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]]>Über den YouTube-Kanal Common Sense Education (Video verlinke ich euch hier) bin ich auf The Learning Network aufmerksam geworden, eine kostenfreie Seite der New York Times für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, die als Teaching and Learning Resource genutzt werden kann. Im Folgenden stelle ich kurz dar, worin ich persönlich das Potential der Seite für den fremdsprachlichen Englischunterricht sehe.
Aktuelle Artikel – Lesekompetenz fördern:
Auf der Seite befinden sich vielfältige Artikel (Current Events: aktuelles Weltgeschehen, kulturelle Gegebenheiten, Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler), die im Unterricht eingesetzt werden können. Dazu werden zur Steuerung des Unterrichts für die Lehrkraft auch (teilweise) Lesson Plans, Discussion Questions oder Writing Prompts angeboten. Attraktiv ist es zudem besonders für Fremdsprachenlernende, dass zu einigen Artikeln Hörversionen angeboten werden, Beispiel hier. Die Seite wird täglich aktualisiert, sodass eine Vielzahl von Themen auf der Seite zu finden ist.
Bildimpulse und weitere Writing Prompts – Mündliche sowie schriftliche Produktionskompetenz fördern
Es existieren visuelle Impulse, die dazu anregen, Bilder zu beschreiben, über deren Interpretation zu sprechen sowie die Deutungen miteinander zu vergleichen. Somit wird entsprechendes Vokabular im Kontext trainiert (kann von der Lehrkraft als Scaffoling vorbereitet werden), Beispiel hier. Die Möglichkeit, Kommentare von anderen Lernenden zu einem Bild zu lesen, ist motivational förderlich sowie regt selbst dazu an, einen schriftlichen Text zu verfassen. Weitere Beispiele für Picture Prompts findet ihr hier. Über die Picture Prompts hinaus gibt es weitere Writing Prompts.
Expertenrat – Hörverstehen trainieren sowie u. a.Textsortenkriterien kennenlernen
Unter der Rubrik ,,Mentor Texts“ befinden sich Videos von Experten der NYT, die erklären, wie man beispielsweise eine Review verfasst (Beispiel hier). Dieser hohe Authentizitätsgehalt motiviert die Schülerinnen und Schüler, sich inhaltlich sowie sprachlich mit der Thematik zu beschäftigen.
Vocabulary – Wortschatz erweitern
Unter der Rubrik Vocabulary wird monatlich eine Vocabulary Challenge (Beispiel hier) angeboten. Bei dieser sollen die Lernenden aus jeweils 20 vorgegebene Vokabeln min. vier auswählen und diese korrekt sowie kreativ in einem Piece of Writing, bestehend aus 50 Wörtern, verwenden. Die Ergebnisse können als Kommentar gepostet werden, es wird ein Gewinner ausgewählt. Die Lernenden sehen so auch die Ergebnisse anderer Schülerinnen und Schüler. Weiterhin findet man unter der Rubrik Vocabulary weitere interessante Artikel und Aktivitäten, zum Beispiel Word of the Day.
Weitere Links für Lehrkraft zur vereinfachten Suche:
Lesson of the Day, Link hier
Thematische Suche: English Language Learners and Arts, Link hier
Thematische Suche: Science and Maths, Link hier (z. B. auch climate change als Thema)
Thematische Suche: Social Studies, Link hier
Thematische Suche: Englisch Language Arts, Link hier
Webinars and Professional Development, Link hier
Meiner Meinung nach bietet die Seite ein umfassendes, interessantes und kostenfreies Angebot für den Englischunterricht insbesondere der Oberstufe. Sicherlich kann Material auch vereinzelt in der Mittelstufe eingesetzt werden. Falls du dir The Learning Network jetzt genauer anschauen möchtest, kommst du hier zur Webseite.
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Bild: Screenshot der Webseite The Learning Network, 22.11.2021
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]]>Der Beitrag Eine neue Sprache lernen erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Schon lange hatte ich den Idee und den Wunsch, selbst noch einmal eine neue Sprache zu lernen. Dieses Jahr im Sommer habe ich den Wunsch dann in die Tat umgesetzt: Seit nun genau 80 Tagen lerne ich Spanisch (warum ich diese Zahl genau im Blick habe – dazu später mehr). Wie ich das mache und was ich daraus bisher für mich und meinen Fremdsprachenunterricht gelernt habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
WARUM?
