lückentexte zur Selbstabfrage mithilfe von H5P oder Educaplay kreiert werden. Ziel ist es, anhand der Fabelautoren die Funktion der Fabel im Wandel der Zeit zu thematisieren.
4. Chakatereigenschaften von Fabeltieren untersuchen
Anhand unterschiedlicher Fabeln aus Deutschbüchern oder dem Netz werden Charaktereigenschaften von Fabeltieren (als Menschentypen) untersucht. Zunächst wird ein passender thematischer Wortschatz vermittelt. Dazu eigent sich beispielsweise die Stapel-Lege-Methode. Dabei ist auf unterschiedlichen Kärtchen, die jeder Lernende bekommt, eine Charaktereigenschaft vermerkt. Auf der Rückseite kann sich die Erklärung des Wortes befinden. Die Schülerinnen und Schüler ordnen jeweils die Wörter auf Stapeln nach bekannt (und kann es erklären), bekannt (aber kann es nicht erklären) und unbekannt. Im Austausch mit einem Nachbarn oder durch Umdrehen klären sie die Wortbedeutungen. Die Karten können häufiger in der Reihe eingesetzt werden, um einen Fortschritt der einzelnen Kinder sichtbar zu machen.
Eine abgespeckte Variante der Stapel-Lege-Methode ergibt sich durch Einkreisen der entsprechenden Wörter, die sich auf einem Arbeitsblatt befinden, mit unterschiedichen Farben. Unbekannte Wörter werden in Wörterbüchern nachgeschlagen, mit einem Partner verglichen und im Plenum besprochen.
Exkurs: Die Zeichensetzung der wörtlichen Rede wird wiederholt. Die Schülerinnen und Schüler ergänzen dabei die wörtliche Rede in Fabeln auf vorbereiteten Arbeitsblättern.
5. Das Epimythion verstehen
Schülerinnen und Schülern lernen unterschiedliche Lehrsätze (Epimythion) von Fabeln kennen, erklären sie und stellen diese inhatlich mit Beispielen aus ihrer Lebenswelt vor. Anschließend ergänzen sie eigene Lehrsätze zu Fabeln und begründen ihre Wahl (mündliche sowie schriftlich).
6. Eine Fabel zu Bildern schreiben
Mithilfe von vorgegebenen Bildern (finden sich in Deutschbüchern oder Arbeitsheften) verschriftlichen die Lernenden eine Fabel nach gemeinsam erarbeiteten (inhaltlichen sowie sprachlichen) Kriterien. Als Hilfestellung dient ein Padlet, das den Kindern durch einen QR-Code zugänglich gemacht wird. Dort werden in der Spaltenansicht zu den einzelnen Bildern Formulierungshilfen angegeben. Das Padlet kann, muss aber natürich nicht von den Lernenden genutzt werden.
7. Ein Buddy Book erstellen
Abschließend erstellen die Schülerinnen und Schüler ein Buddy Book, auf dem sie individuell die wichtigsten Aspekte zu Fabeln festhalten und mit kreativen Merkhilfen versehen. Die Themen, die im Buddy Book enthalten sein sollten, werden vorher gemeinsam an der Tafel gesammelt. Bei der Erstellung orientieren sich die Lernenden an Tafelbildern oder dem Deutschbuch. Wie man ein Buddy Book faltet, wird in diesem Video demonstriert.
Suchst du noch Inspiration zu anderen Reihen im Fach Deutsch? Dann klicke hier.
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]]>Das Einführen von neuen Texten sowie das Trainieren der Lesekompetenz spielen im Fremdsprachenunterricht eine große Rolle. Besonders in der Spracherwerbsphase nutzt man dazu als Lehrkraft oftmals die im Schulbuch oder Workbook vorgegebenen Texte sowie begleitenden Aufgaben (geschlossen, halboffen oder offen). Das ist zum einen logisch und sinnvoll, schließlich möchte man die Lernenden auf die Klassenarbeit vorbereiten. Zeitgleich bleiben diese Aufgaben sowie die analogen Texte manchmal hinter wertvollen und neuen Möglichkeiten des Lernens und Unterrichtens zurück.
Wie man die Texteinführung oder das Trainieren der Lesekompetenz mithilfe von digitalen Medien interaktiver und individualisierter gestalten kann, dazu findet ihr nun einige Ideen im folgenden Beitrag. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf den fremdsprachlichen Unterricht, wenngleich sicherlich viele Ideen auch beispielsweise im Deutschunterricht oder anderen Fächern eingesetzt werden können. Viel Spaß!
1 Simultanes Hören und Lesen (individuell)
Wird die Hörversion zur Leseversion angeboten, so kann die Leseflüssigkeit, also das basale Leseverständnis und auch das Textverstehen erhöht werden: Durch das ausdrucksstarke Vorlesen werden Sinneinheiten auf der Satzebene gebildet. So kann es den Schüler:innen auch teilweise leichter fallen, Wörter aus dem Kontext zu erschließen. Der doppelte Sinneszugang erhöht normalerweise auch die Behaltensfähigkeit (von Wörtern etc.).
Wie?
Der Hörtext wird den Lernenden über eine Plattform (z. B. Audioaufnahme bei Padlet, im Lernmanagementsystem, Audioaufnahme bei Book Creator, Padlet o. Ä.) zugänglich gemacht. Dazu kann die Datei zum Beispiel mit dem Handy aufgenommen und dort hochgeladen werden. Die Lernenden hören die Aufnahme so oft (zu einem selbstgewählten Zeitpunkt) an, wie sie möchten.
2 Wortbedeutungen mit Tipps erschließen
Bei Leseverstehensaufgaben gibt es immer auch Wörter, die sich Lernende aus dem Kontext selbst erschließen müssen, sei es, weil sie die Bedeutung vergessen haben oder die Bedeutung noch unbekannt ist. Um das zu trainieren, baut die Lehrkraft Verlinkungen ein, hinter denen sie Erklärungen, Beispiele oder kreative Merkhilfen hinterlässt.
Wie?
Liegt der Lesetext analog vor, können QR-Codes auf Hilfekarten oder Arbeitsblättern zu den entsprechenden Hinweisen führen. Die Hilfekarten können aber beispielsweise auch direkt digital, z. B. in einem Padlet vorliegen. Liegt der Lesetext digital vor, so ist auch eine Verlinkung von Hinweisen hinter Wörtern, z. B. mithilfe eines interaktiven Bildes, das mit Genially erstellt wird, möglich.
3 Digitale Wörterbücher einsetzen
Der Umgang mit dem Wörterbuch sollte m. E. schon früh – sukzessiv unter Anleitung – im Unterricht trainiert werden. Der Vorteil bei digitalen Wörterbüchern besteht – neben der Schnelligkeit des Nachschlagens – auch darin, dass meistens eine Hörversion zum Wort angeboten wird. Für das Festhalten von Wortbedeutungen sollte auf dem Arbeitsblatt genug Platz (für Randnotizen) eingeräumt werden. Die Schüler:innen können sich aber auch ein Foto von dem Text machen, dieses auf ihr digitales Endgerät übertragen und dort flexibel bearbeiten (z. B. mit GoodNotes)
Wie?
Evt. ist eine Anschaffung von Lizenzen für Wörterbücher auf den schulischen Endgeräten sinnvoll. Hier geht es noch zu einem kurzen Beitrag zu Wörterbüchern im Englischunterricht.
4 Discussion questions und/oder Reflexionsaufträge einbauen
Nach bestimmten Abschnitten werden von der Lehrkraft Diskussionsfragen/-impulse oder/und (zusätzliche) Reflexionsaufträge (als Differenzierungsinstrument) eingebaut. Diese bereiten die Schüler:innen entweder alleine (inkl. Notizen) vor und/oder diskutieren sie mit einem Partner. Eine Gesamtbesprechung dieser Fragen und Reflexionsaufträge erfolgt nach der gesamten Textbearbeitung im Plenum.
