Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php on line 276 Deprecated: Optional parameter $depth declared before required parameter $output is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/wp-megamenu/classes/class.wp-megamenu.php on line 456 Deprecated: Optional parameter $echo declared before required parameter $img_size is implicitly treated as a required parameter in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/themes/malina/functions.php on line 1154 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/malina-elements/malina-elements.php:276) in /mnt/web110/d3/84/510132284/htdocs/WordPress_01/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 Sek II Archive - Digitales Klassenzimmer https://digitales-klassenzimmer.org/tag/sek-ii/ Wed, 08 Mar 2023 19:10:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.5 https://digitales-klassenzimmer.org/wp-content/uploads/2019/12/cropped-ms-icon-310x310-1-32x32.png Sek II Archive - Digitales Klassenzimmer https://digitales-klassenzimmer.org/tag/sek-ii/ 32 32 Digitale Lernbücher https://digitales-klassenzimmer.org/digitale-lernbuecher/ https://digitales-klassenzimmer.org/digitale-lernbuecher/#respond Wed, 08 Mar 2023 19:10:30 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7764 einfach erstellen!

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einfach erstellen!

Material kann den Lernenden mithilfe eines digitalen Buches, das von der Lehrkraft erstellt wird, zur Verfügung gestellt werden. In diesem sind u. a. multimediale Inhalte integriert, mit Hilfe derer sich die Schülerinnen und Schüler Inhalte in ihrem eigenen Tempo erarbeiten können. Gerne nenne ich dieses ,,Lern- oder Übungsbuch“, weil das griffig klingt . Damit wird dann beispielsweise Grundlagenwissen zu einem Thema erarbeitet und mit entsprechenden Übungen verknüpft. Meiner Erfahrung nach bearbeiten die Schülerinnen und Schüler solche Lernbücher motiviert und erfolgsorientiert.

Tipps zum Aufbau eines solchen Lernbuches:

  1. Ziel angeben (,,Du lernst mit diesem Lernbuch konkret, …“)

2. Checkpunkte einbauen (, bis zu denen gearbeitet werden soll. Dann werden die Aufgaben bis zu der Stelle besprochen und Fragen geklärt.)

3. (Selbst)Reflexion anregen (,,Welche Fragen sind entstanden?“ oder, anders formuliert: ,,Welche Fragen könnte eine Mitschüler/eine Mitschülerin zum Thema haben?“), Selbstevaluation fördern (,,Ich kann schon …“)

4. Differenzierung integrieren (z. B. durch zusätzliche Erklärvideos oder ansprechende Plus-Aufgaben für Schnelle)

Die Erstellung erfolgt beispielsweise mit dem Book Creator, das Buch wird über einen Link oder QR-Code geteilt, zum Anschauen und Interagieren wird ein Tablet benötigt. Einfach mal ausprobieren, viel Spaß!

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Mindmaps https://digitales-klassenzimmer.org/mindmaps/ https://digitales-klassenzimmer.org/mindmaps/#respond Fri, 03 Mar 2023 20:02:02 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7739 ... kollaborativ erstellen: Mini-Tutorial

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… kollaborativ erstellen: Mini-Tutorial

In diesen Beitrag zeige ich euch ein Tool, mit dem man Mindmaps mit wenigen Klicks einfach alleine oder kollabarativ erstellen kann. Dabei ist die Handhabung so intuitiv, dass es jahrgangsstufenvariabel eingesetzt werden kann. Viel Spaß!

Kits (Kompetent in Technik und Sprache), verantwortet durch das Niedersächische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, bietet auf seiner Webseite unterschiedliche Tools kostenfrei und unter Berücksichtigung der Privatsphäre an (eigene Angabe des Anbieters). Darunter befindet sich auch ein kollaborativer Mindmap-Generator, der sogannte TeamMapper. Die Erstellung erfolgt in den folgenden, niedrigschwelligen Schritten.

  1. Seite aufrufen: https://map.kits.blog, ,,Mindmap erstellen“ anklicken

2. Die Mindmap mit anderen Personen teilen, die an ihr arbeiten sollen. Dazu auf das Dreick (viertes Icon von Links klicken) und den Link oder/und den QR-Code zugänglich machen.

3. Mit + und – (oben links) der Mindmap Arme hinzufügen. Es ist möglich, Text sowie Bilder (links neben dem B) hinzuzufügen (siehe obere Leiste links). Zudem können die Farben für die Arme angepasst werden (siehe Punkte rechts mittig).

Die Mindmap wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Vorher kann sie runtergalden oder durch einen Screenshot gesichert werden.

Wie Mindmaps im Unterricht eingesetzt werden können, hat Nele Hirsch in ihrem Beitrag ausführlich zusammengefasst. Kits bietet übrigens noch mehr kostenfreie Tools für den Unterricht an, mehr dazu hier.

Eine Alternative zu diesem Tool kann Mindmeister darstellen, von dem auch angegeben wird, DSGVO konform zu sein.

Suchst du nach weiteren Tools für den Unterricht? Dann klicke hier.

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Texte verstehen https://digitales-klassenzimmer.org/texte-verstehen/ https://digitales-klassenzimmer.org/texte-verstehen/#respond Thu, 02 Dec 2021 10:04:49 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7633 Kontinuierliche Texte (im Fremdsprachenunterricht)

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Kontinuierliche Texte (im Fremdsprachenunterricht)

Das Einführen von neuen Texten sowie das Trainieren der Lesekompetenz spielen im Fremdsprachenunterricht eine große Rolle. Besonders in der Spracherwerbsphase nutzt man dazu als Lehrkraft oftmals die im Schulbuch oder Workbook vorgegebenen Texte sowie begleitenden Aufgaben (geschlossen, halboffen oder offen). Das ist zum einen logisch und sinnvoll, schließlich möchte man die Lernenden auf die Klassenarbeit vorbereiten. Zeitgleich bleiben diese Aufgaben sowie die analogen Texte manchmal hinter wertvollen und neuen Möglichkeiten des Lernens und Unterrichtens zurück.

Wie man die Texteinführung oder das Trainieren der Lesekompetenz mithilfe von digitalen Medien interaktiver und individualisierter gestalten kann, dazu findet ihr nun einige Ideen im folgenden Beitrag. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf den fremdsprachlichen Unterricht, wenngleich sicherlich viele Ideen auch beispielsweise im Deutschunterricht oder anderen Fächern eingesetzt werden können. Viel Spaß!

1 Simultanes Hören und Lesen (individuell)

Wird die Hörversion zur Leseversion angeboten, so kann die Leseflüssigkeit, also das basale Leseverständnis und auch das Textverstehen erhöht werden: Durch das ausdrucksstarke Vorlesen werden Sinneinheiten auf der Satzebene gebildet. So kann es den Schüler:innen auch teilweise leichter fallen, Wörter aus dem Kontext zu erschließen. Der doppelte Sinneszugang erhöht normalerweise auch die Behaltensfähigkeit (von Wörtern etc.).