Bevor ich angefangen habe, Spanisch zu lernen, habe ich mich selbst nach meiner Motivation und meinen Zielen gefragt, denn ich bin der Überzeugung, dass dieses WARUM nicht nur hilfreich ist, um mit einem Prozess anzufangen, sondern auch maßgebend, um ihn fortzuführen. Meine persönliche Motivation setzt sich dabei aus drei wesentlichen Komponenten zusammen: 1. Ich finde es persönlich bereichernd, sich in einer fremden Sprache verständigen und damit in eine Kultur eintauchen zu können, 2. Ich trainiere mein Gehirn, 3. Ich wechsle die Perspektive von der Fremdsprachenlehrerin zur Fremdsprachenlernerin (Beginner) und kann damit wertvolle Einsichten für mich, meine eigenen Schülerinnen und Schüler sowie meinen Unterricht gewinnen. Die Formulierung meiner Motivation und Ziele hilft mir, mich auch an Tagen mit Spanisch zu beschäftigen, an denen ich nicht unbedingt die größte Lust verspüre, denn: consistency is key ;-).
Tipps
Zur Visualisierung von Motivation und Zielen hilft die Anfertigung eines Vision Boards. Dieses kann man ganz toll mit Canva oder auch anderen Präsentationsprogrammen erstellen. Inspiration für solche Vision Boards hole ich mir vielfach bei Pinterest. Wenn man so etwas mit den Schülerinnen und Schülern erstellen möchte, ist es wichtig, Bildrechte zu thematisieren. Bei Pixabay oder Unsplash findet ihr eine Vielzahl von lizenzfreien Bildern (aber auf die Persönlichkeitsrechte achten, wenn Personen erkennbar abgebildet werden).
WANN?
Nachdem ich das BIG WHY für mich geklärt hatte, stellte sich die Frage nach dem WANN. Habe ich überhaupt Zeit, um eine neue Sprache zu lernen? Kann man das grundsätzlich mit dem vollen Berufs- und Privatleben in Einklag bringen? Mir persönlich hat geholfen, mir ein Minimalziel zu setzen, das in meinen Alltag integrierbar ist: Ich investiere täglich min. 15 Minuten (z. B. in der Bahn, abends, früh morgens, zu einer Zeit, die ich im Terminkalender eintrage etc.) für das Selbststudium. Darüber hinaus blocke ich einen Tag in der Woche (oder einen Tag alle zwei Wochen), an denen ich Spanischunterricht nehme. Dazu habe ich mich an einer Sprachschule angemeldet, bei der Spanischunterricht (für Erwachsene) durch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler angeboten wird. Im Schnitt buche ich, je nach Terminen und Möglichkeit, 90 Minuten im Ein- bis Zwei-Wochenrhythmus. Das motiviert mich zusätzlich, mit meinem Selbststudium am Ball zu bleiben.
Tipps
Unabhängig des Sprachniveaus wird man oftmals von Schülerinnen und Schülern gefragt, was sie denn tun können, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Ich denke, dass es für Lernende aller Level motivierend ist, sich mit Muttersprachlerinnen oder Muttersprachlern auszutauschen, um Selbstvertrauen und eine positive Einstellung zum Fach zu entwickeln (natürlich benötigen einige Lernenden darüber hinaus besonderen Unterstützungsbedarf in Hinblick auf Fehlerschwerpunkte, Lernstrategien etc.). Es ist aber grundsätzlich eine Möglichkeit, die Suche nach einem Tandem-Partner anzustoßen oder sogar selbst Kontakte aus der Schule zu Partnerschulen zu akquirieren. Das Schöne: Die Kommunikation ist durch Videotelefonie viel einfacher geworden. Übrigens bieten auch Sprachschulen Online-Unterricht (Einzel- oder Gruppenunterricht) an.
WIE?
Was mache ich denn nun in der Zeit, die ich mir für das Spanischlernen reserviert habe?