Wie?
Besonders einfach funktioniert dies mit einem interaktiven Bild von dem Text, möglich ist dies aber auch durch das Einfügen entsprechender Symbole auf dem analogen Text, die zu digitalen oder analogen Diskussionskärtchen (Bereitsstellung bsp. über ein Padlet) führen.
5 Quizze erstellen (lassen)
Das Textverstehen kann man mithilfe von Quizzen überprüfen. Entweder erstellt die Lehrkraft dieses im Vorfeld oder die Schüler:innen bereiten in Gruppen, in Partnerarbeit oder als Zusatzaufgabe selbst ein Quiz für die Mitschüler:innen vor, das im Unterricht zum Einsatz kommt.
Wie?
Möglich mit vielen unterschiedlichen Anbietern, z. B. mit Kahoot (Klassenmodus), mit H5P (zur Selbstüberprüfung), mit Educaplay (zur Selbstüberprüfung), mit Learning Snacks Classroom (zur Selbstüberprüfung) oder vielen anderen (beachtet zum Beispiel bei Mentimeter oder Wooclap, ob ihr die kostenfreie oder kostenpflichtige Version habt).
6 Sinnvolle Fehlerkorrektur
Bei der Besprechung des Textes bzw. der Besprechung der Leseverstehensaufgaben (Quiz) im Plenum erfolgt eine Fehlerkorrektur. Die korrekten Antworten werden den entsprechenden Textstellen zugeordnet und erläutert, sodass für die Schüler:innen eine Selbsterkenntnis in Hinblick darauf stattfinden kann, warum sie eine Frage evt. nicht korrekt beantworten konnten, z. B. weil sie ein Wort nicht oder missverstanden haben oder weil sie etwas überlesen haben, etwas falsch kontextualisiert haben…
Wie?
Als Unterrichtsgespräch im analogen Plenum oder auch digital über ein Videokonferenztool.
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]]>Der Beitrag The Learning Network erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Über den YouTube-Kanal Common Sense Education (Video verlinke ich euch hier) bin ich auf The Learning Network aufmerksam geworden, eine kostenfreie Seite der New York Times für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, die als Teaching and Learning Resource genutzt werden kann. Im Folgenden stelle ich kurz dar, worin ich persönlich das Potential der Seite für den fremdsprachlichen Englischunterricht sehe.
Aktuelle Artikel – Lesekompetenz fördern:
Auf der Seite befinden sich vielfältige Artikel (Current Events: aktuelles Weltgeschehen, kulturelle Gegebenheiten, Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler), die im Unterricht eingesetzt werden können. Dazu werden zur Steuerung des Unterrichts für die Lehrkraft auch (teilweise) Lesson Plans, Discussion Questions oder Writing Prompts angeboten. Attraktiv ist es zudem besonders für Fremdsprachenlernende, dass zu einigen Artikeln Hörversionen angeboten werden, Beispiel hier. Die Seite wird täglich aktualisiert, sodass eine Vielzahl von Themen auf der Seite zu finden ist.
Bildimpulse und weitere Writing Prompts – Mündliche sowie schriftliche Produktionskompetenz fördern
Es existieren visuelle Impulse, die dazu anregen, Bilder zu beschreiben, über deren Interpretation zu sprechen sowie die Deutungen miteinander zu vergleichen. Somit wird entsprechendes Vokabular im Kontext trainiert (kann von der Lehrkraft als Scaffoling vorbereitet werden), Beispiel hier. Die Möglichkeit, Kommentare von anderen Lernenden zu einem Bild zu lesen, ist motivational förderlich sowie regt selbst dazu an, einen schriftlichen Text zu verfassen. Weitere Beispiele für Picture Prompts findet ihr hier. Über die Picture Prompts hinaus gibt es weitere Writing Prompts.
Expertenrat – Hörverstehen trainieren sowie u. a.Textsortenkriterien kennenlernen
Unter der Rubrik ,,Mentor Texts“ befinden sich Videos von Experten der NYT, die erklären, wie man beispielsweise eine Review verfasst (Beispiel hier). Dieser hohe Authentizitätsgehalt motiviert die Schülerinnen und Schüler, sich inhaltlich sowie sprachlich mit der Thematik zu beschäftigen.
Vocabulary – Wortschatz erweitern
Unter der Rubrik Vocabulary wird monatlich eine Vocabulary Challenge (Beispiel hier) angeboten. Bei dieser sollen die Lernenden aus jeweils 20 vorgegebene Vokabeln min. vier auswählen und diese korrekt sowie kreativ in einem Piece of Writing, bestehend aus 50 Wörtern, verwenden. Die Ergebnisse können als Kommentar gepostet werden, es wird ein Gewinner ausgewählt. Die Lernenden sehen so auch die Ergebnisse anderer Schülerinnen und Schüler. Weiterhin findet man unter der Rubrik Vocabulary weitere interessante Artikel und Aktivitäten, zum Beispiel Word of the Day.
Weitere Links für Lehrkraft zur vereinfachten Suche:
Lesson of the Day, Link hier
Thematische Suche: English Language Learners and Arts, Link hier
Thematische Suche: Science and Maths, Link hier (z. B. auch climate change als Thema)
Thematische Suche: Social Studies, Link hier
Thematische Suche: Englisch Language Arts, Link hier
Webinars and Professional Development, Link hier
Meiner Meinung nach bietet die Seite ein umfassendes, interessantes und kostenfreies Angebot für den Englischunterricht insbesondere der Oberstufe. Sicherlich kann Material auch vereinzelt in der Mittelstufe eingesetzt werden. Falls du dir The Learning Network jetzt genauer anschauen möchtest, kommst du hier zur Webseite.
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Bild: Screenshot der Webseite The Learning Network, 22.11.2021
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]]>Der Beitrag Wooclap für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit Wooclap nehmen die Schülerinnen und Schüler, Studierende etc. mit ihrem Handy an von der Lehrkraft generierten Interaktionen teil, womit ihe Aktivität gesteigert werden kann. Die Ergebnisse dieser Interaktionen (weiter unten mehr zu den verschiedenen Typen) können sofort im Anschluss gemeinsam angeschaut und besprochen werden. (Wooclap auf Twitter folgen? Hier geht’s zum Profil.)
Es gibt einige Aktivitätstypen, die besonders interessant sind, weil sie nicht überall zu finden sind, z. B. die Möglichkeit, von jedem Lernenden ein vorbereitetes Bild mit Markierungen beschriften zu lassen. Im Folgenden zeige ich euch anhand der Types Bildbeschriftungen, wie Wooclap funktioniert – einfach, wie ich finde, um das schon einmal vorwegzunehmen. Viel Spaß!
Hier geht es zunächst zur Privacy Policy von Wooclap. Der Regristrierungsprozess ist durch die Angabe verschiedener Daten der Lehrkraft (E-Mail, Institution etc.) oder direkt über beispielsweise ein Google-Konto möglich. Nach der Registrierung (oder Anmeldung) gelangt man auf sein individuelles Dashboard, die Startseite, von der aus Aktivitäten (auch: Events, Veranstaltungen) erstellt und erstellte Aktivitäten gespeichert werden. Die Lerndenden müssen sich nicht bei Wooclap registrieren.