Wie?

Der Hörtext wird den Lernenden über eine Plattform (z. B. Audioaufnahme bei Padlet, im Lernmanagementsystem, Audioaufnahme bei Book Creator, Padlet o. Ä.) zugänglich gemacht. Dazu kann die Datei zum Beispiel mit dem Handy aufgenommen und dort hochgeladen werden. Die Lernenden hören die Aufnahme so oft (zu einem selbstgewählten Zeitpunkt) an, wie sie möchten.

2 Wortbedeutungen mit Tipps erschließen

Bei Leseverstehensaufgaben gibt es immer auch Wörter, die sich Lernende aus dem Kontext selbst erschließen müssen, sei es, weil sie die Bedeutung vergessen haben oder die Bedeutung noch unbekannt ist. Um das zu trainieren, baut die Lehrkraft Verlinkungen ein, hinter denen sie Erklärungen, Beispiele oder kreative Merkhilfen hinterlässt.

Wie?

Liegt der Lesetext analog vor, können QR-Codes auf Hilfekarten oder Arbeitsblättern zu den entsprechenden Hinweisen führen. Die Hilfekarten können aber beispielsweise auch direkt digital, z. B. in einem Padlet vorliegen. Liegt der Lesetext digital vor, so ist auch eine Verlinkung von Hinweisen hinter Wörtern, z. B. mithilfe eines interaktiven Bildes, das mit Genially erstellt wird, möglich.

3 Digitale Wörterbücher einsetzen

Der Umgang mit dem Wörterbuch sollte m. E. schon früh – sukzessiv unter Anleitung – im Unterricht trainiert werden. Der Vorteil bei digitalen Wörterbüchern besteht – neben der Schnelligkeit des Nachschlagens – auch darin, dass meistens eine Hörversion zum Wort angeboten wird. Für das Festhalten von Wortbedeutungen sollte auf dem Arbeitsblatt genug Platz (für Randnotizen) eingeräumt werden. Die Schüler:innen können sich aber auch ein Foto von dem Text machen, dieses auf ihr digitales Endgerät übertragen und dort flexibel bearbeiten (z. B. mit GoodNotes)

Wie?

Evt. ist eine Anschaffung von Lizenzen für Wörterbücher auf den schulischen Endgeräten sinnvoll. Hier geht es noch zu einem kurzen Beitrag zu Wörterbüchern im Englischunterricht.

4 Discussion questions und/oder Reflexionsaufträge einbauen

Nach bestimmten Abschnitten werden von der Lehrkraft Diskussionsfragen/-impulse oder/und (zusätzliche) Reflexionsaufträge (als Differenzierungsinstrument) eingebaut. Diese bereiten die Schüler:innen entweder alleine (inkl. Notizen) vor und/oder diskutieren sie mit einem Partner. Eine Gesamtbesprechung dieser Fragen und Reflexionsaufträge erfolgt nach der gesamten Textbearbeitung im Plenum.

Wie?

Besonders einfach funktioniert dies mit einem interaktiven Bild von dem Text, möglich ist dies aber auch durch das Einfügen entsprechender Symbole auf dem analogen Text, die zu digitalen oder analogen Diskussionskärtchen (Bereitsstellung bsp. über ein Padlet) führen.

5 Quizze erstellen (lassen)

Das Textverstehen kann man mithilfe von Quizzen überprüfen. Entweder erstellt die Lehrkraft dieses im Vorfeld oder die Schüler:innen bereiten in Gruppen, in Partnerarbeit oder als Zusatzaufgabe selbst ein Quiz für die Mitschüler:innen vor, das im Unterricht zum Einsatz kommt.

Wie?

Möglich mit vielen unterschiedlichen Anbietern, z. B. mit Kahoot (Klassenmodus), mit H5P (zur Selbstüberprüfung), mit Educaplay (zur Selbstüberprüfung), mit Learning Snacks Classroom (zur Selbstüberprüfung) oder vielen anderen (beachtet zum Beispiel bei Mentimeter oder Wooclap, ob ihr die kostenfreie oder kostenpflichtige Version habt).

6 Sinnvolle Fehlerkorrektur

Bei der Besprechung des Textes bzw. der Besprechung der Leseverstehensaufgaben (Quiz) im Plenum erfolgt eine Fehlerkorrektur. Die korrekten Antworten werden den entsprechenden Textstellen zugeordnet und erläutert, sodass für die Schüler:innen eine Selbsterkenntnis in Hinblick darauf stattfinden kann, warum sie eine Frage evt. nicht korrekt beantworten konnten, z. B. weil sie ein Wort nicht oder missverstanden haben oder weil sie etwas überlesen haben, etwas falsch kontextualisiert haben…

Wie?

Als Unterrichtsgespräch im analogen Plenum oder auch digital über ein Videokonferenztool.

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The Learning Network https://digitales-klassenzimmer.org/the-learning-network/ https://digitales-klassenzimmer.org/the-learning-network/#respond Mon, 22 Nov 2021 16:41:32 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7525 Webseite der NYT für den Englischunterricht

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Webseite der NYT für den Englischunterricht

Über den YouTube-Kanal Common Sense Education (Video verlinke ich euch hier) bin ich auf The Learning Network aufmerksam geworden, eine kostenfreie Seite der New York Times für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, die als Teaching and Learning Resource genutzt werden kann. Im Folgenden stelle ich kurz dar, worin ich persönlich das Potential der Seite für den fremdsprachlichen Englischunterricht sehe.

Aktuelle Artikel – Lesekompetenz fördern:

Auf der Seite befinden sich vielfältige Artikel (Current Events: aktuelles Weltgeschehen, kulturelle Gegebenheiten, Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler), die im Unterricht eingesetzt werden können. Dazu werden zur Steuerung des Unterrichts für die Lehrkraft auch (teilweise) Lesson Plans, Discussion Questions oder Writing Prompts angeboten. Attraktiv ist es zudem besonders für Fremdsprachenlernende, dass zu einigen Artikeln Hörversionen angeboten werden, Beispiel hier. Die Seite wird täglich aktualisiert, sodass eine Vielzahl von Themen auf der Seite zu finden ist.

Bildimpulse und weitere Writing Prompts – Mündliche sowie schriftliche Produktionskompetenz fördern

Es existieren visuelle Impulse, die dazu anregen, Bilder zu beschreiben, über deren Interpretation zu sprechen sowie die Deutungen miteinander zu vergleichen. Somit wird entsprechendes Vokabular im Kontext trainiert (kann von der Lehrkraft als Scaffoling vorbereitet werden), Beispiel hier. Die Möglichkeit, Kommentare von anderen Lernenden zu einem Bild zu lesen, ist motivational förderlich sowie regt selbst dazu an, einen schriftlichen Text zu verfassen. Weitere Beispiele für Picture Prompts findet ihr hier. Über die Picture Prompts hinaus gibt es weitere Writing Prompts.

