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]]>In diesen Beitrag zeige ich euch ein Tool, mit dem man Mindmaps mit wenigen Klicks einfach alleine oder kollabarativ erstellen kann. Dabei ist die Handhabung so intuitiv, dass es jahrgangsstufenvariabel eingesetzt werden kann. Viel Spaß!
Kits (Kompetent in Technik und Sprache), verantwortet durch das Niedersächische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, bietet auf seiner Webseite unterschiedliche Tools kostenfrei und unter Berücksichtigung der Privatsphäre an (eigene Angabe des Anbieters). Darunter befindet sich auch ein kollaborativer Mindmap-Generator, der sogannte TeamMapper. Die Erstellung erfolgt in den folgenden, niedrigschwelligen Schritten.

2. Die Mindmap mit anderen Personen teilen, die an ihr arbeiten sollen. Dazu auf das Dreick (viertes Icon von Links klicken) und den Link oder/und den QR-Code zugänglich machen.

3. Mit + und – (oben links) der Mindmap Arme hinzufügen. Es ist möglich, Text sowie Bilder (links neben dem B) hinzuzufügen (siehe obere Leiste links). Zudem können die Farben für die Arme angepasst werden (siehe Punkte rechts mittig).

Die Mindmap wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Vorher kann sie runtergalden oder durch einen Screenshot gesichert werden.
Wie Mindmaps im Unterricht eingesetzt werden können, hat Nele Hirsch in ihrem Beitrag ausführlich zusammengefasst. Kits bietet übrigens noch mehr kostenfreie Tools für den Unterricht an, mehr dazu hier.
Eine Alternative zu diesem Tool kann Mindmeister darstellen, von dem auch angegeben wird, DSGVO konform zu sein.
Suchst du nach weiteren Tools für den Unterricht? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag Wooclap für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit Wooclap nehmen die Schülerinnen und Schüler, Studierende etc. mit ihrem Handy an von der Lehrkraft generierten Interaktionen teil, womit ihe Aktivität gesteigert werden kann. Die Ergebnisse dieser Interaktionen (weiter unten mehr zu den verschiedenen Typen) können sofort im Anschluss gemeinsam angeschaut und besprochen werden. (Wooclap auf Twitter folgen? Hier geht’s zum Profil.)
Es gibt einige Aktivitätstypen, die besonders interessant sind, weil sie nicht überall zu finden sind, z. B. die Möglichkeit, von jedem Lernenden ein vorbereitetes Bild mit Markierungen beschriften zu lassen. Im Folgenden zeige ich euch anhand der Types Bildbeschriftungen, wie Wooclap funktioniert – einfach, wie ich finde, um das schon einmal vorwegzunehmen. Viel Spaß!
Hier geht es zunächst zur Privacy Policy von Wooclap. Der Regristrierungsprozess ist durch die Angabe verschiedener Daten der Lehrkraft (E-Mail, Institution etc.) oder direkt über beispielsweise ein Google-Konto möglich. Nach der Registrierung (oder Anmeldung) gelangt man auf sein individuelles Dashboard, die Startseite, von der aus Aktivitäten (auch: Events, Veranstaltungen) erstellt und erstellte Aktivitäten gespeichert werden. Die Lerndenden müssen sich nicht bei Wooclap registrieren.


2. Eigene Session erstellen, speichern und verändern
Klickt man auf Event hinzufügen, werden die verschiedenen Typen von Interktionen angezeigt, die erstellt werden können. Dazu zählen: Multiple Choice Questions, Umfragen , Word Clouds, Offene Fragen, Beschriftungen einfügen, Auf einem Bild finden, Paare bilden, Brainstorming, Lücken ausfüllen, Eine Zahl erraten, Sortierung, Priorisierung und einige mehr. Auch die Pinnwand, auf der Fragen der Lernenden zum Unterricht gesammelt werden können, ist praktisch.
Für dieses Beispiel habe ich ,,Beschriftung einfügen“ ausgewählt, durch Betätigen des Pfeiles in derselben Reihe kommt man aber noch zu mehr Typen als auf dem Beitragsbild angezeigt werden. Interessant finde ich auch die Zuordnungs- oder Rankingsaufgaben.

In den weißen Kasten (Bild unten) kann die Aufgabenstellung eingefügt werden, darunter wird zunächst ein Bild von dem eigenen digitalen Endgerät hochgeladen. Anschließend wird die Nummer 1 als blauer Punkt vorgegeben, den man mit dem Kurser verschieben und durch das gleichzeitig auf der rechten Seite des Bildes erscheinende Eingabefeld beschriften kann. Mit dem darunter liegenden Plus-Zeichen werden weitere Nummern dem Bild hinzugefügt, die wiederum verschoben und beschriftet werden können.


Die Interaktion kann auch im Nachhinein noch bearbeitet werden.
3. Den Schülerinnen und Schülern die Session zugänglich machen
Ist man mit der Beschriftung zufrieden, klickt man auf den Pfeil rechts neben dem Bild , und gibt den Schülerinnen und Schüler durch die erscheinende Folie die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am einfachsten scannen sie mit ihren Handys den angezeigten QR-Code und klicken auf den erscheinenden Link. Die Umfrage wird für die Lerndenden allerdings erst gestartet, wenn die Lehrkraft wieder auf den Pfeil rechts im Bild klickt.


4. Ansicht der Schülerinnen und Schüler
In den folgenden zwei Bildern seht ihr, wie die Veranstaltung auf den Endgeräten der Lernenden (hier: Handy) aussieht. Sie klicken die Buttons an und geben ihre Antworten ein. Wenn man fertig ist, bitte auf ,,Übermitteln“ drücken.

Ergebnisse als Lehrkraft anzeigen
Hat man nach der Zugriffsfolie (Punkt 3 in diesem Beitrag) auf den Pfeil rechts außen geklickt, gelangt man zu der Lehrkräfteansicht, von der aus die Interaktion besprochen werden kann. Drückt man auf die Taste c, so kann man die einzelnen Buttons ansteuern und dort wird dann die korrekte Lösung sowie das Abstimmungsergebnis angezeigt (siehe Bild).

Ganz unten rechts im Bild (Bildschirm der Lehrkraft) seht ihr das Icon einer Mini-Tastatur (rechts neben dem i). Hinter diesem Icon verbergen sich Informationen zu Tastenkombinationen, wie zum Beispiel die Einblendung der richtigen Antwort mithilfe der Taste c.


Preise und Leistungen
Anschließend findet ihr einen Überblick darüber, welche Funktionen mit welchen Versionen von Wooclap zur Verfügung gestellt wird. Mir gefällt besonders, dass bei der freien Version unbegrenzte Veranstaltungen durchgeführt (also Interkationen erstellt) werden können, wobei innerhalb einer Veranstaltung die Anzahl bei den Formaten (z. B. Bei Multiple-Choice-Fragen) auf zwei beschränkt ist. Benötigt man mehr Fragen, so können diese jedoch in wenigen Sekunden durch Anlegen einer neuen Veranstaltung generiert werden.