2. Eigene Session erstellen, speichern und verändern
Klickt man auf Event hinzufügen, werden die verschiedenen Typen von Interktionen angezeigt, die erstellt werden können. Dazu zählen: Multiple Choice Questions, Umfragen , Word Clouds, Offene Fragen, Beschriftungen einfügen, Auf einem Bild finden, Paare bilden, Brainstorming, Lücken ausfüllen, Eine Zahl erraten, Sortierung, Priorisierung und einige mehr. Auch die Pinnwand, auf der Fragen der Lernenden zum Unterricht gesammelt werden können, ist praktisch.
Für dieses Beispiel habe ich ,,Beschriftung einfügen“ ausgewählt, durch Betätigen des Pfeiles in derselben Reihe kommt man aber noch zu mehr Typen als auf dem Beitragsbild angezeigt werden. Interessant finde ich auch die Zuordnungs- oder Rankingsaufgaben.

In den weißen Kasten (Bild unten) kann die Aufgabenstellung eingefügt werden, darunter wird zunächst ein Bild von dem eigenen digitalen Endgerät hochgeladen. Anschließend wird die Nummer 1 als blauer Punkt vorgegeben, den man mit dem Kurser verschieben und durch das gleichzeitig auf der rechten Seite des Bildes erscheinende Eingabefeld beschriften kann. Mit dem darunter liegenden Plus-Zeichen werden weitere Nummern dem Bild hinzugefügt, die wiederum verschoben und beschriftet werden können.


Die Interaktion kann auch im Nachhinein noch bearbeitet werden.
3. Den Schülerinnen und Schülern die Session zugänglich machen
Ist man mit der Beschriftung zufrieden, klickt man auf den Pfeil rechts neben dem Bild , und gibt den Schülerinnen und Schüler durch die erscheinende Folie die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am einfachsten scannen sie mit ihren Handys den angezeigten QR-Code und klicken auf den erscheinenden Link. Die Umfrage wird für die Lerndenden allerdings erst gestartet, wenn die Lehrkraft wieder auf den Pfeil rechts im Bild klickt.


4. Ansicht der Schülerinnen und Schüler
In den folgenden zwei Bildern seht ihr, wie die Veranstaltung auf den Endgeräten der Lernenden (hier: Handy) aussieht. Sie klicken die Buttons an und geben ihre Antworten ein. Wenn man fertig ist, bitte auf ,,Übermitteln“ drücken.

Ergebnisse als Lehrkraft anzeigen
Hat man nach der Zugriffsfolie (Punkt 3 in diesem Beitrag) auf den Pfeil rechts außen geklickt, gelangt man zu der Lehrkräfteansicht, von der aus die Interaktion besprochen werden kann. Drückt man auf die Taste c, so kann man die einzelnen Buttons ansteuern und dort wird dann die korrekte Lösung sowie das Abstimmungsergebnis angezeigt (siehe Bild).

Ganz unten rechts im Bild (Bildschirm der Lehrkraft) seht ihr das Icon einer Mini-Tastatur (rechts neben dem i). Hinter diesem Icon verbergen sich Informationen zu Tastenkombinationen, wie zum Beispiel die Einblendung der richtigen Antwort mithilfe der Taste c.


Preise und Leistungen
Anschließend findet ihr einen Überblick darüber, welche Funktionen mit welchen Versionen von Wooclap zur Verfügung gestellt wird. Mir gefällt besonders, dass bei der freien Version unbegrenzte Veranstaltungen durchgeführt (also Interkationen erstellt) werden können, wobei innerhalb einer Veranstaltung die Anzahl bei den Formaten (z. B. Bei Multiple-Choice-Fragen) auf zwei beschränkt ist. Benötigt man mehr Fragen, so können diese jedoch in wenigen Sekunden durch Anlegen einer neuen Veranstaltung generiert werden.