Expertenrat – Hörverstehen trainieren sowie u. a.Textsortenkriterien kennenlernen

Unter der Rubrik ,,Mentor Texts“ befinden sich Videos von Experten der NYT, die erklären, wie man beispielsweise eine Review verfasst (Beispiel hier). Dieser hohe Authentizitätsgehalt motiviert die Schülerinnen und Schüler, sich inhaltlich sowie sprachlich mit der Thematik zu beschäftigen.

Vocabulary – Wortschatz erweitern

Unter der Rubrik Vocabulary wird monatlich eine Vocabulary Challenge (Beispiel hier) angeboten. Bei dieser sollen die Lernenden aus jeweils 20 vorgegebene Vokabeln min. vier auswählen und diese korrekt sowie kreativ in einem Piece of Writing, bestehend aus 50 Wörtern, verwenden. Die Ergebnisse können als Kommentar gepostet werden, es wird ein Gewinner ausgewählt. Die Lernenden sehen so auch die Ergebnisse anderer Schülerinnen und Schüler. Weiterhin findet man unter der Rubrik Vocabulary weitere interessante Artikel und Aktivitäten, zum Beispiel Word of the Day.

Weitere Links für Lehrkraft zur vereinfachten Suche:

Lesson of the Day, Link hier

Thematische Suche: English Language Learners and Arts, Link hier

Thematische Suche: Science and Maths, Link hier (z. B. auch climate change als Thema)

Thematische Suche: Social Studies, Link hier

Thematische Suche: Englisch Language Arts, Link hier

Webinars and Professional Development, Link hier

Meiner Meinung nach bietet die Seite ein umfassendes, interessantes und kostenfreies Angebot für den Englischunterricht insbesondere der Oberstufe. Sicherlich kann Material auch vereinzelt in der Mittelstufe eingesetzt werden. Falls du dir The Learning Network jetzt genauer anschauen möchtest, kommst du hier zur Webseite.

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Bild: Screenshot der Webseite The Learning Network, 22.11.2021

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Wooclap für Einsteiger https://digitales-klassenzimmer.org/wooclap-fuer-einsteiger/ https://digitales-klassenzimmer.org/wooclap-fuer-einsteiger/#respond Sat, 20 Nov 2021 14:17:49 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7534 Aktivierende Interaktionen im Unterricht

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Aktivierende Interaktionen im Unterricht

Mit Wooclap nehmen die Schülerinnen und Schüler, Studierende etc. mit ihrem Handy an von der Lehrkraft generierten Interaktionen teil, womit ihe Aktivität gesteigert werden kann. Die Ergebnisse dieser Interaktionen (weiter unten mehr zu den verschiedenen Typen) können sofort im Anschluss gemeinsam angeschaut und besprochen werden. (Wooclap auf Twitter folgen? Hier geht’s zum Profil.)

Es gibt einige Aktivitätstypen, die besonders interessant sind, weil sie nicht überall zu finden sind, z. B. die Möglichkeit, von jedem Lernenden ein vorbereitetes Bild mit Markierungen beschriften zu lassen. Im Folgenden zeige ich euch anhand der Types Bildbeschriftungen, wie Wooclap funktioniert – einfach, wie ich finde, um das schon einmal vorwegzunehmen. Viel Spaß!

  1. Registrierung, Startseite und Privacy Policy

Hier geht es zunächst zur Privacy Policy von Wooclap. Der Regristrierungsprozess ist durch die Angabe verschiedener Daten der Lehrkraft (E-Mail, Institution etc.) oder direkt über beispielsweise ein Google-Konto möglich. Nach der Registrierung (oder Anmeldung) gelangt man auf sein individuelles Dashboard, die Startseite, von der aus Aktivitäten (auch: Events, Veranstaltungen) erstellt und erstellte Aktivitäten gespeichert werden. Die Lerndenden müssen sich nicht bei Wooclap registrieren.

2. Eigene Session erstellen, speichern und verändern

Klickt man auf Event hinzufügen, werden die verschiedenen Typen von Interktionen angezeigt, die erstellt werden können. Dazu zählen: Multiple Choice Questions, Umfragen , Word Clouds, Offene Fragen, Beschriftungen einfügen, Auf einem Bild finden, Paare bilden, Brainstorming, Lücken ausfüllen, Eine Zahl erraten, Sortierung, Priorisierung und einige mehr. Auch die Pinnwand, auf der Fragen der Lernenden zum Unterricht gesammelt werden können, ist praktisch.

Für dieses Beispiel habe ich ,,Beschriftung einfügen“ ausgewählt, durch Betätigen des Pfeiles in derselben Reihe kommt man aber noch zu mehr Typen als auf dem Beitragsbild angezeigt werden. Interessant finde ich auch die Zuordnungs- oder Rankingsaufgaben.

Neue Interaktion erstellen

In den weißen Kasten (Bild unten) kann die Aufgabenstellung eingefügt werden, darunter wird zunächst ein Bild von dem eigenen digitalen Endgerät hochgeladen. Anschließend wird die Nummer 1 als blauer Punkt vorgegeben, den man mit dem Kurser verschieben und durch das gleichzeitig auf der rechten Seite des Bildes erscheinende Eingabefeld beschriften kann. Mit dem darunter liegenden Plus-Zeichen werden weitere Nummern dem Bild hinzugefügt, die wiederum verschoben und beschriftet werden können.

Die Interaktion kann auch im Nachhinein noch bearbeitet werden.

3. Den Schülerinnen und Schülern die Session zugänglich machen

Ist man mit der Beschriftung zufrieden, klickt man auf den Pfeil rechts neben dem Bild , und gibt den Schülerinnen und Schüler durch die erscheinende Folie die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am einfachsten scannen sie mit ihren Handys den angezeigten QR-Code und klicken auf den erscheinenden Link. Die Umfrage wird für die Lerndenden allerdings erst gestartet, wenn die Lehrkraft wieder auf den Pfeil rechts im Bild klickt.

4. Ansicht der Schülerinnen und Schüler

In den folgenden zwei Bildern seht ihr, wie die Veranstaltung auf den Endgeräten der Lernenden (hier: Handy) aussieht. Sie klicken die Buttons an und geben ihre Antworten ein. Wenn man fertig ist, bitte auf ,,Übermitteln“ drücken.

Ansicht mit einem Handy (Teilnehmer:in)

Ergebnisse als Lehrkraft anzeigen

Hat man nach der Zugriffsfolie (Punkt 3 in diesem Beitrag) auf den Pfeil rechts außen geklickt, gelangt man zu der Lehrkräfteansicht, von der aus die Interaktion besprochen werden kann. Drückt man auf die Taste c, so kann man die einzelnen Buttons ansteuern und dort wird dann die korrekte Lösung sowie das Abstimmungsergebnis angezeigt (siehe Bild).