Zunächst einmal nutze ich zwei Apps täglich, um auf eine spielerische Weise einen Grundwortschatz aufzubauen und einfache grammatische Strukturen zu lernen: Duolingo und Drops. Duolingo ist eine Sprachapp, mit der man an verschiedenen thematischen Stationen Vokabular, passende Satzstrukturen und weitere kurze Grammatikübungen absolvieren kann. Drops ist eine Vokabelapp, mit der man Wörter zu einem Themenbereich lernen kann. Diese werden in Bild, Schrift und Ton angegeben, was ich persönlich zum Einprägen als sehr hilfreich empfinde. Beide Apps zeigen dir außerdem an, seit wie vielen Tagen du sie regelmäßig nutzt und erinnern dich, sofern du das möchtest, an deine ausstehende Session (daher die 80 Tage ;-)). Kann man nur mit diesen Apps eine Sprache lernen? Ich persönlich denke: Nein, dazu genügen diese Apps nicht. Aber sie können den Sprachlernprozess unterstützen.
Darüber hinaus lerne ich u. a. mit diesem Buch und bereite selbstständig eine Lektion für das Treffen mit meiner Spanischlehrerin vor (auch Vokabeln). Dort besprechen wir dann Übungen, Texte und Fragen und trainieren die meiste Zeit der Stunde die mündliche Produktionskompetenz sowie Hörverstehenskompetenz. Wir quatschen also auf Spanisch, dabei werden relevante Begriffe semantisiert und grundlegende Grammatikstrukturen von ihr erklärt (diese Treffen sind übrigens online sowie offline möglich).
Nach einigen Wochen dann habe ich mich an spanische Geschichten für das Anfängerniveau getraut: Für das Fach Spanisch (in meinem Fall) kann ich besonders die Bücher des Spanischlehrers Juan Fernandez (Link hier) empfehlen, der sehr unterhaltsame und verständliche Geschichten geschrieben hat. Übrigens betreibt er auch einen YouTube-Kanal, auf dem man Videos zu verschiedenen (grammatischen) Themen für unterschiedliche Niveaus finden kann sowie einen Podcast. Auch als Sprachenlehrerin wurde ich durch Juans Herangehensweise für meinen eigenen Unterricht inspiriert. Dazu vielleicht mehr in einem anderen Beitrag… PS: Es gibt natürlich viele Sprachenlernkanäle für alle möglichen Sprachen.
Darüber hinaus kann ich die Bücher von circon (Link hier) empfehlen: Neben reinen Lesetexten bieten diese auch Lesetexte mit Audiodateien an, sodass man die Geschichten (simultan zum eigenen Lesen) vorgelesen bekommt.
YouTube als Videoquelle von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern ist insgesamt hilfreich: Videos, die von und für Muttersprachler gemacht sind, kann ich zwar – verständlicherweise – nicht ganz verstehen, aber es gibt Themen, die für mich nachvollziehbar sind: Daher schaue ich nun vermehrt z. B. Kochvideos auf Spanisch, wenn ich nach Inspiration in diesem Bereich suche. Einfach entsprechende Schlagwörter für dieses Thema oder andere Themen in der Zielsprache eingeben und sich durch die Vorschläge scrollen. Zum erhöhten Verständnis können auch Untertitel eingeschaltet werden.
Tipps
Die beschriebenen Strategien eigenen sich natürlich auch grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler. Jedoch benötigen diese, je nach Alter und Zielsetzung, mehr Orientierung zur Steuerung des eigenen Lernprozesses. Daher bietet sich ein Lernportfolio an, das den Sprachlernprozess digital oder analog dokumentiert, Fortschritte aufzeigt sowie von der Lehrkraft, den Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern etc. wertgeschätzt werden kann.
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]]>Der Beitrag 3 Einstiege erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beitrag stelle ich euch drei aktivierende Einstiege vor, die sowohl im Präsenzunterricht als auch im Distanzunterricht für mich und meine Kurse gut funktionieren. Die Beispiele beziehen sich auf das Fach Englisch, können aber sicherlich auf andere Fächer übertragen werden.
Einstieg 1 – kollaborativ
What comes to mind when thinking of (xy)? Write down important keywords! (Visualisierung der Frage/des Auftrages, z. B. am Bildschirm)
Den Lernenden wird ein Whiteboard (z. B. FLINGA oder CryptPad) über einen Link zur Verfügung gestellt. Dort halten sie zunächst Stichpunkte zur o.g. Frage fest. Den Schülerinnen sollte der Umgang mit dem Whitebard vertraut sein.
Bring the given keywords in an order!