Mein Fazit:
Meiner Meinung nach bietet Wooclap eine interessante Alternative zu Diensten wie Mentimeter oder AnswerGarden, mit denen beispielsweise Word Clouds (Mentimeter, AnswerGarden) oder kleine Umfragen (Mentimenter) erzeugt und durchgeführt werden können.
Inhaltlich bietet Wooclap einige Interaktionstypen, die ich besonders praktisch finde, z. B. die Bildbeschriftung, das Brainstorming, das Paarebilden oder das Ranking. Darüber hinaus kann man während des Unterrichts beispielsweise Verständnisfragen sammeln, die dann gemeinsam besprochen oder zur weiteren Unterrichtsplanung genutzt werden können (das geht mit der Pinnwand, siehe Bild unter Punkt 2). Es ist zudem möglich, sich Ergebnisse einzelner Schülerinnnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn diese nicht anonym abstimmen, den Wettbewerbsmodus anzuschalten oder auch asynchrone Interkationen zu erstellen, die zuhause bearbeitet werden können (Einstellung anschauen – man findet sich in der Regel gut zurecht).
Falls du dir Wooclap nun genauer anschauen willst, kommst du hier noch einmal zur Seite von Wooclap. Viel Spaß!
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
Bild: Photo by Lynda Hinton on Unsplash
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]]>Der Beitrag Jahreszeitengedichte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch Ideen zu einer Gedichtsreihe mit dem thematischen Schwerpunkt Jahreszeiten in Klasse 5 vor. In einigen Deutschbüchern der Klasse 5 wird diese thematische Ausrichtung auch aufgegriffen. Die Reihe führt auf den Aufgabentyp 4a (Analysierendes Schreiben – einen Sachtext, medialen Text oder literarischen Text analysieren und interpretieren, KLP NRW, S. 40, Link hier) hin.
Die QUA-Lis NRW ordnet die Textsorte Gedichte in Klasse 5 in ihrem Beispiel für einen schulinternen Lehrplan dem Unterrichtsvorhaben 4 ,,Von Madermördern und Mördermadern – Sprachspiel, Sprachwitz und Sprachstrukturen in Gedichten untersuchen“ zu (Link zum Dokument hier) und gibt dort auch Schwerpunkte der rezeptiven sowie produktiven Kompetenzentwicklung an, die auch vielfach in den folgenden Ideen aufgegriffen werden.
Wie immer sind die folgenden Ideen als Inspiration, nicht als abgeschlossen oder absolut zu verstehen. Weiterhin ist die zur Verfügung stehende Zeit für eine Reihe zu berücksichtigen, sodass Schwerpunkte bei der Unterrichtsgestaltung individuell gesetzt werden müssen.
Oft wähle ich in Klasse 5 einen kreativen Einstieg, um zu die Frage zu beantworten, was ein Gedicht denn eigentich ist. Dabei wird die Erkenntnis angestrebt, dass es keine notwendige Voraussetzung ist, dass sich der Text reimt (häufigste Schüler:innenantwort: ,,Ein Gedicht reimt sich“ ;-)), sondern ein Gedicht ein in Versen (zu definieren) verfasster Text ist, in dem mit Sprache gespielt, also kreativ umgegangen wird.
Zunächst verfassen wir ein Rondell in Gruppen (es gibt verschiedene Rondellarten). Der Vorteil bei diesem Verfahren ist – neben dem Spaßfaktor-, dass die Kinder so am Ende weniger Hemmungen zeigen, den fertigen Text vorzulesen, da er ja nicht von einer Person, sondern von mehreren Person verfasst wurde. Dabei wandle ich das Verfahren, das auch im Cornelsen Buch G9 (2019, Vorabdruck) auf Seite 183 beschreiben wird, folgendermaßen ab:
Auf einem vorbereiteten Arbeitsblatt werden acht aufeinanderfolgende Linien nummeriert. Vor die Nummern 1, 4, 7 wird ein Kreis gezeichnet, vor die Nummern 2 und 8 ein Dreieick. Es wird Platz für einen Titel über den Zahlen eingeräumt. Die Linien werden insofern begrenzt, als um alle acht (zukünftigen Verse) ein Rechteck gezeichnet wird, sodass die Verkürzung der Linien (oder Zeilen) zu Versen (in der Reflexion) deutlich wird. Die Lernenden dürfen nur Text in das Rechteck schreiben.
Das Thema für den zu schreibenden Text wird im Plenum kurz besprochen. Evt. wird schon ein Versbeginn für die Verse 1, 4, 7 vorgegeben, z. B. ,,Das Wetter heute …“ oder ,,Am Himmel …“ oder ,,Im November …“. Es werden 4-5er Gruppen gebildet. Schüler:in 1 vervollständigt die Linien, vor denen ein Kreis steht, mit demselbsen Wort, Teilsatz oder Satz. Der Zettel wird weitergereicht (jeder bekommt nun einen neuen, bereits teilweise ausgefüllten Zettel). Schüler:in 2 ergänzt den Text in den Linien 2 und 8 (mit demselben Wort, Teilsatz oder Satz). Der Zettel wird weitergereicht. Schüler 3 ergänzt Linie 3. Der Zettel wird weitergereicht. Schüler:in 4 ergänzt Linie 5. Der Zettel wird weitergereicht. Schüler:in 5 (oder 1) ergänzt Linie 6 und gibt dem Text eine Überschrift.
Die 4-5 in der Gruppe entstandenen Texte werden zunächst in den Kleingruppen vorgelesen, was erfahrungsgemäß für Erheiterung sorgt. Im Plenum stellen dann Freiwillige ihre Texte vor. Nach einer inhaltlichen Besprechung schließt sich die Frage an, was denn nun für Texte entstanden sind (Hypothese formulieren). Hier können dann beispielsweise zwei bis drei verschiedene, kurze Definitionen von Textarten vorgegeben werden (didaktisch reduziert vorbereitet), welche die Schüler:innen dann auf die produzierten Gedichte anwenden, um so eine passende begründet auszuwählen. Möglich ist auch die eigenständige Rechereche zu den formulierten Hypothesen.
2. Jahreszeitengedichte kennenlernen – Schwerpunkt: formale Gestaltungsmittel funktional untersuchen
Anmerkung: Es werden immer auch der Inhalt und die Deutung der Gedichte thematisiert!
Die Schüler:innen erarbeiten an ausgewählten Gedichten, die ihr vielfach in Deutschbüchern findet, formale Gestaltungselemente von Gedichten (Reim, evt. Metrum). Dazu kann ihnen beispielsweise ein Materialpool über ein von der Lehrkraft vorbereitetes Buch mit dem Book Creator zur Verfügung gestellt werden (wenn ihr iPads an der Schule habt). Arbeitsblätter funktionieren natürlich auch – beim Book Creator können aber beispielsweise noch Vertonungen (von euch) der Gedichte als Audioaufnahme hinzugefühgt werden.