Bildschirm der Lehrkraft

Ganz unten rechts im Bild (Bildschirm der Lehrkraft) seht ihr das Icon einer Mini-Tastatur (rechts neben dem i). Hinter diesem Icon verbergen sich Informationen zu Tastenkombinationen, wie zum Beispiel die Einblendung der richtigen Antwort mithilfe der Taste c.

Preise und Leistungen

Anschließend findet ihr einen Überblick darüber, welche Funktionen mit welchen Versionen von Wooclap zur Verfügung gestellt wird. Mir gefällt besonders, dass bei der freien Version unbegrenzte Veranstaltungen durchgeführt (also Interkationen erstellt) werden können, wobei innerhalb einer Veranstaltung die Anzahl bei den Formaten (z. B. Bei Multiple-Choice-Fragen) auf zwei beschränkt ist. Benötigt man mehr Fragen, so können diese jedoch in wenigen Sekunden durch Anlegen einer neuen Veranstaltung generiert werden.

Mein Fazit:

Meiner Meinung nach bietet Wooclap eine interessante Alternative zu Diensten wie Mentimeter oder AnswerGarden, mit denen beispielsweise Word Clouds (Mentimeter, AnswerGarden) oder kleine Umfragen (Mentimenter) erzeugt und durchgeführt werden können.

Inhaltlich bietet Wooclap einige Interaktionstypen, die ich besonders praktisch finde, z. B. die Bildbeschriftung, das Brainstorming, das Paarebilden oder das Ranking. Darüber hinaus kann man während des Unterrichts beispielsweise Verständnisfragen sammeln, die dann gemeinsam besprochen oder zur weiteren Unterrichtsplanung genutzt werden können (das geht mit der Pinnwand, siehe Bild unter Punkt 2). Es ist zudem möglich, sich Ergebnisse einzelner Schülerinnnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn diese nicht anonym abstimmen, den Wettbewerbsmodus anzuschalten oder auch asynchrone Interkationen zu erstellen, die zuhause bearbeitet werden können (Einstellung anschauen – man findet sich in der Regel gut zurecht).

Falls du dir Wooclap nun genauer anschauen willst, kommst du hier noch einmal zur Seite von Wooclap. Viel Spaß!

Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.

Bild: Photo by Lynda Hinton on Unsplash

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Educaplay für Einsteiger https://digitales-klassenzimmer.org/educaplay-fuer-einsteiger/ https://digitales-klassenzimmer.org/educaplay-fuer-einsteiger/#respond Mon, 25 Oct 2021 15:07:27 +0000 https://digitales-klassenzimmer.org/?p=7338 Interaktives Material und Spiele erstellen

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Interaktives Material und Spiele erstellen

In diesem Beitrag stelle ich euch das Tool Educaplay vor, mit dem ihr interaktives Material und Spiele für eure Schülerinnen und Schüler recht einfach (wie ich finde) erstellen und mit diesen teilen könnt. Wenn ihr insgesamt an Beiträgen zur Erstellung von interaktivem Material interessiert seid, kann ich euch auch die Tools H5P oder Genially empfehlen. Auf Educaplay bin ich selbst erst vor Kurzem im Zusammenhang mit meinen Bemühungen gestoßen, Spanisch zu lernen (siehe Beitrag hier). Auf der Webseite 1001reasonstolearnspanisch.com nutzt der Autor u. a. dieses Tool vielfach (neben H5P), um abwechslungsreiche Übungen zu seinen Videos und Kursen bereitszustellen.

Hier geht es direkt zu der Privacy Policy des Tools.

Als Erstes könnt ihr selbst einmal eine Aktivität, die ich mit Educaplay erstellt habe, ausprobieren. Die Vokabel-Aktivität habe ich ,,My house“ benannt und ist für die Klassen 5 und 6 einsetzbar. Schaue am besten selbst einmal, ohne dass ich vorher zu viel dazu sage. Du kannst einfach auf Start drücken, ohne deinen Namen (oder einen Fake-Namen) bei ,,Click here to identify yourself“ einzugeben. Wenn du keinen Namen (oder Fake-Namen) eingibst, sehe ich am Ende auch nicht, wie du geantwortet hast ;-).

PS: Auf der Startseite siehst du schon, dass du beim Eingeben der Wörter auch auf die Groß- und Kleinschreibung achten musst (Sensitive: Upper/Lower Case), das könnte ich als Erstellerin aber auch ändern.

  1. Um eine Aktivität bei Educaplay zu erstellen, musst du dich als Lehrkraft (o. Ä.) bei Educaplay registrieren. Die Schülerinnen und Schüler benötigen allerdings keinen Account, um eine von dir erstellte und mit ihnen geteilte Aktivität durchzuführen (zum Erstellen und Teilen weiter unten mehr). Der Anmeldeprozess (siehe Bild) dauert nur wenige Sekunden oder Minuten, einfach die präferierte Anmeldeoption auswählen, ggf. Daten eingeben und dann auf Sign up klicken. Schon bist du mit einem kostenlosen Account registriert.
1. Registrierung

2. Nach dem Einloggen gelangst du auf deine persönliche Startseite, auf der all deine bereits erstellten Aktivitäten gespeichert sind. In diesem Beispiel ist die Startseite leer, es wurden also bisher noch keine Inhalte selbst erstellt. Du könntest jedoch unter dem gelben Button ,,All the activities“ nach bereits von anderen Usern erstellten Aktivitäten suchen, die du ggf. auch teilen und sogar verändern darfst.

2. Startseite für eigene Inhalte

3. Klickst du auf der Startseite auf den gelben Button ,,New Activity„, so werden dir zunächst alle Typen von Aktivitäten angezeigt, die du mit Educaplay erstellen kannst. Bis auf eine Aktivität, nämlich dem Dialogue Game, sieht du alle zum Zeitpunkt der Beitragserstellung möglichen Aktivitäten in dem folgenden Bild. Für diesen Beitrag habe ich das ABC Game gewählt, anhand dessen ich die Erstellung eines Materials demonstriere. Hier geht es zu einem YouTube Video, in dem dir innerhalb von zwei Minuten eine knackige Übersicht zu den Aktivitätstypen gegeben wird.

3. Aktivität auswählen

4. Nachdem ich auf das ABC Game geklickt habe, muss ich wesentliche inhaltliche Angaben zur Aufgabe machen, die ich erstellen werde. Dazu gehören ein Titel, eine kurze Beschreibung, das Fach (im weitesten Sinne) sowie die Altersgruppe, an die sich die Aufgabe richten soll. Mithilfe dieser Angaben können Inhalte auch von anderen Usern gefunden werden, denn bei der freien Version von Educaplay kann man selbst erstellte Inhalte nicht auf privat stellen.