Mein Fazit:
Meiner Meinung nach bietet Wooclap eine interessante Alternative zu Diensten wie Mentimeter oder AnswerGarden, mit denen beispielsweise Word Clouds (Mentimeter, AnswerGarden) oder kleine Umfragen (Mentimenter) erzeugt und durchgeführt werden können.
Inhaltlich bietet Wooclap einige Interaktionstypen, die ich besonders praktisch finde, z. B. die Bildbeschriftung, das Brainstorming, das Paarebilden oder das Ranking. Darüber hinaus kann man während des Unterrichts beispielsweise Verständnisfragen sammeln, die dann gemeinsam besprochen oder zur weiteren Unterrichtsplanung genutzt werden können (das geht mit der Pinnwand, siehe Bild unter Punkt 2). Es ist zudem möglich, sich Ergebnisse einzelner Schülerinnnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn diese nicht anonym abstimmen, den Wettbewerbsmodus anzuschalten oder auch asynchrone Interkationen zu erstellen, die zuhause bearbeitet werden können (Einstellung anschauen – man findet sich in der Regel gut zurecht).
Falls du dir Wooclap nun genauer anschauen willst, kommst du hier noch einmal zur Seite von Wooclap. Viel Spaß!
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
Bild: Photo by Lynda Hinton on Unsplash
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]]>Der Beitrag Educaplay für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch das Tool Educaplay vor, mit dem ihr interaktives Material und Spiele für eure Schülerinnen und Schüler recht einfach (wie ich finde) erstellen und mit diesen teilen könnt. Wenn ihr insgesamt an Beiträgen zur Erstellung von interaktivem Material interessiert seid, kann ich euch auch die Tools H5P oder Genially empfehlen. Auf Educaplay bin ich selbst erst vor Kurzem im Zusammenhang mit meinen Bemühungen gestoßen, Spanisch zu lernen (siehe Beitrag hier). Auf der Webseite 1001reasonstolearnspanisch.com nutzt der Autor u. a. dieses Tool vielfach (neben H5P), um abwechslungsreiche Übungen zu seinen Videos und Kursen bereitszustellen.
Hier geht es direkt zu der Privacy Policy des Tools.
Als Erstes könnt ihr selbst einmal eine Aktivität, die ich mit Educaplay erstellt habe, ausprobieren. Die Vokabel-Aktivität habe ich ,,My house“ benannt und ist für die Klassen 5 und 6 einsetzbar. Schaue am besten selbst einmal, ohne dass ich vorher zu viel dazu sage. Du kannst einfach auf Start drücken, ohne deinen Namen (oder einen Fake-Namen) bei ,,Click here to identify yourself“ einzugeben. Wenn du keinen Namen (oder Fake-Namen) eingibst, sehe ich am Ende auch nicht, wie du geantwortet hast ;-).
PS: Auf der Startseite siehst du schon, dass du beim Eingeben der Wörter auch auf die Groß- und Kleinschreibung achten musst (Sensitive: Upper/Lower Case), das könnte ich als Erstellerin aber auch ändern.

2. Nach dem Einloggen gelangst du auf deine persönliche Startseite, auf der all deine bereits erstellten Aktivitäten gespeichert sind. In diesem Beispiel ist die Startseite leer, es wurden also bisher noch keine Inhalte selbst erstellt. Du könntest jedoch unter dem gelben Button ,,All the activities“ nach bereits von anderen Usern erstellten Aktivitäten suchen, die du ggf. auch teilen und sogar verändern darfst.

3. Klickst du auf der Startseite auf den gelben Button ,,New Activity„, so werden dir zunächst alle Typen von Aktivitäten angezeigt, die du mit Educaplay erstellen kannst. Bis auf eine Aktivität, nämlich dem Dialogue Game, sieht du alle zum Zeitpunkt der Beitragserstellung möglichen Aktivitäten in dem folgenden Bild. Für diesen Beitrag habe ich das ABC Game gewählt, anhand dessen ich die Erstellung eines Materials demonstriere. Hier geht es zu einem YouTube Video, in dem dir innerhalb von zwei Minuten eine knackige Übersicht zu den Aktivitätstypen gegeben wird.

4. Nachdem ich auf das ABC Game geklickt habe, muss ich wesentliche inhaltliche Angaben zur Aufgabe machen, die ich erstellen werde. Dazu gehören ein Titel, eine kurze Beschreibung, das Fach (im weitesten Sinne) sowie die Altersgruppe, an die sich die Aufgabe richten soll. Mithilfe dieser Angaben können Inhalte auch von anderen Usern gefunden werden, denn bei der freien Version von Educaplay kann man selbst erstellte Inhalte nicht auf privat stellen.

5. Die Erstellung des eigentlichen ABC Games ist erstaunlich intuitiv (wie ich finde). Man klickt auf den Edit-Kasten links neben dem Buchstaben, dann öffnet sich ein weiteres Fenster. Die gesuchte Antwort (hier: attic) wird eingetippt, darunter kann man zwischen drei Versionen eines Hinweises wählen: einem Text, einem Bild oder einer Audiodatei. Auswählen, evt. hochladen, auf ,,Send“ klicken, fertig. So können theoretisch alle Buchstaben gefüllt werden, es können aber auch Buchstaben ausgelassen werden.
Damit wohl ein gewisser Qualitätsstandard der Aufgaben eingehalten wird, muss man als Ersteller:in rein quantitativ eine Punktzahl von 25 erhalten (siehe Bild rechts, dort steht eine 31, also eine Zahl über 25), um die Aufgabe veröffentlichen zu können (Publish Activity). Wie gesagt, die Aufgabe wurde nicht inhaltlich überprüft, sondern rein quantitativ gemessen.


6. Nach der Veröffentlichung (Publish Activity) teilt man das Material, indem man unter der Aktivität auf den Share-Button klickt. Dort kann man die erstellte Aktivität entweder in sein LMS oder eine Homepage integrieren, aber auch durch Kopieren und Teilen des Links den Lernenden zugänglich machen.

7. Für all diejenigen, die dem Link oben zum Ausprobieren gegenüber skeptisch waren oder keine Zeit und Lust hatten, die von mir erstellte Aktivität durchzuführen, im Anschluss zwei Impressionen:

8. Nach Durchgehen aller Buchstaben oder Ablauf der Zeit erhält der Lerndende eine Übersicht über die Antworten und sein Ergebnis. Unglücklich finde ich hier, dass man selbst ableiten muss, dass die Wörter attic und roof kleingeschrieben werden. Das wäre eindeutiger, würde die Anzeige der Lösungen auch auf die Groß- und Kleischreibung zurückgreifen, so wie ich es eingegeben habe.