Die Lernenden sortieren kollaborativ, d.h. sie gruppieren die Stichpunkte gemeinsam auf dem Whiteboard.
Explain your results! (Der Bildschirm der Lehrkraft wird in einer Videokonferenz geteilt, sodass alle das Whiteboard gleichzeitig sehen können.)
Sie erklären die Gruppierungen und begründen diese Auswahl ggf.
Anschließend: Überleitung zur Stundenfrage/zum Erarbeitungsschwerpunkt.
Einstieg 2 – individuelle Sammlung und Ranking
Write down 10 things that… (Visuelle Präsentation des Impulses über den Bildschirm oder einen analogen Anschrieb/eine analoge Karte)
Die Schülerinnen und Schüler nutzen dafür ihre individuellen analogen oder digitalen Notizbücher.
Rank them! (Decide on the TOP 3)
Individuelle Hierarchisierung.
Explain your choice!
Die Lernenden stellen ihre Auswahl mündlich vor. Vokabelhilfen können ggf. zusätzlich eingeblendet werden.
Anschließend: Überleitung zur Stundenfrage/zum Erarbeitungsschwerpunkt.
Einstieg 3 – Bildimpuls
Präsentation von mehreren Bildern (am Bildschirm o. Ä.)
What do these pictures show?
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bilder zunächst mündlich. Vokabelhilfen können ggf. zusätzlich eingeblendet werden.
How do you connect them to each other? Alternativ: What do they have in common?
Gemeinsamkeiten (sowie Unterschiede) werden mündlich herausgestellt.
Which questions arise when thinking about these pictures?
Sammlung und Bündelung der Fragen, Überleitung zur Erarbeitung.
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]]>Wie kann man in eine Stunde zum produktionsorientierten Schreiben mit digitalen Medien gestalten?
Im Anschluss findet ihr die Darstellung einer Englischstunde der Klasse 8, die ca. 90 Minuten umfasst. Auch wenn die konkrete Stunde sich auf das Fach Englisch bezieht, können sicherlich Übertragungen auf andere sprachliche Fächer stattfinden.
Disclaimer: Wie immer sind die folgenden Ausführungen als Inspiration, nicht als absolut zu verstehen. Lerngruppen und Lehrkräfte sind verschieden. Unterricht sollte immer an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden.
Kontext
Die Stunde wird im Fach Englisch (Klasse 8 – gegen Schuljahresende) in einer Reihe zum Thema Segregation/Civil Rights Movement (orientiert am Englischbuch) verortet. Vorausgegangen ist der Stunde eine Einführung (anhand von Bildern und kurzen Texten) in die historischen Umstände der Segregation in den USA in den 50er und 60er Jahren und die Bedeutung des Civil Rights Movement (am Buch orientiert).
Konkret wurde in der Stunde zuvor ein Text aus dem Englischbuch gelesen, in dem die Lebensgeschichte der weiblichen Hauptfigur (Melba), ihre erlebte Diskriminierung etc., beginnend mit dem Kindesalter, darstellt wird. Der Text wurde inhaltlich erschlossen, neue Vokabeln eingeführt und diese auch von den Lernenden im Gespräch verwendet.
Einstieg
Sammlung von Wörtern zur Geschichte
Which words do you connect to the story?
Zur Reaktivierung des Vokabulars zum Text wird die Frage gestellt, welche Wörter die SuS mit der zuvor gelesenen/gehörten Geschichte besonders verbinden. Diese Wörter werden in einer Wortwolke gesammelt. In der Stunde erfolgte die Sammlung mit AnswerGarden. Den Schülerinnen und Schülern wird der Zugriff entweder über einen Code, einen Link oder einen vorher vorbereiteten QR-Code ermöglicht.
Why (do you think) did you/people choose these words? Explain!
Anschießend wird die Wortwolke gemeinsam angeschaut und Gründe für die Auswahl der Wörter genannt. Dies führt automatisch dazu, mithilfe der Wörter Sätze zu bilden und die Wörter zu kontextualisieren, wodurch zentrale Elemente der Geschichte wiederholt und verbalisiert werden. Die Wortwolke dient somit als Sprachgerüst. Äußerungen können mündlich mithilfe einer Meldekette erfolgen.