Den Schüler:innen werden beispielsweise Gedichte mit einem Reimschema präsentiert, bei dem allerdings einzelne Reime (von euch) weggelassen wurden. Aufgabe ist es nun, die leeren Stellen (inhaltlich sowie formal) sinnvoll zu ergänzen und diese Ergänzungen zu begründen. So untersuchen sie das vorliegende Reimschema und recherchieren anschließend (beispielsweise auf ausgewählten Seiten im Netz oder durch eine selbstständige Suche), um welches Reimschema es sich jeweils handelt.
Im Plenum werden die Ergebnisse vorgestellt, mit dem Original verglichen und Bedeutungsalternativen diskutiert. Die Formunteruchung kann auch ein Anlass dafür sein, ein reihenübergreifendes Glossar zu erstellen, in dem Fachwörter zu Gedichtsuntersuchung mit Beispielen gesammelt werden. Das funktioniert digital z. B. mit Padlet (digitale Version, kollaborativ), aber auch analog (als vorbereitetes Arbeitsblatt, kleines Buch) mit alphabetischer Wörterliste.
Ähnlich kann auch die Erarbeitung des Metrums erfolgen (was schwieriger ist): Wörter innerhalb eines Gedichtes werden ausgelassen, drei Alternativen zum Einsetzen angegeben (ein Wort, das das Metrum aufgreift, ein oder zwei ,,falsche‘ Alternativen). Vorgehensweise ähnlich wie bei den Reimen beschrieben.
3. Jahreszeitengedichte verstehen – Schwerpunkt: sprachliche und formale Gestaltungsmittel funktional untersuchen
Anmerkung: Es werden immer auch der Inhalt und die Deutung der Gedichte thematisiert!
Anhand eines Expertenpuzzles lernen die Schüler:innen verschiedene sprachliche Gestaltungsmittel sowie deren Wirkungen im Kontext anhand verschiedener Gedichte kennen. Die Schwierigkeit der Gestaltungmittel und entsprechende Zuordnung der Lernenden kann bereits eine Form der Differenzierung darstellen. Nach dem Expertenpuzzle werden die Ergebnisse gemeinsam vertieft besprochen und das Gelernte zu den sprachlichen Mitteln ins Glossar übertragen. Es schließen sich weitere Übungen an anderen Gedichten an.
Im Folgenden findet ihr eine kleine Auswahl von Jahreszeitengedichten, die zum Teil, aber nicht vollständig so auch in Deutschbüchern der Klasse 5 zu finden ist.
Integratives Sprachtraining/Fokus:
4. Gedichtekalender erstellen
Zur Erstellung eines Gedichtekalenders werden 2-3 Schülerinnen jeweils einem Monat zugeordnet und verfassen gemeinsam ein Gedicht (verschiedene Gedichtsformen denkbar, Link zu Ideen hier). Der Kalender kann auch schön als Geschenk für die Eltern vorbereitet werden. Zusätzlich ist es möglich, mit dem Fach Kunst fächerübergreifend zu arbeiten und dort die Monate zu visualisieren.
5. Digitales Gedichtebuch erstellen
Zu eigenständig verfassten (verschiedene Gedichtsformen denkbar, Link hier) oder bereits bestehenden Gedichten erstellen die Lerndenden ein digitales Gedichtebuch (z. B. mit dem Book Creator), in dem sie Audioaufnahmen (ausdrucksstarkes Vortragen), Visualisierungen der Gedichte (können auch kleine, selbst gedrehte Filmsequenzen sein) integrieren und diese Auswahl begründen. Die Bücher können abschließend mit anderen geteilt und gewertschätzt werden. Möglich ist auch die Erstellung einer Präsentation oder eines kleinen Films zu einem Gedicht.
6. Parallelgedichte schreiben
Zum Verfassen von Parallelgedichten können beispielsweise folgende Gedichte herangezogen werden:
7. Gedichte ausdrucksstark vortragen
In Deutschbüchern finden sich vielfach Hinweise zum ausdrucksstarken Vortragen von Gedichten (schneller, langsamer, leiser, laut) sowie zum Feedbackprozess. Hat man vor, die Schüler:innen Gedichte (vielleicht sogar im Rahmen einer Lyriknacht) vortragen zu lassen, ist eine wertschätzende, ermutigende Atmosphäse und viel Übungszeit besonders wichtig. So können beispielsweise Gedichte zunächt alleine, mit dem Partner und dann in Kleingruppen eingeübt werden. Eine Version, die evt. weniger Überwindung kostet, ist die Erstellung einer individuellen Audioaufnahme, die über eine digitale Plattform mit anderen geteilt wird. Solche Vorhaben fördern insgesamt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung.
Wenn du an weiteren Reihen für die Klasse 5 im Fach Deutsch interessiert bist, könnten folgenden Beiträge für dich interessant sein:
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Der Beitrag Jahreszeitengedichte erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Educaplay für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch das Tool Educaplay vor, mit dem ihr interaktives Material und Spiele für eure Schülerinnen und Schüler recht einfach (wie ich finde) erstellen und mit diesen teilen könnt. Wenn ihr insgesamt an Beiträgen zur Erstellung von interaktivem Material interessiert seid, kann ich euch auch die Tools H5P oder Genially empfehlen. Auf Educaplay bin ich selbst erst vor Kurzem im Zusammenhang mit meinen Bemühungen gestoßen, Spanisch zu lernen (siehe Beitrag hier). Auf der Webseite 1001reasonstolearnspanisch.com nutzt der Autor u. a. dieses Tool vielfach (neben H5P), um abwechslungsreiche Übungen zu seinen Videos und Kursen bereitszustellen.
Hier geht es direkt zu der Privacy Policy des Tools.
Als Erstes könnt ihr selbst einmal eine Aktivität, die ich mit Educaplay erstellt habe, ausprobieren. Die Vokabel-Aktivität habe ich ,,My house“ benannt und ist für die Klassen 5 und 6 einsetzbar. Schaue am besten selbst einmal, ohne dass ich vorher zu viel dazu sage. Du kannst einfach auf Start drücken, ohne deinen Namen (oder einen Fake-Namen) bei ,,Click here to identify yourself“ einzugeben. Wenn du keinen Namen (oder Fake-Namen) eingibst, sehe ich am Ende auch nicht, wie du geantwortet hast ;-).
PS: Auf der Startseite siehst du schon, dass du beim Eingeben der Wörter auch auf die Groß- und Kleinschreibung achten musst (Sensitive: Upper/Lower Case), das könnte ich als Erstellerin aber auch ändern.