Zum Schluss – mein Fazit:
Educaplay ist ein intuitiv zu bedienendes Tool zur Erstellung abwechslungsreicher Aktivitäten, die der Zielgruppe leicht zugänglich gemacht werden können. Es ist möglich, sich die Resultate der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzeigen zu lassen, wenn sie zu Beginn (ohne sich zu registrieren) einen (Fake)-Namen (oder eine zugewiesene Zahl) angeben.
Bei der freien Version gibt es Werbung und man kann seine Inhalte nicht auf privat stellen. Hier geht es zu den verschiedenen Accounttypen inkl. Preisen. Wenn du dir Educaplay nun doch noch einmal genauer anschauen möchtest, dann folge diesem Link.
Bist du an weiteren Tutorials interessiert? Dann klicke hier.
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]]>Der Beitrag TaskCards für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Kommt euch das Layout des Tools bekannt vor? Mir auch ;-)…
TaskCards hat in der Tat ähnliche Funktionen wie Padlet und speichert dazu Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Wohooo! Da sich die Entwicklung des Tools jedoch noch in der Beta-Phase befindet, kann man eine Lizenz über diesen Link anfordern und so schon einmal ausprobieren, was alles mit TaskCards möglich ist. Einen Überblick über wichtige Funktionen und mögliche Fragen findet ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß!
Nach dem Einloggen gelangt man zunächst auf die eigene Startseite. Dort kann man durch Anklicken des Plus-Zeichens ein neues Board erstellen. Im linken Bild siehst du, welche Optionen mir dazu angezeigt werden: Neben der Farbauswahl und Privatsphäre wählt man zwischen den Formaten Pinnwand oder Zeitstrahl. Es gibt bisher lediglich diese zwei Vorlagen als Auswahlmöglichkeiten.
Im rechten Bild siehst du, wie ich mit wenigen Klicks ein Testboard erstellt habe, das für Gruppenarbeiten verwendet werden könnte. Links neben diesem Board wird eine Leiste angezeigt, mit Hilfe derer ich meine Einstellungen zum Board justieren kann (ähnlich wie bei Padlet).


Um einen Eintrag auf einem Board zu erstellen, klickt man auf das Plus in einer Liste. Es öffnet sich folgendes Fenster zur Erstellung des Beitrages – Schriftgrößen und Schriftarten sowie Zentrierungen etc. sind veränderbar. Zudem können Links, Audiodateien oder Bilder hinzugefügt werden.

Für ein Board kann man verschiedene Zugriffsrechte festgelegen. Dies wird unter ,,Board Access“ vorgenommen. Die verschiedenen Benutzerrechte stellt man anschließend den entsprechenden Personen oder Gruppen von Personen per Link oder QR-Code zur Verfügung. Bei einer Pinnwannd ist es somit auch möglich, festzulegen, dass die Personen, die an einem Gruppenergebnis arbeiten, nur ihre eigene Spalte (TaskCards nennt das Liste) und nicht die Liste der anderen Gruppen bearbeiten können.
Die Benutzerrechte, die man für ein Board festgelegt hat, werden als Links sowie QR-Codes unter ,,My permission keys“ gespeichert. Mein Fazit zu dieser Funktion: super!

Auf seiner Seite hat TaskCards bereits selbst ein Beispielboard erstellt, durch das die verschiedenen Funktionen deutlich werden, die das Tool hat. So können auch Kontakformulare erstellt oder Videokonferenzen einberufen werden.


Im Anschluss werden die Aussagen von TaskCards zu Fragen, die du auch wichtig finden könntest, angezeigt (Stand April 2021): Teilnehmende können sich anonym und ohne Account in ein Board einloggen. Zurzeit ist TaskCards noch kostenlos. Die Speicherung der notwendigen Daten erfolgt auf deutschen Servern.

Meiner Meinung nach ist ein Blick auf TaskCards sehr lohnenswert. Ich bin gespannt, welche Erweiterungen zum Tool es in der Zukunft geben wird. Hier noch einmal der Link, falls du dir TaskCards anschauen möchtest.
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]]>Der Beitrag Book Creator für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit dem Book Creator kann man multimediale bzw. interaktive Bücher intuitiv und einfach erstellen. Multimedial heißt in diesem Fall, dass beispielsweise Audiodateien, Videos oder Links unkompliziert dem Buch hinzugefügt und angezeigt/abgespielt werden können. Das Erstellen von solchen Büchern ist sowohl aus Lehrer:innenperspektive (Idee hier) als auch aus Schüler:innenperspektive interessant und so unkompliziert, dass es grundsätzlich in allen Schulformen eingesetzt werden kann.
Zu Book Creator gibt es schon einige Tutorials als Video, die empfehlenswert, aber auch teilweise recht lang gehalten sind. Vieles ist bei Book Creator sehr intuitiv. Deshalb möchte ich wesentliche Elemente hier aufgreifen, sodass du innerhalb von wenigen Minuten mit dem Book Creator loslegen könntest und wichtige Fragen hoffentlich beantwortet werden.
Book Creator gibt es als App sowie als browserbasierte Online-Version. Das Tutorial bezieht sich auf die browserbasierte Online-Version, obgleich das Erstellen eines Buches per App identisch ist. Bei der Online-Version ist interessant, dass Lernenden Zugriff auf Bücher (lesen sowie bearbeiten) ermöglicht werden kann, ohne dass sie selbst bei Book Creator mit einer Mail-Adresse registrierst müssen. Doch einmal von vorne:
Anmelden und Zugänge
Als Lehrkraft muss man sich bei Book Creator kostenlos anmelden, um multimediale Bücher herstellen zu können. Dies geschieht entweder über den Browser oder die App und funktioniert bei beiden Versionen mittlerweile auf verschiedenen Gerätetypen. Die Schüler:innen müssen sich nicht unbedingt bei Book Creator anmelden, um ein Buch browserbasiert zu lesen oder zu erstellen. Sie erhalten Zugriff durch einen QR-Code oder Link, den du generieren kannst.
Ein Buch erstellen
Loggt man sich bei Book Creator ein, gelangt man zunächst auf die Startseite. Von dort aus erreicht man seine persönlichen Bibliotheken (Libararies-Striche oben links). Die Bibliotheken dienen als Speicherorte für verschiedene Bücher (z. B. nach Kursen/Klassen oder Themen sortiert). Um ein neues Buch zu erstellen, klickt man entweder zunächst eine Bibiothek an, in der es auch abgespeichert werden soll, oder man startet mit einer ganz leeren Startseite.
Um ein neues Buch zu erstellen, klicke dann oben rechts auf +New Book.


Als Nächstes wählt man ein leeres Format (links: Blank Books) oder eine bestehende Vorlage (rechts: Templates) für sein eigenes Buch aus.


Für dieses Tutorial habe ich mich für eine leeres Buch im Format Landscape (4:3) entschieden.