Sprachliche Korrektur
In einer kurzen Phase werden sprachliche Fehler, die in der Wortwolke zu finden sind, korrigiert. Dazu findet ihr hier einen kurzen Beitrag, in dem zwei Möglichkeiten zur Korrektur vorgestellt werden.
Überleitung
What do you think and feel about Melba’s experiences in the story? Give reasons!
Bevor der Arbeitsauftrag benannt wird, kann mündlich eine kurze mündliche Diskussion darüber initiiert werden, wie die Lernenden persönlich zu der Lebensgeschichte der Protagonistin stehen bzw. welche Gedanken und Gefühle sie damit (warum) verbinden.
Arbeitsauftrag
You are a pupil in Germany in 2010 (when Melba is still alive) and just read about Melba’s life. Write an e-mail to her, in which you express your thoughts and feelings about her life and her experiences.
Kriterien festhalten
Die Kriterien zum Verfassen einer E-Mail (respektiv ein anderes Textformat) werden gemeinsam wiederholt und digital oder an der Tafel festgehalten. Insbesondere ist ein gehobener Sprachstil anzuwenden, da sich die Mail an eine unbekannte, ältere Person richtet.
Erarbeitung
Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen individuellen Text mithilfe des Sprachgerüstes sowie dem Zugang zu Wörterbüchern. Der eigene Text wird, wenn die Lernenden dazu bereit sind, ins Padlet hochgeladen. Möchten die Schülerinnen und Schüler (oder wenige) unter gar keinen Umständen ihre Ergebnisse ins Padlet laden, besteht die Möglichkeit, die Texte nur mit dem Partner auszutauschen. An dieser Stelle ist es vielleicht zentral, dass in dem Kurs eine positive, wertschätzende Fehlerkultur etabliert ist und diese Haltung durch die Lehrkraft authentisch vermittelt wird.
Sicherung
Die Lernenden geben ihrem Partner nach den vorgegebenen Kriterien gegenseitiges Feedback. Sind sie damit früh fertig, können sie sich noch weitere Texte digital anschauen und bei diesen (durch Kommentare) wertschätzendes und konstruktives Feedback hinterlassen. Einzelne Texte werden dann in der Klasse vorgelesen und noch einmal gewürdigt. Liegen die Texte für alle digital vor, ist es möglich, beim Vorlesen den Text auch durch Lesen am eigenen Endgerät zu verfolgen. Der Feedbackprozess wird durch die Lehrkraft begleitet, besonders auch in Hinblick auf eine Kompetenzerweiterung der Lernenden in diesem Bereich. Sprachliche Auffälligkeiten können noch einmal für alle festgehalten werden.
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Foto: Gefunden auf Unsplash: Civil rights march on Washington, D.C. Film negative by photographer Warren K. Leffler, 1963. From the U.S. News & World Report Collection. Library of Congress Prints & Photographs Division. Photograph shows a procession of African Americans carrying signs for equal rights, integrated schools, decent housing, and an end to bias. https://www.loc.gov/item/2003654393/
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]]>Der Beitrag Blog erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ein Blog ist…
,,In der Regel wird als Blog ein Online-Textinhalt verstanden, den eine Person in chronologisch gestalteter Reihenfolge im Stile kurzer Tagebucheinträge verfasst. […] Neben persönlichen Blogs sind jedoch ebenso Blogs zu bestimmten Themen (Themenblog) oder Firmen (Firmenblog) zu finden. Eine Sonderform ist darüber hinaus das „Microblogging“, welches Twitter weltweit kultiviert hat. Hier bestehen die Texteinträge lediglich aus 140 Zeichen.“ (Quelle: Gründerszene)
Als digitales Produkt können die Schülerinnen und Schüler selbst ganze Blogs oder einzelne Blogeinträge erstellen. Im Folgenden findet ihr Überlegungen zu Merkmalen, Struktur und Tools für die Erstellung von Blogs und Blogeinträgen.
Merkmale eines Blogs
Blogs weisen verschiedene charakteristische Merkmale auf, die bei der bei Erstellung berücksichtigt werden sollen. Dazu gehören:
Struktur eines Blogeintrags
Marketing Agenturen beschäftigen sich unter anderem mit der Vermarktung von Produkten, einer Marke sowie der Verbreitung eines Inhaltes oder einer Marke im Internet. Auf der Webseite einer Marketing Agentur wird folgender Aufbau für einen Blogeintrag (Artikel, Post) empfohlen.