4. Beispiel: ABC Game erstellen

5. Die Erstellung des eigentlichen ABC Games ist erstaunlich intuitiv (wie ich finde). Man klickt auf den Edit-Kasten links neben dem Buchstaben, dann öffnet sich ein weiteres Fenster. Die gesuchte Antwort (hier: attic) wird eingetippt, darunter kann man zwischen drei Versionen eines Hinweises wählen: einem Text, einem Bild oder einer Audiodatei. Auswählen, evt. hochladen, auf ,,Send“ klicken, fertig. So können theoretisch alle Buchstaben gefüllt werden, es können aber auch Buchstaben ausgelassen werden.

Damit wohl ein gewisser Qualitätsstandard der Aufgaben eingehalten wird, muss man als Ersteller:in rein quantitativ eine Punktzahl von 25 erhalten (siehe Bild rechts, dort steht eine 31, also eine Zahl über 25), um die Aufgabe veröffentlichen zu können (Publish Activity). Wie gesagt, die Aufgabe wurde nicht inhaltlich überprüft, sondern rein quantitativ gemessen.

6. Nach der Veröffentlichung (Publish Activity) teilt man das Material, indem man unter der Aktivität auf den Share-Button klickt. Dort kann man die erstellte Aktivität entweder in sein LMS oder eine Homepage integrieren, aber auch durch Kopieren und Teilen des Links den Lernenden zugänglich machen.

6. Aktivität teilen

7. Für all diejenigen, die dem Link oben zum Ausprobieren gegenüber skeptisch waren oder keine Zeit und Lust hatten, die von mir erstellte Aktivität durchzuführen, im Anschluss zwei Impressionen:

7. ABC Game: Welches Wort wird gesucht?

8. Nach Durchgehen aller Buchstaben oder Ablauf der Zeit erhält der Lerndende eine Übersicht über die Antworten und sein Ergebnis. Unglücklich finde ich hier, dass man selbst ableiten muss, dass die Wörter attic und roof kleingeschrieben werden. Das wäre eindeutiger, würde die Anzeige der Lösungen auch auf die Groß- und Kleischreibung zurückgreifen, so wie ich es eingegeben habe.

8. Individuelles Ergebnis

Zum Schluss – mein Fazit:

Educaplay ist ein intuitiv zu bedienendes Tool zur Erstellung abwechslungsreicher Aktivitäten, die der Zielgruppe leicht zugänglich gemacht werden können. Es ist möglich, sich die Resultate der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn sie zu Beginn (ohne sich zu registrieren) einen (Fake)-Namen (oder eine zugewiesene Zahl) angeben.

Bei der freien Version gibt es Werbung und man kann seine Inhalte nicht auf privat stellen. Hier geht es zu den verschiedenen Accounttypen inkl. Preisen. Wenn du dir Educaplay nun doch noch einmal genauer anschauen möchtest, dann folge diesem Link.

Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.

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Eine neue Sprache lernen https://digitales-klassenzimmer.org/eine-neue-sprache-lernen/ https://digitales-klassenzimmer.org/eine-neue-sprache-lernen/#respond Mon, 18 Oct 2021 12:51:22 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=7264 Wie mache ich das?

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Wie mache ich das?

Schon lange hatte ich den Idee und den Wunsch, selbst noch einmal eine neue Sprache zu lernen. Dieses Jahr im Sommer habe ich den Wunsch dann in die Tat umgesetzt: Seit nun genau 80 Tagen lerne ich Spanisch (warum ich diese Zahl genau im Blick habe – dazu später mehr). Wie ich das mache und was ich daraus bisher für mich und meinen Fremdsprachenunterricht gelernt habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

WARUM?

Bevor ich angefangen habe, Spanisch zu lernen, habe ich mich selbst nach meiner Motivation und meinen Zielen gefragt, denn ich bin der Überzeugung, dass dieses WARUM nicht nur hilfreich ist, um mit einem Prozess anzufangen, sondern auch maßgebend, um ihn fortzuführen. Meine persönliche Motivation setzt sich dabei aus drei wesentlichen Komponenten zusammen: 1. Ich finde es persönlich bereichernd, sich in einer fremden Sprache verständigen und damit in eine Kultur eintauchen zu können, 2. Ich trainiere mein Gehirn, 3. Ich wechsle die Perspektive von der Fremdsprachenlehrerin zur Fremdsprachenlernerin (Beginner) und kann damit wertvolle Einsichten für mich, meine eigenen Schülerinnen und Schüler sowie meinen Unterricht gewinnen. Die Formulierung meiner Motivation und Ziele hilft mir, mich auch an Tagen mit Spanisch zu beschäftigen, an denen ich nicht unbedingt die größte Lust verspüre, denn: consistency is key ;-).

Tipps

Zur Visualisierung von Motivation und Zielen hilft die Anfertigung eines Vision Boards. Dieses kann man ganz toll mit Canva oder auch anderen Präsentationsprogrammen erstellen. Inspiration für solche Vision Boards hole ich mir vielfach bei Pinterest. Wenn man so etwas mit den Schülerinnen und Schülern erstellen möchte, ist es wichtig, Bildrechte zu thematisieren. Bei Pixabay oder Unsplash findet ihr eine Vielzahl von lizenzfreien Bildern (aber auf die Persönlichkeitsrechte achten, wenn Personen erkennbar abgebildet werden).

WANN?

Nachdem ich das BIG WHY für mich geklärt hatte, stellte sich die Frage nach dem WANN. Habe ich überhaupt Zeit, um eine neue Sprache zu lernen? Kann man das grundsätzlich mit dem vollen Berufs- und Privatleben in Einklag bringen? Mir persönlich hat geholfen, mir ein Minimalziel zu setzen, das in meinen Alltag integrierbar ist: Ich investiere täglich min. 15 Minuten (z. B. in der Bahn, abends, früh morgens, zu einer Zeit, die ich im Terminkalender eintrage etc.) für das Selbststudium. Darüber hinaus blocke ich einen Tag in der Woche (oder einen Tag alle zwei Wochen), an denen ich Spanischunterricht nehme. Dazu habe ich mich an einer Sprachschule angemeldet, bei der Spanischunterricht (für Erwachsene) durch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler angeboten wird. Im Schnitt buche ich, je nach Terminen und Möglichkeit, 90 Minuten im Ein- bis Zwei-Wochenrhythmus. Das motiviert mich zusätzlich, mit meinem Selbststudium am Ball zu bleiben.

