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oder: ,,Schön, dass Sie diesen Mut haben!“

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp, Referendar im letzten Ausbildungsquartal für die Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften an einem Gymnasium in NRW. Darin berichtet er von dem Einsatz digitaler Medien in seinem Unterricht sowie UBs, seinen Erfahrungen im Seminar und seinen daraus gewonnenen Erkenntnissen.

Lediglich zwei kleinen Buchstaben. Nur ein „U“ und ein „B“. Und doch erzeugen sie in Kombination eine Vielzahl an Assoziationen, Mythen und Sagen, dass man problemlos eine ganze Unterrichtsreihe damit füllen könnte. Jeder, der ein Referendariat absolviert hat, gerade damit kämpft oder plant, diese zweite Ausbildungsphase der Lehrerbildung in Deutschland anzugehen, kennt dieses Akronym: „UB“.
„UB“, das steht für Unterrichtsbesuch, für Prüfungssituation, Organisation, Stress und natürlich für etliche Vorgaben. Auch im digitalen Bereich werden mittlerweile Erwartungen formuliert. DigitalPakt Schule, Medienkompetenzrahmen und die allgemeine Debatte um Digitalisierung machen auch vor dem Referendariat nicht halt. Nahezu keine Seminarsitzung vergeht ohne das Modewort mit D. Hier könnte jetzt ein (langes) Essay über die Digitalisierung von Schule folgen. Stattdessen ein kleiner Bericht aus dem digitalen (UB-)Alltag eines Referendars.

Bereits während meiner Tätigkeit als Vertretungslehrer habe ich gerne und oft mit digitalen Medien gearbeitet. Dies habe ich auch im Referendariat beibehalten. Mein Tablet-Notebook-Hybrid war hier eine Investition, die ich nicht missen möchte. Während des Unterrichts, aber auch in der Vor- und Nachbereitung, nutze ich das Gerät und habe bisher fast ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Durch den Input im Seminar, von anderen Referendar*innen, Kolleg*innen oder durch Onlineangebote wie diesem konnte ich diverse digitale Möglichkeiten mit Blick auf Schule und Unterricht kennenlernen. Diesen Prozess des Informierens und Austauschens treibe ich immer weiter voran und kann es nur jeder Lehrkraft absolut empfehlen. Konkret setze ich im Unterricht am häufigsten Videos, Podcasts, Klassenraummanagement-Tools, verschiedene Visualisierungsapps und Abstimmungsplattformen ein. Wichtig erscheint mir hier der sinnstiftende Einsatz. „Inhalt vor Methode“ ist ein oft gehörter Satz hinsichtlich Unterrichtsgestaltung. Vergleichbares lässt sich meiner Meinung nach auch auf digitale Lernmedien anwenden. Das SAMR-Modell (vgl.: http://homepages.uni-paderborn.de/wilke/blog/2016/01/06/SAMR-Puentedura-deutsch/ ) kann für diesen Aspekt eine sinnvolle, verkürzte Orientierung geben.

Hinsichtlich des Feedbacks zu den von mir im Unterricht eingesetzten digitalen Medien kann ich fast ausschließlich Positives berichten. Ausbildungsbeauftragte und Ausbildungslehrer*innen fanden von Beginn an positive und bestärkende Worte. Auch durch die Schulleitung wurde diese Art von Unterricht als ertragreich eingeschätzt. In ALLEN Nachbesprechungen der zehn Unterrichtsbesuche wurde sowohl ein Einsatz von digitalen Medien als auch der Umgang (Medienkompetenz) als absolutes Plus herausgearbeitet. War es anfangs noch der Mut („Schön, dass Sie diesen Mut haben“), wurde es mit steigender Anzahl der Besuche als generelle Stärke identifiziert. Ebenfalls bot mir der digitale Unterricht immer gern genutzte Aspekte für die Reflexion, das Statement und den schriftlichen Entwurf einer Besuchsstunde. Funktionierte ein digitales Element in einer (Besuchs-) Stunde nicht (ja, dies geht absolut mit dieser Form des Unterrichtens einher), half Ruhe, Flexibilität und oftmals Humor. Was wiederum positiv gewertet wurde. Eventuell bedarf es zusätzlich zu den vielen Baustellen eines UBs ein wenig mehr Arbeit. Ein digitaler Lernraum will vorbereitet, reflektiert und begründet sein. Jedoch lohnt sich dieser Aufwand definitiv. Und sei es nur die Präsentation zu der jeweiligen Stunde im Sinne der Transparenz.

Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf einen der wichtigsten Punkte eingehen: die Adressatenorientierung, die Schüler*innen. Das Schüler*innenfeedback (welches ich ebenfalls digital einhole) ist nahezu durchweg positiv. Mehr noch, die Schüler*innen nennen die digitalen Zugänge explizit und oft als positiven Aspekt, ohne dass ich diesen Fokus setze. Gerade diese Rückmeldungen bestärken mich mit Blick auf den Einsatz digitaler Medien. Häufig wird eine höhere Motivation, gesteigerte Verständlichkeit von Inhalten und ein AHA-Effekt mit Blick auf die Medienkompetenz rückgemeldet. Gerade Letzteres bedarf, trotz oder gerade wegen des täglichen Nutzens digitaler Medien, einer Fokussierung. Oft werden Smartphone und co. sehr unreflektiert genutzt. In Zeiten von Cyberkriminalität, „Fake News“ und den gleichzeitig gestiegenen Erwartungen an die Medienkompetenzen jedes Einzelnen käme ein Ignorieren des Digitalen für die Sozialisationsinstanz Schule einem Kardinalfehler gleich.

Ersetzen, Erweitern, Ändern, Neubelegen – digitale Bildung bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ein reflektierter Einsatz gehört, nach meinem Dafürhalten, zu unserer modernen Gesellschaft und damit auch eindeutig in die Bereiche der Schule, Bildung, Lehrerbildung.

(Unbezahlte Werbung)

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Klassenarbeiten und Klausuren erstellen https://digitales-klassenzimmer.org/klassenarbeiten-und-klausuren-erstellen/ https://digitales-klassenzimmer.org/klassenarbeiten-und-klausuren-erstellen/#respond Sat, 07 Dec 2019 09:03:44 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2466 Tipps für eine sichere Konzeption

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Tipps für eine sichere Konzeption

In diesem Beitrag geht es darum, wie man eine Klassenarbeit oder Klausur prototypisch konzipieren kann. Berücksichtige beim Lesen, dass du die Spezifika deines Faches im Hinterkopf haben solltest, da erste Prinzipien zur Konzeption einer Arbeit am Beispiel des Faches Deutsch darstellt werden. Das dahinterliegende Prinzip kann jedoch auf alle Fächer angewendet werden. Los geht’s!

Unterricht von hinten denken
Was bedeutet das genau? Die Kompetenzorientierung, die in den rechtlichen Vorgaben für den Unterricht, z.B. den länderspezifischen Kernlehrplänen verankert ist, sieht vor, dass Schülerinnen und Schülern im Unterricht Kompetenzen, also messbare Fähigkeiten und Fertigkeiten, vermittelt werden sollen. Diese Kompetenzen werden in den Kernlehrplänen für die einzelnen Jahrgangsstufen konkretisiert. Unterricht ist also dazu da, Kompetenzen zu vermitteln, Klassenarbeiten und Klausuren, diese Kompetenzen zu überprüfen. Deshalb ist es sinnvoll, sich schon zu Beginn seiner Unterrichtsreihe zu überlegen, welche Kompetenzen in der Klassenarbeit/Klausur überprüft werden sollen. Von hinten zu denken heißt also, sich des Ergebnisses seines Unterrichts bereits zu Beginn der Reihe bewusst zu sein. Nicht immer einfach…ja. Aber durch ein paar Überlegungen lässt sich das weite Kompetenzfeld schon mal etwas eingrenzen und du kommst deiner Klassenarbeit/Klausur damit weitere Schritte näher.

Klassenarbeitstypen bzw. Klausurarten berücksichtigen
Der fachspezifische Kernlehrplan deines Faches für dein Bundesland bietet den Ausgangspunkt der Überlegungen. In diesem wird in einem Unterpunkt beschrieben, welche Vorgaben für Klassenarbeiten in der Sek I und Klausuren in der Sek II gelten. Nehmen wir einmal das Beispiel Deutsch in dem Bundesland NRW. In dem Kernlehrplan Sek I wird unter Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung konkretisiert, welche Art von Arbeiten bzw. Typen in der Jahrgangsstufe in den jeweiligen Jahrgangsstufen abgedeckt werden müssen. https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplan/196/3409_Deutsch.pdf (vgl. S. 39f.). Für die Sek II werden im Kernlehrplan der Oberstufe entsprechende Aufgabenarten benannt https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplan/11/KLP_GOSt_Deutsch.pdf (vgl. S. 46). Von diesem Punkt kannst du gedanklich ausgehen. Darüber hinaus gibt es noch ein schulinternes Curriculum für dein Fach, in dem die Ausgestaltung der Vorgaben des KLPs schulspezifisch durch die Fachkonferenzen festgelegt worden ist. Überprüfe in diesem schulinternen Curriculum, ob es Festlegungen zur Reihenfolge von Klassenarbeitstypen gibt. Falls das nicht der Fall ist, kannst du die Typen selbstständig festlegen (sofern es Schuljahresbeginn ist). Falls du deinen Kurs zum Halbjahr übernimmst, musst du berücksichtigen, welche Klassenarbeitstypen schon in dem ersten Halbjahr geschrieben wurden. Das kannst du durch Kommunikation mit dem/der vorherigen Lehrer*in oder einem Blick in die Klassenarbeitshefte herausfinden. Natürlich sind die Typen von Klassenarbeiten indirekt inhaltlich mit bestimmten Themen verbunden, weil manche Typen nur zu bestimmten Inhalten passen.  