Unter diesem Link findet man weitere Tipps zur Erstellung der einzelnen Teile eines Blogbeitrags.
Reflexion über Medien:
Die Erstellung von Blogs bietet Anlass zur Reflexion über Medien. Mögliche Fragen und Diskussionsanlässe könnten dabei beispielsweise sein:
Erstellung von einzelnen Blogbeiträgen:
Erstellung von Blogs:
Wie ich für den Deutschunterricht die Erstellung von Themenblogs mit Padlet vorbereitet habe, kannst du hier nachlesen.
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Der Beitrag Blog erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Der Beitrag Voiceover für Videos erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>Ein Hauptziel des Fremdsprachenunterrichts besteht darin, die kommunikative Kompetenz von Lernenden in der Zielsprache auszubilden. Dazu sollten im Unterricht möglichst viele Sprechanlässe geschaffen werden, um die produktiven Kompetenzen zu trainieren. Wie man in diesem Zusammenhang Videos auf eine kreative Weise (auch im Homeschooling bzw. Distance Learning) einsetzen kann, wird im Anschluss erläuert.
Ein Voiceover erstellen: Was ist das für ein Format in den Sozialen Medien?
Auf YouTube existiert ein Format, das mit „Somebody (person xy) is doing my voice over“ betitelt ist. Bei diesem Format erstellt eine fremde Person zu einem bereits abgedrehten Video die Audiospur. Diese Videos bieten einen hohen Unterhaltungswert und wecken Neugierde, indem sie bewusst mit Zuschauererwartungen brechen, vor allem wenn man als Zuschauer eines Kanals einen bestimmten Sprecher gewohnt ist. Auch für die Plattform TikTok, die von Jugendlichen viel genutzt wird, werden Videos mit (fremden) Voiceovern produziert. Hier findet ihr ein paar grundlegende Informationen zu TikTok.
Wie kann man Voiceover für den Unterricht nutzen?
Schülerinnen und Schülern ist das Erstellen und Anschauen von Videos mit (fremden) Tonspuren aus ihrer Lebenswelt vielfach bekannt. Dieses Erfahrungen können für den Unterricht genutzt werden, um die Lernenden selbst zur Erstellung solcher Voiceover zu motivieren. Dazu wird beispielsweise auf Plattformen wie YouTube oder TikTok zurückgegriffen, auf denen eine Vielzahl von Videos bereits existieren. Nach einer Erarbeitungsphase werden die Vertonungen entweder live von den Schülerinnen und Schülern vorgetragen, während das Video ohne Ton abgespielt wird, oder das Voiceover wird vorher für das Video aufgenommen. Gibt es zu dem Video bereits eine Audiospur, kann man die Original-Audiospur anschließend mit dem Voiceover der Schülerin oder des Schülers vergleichen, falls gewünscht.
Hinweis:
Ein wesentliches Merkmal solcher Videos ist in der Regel die Spontanität des Spreches/der Sprecherin und der konzeptionell mündliche Sprachgebrauch, weshalb es gegen das Genre sprechen würde, wenn ein Lernender einen eher konzeptionell schriftlichen, vorbereiteten Text abliest.
Welche Kompetenzen werden trainiert?
Lernende trainieren ihre kommunikativen Kompetenzen im Bereich ,,Zusammenhängendes Sprechen“, erweitern ihr Orientierungswissen zu einem vorher festgelegten Themenfeld, festigen und erweitern ihren Wortschatz sowie die Nutzung grammatischer Strukturen. Zudem wird die Reflexion über Medien geübt, da dieses Format Anlass dazu gibt, über Gestaltungsaspekte des Formates sowie die Rezeption der Videos (in Sozialen Medien) nachzudenken und darüber zu dikutieren.
Wie kann man verhindern, dass die Lernenden Teile der originalen Audiospur übernehmen?
Die Frage ist, ob eine solche Verhinderung überhaupt sinnvoll ist: Das Anhören des Originals kann durchaus auch im Sinne der Differenzierung Sprachgerüst für Lernende sein und somit einigen Schülerinnen und Schülern wichtige Hilfestellungen geben. Zudem bietet die originale Vertonung prinzipiell auch Anlass für kreative Prozesse (, z.B. indem sich ein Schüler oder eine Schülerin an manchen Stellen bewusst darauf bezieht oder sich bewusst davon abgrenzt).