Tipps

Unabhängig des Sprachniveaus wird man oftmals von Schülerinnen und Schülern gefragt, was sie denn tun können, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Ich denke, dass es für Lernende aller Level motivierend ist, sich mit Muttersprachlerinnen oder Muttersprachlern auszutauschen, um Selbstvertrauen und eine positive Einstellung zum Fach zu entwickeln (natürlich benötigen einige Lernenden darüber hinaus besonderen Unterstützungsbedarf in Hinblick auf Fehlerschwerpunkte, Lernstrategien etc.). Es ist aber grundsätzlich eine Möglichkeit, die Suche nach einem Tandem-Partner anzustoßen oder sogar selbst Kontakte aus der Schule zu Partnerschulen zu akquirieren. Das Schöne: Die Kommunikation ist durch Videotelefonie viel einfacher geworden. Übrigens bieten auch Sprachschulen Online-Unterricht (Einzel- oder Gruppenunterricht) an.

WIE?

Was mache ich denn nun in der Zeit, die ich mir für das Spanischlernen reserviert habe?

Zunächst einmal nutze ich zwei Apps täglich, um auf eine spielerische Weise einen Grundwortschatz aufzubauen und einfache grammatische Strukturen zu lernen: Duolingo und Drops. Duolingo ist eine Sprachapp, mit der man an verschiedenen thematischen Stationen Vokabular, passende Satzstrukturen und weitere kurze Grammatikübungen absolvieren kann. Drops ist eine Vokabelapp, mit der man Wörter zu einem Themenbereich lernen kann. Diese werden in Bild, Schrift und Ton angegeben, was ich persönlich zum Einprägen als sehr hilfreich empfinde. Beide Apps zeigen dir außerdem an, seit wie vielen Tagen du sie regelmäßig nutzt und erinnern dich, sofern du das möchtest, an deine ausstehende Session (daher die 80 Tage ;-)). Kann man nur mit diesen Apps eine Sprache lernen? Ich persönlich denke: Nein, dazu genügen diese Apps nicht. Aber sie können den Sprachlernprozess unterstützen.

Darüber hinaus lerne ich u. a. mit diesem Buch und bereite selbstständig eine Lektion für das Treffen mit meiner Spanischlehrerin vor (auch Vokabeln). Dort besprechen wir dann Übungen, Texte und Fragen und trainieren die meiste Zeit der Stunde die mündliche Produktionskompetenz sowie Hörverstehenskompetenz. Wir quatschen also auf Spanisch, dabei werden relevante Begriffe semantisiert und grundlegende Grammatikstrukturen von ihr erklärt (diese Treffen sind übrigens online sowie offline möglich).

Nach einigen Wochen dann habe ich mich an spanische Geschichten für das Anfängerniveau getraut: Für das Fach Spanisch (in meinem Fall) kann ich besonders die Bücher des Spanischlehrers Juan Fernandez (Link hier) empfehlen, der sehr unterhaltsame und verständliche Geschichten geschrieben hat. Übrigens betreibt er auch einen YouTube-Kanal, auf dem man Videos zu verschiedenen (grammatischen) Themen für unterschiedliche Niveaus finden kann sowie einen Podcast. Auch als Sprachenlehrerin wurde ich durch Juans Herangehensweise für meinen eigenen Unterricht inspiriert. Dazu vielleicht mehr in einem anderen Beitrag… PS: Es gibt natürlich viele Sprachenlernkanäle für alle möglichen Sprachen.

Darüber hinaus kann ich die Bücher von circon (Link hier) empfehlen: Neben reinen Lesetexten bieten diese auch Lesetexte mit Audiodateien an, sodass man die Geschichten (simultan zum eigenen Lesen) vorgelesen bekommt.

YouTube als Videoquelle von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern ist insgesamt hilfreich: Videos, die von und für Muttersprachler gemacht sind, kann ich zwar – verständlicherweise – nicht ganz verstehen, aber es gibt Themen, die für mich nachvollziehbar sind: Daher schaue ich nun vermehrt z. B. Kochvideos auf Spanisch, wenn ich nach Inspiration in diesem Bereich suche. Einfach entsprechende Schlagwörter für dieses Thema oder andere Themen in der Zielsprache eingeben und sich durch die Vorschläge scrollen. Zum erhöhten Verständnis können auch Untertitel eingeschaltet werden.

Tipps

Die beschriebenen Strategien eigenen sich natürlich auch grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler. Jedoch benötigen diese, je nach Alter und Zielsetzung, mehr Orientierung zur Steuerung des eigenen Lernprozesses. Daher bietet sich ein Lernportfolio an, das den Sprachlernprozess digital oder analog dokumentiert, Fortschritte aufzeigt sowie von der Lehrkraft, den Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern etc. wertgeschätzt werden kann.

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Der Trafikant https://digitales-klassenzimmer.org/der-trafikant/ https://digitales-klassenzimmer.org/der-trafikant/#respond Wed, 21 Apr 2021 09:16:22 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=7091 Ideen zu Seethalers Roman in der Q-Phase

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Ideen zu Seethalers Roman in der Q-Phase

In diesem Beitrag werden Unterrichtsideen zu Robert Seethalers ,,Der Trafikant“ vorgestellt. Der Roman ist in NRW im Grundkurs für die Abiturjahrgänge 2022 sowie 2023 Pflichtlektüre. Viel Spaß!

Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.

Individuelle Lektüre

Seethalers Roman ist sprachlich gut zugänglich, sodass es sich anbietet, diesen über einen festgelegten Zeitraum von den Schülerinnen und Schülern selbstständig lesen zu lassen. Kommen für diesen Zeitraum nicht unbedingt die Ferien infrage, so können zunächst der historische Hintergrund sowie eine Themenerschließung in den Blick genommen werden, was in den folgenden Abschnitten erläutert wird. In diesem Beitrag habe ich weitere Ideen zum Umgang mit Ganzschriften (Leseprozess) zusammengefasst.

Historischer Hintergrund

Mit Hilfe von ausgewählten Sachtexten zum historischen Hintergrund des Krieges und der Situation Österreichs (finden sich in Handreichungen zum literarischen Text, können aber auch im Netz gefunden werden) erarbeiten die Lernenden sich ein Wissen zu den historischen Zeitumständen, in denen der Roman spielt. Hier bietet sich ein arbeitsteiliges Verfahren an, bei dem verschiedene Quellen von Gruppen bearbeitet und die Ergebnisse aller Gruppen auf einem Zeitstrahl kollaborativ festgehalten werden (z. B. mit Padlet oder TaskCards). Die Ergebnisse sind so direkt an einem Ort gesichert und werden dann noch mündlich vorgestellt sowie diskutiert.

Themenerschließung

Mit Hilfe von ausgewählten Textstellen, die den Lernenden zur Verfügung gestellt werden, werden thematische Themen des Romans durch die Lernenden erschlossen und in einem Schaubild geordnet. Dazu bietet sich beispielweise FLINGA an, aber auch eine analoge Ordnung auf einem Arbeitsblatt mit einer Sicherung an der analogen oder digitalen Tafel ist möglich. Die Zitate werden erklärt, soweit wie möglich kontextualisiert und geordnet. Eine Positionierung zum Zitat bzw. der gegebenen Aussage rundet die Besprechung ab.