2. Nach dem Einloggen gelangst du auf deine persönliche Startseite, auf der all deine bereits erstellten Aktivitäten gespeichert sind. In diesem Beispiel ist die Startseite leer, es wurden also bisher noch keine Inhalte selbst erstellt. Du könntest jedoch unter dem gelben Button ,,All the activities“ nach bereits von anderen Usern erstellten Aktivitäten suchen, die du ggf. auch teilen und sogar verändern darfst.

3. Klickst du auf der Startseite auf den gelben Button ,,New Activity„, so werden dir zunächst alle Typen von Aktivitäten angezeigt, die du mit Educaplay erstellen kannst. Bis auf eine Aktivität, nämlich dem Dialogue Game, sieht du alle zum Zeitpunkt der Beitragserstellung möglichen Aktivitäten in dem folgenden Bild. Für diesen Beitrag habe ich das ABC Game gewählt, anhand dessen ich die Erstellung eines Materials demonstriere. Hier geht es zu einem YouTube Video, in dem dir innerhalb von zwei Minuten eine knackige Übersicht zu den Aktivitätstypen gegeben wird.

4. Nachdem ich auf das ABC Game geklickt habe, muss ich wesentliche inhaltliche Angaben zur Aufgabe machen, die ich erstellen werde. Dazu gehören ein Titel, eine kurze Beschreibung, das Fach (im weitesten Sinne) sowie die Altersgruppe, an die sich die Aufgabe richten soll. Mithilfe dieser Angaben können Inhalte auch von anderen Usern gefunden werden, denn bei der freien Version von Educaplay kann man selbst erstellte Inhalte nicht auf privat stellen.

5. Die Erstellung des eigentlichen ABC Games ist erstaunlich intuitiv (wie ich finde). Man klickt auf den Edit-Kasten links neben dem Buchstaben, dann öffnet sich ein weiteres Fenster. Die gesuchte Antwort (hier: attic) wird eingetippt, darunter kann man zwischen drei Versionen eines Hinweises wählen: einem Text, einem Bild oder einer Audiodatei. Auswählen, evt. hochladen, auf ,,Send“ klicken, fertig. So können theoretisch alle Buchstaben gefüllt werden, es können aber auch Buchstaben ausgelassen werden.
Damit wohl ein gewisser Qualitätsstandard der Aufgaben eingehalten wird, muss man als Ersteller:in rein quantitativ eine Punktzahl von 25 erhalten (siehe Bild rechts, dort steht eine 31, also eine Zahl über 25), um die Aufgabe veröffentlichen zu können (Publish Activity). Wie gesagt, die Aufgabe wurde nicht inhaltlich überprüft, sondern rein quantitativ gemessen.


6. Nach der Veröffentlichung (Publish Activity) teilt man das Material, indem man unter der Aktivität auf den Share-Button klickt. Dort kann man die erstellte Aktivität entweder in sein LMS oder eine Homepage integrieren, aber auch durch Kopieren und Teilen des Links den Lernenden zugänglich machen.

7. Für all diejenigen, die dem Link oben zum Ausprobieren gegenüber skeptisch waren oder keine Zeit und Lust hatten, die von mir erstellte Aktivität durchzuführen, im Anschluss zwei Impressionen:

8. Nach Durchgehen aller Buchstaben oder Ablauf der Zeit erhält der Lerndende eine Übersicht über die Antworten und sein Ergebnis. Unglücklich finde ich hier, dass man selbst ableiten muss, dass die Wörter attic und roof kleingeschrieben werden. Das wäre eindeutiger, würde die Anzeige der Lösungen auch auf die Groß- und Kleischreibung zurückgreifen, so wie ich es eingegeben habe.