Eine Passung zwischen Kompetenz, Inhalt und Aufgabe herstellen
Unter Berücksichtigung deines Klassenarbeitstypes und deiner Zuordnung zu einer Reihe kannst du nun festlegen, welche Kompetenzen im Einzelnen abgefragt werden sollen. Dazu ist es hilfreich, sich folgende Frage zu stellen: Welche Kompetenzen sollen anhand welcher Inhalte und mit welcher Aufgabenstellung überprüft werden? Diese Frage zu beantworten, also eine Passung zwischen Kompetenz, Inhalt und Aufgabenstellung herzustellen, wird dir im Laufe deiner Lehrer*innenzeit immer leichter fallen. Die Grundfrage aber bleibt.
Beachte bei der Auswahl der Kompetenzen die Zuordnung dieser zu den Anforderungsbereichen. In der Unter-, Mittel- und Oberstufe sollen schwerpunktmäßig natürlich andere Anforderungsbereiche im Zentrum stehen. Bei der Aufgabenformulierung kannst du dir die Operatorenliste https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/zentralabitur-gost/faecher/getfile.php?file=3832 (Deutsch, NRW, Abitur) deines Faches zur Hilfe nehmen! Operatoren helfen dir, die Kompetenzen und Anforderungsbereiche zuverlässig anzusteuern.

Berücksichtige darüber hinaus den Schwierigkeitsgrad deines Inhaltes (die Texte, Zahlen, Diagramme, Karikaturen, Bilder etc.), die du für deine Arbeit verwenden willst. Die Schwierigkeit ist nicht eindeutig messbar und erfordert Erfahrung in der Einschätzung. Aber es spricht sicherlich nichts dagegen, bei Unklarheiten einen erfahrenen Kollegen oder Kollegin anzusprechen, um seine/ihre Meinung dazu einzuholen.

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Unterrichtsbesuche https://digitales-klassenzimmer.org/unterrichtsbesuche/ https://digitales-klassenzimmer.org/unterrichtsbesuche/#respond Mon, 02 Dec 2019 22:14:13 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2367 Tipps für UBs - Teil 1

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Tipps für Unterrichtsbesuche – Teil 1

UB. Zwei Buchstaben, die bei Referendar*innen und auch noch nach dem Ref noch Stress auslösen können, denn sie sind vor allem mit einem verbunden: Bewertung. Damit du gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl in deinen ersten, nächsten oder letzten UB gehen kannst, findest du in diesem Beitrag sieben Tipps, die du auch während deiner Vorbereitung als Checkliste abhaken kannst. Teile sie gern mit Leuten, für die sie hilfreich sein können. Hier also Teil 1 zum Thema: Tipps für UBs!

1. Plane deine Termine frühzeitig! Egal, ob du deinen UB in deinem eigenen (bedarfsdeckenden) Unterricht oder Ausbildungsunterricht zeigst: Überlege frühzeitig, wann du ihn sinnvoll legen willst. Darum herum gibt es nämlich einige Dinge zu beachten, z.B. Wann schreiben die SuS die Klausur/Klassenarbeit? Gibt es Termine im Kalender, die ferner berücksichtigt werden müssen? Frage anschließend einen Termin bei deinem/deiner Fachleiter*in an. Gut ist es, min. zwei Termine zur Auswahl zu stellen, da sich bei Fachleiter*innen Termine zu bestimmten Zeiten natürlicherweise häufen und du so deine Chance auf deinen Wunschtermin erhöhst.