Möchte man eine neue Seite hinzufügen, klickt man auf das Plus-Zeichen (in dem Bild oben siehst du nur den Pfeil), das rechts in der Mitte neben der gerade bearbeiteten Seite zu finden ist. Mit dem Pfeil kann man auch einfach zwischen den Seiten hin- und herblättern.
Dateien hinzufügen und Vorlesefunktion
Wie fügt man diesem leeren Buch nun etwas hinzu? Interessant am Book Creator ist nicht nur, dass das Hinzufügung jeglicher Inhalte besonders einfach ist, sondern auch die Art der Inhalte, die hinzugefügt werden können, denn die Integration von Links und Audiodateien ist unkompliziert möglich. Um jeglichen Inhalt hinzuzufügen oder zu verändern, benötigt man die Leiste oben rechts im letzten Bild, speziell das +-Zeichen sowie das kleine i. Im Folgenden siehst du die Optionen im Überblick, durch Ausprobieren findet man sich schnell zurecht:

Neben dem + und dem i gibt es noch ein drittes Icon, nämlich das Dreieck (oben rechts), das zu der Möglichkeit führt, sich von einer automatisierten Stimme das jewelige Buch vorlesen zu lassen, sofern schon Text hinzugefügt wurde.
Bücher speichern, teilen und zusammenfügen
Bearbeitete Bücher werden automatisch in einer eigenen Library abgespeichert. Von dort aus kann man auch wieder auf sie zugreifen. Möchte man ein selbsterstelltes Buch teilen, damit andere Personen es lesen (bzw. damit interagieren) können, so gibt es dafür den Share-Button:

Publish online: Für das Buch wird ein privater Link erzeugt. Jeder, dem dieser Link zur Verfügung gestellt wird, kann online das Buch lesen. Der Link kann zu jeder Zeit deaktiviert oder wieder aktiviert werden.
Download as ebook: Hier wird das Buch in der epud Version auf dem eigenen Endgerät gespeichert. Mit Apple-Geräten kann das Buch über Airdrop so leicht mit anderen geteilt werden. Andere Geräte benötigen evt. vorher einen epud-Reader, um die gesamte Multimedialität erfahren zu können.
Print: Das Ausdrucken ist auch möglich, dabei geht natürlich dann die Interaktivtät verloren.
Interessant ist auch die Funktion, einzelne Bücher zusammenfügen zu können, z. B. um verschiedene Themen oder Bücher verschiedener Schüler:innen in einem Buch gesammelt zugänglich zu machen (ganz linker Button unten neben dem Share Button).
Bücher von Lernenden erstellen lassen
Attraktiv ist es, von den Lernenden Bücher erstellen zu lassen, ohne dass diese sich bei Book Creator registrieren müssen. Dazu erstellt man als Lehrkraft Schüler:innenzugänge.


Über die Bereitstellung des Links oder der QR-Codes (siehe Bilder) kann man den Lernenden unkompliziert ermöglichen, ein Buch mit dem Book Creator zu erstellen. Die Bücher sind in der Library der Lehrkraft (also in deiner Library) abgespeichert, sodass du auch auf sie zugreifen kannst.
Kostenfrei oder kostenpflichtig
In der kostenfreien Version bekommt man zurzeit eine Library mit insgesamt 40 frei verfügbaren Büchern zur Verfügung gestellt. Für aktuell 10 Dollar im Monat bekommt man 1000 potentielle Bücher mit einer unbegrenzten Anzahl an Bibliotheken. So könnte man beispielsweise eine Biblikothek für jeden Schüler anlegen. Spannend ist es auch, Bücher kollaborativ erstellen zu lassen. Das geht aber auch nur in der Zahlversion. Hier mehr Informationen dazu.
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]]>Der Beitrag Tweedback für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Was ist Tweedback und was kann man damit machen?
Mit Tweedback (hier kommst du zur Webseite) kann man sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht anonymes Feedback bzw. Umfragen generieren und die Ergebnisse in Echtzeit (alleine oder mit der gesamten Gruppe) anschauen. Das ist praktisch, wenn man Meinungen sowie Abstimmungen zu einem thematischen Unterrichtsgegenstand oder zum eigenen Unterricht einholen möchte. Ein Einsatz ist auch beim Elternabend, in der Vorlesung, im digitalen Seminar etc. denkbar.
Wie das Erstellen einer Tweedback-Session funktioniert, wird in den nächsten Abschnitten an dem Beispiel der Chatwall als Feedbackinstrument visualisiert.
Kurzer Disclaimer: Die vorliegenden Bilder zum Tutorial zeigen die englische Version von Tweedback, die Sprache kann auch mit zwei Klicks auf Deutsch umgestellt werden (ganz unten auf der Seite). Das Layout und die Vorgehensweise sind in beiden Sprachen identisch.
Rufst du die Seite Tweedback auf, so gelangst du zu der Startseite, die du auf dem Beitragsbild siehst. Um eine eigene Session zu erstellen, klicke auf Create Session (siehe Beitragsbild).
Dir werden dann drei Feedbackinstrumente angeboten: die Chatwall (z. B. wie Kommentare bei YouTube-Videos), das Quiz (Umfrage, bei der Antwortmöglichkeiten von dir vorgegeben werden) oder die Panic-Buttons, bei denen von den Lernenden digitale Knöpfe gedrückt werden können, um beispielsweise während eines Vortrages Rückmeldungen an die Lehrende/den Lehrenden zu geben.

Für dieses Tutorial wähle ich die Chatwall (Kommentarwand), dazu tippe ich auf das entsprechende Quadrat, wodurch ein Haken erscheint. Anschließend drücke ich Let me start. Anschließend kann man auswählen, ob man als Ersteller*in die Kommentarwand auch moderieren möchte. Das bedeutet, dass jeder Kommentar, der geschrieben wird, vor der Veröffentichung für alle von der/dem Ersteller*in freigegeben werden muss.

Nun kannst du eine Frage oder eine Aussage, auf die die Lernenden reagieren sollen, eintippen. Für dieses Beispiel habe ich ich mir das Szenario am Ende einer Stunde vorgestellt, bei dem die Schülerinnen und Schüler Feedback, Fragen und Anregungen zur Stunde hinterlassen können (Nachtrag zum Bild: Natürlich muss es zur heutigen Stunde heißen ;-)).

Du teilst deine Chatwall mit Anderen, indem du ihnen den Code gibst, der beim Erstellen deiner Session automatisch generiert wurde (in diesem Falle wäre das pg68, siehe rechts im Bild). Diese können sich dann mithilfe des Codes auf der Startseite von Tweeback einloggen. Alternativ kann man durch das Klicken auf den Button Session (unten rechts im Bild) einen QR-Code generieren lassen.

Wie das Einloggen aus der Sicht einer Teilnehmerin/eines Teilnehmers von einem Handy aussehen könnte, wird mit den folgenden zwei Screenschots visualisiert. Auch auf dem Handy kann man die Sprache natürlich auf Deutsch einstellen.

Hat eine Person einen Kommentar abgeschickt, dann kannst du das als Ersteller*in auf deinem Endgerät sehen. Sofern der Moderator*innen-Modus eingestellt wurde, kannst du nun entscheiden, ob du den Kommentar für alle freigeben möchtest oder nicht. Dazu einfach auf den grünen Haken (freigeben) oder das rote Kreuz (nicht freigeben) tippen.