Zum Schluss – mein Fazit:
Educaplay ist ein intuitiv zu bedienendes Tool zur Erstellung abwechslungsreicher Aktivitäten, die der Zielgruppe leicht zugänglich gemacht werden können. Es ist möglich, sich die Resultate der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn sie zu Beginn (ohne sich zu registrieren) einen (Fake)-Namen (oder eine zugewiesene Zahl) angeben.
Bei der freien Version gibt es Werbung und man kann seine Inhalte nicht auf privat stellen. Hier geht es zu den verschiedenen Accounttypen inkl. Preisen. Wenn du dir Educaplay nun doch noch einmal genauer anschauen möchtest, dann folge diesem Link.
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag Eine neue Sprache lernen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Schon lange hatte ich den Idee und den Wunsch, selbst noch einmal eine neue Sprache zu lernen. Dieses Jahr im Sommer habe ich den Wunsch dann in die Tat umgesetzt: Seit nun genau 80 Tagen lerne ich Spanisch (warum ich diese Zahl genau im Blick habe – dazu später mehr). Wie ich das mache und was ich daraus bisher für mich und meinen Fremdsprachenunterricht gelernt habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
WARUM?
Bevor ich angefangen habe, Spanisch zu lernen, habe ich mich selbst nach meiner Motivation und meinen Zielen gefragt, denn ich bin der Überzeugung, dass dieses WARUM nicht nur hilfreich ist, um mit einem Prozess anzufangen, sondern auch maßgebend, um ihn fortzuführen. Meine persönliche Motivation setzt sich dabei aus drei wesentlichen Komponenten zusammen: 1. Ich finde es persönlich bereichernd, sich in einer fremden Sprache verständigen und damit in eine Kultur eintauchen zu können, 2. Ich trainiere mein Gehirn, 3. Ich wechsle die Perspektive von der Fremdsprachenlehrerin zur Fremdsprachenlernerin (Beginner) und kann damit wertvolle Einsichten für mich, meine eigenen Schülerinnen und Schüler sowie meinen Unterricht gewinnen. Die Formulierung meiner Motivation und Ziele hilft mir, mich auch an Tagen mit Spanisch zu beschäftigen, an denen ich nicht unbedingt die größte Lust verspüre, denn: consistency is key ;-).
Tipps
Zur Visualisierung von Motivation und Zielen hilft die Anfertigung eines Vision Boards. Dieses kann man ganz toll mit Canva oder auch anderen Präsentationsprogrammen erstellen. Inspiration für solche Vision Boards hole ich mir vielfach bei Pinterest. Wenn man so etwas mit den Schülerinnen und Schülern erstellen möchte, ist es wichtig, Bildrechte zu thematisieren. Bei Pixabay oder Unsplash findet ihr eine Vielzahl von lizenzfreien Bildern (aber auf die Persönlichkeitsrechte achten, wenn Personen erkennbar abgebildet werden).
WANN?
Nachdem ich das BIG WHY für mich geklärt hatte, stellte sich die Frage nach dem WANN. Habe ich überhaupt Zeit, um eine neue Sprache zu lernen? Kann man das grundsätzlich mit dem vollen Berufs- und Privatleben in Einklag bringen? Mir persönlich hat geholfen, mir ein Minimalziel zu setzen, das in meinen Alltag integrierbar ist: Ich investiere täglich min. 15 Minuten (z. B. in der Bahn, abends, früh morgens, zu einer Zeit, die ich im Terminkalender eintrage etc.) für das Selbststudium. Darüber hinaus blocke ich einen Tag in der Woche (oder einen Tag alle zwei Wochen), an denen ich Spanischunterricht nehme. Dazu habe ich mich an einer Sprachschule angemeldet, bei der Spanischunterricht (für Erwachsene) durch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler angeboten wird. Im Schnitt buche ich, je nach Terminen und Möglichkeit, 90 Minuten im Ein- bis Zwei-Wochenrhythmus. Das motiviert mich zusätzlich, mit meinem Selbststudium am Ball zu bleiben.
Tipps
Unabhängig des Sprachniveaus wird man oftmals von Schülerinnen und Schülern gefragt, was sie denn tun können, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Ich denke, dass es für Lernende aller Level motivierend ist, sich mit Muttersprachlerinnen oder Muttersprachlern auszutauschen, um Selbstvertrauen und eine positive Einstellung zum Fach zu entwickeln (natürlich benötigen einige Lernenden darüber hinaus besonderen Unterstützungsbedarf in Hinblick auf Fehlerschwerpunkte, Lernstrategien etc.). Es ist aber grundsätzlich eine Möglichkeit, die Suche nach einem Tandem-Partner anzustoßen oder sogar selbst Kontakte aus der Schule zu Partnerschulen zu akquirieren. Das Schöne: Die Kommunikation ist durch Videotelefonie viel einfacher geworden. Übrigens bieten auch Sprachschulen Online-Unterricht (Einzel- oder Gruppenunterricht) an.
WIE?
Was mache ich denn nun in der Zeit, die ich mir für das Spanischlernen reserviert habe?
Zunächst einmal nutze ich zwei Apps täglich, um auf eine spielerische Weise einen Grundwortschatz aufzubauen und einfache grammatische Strukturen zu lernen: Duolingo und Drops. Duolingo ist eine Sprachapp, mit der man an verschiedenen thematischen Stationen Vokabular, passende Satzstrukturen und weitere kurze Grammatikübungen absolvieren kann. Drops ist eine Vokabelapp, mit der man Wörter zu einem Themenbereich lernen kann. Diese werden in Bild, Schrift und Ton angegeben, was ich persönlich zum Einprägen als sehr hilfreich empfinde. Beide Apps zeigen dir außerdem an, seit wie vielen Tagen du sie regelmäßig nutzt und erinnern dich, sofern du das möchtest, an deine ausstehende Session (daher die 80 Tage ;-)). Kann man nur mit diesen Apps eine Sprache lernen? Ich persönlich denke: Nein, dazu genügen diese Apps nicht. Aber sie können den Sprachlernprozess unterstützen.
Darüber hinaus lerne ich u. a. mit diesem Buch und bereite selbstständig eine Lektion für das Treffen mit meiner Spanischlehrerin vor (auch Vokabeln). Dort besprechen wir dann Übungen, Texte und Fragen und trainieren die meiste Zeit der Stunde die mündliche Produktionskompetenz sowie Hörverstehenskompetenz. Wir quatschen also auf Spanisch, dabei werden relevante Begriffe semantisiert und grundlegende Grammatikstrukturen von ihr erklärt (diese Treffen sind übrigens online sowie offline möglich).
Nach einigen Wochen dann habe ich mich an spanische Geschichten für das Anfängerniveau getraut: Für das Fach Spanisch (in meinem Fall) kann ich besonders die Bücher des Spanischlehrers Juan Fernandez (Link hier) empfehlen, der sehr unterhaltsame und verständliche Geschichten geschrieben hat. Übrigens betreibt er auch einen YouTube-Kanal, auf dem man Videos zu verschiedenen (grammatischen) Themen für unterschiedliche Niveaus finden kann sowie einen Podcast. Auch als Sprachenlehrerin wurde ich durch Juans Herangehensweise für meinen eigenen Unterricht inspiriert. Dazu vielleicht mehr in einem anderen Beitrag… PS: Es gibt natürlich viele Sprachenlernkanäle für alle möglichen Sprachen.
Darüber hinaus kann ich die Bücher von circon (Link hier) empfehlen: Neben reinen Lesetexten bieten diese auch Lesetexte mit Audiodateien an, sodass man die Geschichten (simultan zum eigenen Lesen) vorgelesen bekommt.
YouTube als Videoquelle von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern ist insgesamt hilfreich: Videos, die von und für Muttersprachler gemacht sind, kann ich zwar – verständlicherweise – nicht ganz verstehen, aber es gibt Themen, die für mich nachvollziehbar sind: Daher schaue ich nun vermehrt z. B. Kochvideos auf Spanisch, wenn ich nach Inspiration in diesem Bereich suche. Einfach entsprechende Schlagwörter für dieses Thema oder andere Themen in der Zielsprache eingeben und sich durch die Vorschläge scrollen. Zum erhöhten Verständnis können auch Untertitel eingeschaltet werden.