Figurenkonstellationen sowie Figurenanalyse

Im weiteren Verlauf des Unterrichts werden dann verschiedene Figurenbeziehungen, insbesondere auch die Entwicklung von Franz, analysiert, anhand derer unterschiedeliche Themenschwerpunkte und Fragestellungen in den Blick genommen werden können. Dies kann bei einem leistungsstarken Kurs in Form von Gruppenreferaten vorbereitet und präsentiert werden. Die Ergbnisse werden dazu in einem gemeinsamen kollaborativen Arbeitsumfeld (Padlet, TaskCards, andere) gesammelt. Die Erarbeitung und Sammlung der Ergebnisse ist natürlich auch sukzessiv mit der gesamten Klasse möglich, wenn keine Referate erarbeitet werden.

Als übergeordnete Fragestellungen können für alle Beziehungen die Fragen gelten:

Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen x und y? Welche Rolle/Bedeutung/Funktion nimmt x für y (und umgekehrt) ein? Woran wird dies deutlich?

  1. Franz und seine Mutter (Eltern-Kind-Beziehung, Loslöungsprozesse, Adoleszenz, Stadt/Land-Kontrast etc.)

2. Franz und Otto (Lehrer und Lehrling, Arbeitswelt, Medien, Widerstand etc.)

3. Franz und Anezka (erste Liebe, Liebeskummer, sexueller Frühling, Anezkas Beziehungen etc.)

4. Franz und Freud (Freundschaft, Phänomen der Liebe, Psychoanalyse, Emigration etc.)

Die textgebundene Analyse kann durch Sachtexte zu Schwerpunktthemen der Figurenbeziehung (siehe Klammern) ergänzt werden.

Formen des Widerstandes

In einer übergeordeneten Betrachtung werden Formen des Widerstandes und deren Konsequenzen durch unterschiedliche Figuren und Ereignisse im Roman analysiert. Perspektivisch wird ein Vergleich der dort beschriebenen Mechanismen mit aktuellen Widerstandbewegungen in unterschiedlichen politischen Kontexten angestrebt. Dazu werden beispielsweise Zeitungstexte zu (aktuellen) politischen Widerstandsbewegungen herangezogen.

Videos und Film

Folgend verlinke ich einige Videos, die innerhalb der Reihe zum Einsatz kommen könnten.

Literatur to go, Link hier

Trailer zum Film, Link hier

Stark, Der Trafikant, Handlung, Link hier

Den Film (2018) als Verleich zum Buch heranzuziehen und die Umsetzung zu diskutieren, bietet sich natürlich auch an. Den Film findet man als DVD sowie bei Streaming-Plattformen. Weiterhin findet ihr im Netz auch weitere Rezensionen zum Buch sowie zum Film.

Falls du an weiteren Reihen im Deutschunterricht interessiert bist, klicke hier.

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Fotot: Bild aus dem Film (unbezahlte Werbung)

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Die Physiker https://digitales-klassenzimmer.org/die-physiker/ https://digitales-klassenzimmer.org/die-physiker/#respond Sat, 10 Apr 2021 11:37:49 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=6638 Ideen für eine Reihe in der EF

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Ideen für eine Reihe in der EF

In diesem Beitrag werden Unterrichtsideen zum Drama ,,Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt vorgestellt. Viel Spaß!

Kurzer Disclaimer: Wie immer sind die vorgestellten Ideen als Inspiration, nicht als absolut oder abgeschlossen zu verstehen.

Dürrenmatts ,,Die Physiker“ sowie auch Brechts ,,Leben des Galilei“ sind in dem Themenkomplex Verantwortung der Wissenschaft/Wissenschaftsdrama zu verorten, der in NRW in der EF behandelt wird. Als Klausur kann daher sowohl eine Szenenanalyse (Analyse eines literarischen Textes mit weiterführendem Schreibauftrag) (Aufgabentyp 1A), aber auch eine Sachtextanalyse (mit weiterführendem Schreibauftrag) (Aufgabenart 2A) oder Erörterung eines Sachtextes (in Bezug auf einen literarischen Text) (Aufgabenart 3B) geschrieben werden. Hier der Link zum KLP NRW SEK II, die Auflistung der Aufgabenarten sind auf Seite 46 zu finden. Der Unterricht führt entsprechend auf einen der Klausurtypen hin.

Gemeinsam lesen oder alleine lesen lassen?

Je nach der zur Verfügung gestellten Zeit – meiner Meinung nach – ist bei den Psyikern beides möglich. Liest man den Text etappenweise gemeinsam im Unterricht (laut) jeweils immer mit verteileten Rollen, so können die Elemete der Komik, die in dem Werk entfaltet werden, stärker zum Tragen kommen als bei der häuslichen Einzellektüre. In diesem Beitrag habe ich zudem Überlegungen zum Lesen von Ganzschriften festgehalten.

Themen erschließen, Schwerpunkte setzen

Im Wesentlichen bevorzuge ich eine offene Herangesehensweise an literarische Texte, um vom Verständnis der Schülerinnen und Schüler aus eine Schwerpunktsetzung zu verschiedenen Themen und Aspekten vorzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich nach der Lektüre über ihre Eindrücke zum Drama mündlich aus, sie halten diese stichpunktartig fest. Um aus diesen Eindrücken Schwerpunkte herleiten zu können, bieten sich zwei Varianten an:

  1. Im Plenumsgepräch werden die Eindrücke für alle artikuliert, die Lehrkraft sammelt und ordnet dabei schon die benannten Aspekte, z. B. auf einem digitalen Whiteboard oder mit GoodNotes. Anschließend werden gemeimsam für die gruppierten Aspekte Überschriften gefunden, woraus sich dann Schwerpunkte sowie Fragen ergeben.
  2. Die Schülerinnen und Schüler sammeln ihre Eindrücke nach einem Partner- oder Kleingruppengespräch kollaborativ auf einem Whiteboard. Sie gruppieren die benannten Aspekte dann selbstständig und stellen sie anschließend im Plenum vor (jeder bekommt vorher Zeit, um sich das Board anzuschauen und zu verstehen). Überschriften können ggf. auch schon selbstständig von den Lernenden hinzugefügt werden.

Auf Grundlage der Ergebnisse wird dann ein Ausblick auf die nächsten Stunden gegeben. Fragen, die zu einzelnen Bereichen/Schwerpunkten geäußert werden, werden notiert, sodass man im Fortlauf der Reihe auf diese zurückgreifen kann und die Schülerinnen und Schülern durch den Unterricht in die Lage versetzt, diese zu beantworten.