Weitere Feedbackinstrumente
Neben der Erstellung einer Chatwall können mit Tweedback auch vorbereitete Umfragen (Quizze) mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten erstellt werden. Die Teilnehmer*innen loggen sich wiederum über die vorgegebene Buchstabenkombination in eine Session ein und geben ihr Votum ab. Die/Der Ersteller*in kann die Ergebnisse für alle freigeben (oder auch nicht), sodass dann jede/r Teilnehmer*in die freigegebenen Ergebnisse auf dem eigenen Endgerät angezeigt bekommt.
Freie Version
Tweedback gibt auf seiner Plattform selbst an, dass die Grundversion des Dienstes kostenfrei ist und auch keine Registrierung daür notwendig ist. Bei dieser Option können unendlich viele Sessions (Chatwall, Quiz, Panic-Buttons) innnerhalb von 24 Stunden verwendet werden. Nach den 24 Stunden bleiben die Sessions grundsätlich im Lesemodus erhalten. Tipp: Möchtest du nicht, dass beispielsweise deine Beiträge auf der Chatwall von anderen noch gelesen werden können, kannst du sie innerhalb der 24 manuell löschen.
Zahlversion
Die Zahlversion bietet z. B. die Möglichkeit, Sessions über eine unbegrenzte Zeitdauer im Bearbeitungsmodus aufrechtzuerhalten, MC-Abfragen zu generieren oder Inhalte zu exportieren. Genauere Angaben dazu findest du hier.
Datenschutz
Hier kommst du zu den ausführlichen Datenschutzbestimmungen von Tweedback. Tweedback gibt auf seiner Seite selbst an, DSGVO konform zu sein (Stand: Oktober 2020). Antworten von Tweedback auf häufig gestellte Fragen findest du zudem in den FAQ.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Wenn du an weiteren Tutorials zu digitalen Tools interessiert bist, klicke auf diesen Link.
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]]>Der Beitrag Genially für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit dem Tool Genially (hier geht es zur Webseite) kann man alleine oder kollaborativ interaktive Inhalte (bzw. Material oder Produkte) kreieren. Dazu zählen u.a. Präsentationen mit interaktiven Elementen, Breakouts sowie interaktive Bilder. Wie das Tool im Einzelnen aufgebaut ist, zeige ich dir in diesem Beitrag am Beispiel der Erstellung eines interaktiven Bildes. Viel Spaß dabei!
Um mit Genially selbst Inhalte zu erstellen, benötigst du einen (kostenfreien) Account. Ohne Account können Inhalte zwar angeschaut, nicht aber selbst produziert werden.
Wenn du dich bei Genially einloggst, gelangst du zunächst auf deine Startseite. Dort wird dir angezeigt, welche Inhalte du zuletzt erstellt hast. Genially wird zurzeit auf Englisch, Französisch und Spanisch angeboten, ich persönlich verwende die englische Variante. Um einen neuen Inhalt zu kreieren, klicke links in der Leiste auf CREATE GENIALLY.

Für dieses Beispiel wähle ich den Inhaltstyp bzw. die Vorlage (Template) ,,Interactive Image“ aus.

Nun wird ein kurzes Video angezeigt, das man sich anschauen kann, wenn zunächst eine Erklärung darüber gewünscht wird, wie man diesen Inhaltstyp selbst erstellt (oben rechts). Darunter befindet sich zudem eine Handvoll Beispiele von interaktiven Bildern. Um mit der Erstellung eines eigenen Bildes zu beginnen, klickt man auf das blaue Plus: Create Interactive Image.

Zunächst ist es notwendig, ein Bild hochzuladen, das man interaktiv gestalten möchte. In diesem Fall lade ich ein Bild hoch, das unter einer Creative Commons Lizenz im Internet zu finden war. Wenn das Bild ausgewählt wurde, wird es von einem blauen Rahmen umrandet und man drückt ,,ACCEPT“ (unten rechts). Danach wählt man durch Verschieben bzw. Zuschneiden den genauen Bildausschnitt aus.

Als Nächstes können dem Bild Icons zur Initiation der Interaktivität hinzugefügt werden. Nach dem Hochladen wird das Bild groß angezeigt, links befindet sich eine Bearbeitungsleiste. Durch Anklicken der Spalte ,,Interactive Elements“ (links, hellblau unterlegt) können dem Bild nun durch einfaches Antippen eine Vielzahl von Icons hinzugefügt werden. Auf dem Bild kann man sie mit dem Finger, Stift oder Curser einfach an eine gewünschte Stelle verschieben. Doch wie hinterlegt man nun Inhalte hinter diesen Icons? Wie du in Bild 4 siehst, wird dort gerade das obere YouTube-Icon bearbeitet (einfach antippen), da es von einem weißen Kasten umrandet ist und darüber drei weitere Hinweise erscheinen. Klickt man auf den Hinweis ganz links, kann man Inhalte hinterlegen. Es öffnet sich folgende Ansicht:

Beispielsweise selbstverfasste Texte, weitere Bilder (Tooltip für kürzere Texte oder Window für längere Texte) sowie Links zu Videos, Internetseiten etc. (Link) können hinterlegt werden. Wenn man mit dem Inhalt hinter dem Icon zufrieden ist, klicke speichern (Save). Icons und hinterlegte Inhalte sind auch im Nachhinein noch veränderbar.

Teile das Bild nun (oben rechts, klicke auf Share), sieh dir das Produkt an (links daneben, klicke auf das Auge) oder bearbeite es mit anderen kollaborativ weiter (links daneben, klicke auf die Person). Klickt man auf das Genially-Icon (ganz links oben), gelangt man zu seiner Startseite, auf der die eigenen Kreationen angezeigt werden.

Die angezeigten Inhalte können gelöscht, (kollaborativ) bearbeitet sowie durch einen Link mit anderen geteilt werden. Den Link erhält man beispielsweise, wenn man bei dem erstellten Inhalt auf das zweite Zeichen von rechts (links neben den drei Punkten, das ,,geöffnete Dreieck“) klickt. Dieser Link kann dann mit den Lernenden (via Mail, Teams, Padlet etc.) geteilt werden.
Es gibt eine kostenfreie Variante, bei der deine erstellten Inhalte dann öffentlich zugänglich sind, mit einem kostenpflichtigen Account kannst du dann u. a. für deine Inhalte private Links erzeugen und die Inhalte zusätzlich durch ein Passwort schützen. Hier kommst du zur Preisliste im Bildungsbereich (Education).
In diesem Beitrag habe ich Ideen für den Einsatz von interaktiven Bildern im Unterricht (verschiedene Fächer und Stufen) festgehalten.
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Bild: Webseite von Genially
Der Beitrag Genially für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag CryptPad für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit CryptPad haben deine Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an unterschiedlichen Dokumentformaten (=Pads) kollaborativ zu arbeiten. Dazu zählen Schreibdokumente, Tabellen, Präsentationen, ein Whiteboard sowie ein Kanban Board zur Planung von beispielsweise agilen Arbeitsprozessen. Allgemeine Informationen zu CryptPad sowie Ausschnitte aus den Nutzungbedingungen findest du in diesem Beitrag. Zusammengefasst ist das Interessante an CryptPad – neben der einfachen Bedienbarkeit – der privatsphärefreundliche Umgang mit personenbezogenen Daten.
CryptPad ist insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut. Loggst du dich mit einem selbstgewählten Benutzernamen und deinem Passwort ein, so gelangst du zunächst zu deiner eigenen Startseite, auf der dir deine Dokumente angezeigt werden. Um ein neues Pad anzulegen, klicke auf das große Plus-Zeichen.