Tipps
Die beschriebenen Strategien eigenen sich natürlich auch grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler. Jedoch benötigen diese, je nach Alter und Zielsetzung, mehr Orientierung zur Steuerung des eigenen Lernprozesses. Daher bietet sich ein Lernportfolio an, das den Sprachlernprozess digital oder analog dokumentiert, Fortschritte aufzeigt sowie von der Lehrkraft, den Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern etc. wertgeschätzt werden kann.
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]]>Der Beitrag Im Pazifischen Wörtermeer erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag werden Ideen zur funktionalen Vermittlung grundlegender Wortarten und Satzglieder in Klasse 5 im Zusammenhang mit (im weitesten Sinne) Piratengeschichten beschrieben. Die Reihe führt auf den Klassenarbeitstyp 5 (Überarbeitendes Schreiben − einen Text überarbeiten und ggf. die vorgenommenen Textänderungen begründen, KLP NRW, S. 40, Link hier) hin.
Auch die QUA-Lis NRW gibt in ihrem Beispiel für einen schulinternen Lehrplan Anhaltspunkte und Ideen für die Integration des Inhaltsfeldes Sprache (auf Wort- und Satzebene) in Klasse 5. Näheres könnt ihr dort unter den Vorschlägen für Unterrichtvorhaben für die Klasse 5 nachlesen. Besonders das Unterrichtsvorhaben 4 fokussiert sich auf die Vermittlung von Wortarten, Satzgliedern und Satzarten – in dem Vorschlag wird ein Zusammenhang zu Gedichten hergestellt.
Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration und nicht als abgeschlossen oder absolut zu verstehen.
Mithilfe einer fiktiven Reise der Wilden Wilma (Schiff) durch das Pazifische Wörtermeer (siehe Beitragsbild) lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Wortarten kennen (bzw. wiederholen bekannte Wortarten aus der Grundschule). Auf jeder Insel wird eine andere Wortart, deren grammatische Eigenschaften und Funktion thematisiert. Dazu gibt es für jede Insel eine kurze Geschichte (selbst ausgedacht), in der den Inselbewohnern jeweils eine bestimmte Wortart fehlt. Die Lernenden erarbeiten, um welche fehlende Wortart es sich jeweils handelt und entwickeln ein Verständnis dafür, warum das Fehlen dieser Wortart problematisch ist.
Die Geschichten mit den dazugehörigen Untersuchungsaufträgen werden beispielsweise als Stationenlauf oder Lerntheke präsentiert. Die Ergebnisse werden im Plenum besprochen. Damit allen klar ist, was zu tun ist, kann die erste Geschichte mit den Untersuchungsfragen auch gemeinsam im Plenum vorgelesen und bearbeitet werden. Im Anschluss folgt die Zuordnung der Inseln aus dem Beitragsbild zu den fehlenden bzw. zu thematisierenden Wortarten:
2. Kurze Erklärvideos zu Wortarten erstellen
Um das Wissen zu den einzelnen Wortarten zu festigen und zu vertiefen, erstellen die Lernenden in Kleingruppen kurze, einfache Erklärvideos (Quellen werden von der Lehrkraft vorgegeben). Jede Gruppe beschäftigt sich mit einer anderen Wortart. Die Erkärvideos können mit dem Handy oder dem iPad (z. B. schuleigene Tablets) und einer Halterung für das Gerät (für ein Legevideo) oder durch einen Screencast einfach aufgenommen/vertont werden.
An dieser Stelle ist es wichtig, einige Kriterien zur Erstellung von Erklärvideos vor der Erstellung festzulegen und sicherzustellen, dass die Kinder technisch versiert genug sind, um die Videos zu erstellen bzw. zeitlich die nötige Unterstützung eingeplant werden kann. Ist die Erstellung von kurzen Erklärvideos aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich, können die Wortarten auch als Kurzreferate mithilfe von Plakaten oder Präsentationen oder auch in einem Padlet gesichert vorbereitet werden.
3. Übungen: Wortarten bestimmen und Texte überarbeiten
Nach dem Wissenserwerb wird die korrekte Anwendung und Bestimmung der Wortarten mithilfe von vorbereiteten Aufgaben (finden sich – auch thematisch passend – in Deutschbüchern, Arbeitsheften, Themenheften, im Netz etc.) geübt. Hier können auch schon Textüberarbeitungen von kleineren Geschichten im Mittelpunkt stehen (finden sich auch in Deutschbüchern etc.): Die kurzen Geschichten werden sprachlich verbessert und diese Überarbeitungen sinnvoll begründet.
4. Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern kennenlernen und verstehen
Um den Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern anschaulich darzustellen, wird die sprachliche Lupe auf einen (selbst ausgedachten) Satz gerichtet (z. B. am Smartboard in der Klasse). Zunächst werden die Wortarten gemeinsam bestimmt, d. h. jedes Wort wird einer Wortart zugeordnet, die Abkürzungen werden über die jeweiligen Wörter geschrieben.
Neu ist jetzt der folgende Vergleich (erklärt die Lehrkraft): Jede Wortart stellt einen Matrosen dar (Männchen wird über das Wort gezeichnet. Matrosen schwimmen aber (in der Regel
) nicht wahrlos im Meer herum, sondern befinden sich wo? Auf Schiffen, die sich im Meer fortbewegen. Matrosen werden also auch Schiffen zugeordnet. Die Schiffe stellen die einzelnen Satzglieder dar. Welche Wörter (Matrosen) auf ein Schiff gehören, wird durch die Umstellprobe ermittelt.
Damit das Schiff fahrtüchtig ist, muss sich mindestens ein Matrose auf dem Schiff befinden, aber meist sind es mehrere. Wie das Schiff heißt bzw. was das genau für ein Schiff ist, findet man durch (das/die) Fragen (zu den einzelnen Satzgliedern: Subjekt, Prädikat, Objekte, Adverbiale Bestimmungen) heraus. Ein Satz ist also eine Karawane von (bestimmten) Schiffen, auf denen sich Matrosen (Wortarten) befinden.
Viele Schiffe können ihre Position verändern (hängt auch von der Satzart ab). Das Prädikatsschiff nimmt eine Sonderstellung ein, vor allem auch bei zweiteiligen Prädikaten. Das kann, je nach Zeit, auch näher im Zusammenhang mit Satzarten (Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz) thematisiert werden.
5. Übungen: Wortarten und Satzglieder bestimmen, Texte sinnvoll überarbeiten
Entsprechende Übungen zur Wortarten- und Satzgliedbestimmung (Subjekt, Prädikat, Objekte, Adverbiale Bestimmungen) sowie zur Textüberrabeitung und deren Begründung befinden sich in Deutschbüchern, Themenheften sowie dem Netz. Da die erste Geschichte im Pazifischen Wörtermeer spielt (siehe Punkt 1), ist es auch schön, thematisch passende Sätze und Texte selbst zu erstellen, die dann evt. auch spannend weitergeschreiben werden können.
6. Quizze erstellen
Zur Festigung des Wissens können die Schülerinnen und Schüler Learning Snacks für die Klasse erstellen. Dies geschieht in Gruppen oder auch in Partner- oder Einzelarbeit. Die Lernenden müssen sich dafür nicht selbst bei Learning Snacks anmelden.
7. Der Sprachabschneider
Als kleine Lektüre bietet sich auch ,,Der Sprachabschneider“ von Hans-Joachim Schädlich an. Die Geschichte hat allerdings dann nichts mit dem Pazifischen Wörtermeer zu tun… Link zur Leseprobe hier.
Das Beitragsbild habe ich mit der kostenlosen Version von Inkarnate erstellt, Link hier.
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Photo by Raimond Klavins on Unsplash
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