Figurenund Szenenanalyse

Im besten Fall (meiner Meinung nach) wird der Unterricht durch die Themensetzung so gesteuert, dass die Analyse von einzelnen Szenen Antworten auf Fragen gibt, die sich bei der Formulierung der Eindrücke ergeben haben. Die Eindrücke können auch die Grundlage zur Formulierung von Thesen darstellen, die dann durch die Analyse von Figuren, Dialogen, Szenen untermauert werden. Interessante Schwerpunktsetzungen dabei wären beispielsweise

  • Figurenentwicklungen und Machtverhältnisse, z. B. Dr. von Zahnd und Möbius
  • Positionen zur (Verantwortung von) Wissenschaft (Einstein, Newton, Möbius)
  • Mittel zur Erzeugung von Komik und deren Funktion
  • Interpretation des Dramenendes
  • Spannungsbogen, Aufbau des Dramas (Akt 1 und Akt 2 im Vergleich) – das wäre dann natürlich auf die Ganzschrift, nicht nur auf eine Szene bezogen
  • weitere

Dürrenmatt

Die Entwicklung eines Verständnisses zur Bedeutung Dürrenmatts sowie seiner Denkweise und Dramenkonzeption erfolgt durch (eine fragegeleitete) Recherche durch die Schülerinnen und Schüler oder vorgegebenen Quellen. Diese können über ein interaktives Bild (Verlinkungen oder selbst hinzugefügter Text) zur Verfügung gestellt werden. Berücksichtigt werden dabei besonders auch die 21 Punkte zu den Physikern, die sich auch im Anhang des Dramas befinden.

Hier verlinke ich auch einen lohnenswerten Text zu Dürrenmatts 100. Geburtstag.

Wissenschaft heute – Aktutalitätsbezüge herstellen

,,Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.“ (Die Physiker, S. 85)

Der Frage, welche Bedeutung beispielsweise dieses Zitat heute für die Entwicklung der Welt und Wissenschaft hat, gehen die Lernenden mithilfe von Sachtexten (Zeitungen, Wissenschaftsmagazinen), aber auch Dokumentationen nach. Zwei Dokumentationen, die dafür interessant sind:

ZDF-Doku (2016): Schöne Neue Welt, Link hier

Arte-Doku (2020): ihuman, Link hier (Bitte beachtet, dass die Dokumentationen meist nur einen bestimmten Zeitraum lang verfügbar sind)

Natürlich sollten bei den Dokus immer auch das Storytelling sowie die dahinterliegenden Wertvorstellungen und filmische Umsetzung thematisiert werden.

Perspektivisch werden die Schülerinnen und Schüler durch Berücksichtigung der literarischen Ganzschrift sowie zusätzlichen Materialen dazu in die Lage versetzt, eine begründete Positionierung zu den Fragen vorzunehmen, welche Bezüge sie zum Drama herstellen, wie sie wissenschaftliche Entwicklungen beurteilen und welche Verantwortung von der Wissenschaft her ausgeht.

Rückgriff auf Eindrücke

Abschließend finde ich es gewinnbringend, einen Blick auf die zu Beginn der Reihe vorgenomme Gruppierung von Schwerpunkten und Fragen vorzunehmen, um auf dieser Grundlage gemeinsam den Lernprozess zu reflektieren.

Für mehr Reihen im Deutschunterricht klicke hier.

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Photo by Roman Mager on Unsplash

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TaskCards für Einsteiger https://digitales-klassenzimmer.org/taskcards-fuer-einsteiger/ https://digitales-klassenzimmer.org/taskcards-fuer-einsteiger/#respond Fri, 09 Apr 2021 10:46:42 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=6995 Ein erster Überblick

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Ein erster Überblick

Kommt euch das Layout des Tools bekannt vor? Mir auch ;-)…

TaskCards hat in der Tat ähnliche Funktionen wie Padlet und speichert dazu Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Wohooo! Da sich die Entwicklung des Tools jedoch noch in der Beta-Phase befindet, kann man eine Lizenz über diesen Link anfordern und so schon einmal ausprobieren, was alles mit TaskCards möglich ist. Einen Überblick über wichtige Funktionen und mögliche Fragen findet ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß!

Nach dem Einloggen gelangt man zunächst auf die eigene Startseite. Dort kann man durch Anklicken des Plus-Zeichens ein neues Board erstellen. Im linken Bild siehst du, welche Optionen mir dazu angezeigt werden: Neben der Farbauswahl und Privatsphäre wählt man zwischen den Formaten Pinnwand oder Zeitstrahl. Es gibt bisher lediglich diese zwei Vorlagen als Auswahlmöglichkeiten.

Im rechten Bild siehst du, wie ich mit wenigen Klicks ein Testboard erstellt habe, das für Gruppenarbeiten verwendet werden könnte. Links neben diesem Board wird eine Leiste angezeigt, mit Hilfe derer ich meine Einstellungen zum Board justieren kann (ähnlich wie bei Padlet).

Um einen Eintrag auf einem Board zu erstellen, klickt man auf das Plus in einer Liste. Es öffnet sich folgendes Fenster zur Erstellung des BeitragesSchriftgrößen und Schriftarten sowie Zentrierungen etc. sind veränderbar. Zudem können Links, Audiodateien oder Bilder hinzugefügt werden.

Für ein Board kann man verschiedene Zugriffsrechte festgelegen. Dies wird unter ,,Board Access“ vorgenommen. Die verschiedenen Benutzerrechte stellt man anschließend den entsprechenden Personen oder Gruppen von Personen per Link oder QR-Code zur Verfügung. Bei einer Pinnwannd ist es somit auch möglich, festzulegen, dass die Personen, die an einem Gruppenergebnis arbeiten, nur ihre eigene Spalte (TaskCards nennt das Liste) und nicht die Liste der anderen Gruppen bearbeiten können.

Die Benutzerrechte, die man für ein Board festgelegt hat, werden als Links sowie QR-Codes unter ,,My permission keysgespeichert. Mein Fazit zu dieser Funktion: super!

Auf seiner Seite hat TaskCards bereits selbst ein Beispielboard erstellt, durch das die verschiedenen Funktionen deutlich werden, die das Tool hat. So können auch Kontakformulare erstellt oder Videokonferenzen einberufen werden.

Im Anschluss werden die Aussagen von TaskCards zu Fragen, die du auch wichtig finden könntest, angezeigt (Stand April 2021): Teilnehmende können sich anonym und ohne Account in ein Board einloggen. Zurzeit ist TaskCards noch kostenlos. Die Speicherung der notwendigen Daten erfolgt auf deutschen Servern.

Meiner Meinung nach ist ein Blick auf TaskCards sehr lohnenswert. Ich bin gespannt, welche Erweiterungen zum Tool es in der Zukunft geben wird. Hier noch einmal der Link, falls du dir TaskCards anschauen möchtest.

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