Nun wird dir angezeigt, zwischen welchen ,,Pads“ bzw. Dokumentarten du wählen kannst. In diesem Beispiel habe ich mich für ein Whiteboard entschieden, also eine weiße Tafel, auf die man beispielsweise etwas mit einem Stift (eines Tablets) schreiben oder zeichnen kann. Im Speziellen kann ich noch folgende Einstellungen justieren:

Im folgenden Bild siehst du das erstellte Whiteboard, bei dem ich die Überschrift nun verändern könnte:

Als Nächstes kann ich das Whiteboard mit anderen Personen teilen, die dann das Pad gemeinsam mit mir bearbeiten (oder auch nur ansehen) können. Dazu klicke ich in der farbigen (lila) Leiste auf Teilen, kopiere den angezeigten Link und stelle diesen den Personen, die auf mein Pad Zugriff haben sollen, zur Verfügung (z. B. per Mail oder Link in einem Padlet).

Jeder, der nun den Zugriff sowie das Passwort hat, kann nun an dem Pad mitarbeiten oder es ansehen, je nachdem, welche Voreinstellungen ich gewählt habe. Ein Pad kann außerdem mit wenigen Klicks gelöscht werden. Dazu verschiebt man ein Pad durch Klicken auf Datei (links oben) in den Papierkorb und leert den Papierkorb anschließend. CryptPad bietet zudem eine integrierte Chat-Funktion, sodass man auch medial schriftlich miteinander kommunizieren und Abstimmungen vornehmen kann.
Was kann man mit CryptPad machen?
Im Beitragsbild siehst du ein paar Ideen dafür, was du mit dem Whiteboard kollabortaiv machen (lassen) könntest: Brainstorming in Bildern/Schrift, Ideen sammeln/Notizen anfertigen, Cluster und/oder Mindmaps erstellen, gemeinsame Rechnungen durchführen etc.
Pads, bei denen Texte bearbeitet oder Präsentationen erstellt werden, sind im Wesentlichen für den Einsatz in allen Fächern geeignet und interessant, sofern man keinen schulinternen Zugriff auf ein System wie Office 365 hat. Das Kanban Board eignet sich beispielsweise für projektbezogene Aufgaben, bei denen Teilaufgaben in verschiedene Spalten gerückt werden können (zu erledigen, in Arbeit, erledigt), um einen Überblick über den Arbeitsprozess zu behalten. Grundsätzlich geht das Anlegen und Bearbeiten solcher Kanban Boards aber auch mit anderen Tools wie z. B. Trello oder Padlet.
Hier wirst du direkt zu der Seite von CryptPad geleitet.
Falls du mehr Inspiration zu digitalen Tools suchst, klicke hier, für mehr Tutorials hier.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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]]>Wie erstellt man Videos (für den Unterricht)?
Die Erstellung von Erklärvideos erlebte in den letzten Monaten aufgrund von Distance Learning Hochkonjunktur. Aber nicht nur im Kontext des Erklärens durch die Lehrkraft spielen Videos eine Rolle: Schülerinnen und Schüler können selbst vielfältige Arten von Videos erstellen, z. B. Erklärvideos, Legevideos, Videocollagen, kleine Unterhaltungsfilme u. v. m. Wie das Konstruktionsprinzip hinter der Erstellung vieler Arten von Videos aussieht, zeige ich dir im folgenden Tutorial. Dazu verwende ich ein iPad, da das auch das Gerät ist, was ich täglich selbst nutze. Die Funktionen können sicherlich sehr leicht auf andere Geräte und hoffentlich auch auf andere Hersteller übertragen werden. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!
Screencasts
Ein Screencast ist ein Video, das durch die Aufnahme eines Bildschirm(ausschnittes) entsteht. Du kannst einen Screencast mit oder ohne Ton aufnehmen. Einem tonlosen Screencast-Video kann auch nach der Bildaufnahme noch eine Tonspur hinzufügt werden – dazu kommen wir später. Ob du einen Screencast mit oder ohne Ton aufnehmen möchtest, hängt natürlich vom deinem Einzelfall ab.
Nehmen wir einmal an, du möchtest ein kurzes Erklärvideo aufnehmen, in dem du ein grammatisches Phänomen erklärst oder eine Beispielrechnung durchführst: Das geht mit einem Screencast-Video mit Ton natürlich schneller, weil weniger Schritte zur finalen Videoversion notwendig sind. Zum Beispiel könntest du einfach dein Lieblingsbearbeitungsprogramm öffnen, mit einem Stift oder einer Tastastur etwas hinschreiben und dazu mündlich eine Erklärung abgeben – und das alles in einem Schritt! Man kann Screencasts (mit oder oder Ton) auch schneiden. Mehr dazu im weiteren Verlauf dieses Tutorials…
Fun (and important) fact: Ein guter Ton schlägt ein gutes Bild. Hier geht es zum Selbsttest (Video im neuen Fenster anklicken). Heißt also, im Zweifel kann es sinnvoll sein, in ein gutes Mikro zu investieren.
Womit beginne ich?
Bild 1: Zunächst überlege ich mir das Ziel und das Konzept des Videos. Für dieses Beispiel möchte ich ein Erklärvideo zum Thema Videoerstellung produzieren. Dazu habe ich eine Seite mit dem Programm GoodNotes vorbereitet. Ich hätte natürlich auch ein anderes Programm oder Tool zur Vorbereitung wählen können. Im Anschluss siehst du meine vorbereitete Seite:

Bild 2: Um die Aufnahme zu starten, streiche ich am Bildschirm von rechts oben nach unten, denn so gelange ich zu dem Aufnahmeknopf (siehe Bild 2). Drückt man den Knopf, so hat man wenige Sekunden Zeit, um durch Antippen der freien Fläche (einfach auf den Bildschirm tippen) wieder zu dem vorbereiteten Dokument, Bild oder der Präsentation zu gelangen.

Bild 3: Wenn du direkt mit Ton aufnehmen möchtest, was ich in meinem Beispielfall für sinnvoll halte, da ich den Text schon vollständig vorbereitet habe, ist es notwendig, vorher das Mikrofon anzuschalten. Mir ist es leider schon das ein oder andere Mal passiert, dass ich vergessen hatte, das Mikro einzuschalten, also kann ich dir als Tipp mitgeben, dies zu Beginn deiner Aufnahme am besten doppelt zu checken, sofern du es benötigst. Dazu drückst du den Aufnahmeknopf (siehe auch Bild 2) lange, anstatt ihn nur einmal anzutippen. Nun wird ein Mikrofon-Icon eingeblendet und du kannst durch Antippen des Icons auswählen, ob du es an- oder ausschalten möchtest (siehe Bild 3). Um zum Aufnahmeknopf zurückzukehren, tippe dann einfach wieder auf die freie Fläche. Anmerkung: Du kannst den Ton aber auch später noch hinzufügen. Wie das geht, wird unter dem Punkt Vertonung in diesem Beitrag erläutert.