Wie erstelle ich Voiceover rein technisch?
Um ein Voiceover eines Videos technisch zu erstellen/aufzunehmen, musst du eine Audiospur über ein tonloses Video legen. Das tonlose Video könnte durch einen Screencast entstehen und dann mit einem Videobearbeitungsprogramm vertont werden. In diesem Tutorial findest du eine Step-by-Step-Anleitung zur Videoerstellung.
Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es konkret?
Die folgenden Ideen orientieren sich an englischsprachigen Videos, die in einer Fülle bereits auf YouTube vorhanden sind. Aber auch mit einfachen Mitteln (z.B. der Handykamera) können von der Lehrkraft oder den Lernenden zu einigen Themen selbst Videos gedreht werden, die dann als Grundlage zur Erstellung von Voiceovern dienen. Voiceover verschiedener Schülerinnen und Schüler zu einem Video können zudem miteinander verglichen werden.
Nun aber zu möglichen Themen (primär für die Sek I):
1. Einkaufen & Zubereitung von Gerichten, Lebensmittel vorstellen
Unter Schlagwörtern wie food haul, recipe oder oder what I eat (in a day) findet man für den englischsprachigen Raum eine Fülle von Videos vieler YouTuber, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Gleiches gilt sicherlich für andere Fremdsprachen.
2. Schule und Freizeit
Wie verbringen Teenager, die in der zielsprachlichen Kultur aufgewachsen sind, ihren Alltag oder ihre Freizeit? A day in my life und Vlogs von YouTubern bringen interkulturelle Einsichten in solche Fragestellungen. Übernimmt der Lernende die Rolle des Sprechers in der Ich-Perspektive, versetzt er/sie sich selbst in die Lage der/des Handelnen. Aber auch eine Vertonung des Videos aus einer Er/Sie-Perspektive ist möglich.
3. Städtetrips & Umgebungen kennenlernen
Travel Vlogs oder ,,A trip to“-Videos geben Einblicke in Orte, Landschaften, Sehenswürdigkeiten und bekannte (sowie weniger bekannte) Umgebungen der Zielkultur. Die Herstellung einer Audiospur für soche Videos trainiert das themenbezogene Vokabular sowie fordert zur Bewertung solcher Erfahrungen auf: „Look, isn’t it amazing?“
4. Diversität
Gewinnbringend ist es auch, dass es YouTuber unterschiedlicher Herkünfte gibt, sodass Einblicke in diverse Lebenswelten der zielsprachlichen Kulturen mithilfe solcher Videos gegeben werden können.
5. Jugendkultur
Das Internet bietet eine Vielzahl von Videos zu angesagten Tutorials, Let’s Plays oder Challenges, die der Jugendkultur zugeordnet werden können. Unter dem Button ,,Trending“ oder ,,Trends“ findet man bei YouTube recht schnell heraus, welche Videos gerad oft angeschaut werden.
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]]>Der Beitrag Wortfeldarbeit erschien zuerst auf Digitales Klassenzimmer.
]]>In diesem Beispiel ist das Thema The Grand Canyon. Die Frage wird mit AnswerGarden einfach und schnell generiert, die SuS bekommen den entsprechende Link und tippen dann ihre Wörter ein. Da Mehrfachantworten groß angezeigt werden, sieht man schnell, welche Vokabeln viele der SuS bereits gut kennen und/oder besonders zentral für das Thema sind. Weniger bekannte (kleiner angezeigte) Wörter können in einer kurzen Besprechung wiederholt und Rechtschreibfehler (z.B. an einer Tafel oder mit einem Tablet – Screenshot machen, auf Fotos tippen, Foto auswählen, mit Stift des Tablets Foto bearbeiten) korrigiert werden (Anmerkung: Die Wolke im Foto ist unkorrigiert). Die Aktivität wurde in diesem Fall als Einstieg genutzt, sodass diese Wortwolke auch eine Hilfe für die Erarbeitung (z.B. in den Bereichen ‚Sprechen‘ oder ‚Schreiben‘) darstellen kann.
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Mehr Infos zu AnswerGarden findest du unter dem entsprechenden Schlagwort auf diesem Blog oder direkt auf der Seite https://www.answergarden.ch/.
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