Bild 4: Wie bereits erläutert, habe ich für dieses Tutorial eine Seite mit GoodNotes erstellt. GoodNotes bietet die Möglichkeit, einen Pointer einzusetzen, um Verschriftlichtes während des Vortrages zu untermalen und so die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf einen bestimmten Aspekt zu lenken. Den Pointer kann ich mit meinem Stift am Bildschirm des iPads steuern. Weiterhin siehst du in Bild 4 oben rechts durch die rote Anzeige, dass die Aufnahme läuft.

Bild 5: Möchtest du die Aufnahme beenden, so funktioniert dies genau so, wie du die Aufnahme gestartet hast: Du streichst von rechts oben im Bildschirm nach unten, drückst den Aufnahmeknopf erneut und die Aufnahme wird beendet.

Dein Video wird nun automatisch bei den Videos gespeichert.
Fertig? Wenn du dein Video bereits mit Ton aufgenommen hast und es auch nicht weiter bearbeiten möchtest, dann bist du jetzt fertig und kannst es deinen Schülerinnen und Schülern zugänglich machen, z. B. indem du es in deine Lernumgebung hochlädst. Falls du das Video in einem anderen Format benötigst, z.B. in einem mp4-Format, kannst du es ganz einfach mit dem Media Converter umwandeln. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn du deinem Video mithilfe von H5P interaktive Elemente (kleine Fragen) hinzufügen möchstest, denn bei H5P brauchst du z. B. eine eine mp4-Datei (oder ein YouTube-Video).
Wenn du dein Video weiter bearbeiten möchtest, scrolle zu der Überschrift ,,Videobearbeitung“.
Andere Videoarten
Ich möchte keinen Screencast, sondern eine andere Art von Video aufnehmen – wie geht das?
Möchtest du keinen Screencast aufnehmen, sondern ein Legevideo, einen kurzen Unterhaltungsfilm oder ein Erklärvideo, bei dem du dich selbst zeigst, dann geht das – wie beim Handy – mit der Videofunktion deiner Kamera. Du klickst die Kamera an, wählst ,,Video“ aus und drückst auf den roten Punkt für den Start und das Beenden der Aufnahme. Diese Videos werden in deiner Videothek, also dort, wo du deine Videos immer findest, gespeichert. Wie du dein Video schneiden und vertonen kannst, wird im Anschluss erläutert.
Anmerkung: Es gibt einige Tools, mit Hilfe derer man Videos durch eine Auswahl an vorgefertigten Strukturen einfach und in kurzer Zeit anfertigen kann, z. B. Powtoon. Diese sind allerdings oft nicht (mehr) kostenfrei. Eine Recherche im Netz lohnt sich aber bestimmt, wenn man daran interessiert ist.
Videobearbeitung
a) Ausschnitt anpassen
Wie bearbeite ich mein gespeichertes Video?
Bild 6: Zunächst einmal kann es ja sein, dass du nur einen Ausschnitt deines aufgenommenen Videos in der Endversion zeigen möchtest. In meinem Beispiel entferne ich einige Leisten, weil ich sie als störend empfinde. Um den Ausschnitt zuzuschneiden, wähle das Video in der Videothek aus, klicke auf editieren und dann auf den viereckigen Rahmen (hier: links unten). Nun kann ich den Videoausschnitt zuschneiden und unter DONE/Fertig neu abspeichern.

Bild 7: Das Ergebnis dieses Zuschnitts siehst du im folgenden Bild.

b) Schnitt
Bild 8: Zur weiteren Schnitt- und Tonbearbeitung lade dein Video in iMovie hoch. iMovie ist automatisch auf dem iPad oder iPhone installiert. Klicke auf das Plus-Zeichen, tippe dann ,,Film erstellen“ an. Nun hast du Zugriff auf deine Videothek und kannst dein ausgewähltes Video hochladen.

Bild 9: In meinem Beispiel möchte ich das Ende des aufgenommenen Videos kürzen. Dazu klicke ich auf die angezeigte Videospur und verschiebe den gelben Balken (mit dem Finger) an diejenige Stelle, an der das Video enden soll. In dem großen Ausschnitt wird mir die Stelle, zu der ich gespult habe, vergrößert angezeigt.
Möchtest du etwas aus der Mitte des Videos entfernen, kannst du einen Schnitt an einer von dir ausgewählten Stelle durch die Tastenkombination cmd und b setzen und dann die jeweiligen Enden – wie vorher beschrieben – kürzen. Es besteht zudem die Möglichkeit, an den Schnittstellen weitere Elemente wie z. B. Fotos einzufügen. Klicke dazu auf das Plus-Zeichen, wähle das entsprechende Element aus und füge es ein. iMovie ist wirklich intuitiv bedienbar.

c) Vertonung
Bild 10: Ist die Videospur so (geschnitten), wie du es möchtest, könntest du auch Ton hinzufügen. Spule dazu einfach zu der Stelle, ab der du etwas aufnehmen möchtest, indem du die Videospur (mit dem Finger oder Stift) zu dem weißen Strich in der Mitte ziehst (den weißen Strich kannst du in Bild 9 gut sehen). Drücke nun auf das Mikrofon ganz links, um deine Tonaufnahme zu starten (und zu beenden). Bevor die Aufnahme beginnt, wird dir ein Countdown (3, 2, 1) angezeigt, damit du dich auf die Aufnahme vorbereiten kannst.
Die Tonaufnahme kann beliebig oft wiederholt werden und muss auch nicht ,,in einem Rutsch“ aufgenommen werden. Du kannst Pausen einlegen und auch an einer anderen Stelle (als aufgehört) weitermachen.

d) Speicherung
Bild 11: Bist du mit deiner Videobearbeitung zufrieden, klicke auf DONE/Fertig und speichere dein bearbeitetes Video in deiner Videothek ab. Wie das geht, wird durch die letzten beiden Bilder visualisiert.

Bild 12: Nun kannst du den Speicherort wählen.

Super – geschafft! Das Video ist fertig!
Wie kommen die Schülerinnen und Schüler an das Video?
Dein fertiges Video kannst du deinen Schülerinnen und Schülern entweder direkt zugänglich machen oder aber vorher noch interaktiv gestalten, z. B. indem du kleine Quizfragen mit der kostenlosen Software H5P einbaust. Du kannst das Video dann in ein Padlet, dein Lernmanagementsystem etc. hochladen oder auf deinen YouTube-Kanal stellen. Benötigst du das Video in einem mp4-Format (z. B. für H5P) oder möchtest die Speichergröße verringern, nutze ich persönlich dafür beispielsweise gerne den MediaConverter.
Ich hoffe, dieses Tutorial war hilfreich für dich. Viel Spaß beim Erstellen deiner Videos!
Für weitere Tutorials zu ausgewählten Themen und Tools, klicke hier.
Photo by Jakob Owens on Unsplash
(Unbezahlte Werbung)
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]]>Der Beitrag H5P für Einsteiger erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material selbst erstellen. Wie das genau geht, wird in diesem Beitrag am Beispiel eines interaktiven Videos veranschaulicht. Auf weitere Aufgabenarten (diese werden bei H5P als Inhaltstypen bezeichnet) verweise ich zudem exemplarisch, davon kannst du auch einige auf diesem Blog direkt selbst ausprobieren (sind im letzten Absatz dieses Artikels verlinkt). In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal Nele Hirsch erwähnen, die unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html Erklärungen zur Erstellungen vieler Inhaltstypen hochgeladen hat. Inhaltstypen von H5P werden ständig weiterentwickelt und damit wird die Verwendung neuer Aufgabenarten für den Unterricht möglich gemacht.
Zunächst einmal findet ihr im Anschluss ein zweiminütiges Video zum Thema Creative Commons Licenses, das ich mit H5P an drei Stellen (innerhalb der ersten Minute) und einer Stelle am Ende interaktiv gestaltet habe. Schaue es dir gern an und probiere beispielhaft einige interaktive Elemente aus. Das Video darf man übrigens unter der Namensnennung, die ich in den Copyright-Einstellungen eingegeben habe, verwenden und verändern. Aber dazu später mehr…
Zur Orientierung: Die interaktiven Elemente befinden sich an denjenigen Stellen, die durch Kreise auf der Wiedergabespur unterhalb des Videos gekennzeichnet sind. Wenn die Aufgaben an den entsprechenden Kreisen eingeblendet werden, kann es sein, dass du auf dem Fragefeld etwas runterscrollen musst, um die Items vollständig zu sehen. Viel Spaß!
Hast du einmal ein solches Video mit H5P erstellt, kannst du es natürlich fortwährend bearbeiten, d.h. Items ergänzen oder streichen. Doch wie kommst du nun zu deinem interaktiven Video?
Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, um H5P-Inhalte zu erstellen: Entweder du hast die H5P-Software mit einem Lernmanagementsystem (z.B. Moodle) oder deiner eigenen Webseite verknüpft oder du erstellst einen (bisher kostenfreien) Account unter https://h5p.org/. H5P selber sieht seine Plattform nicht als Speicherort für große Mengen an Inhalten, aber um H5P auszuprobieren, ist die letzte Variante auf jeden Fall eine gute Alternative. Der Prozess der Materialerstellung bleibt bei beiden Speicherungsmöglichkeiten jedoch grundsätzlich gleich. Im Folgenden die einzelnen Schritte:

2. Zunächst einmal benötigt man ein Video, das in einem nächsten Schritt interaktiv gestaltet werden soll. Dieses wird in H5P hochgeladen (Bild 2a), indem du bespielsweise einen Link von YouTube einfügst, so wie es für dieses Beispiel vorgenommen wurde (Bild 2b). Zu beachten ist natürlich das entsprechende Urheberrecht des Videos. Für dieses Tutorial wurde ein Video ausgewählt, das klar mit einer Creative Commons Lizenz 4.0 gekennzeichnet ist, was die Verwendung und die Bearbeitung möglich https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de macht. Angaben zum Urheberrecht des verwendeten Videos müssen auf jeden Fall gemacht werden. Die einzelnen Creative Commons Lizenzen werden in dem Video zusammenfassend dargestellt und kurz erläutert.


3. Wenn du das Video hochgeladen hast, befindet sich darunter ein Hinweis/Button zum Copyright (Urheberrecht bearbeiten), den du anklickst und dann die entsprechenden Angaben einträgst. In meinem Fall befindet sich die Angabe zu der Lizenz in der Info-Box des YouTube-Videos, was nicht bei allen Videos auf YouTube Standard ist. Das Copyright muss natürlich auch ergänzt/erweitert werden, wenn du ein bereits bearbeitetes Video weiterverwendest.

Weiterhin hast du die Möglichkeit, ein eigenes Video zu erstellen und dieses in H5P hochzuladen. Du kannst dieses eigens produzierte Video entweder auf deinem YouTube-Kanal hochladen, was insofern von Vorteil ist, da dort große Datenmengen hochgeladen werden können, oder du lädst dein Video beispielsweise direkt als mp4-Datei hoch. Probleme bei der letzten Variante können sein, dass du dein Video erst konvertieren oder verkleinern musst, damit H5P es annimmt. Dies ist aber grundsätzlich mit einer App möglich (zum Artikel: https://herrmayr.de/meine-neue-app-ist-da-media-converter-flex/, zur App https://apps.apple.com/de/app/media-converter-flex/id1501255265?l=en) .
4. Als nächsten Schritt kannst du deinem Video interaktive Elemente hinzufügen. Stoppe dazu das Video an der entsprechenden Stelle und klicke dann auf die Art der Interaktion (z.B. Multiple-Choice-Frage, Lückentext etc.), die du verwenden willst (Leiste oben – Bild 4a). Danach gibst du die Frage oder den Lückentext ein (Bilder 4b und 4c) und speicherst deine Inhalte (Fertig drücken).



Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis du mit den Interaktionen in deinem Video zufrieden bist.
5. Zuletzt kann man eine zusammenfassende Aufgabe zu dem ganzen Video erstellen. Diese Aufgabe wird automatisch an das Ende des Videos gestellt. Das Hinzufügen einer Zusammenfassung ist optional.


6. Wie teilt man nun die Inhalte mit den Schülerinnen und Schülern? Wenn du kein Lernmanagementsystem oder keine eigene Webseite hast, auf der du die Inhalte zur Verfügung stellen kannst, kannst du bei https://h5p.org/ in deinem Account den Link zu deinem Material kopieren und diesen deinen Schülerinnen uns Schülern zur Verfügung stellen, z.B. über ein Padlet. Möchtest du Padlet näher kennenlernen, kannst du in den folgenden zwei Artikeln mehr Informationen dazu bekommen https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-fuer-einsteiger/ sowie https://digitales-klassenzimmer.org/padlet-im-unterricht/. Der Link kann natürlich auch auf anderen Wege zugänglich gemacht werden. Jeder, der den Link dann hat, kann das digitale Material im eigenen Tempo so häufig durchgehen, wie er/sie das möchte.
Zum Schluss und zum Ausprobieren:
H5P wird ständig weiterentwickelt. Daher kommen im Laufe der Zeit fortwährend neue Aufgabenarten/Inhaltstypen hinzu. Bisher habe ich interaktive Lernvideos, Flashcards, Audiodateien, MC-Fragen, Lückentexte (drag and drop), Wortgitter (hier ein weiteres Beispiel dafür), ein digitales Memory sowie Markierungsaufgaben im Unterricht verwendet. Die im letzten Satz markierten Beispiele befinden sich in verkürzter Form zum direkten Ausprobieren auf dieser Seite. Sicherlich eigenen sich bestimmte Inhaltstypen für bestimmte Fächer besonders. Daher lohnt sich ein Stöbern auf der Seite von H5P auch. Abschließend noch ein interessanter Artikel zu H5P https://edulabs.de/blog/H5P-im-Unterricht-Erfahrungen-Ideen.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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