Kleiner Tipp: Die zweite Stunde einer Doppelstunde kann auch ein sehr guter Termin sein, da man durch die erste Stunde zur Not einen kleinen Zeitpuffer hat. Zudem ist die Sicherungs- bzw. Reflexionsphase vor allem in fortgeschrittenen Besuchen besonders interessant für Fachleiter*innen.

2. Plane vom Ziel aus! Was will ich eigentlich in diesem UB zeigen? Eine Frage, die alle Referendar*innen umhertreibt. Man möchte und soll in UBs ja nicht immer das Gleiche zeigen. Wichtig ist es aber, sich vor Augen zu führen, dass man die Planung nicht bei der Methode beginnt! Überlege dir also zunächst, welche Kompetenzbereiche du (in Zusammenhang mit welchen Inhalten) anzielen willst (Was sollen die SuS in dieser Stunde lernen?). und erst dann, wie du diese Ziele ansteuern willst (die Methode und Aufgaben). Es ist normal, dass sich eine Idee für einen Besuch dann in Gedanken überlappend entwickelt, jedoch solltest du vermeiden, von Beginn an von der Methode aus zu denken (z.B. Ich will ein Lerntempoduett zeigen). Die Methode sollte (in der Regel) nicht über dem inhaltlichen Lernzuwachs stehen und auch nicht zum Selbstzweck praktiziert werden und diese Gefahr ist erhöht, wenn man von der Methode aus denkt. Ausnahmen können reine Methodenstunden darstellen, die jedoch in der Praxis nicht die Mehrzahl der Stunden ausmachen (und ,,Methodenstunden“ funktionieren auch nicht ohne Inhalt).

3. Bereite dich fachwissenschaftlich gut vor! Fachwissenschaftliche Expertise ist neben der pädagogischen und fachdidaktischen Expertise eine Säule in der Ausbildung von Professionalität. Durch den Prozess der Digitalisierung kommt die technische Expertise dazu. Mehr Informationen findest du beispielweise im TPACK-Modell https://digitales-klassenzimmer.org/das-tpack-modell/. Ein gutes fachwissenschaftliches Wissen kann dir neben Sicherheit durch dein Auftreten und deiner Expertise auch zu einer Form von natürlicher Autorität verhelfen.

4. Reduziere didaktisch! Neben einem guten Fachwissen gilt in Bezug auf das Runterbrechen eines Gegenstandes für den Unterricht folgende Prämisse: Betreibe didaktische Reduktion! Deine Aufgabe ist es also, die zu vermittelten Inhalte – metaphorisch gesehen – in mundgerechten Häppchen zu präsentieren, die für deine SuS verdaubar sind. An dieser Stelle eine sinnvolle Passung für deine SuS zu schaffen, kann zu Beginn eine besondere Herausforderung darstellen. Einen ersten Überblick und eine Orientierung geben dir Schulbücher, Handreichungen für Lehrer*innen und spezielle Themenhefte, in denen du passende Texte sowie didaktische Anmerkungen findest. Die richtige Passung für deine SuS findest du allerdings erst durch die Auseinandersetzung mit der Lerngruppe und der Diagnose ihrer Fähigkeiten, auf die du dann deinen Unterricht abstimmst. Deine didaktische Reduktion bzw. deine Häppchen sollten demnach an die Lerngruppe angepasst werden. Dazu hilft es auch, sich regelmäßig mit dem Ausbildungslehrer*in über die Klasse auszutauschen. Dieser Austausch kann also auch ein Vorteil von Ausbildungsunterricht sein.

5. Zeige etwas, bei dem du dich sicher fühlst! Im besten Fall ist allen SuS sowie dir klar, was wer in der Stunde zu tun hat. Damit ist nicht gemeint, dass du mit den SuS den Inhalt deiner Stunde im Vorfeld besprichst, sondern dass du den Ablauf deiner Stunde im Idealfall schon einmal mit ihnen am Beispiel eines anderen Themas oder zumindest so ähnlich wie in dem UB durchgeführt hast. Das gibt allen Beteiligten Sicherheit und verringert die Gefahr von Chaos oder dem diffusen Gefühl von Unsicherheit bei den SuS sowie dir.

6. Wähle eine klare Phasierung! Eine klarer Stundenaufbau ist die Grundlage eines gelingenden Besuches und auch Resultat eines strukturierten und durchdachten Planungsprozesses. Mach es also nicht kompliziert, indem du zu viele Phasen, Erarbeitungen und Zwischensicherungen einbaust, da man sich dort schnell verzetteln kann (und die SuS natürlich auch). Man spricht im Allgemeinen im Zusammenhang mit der Phasierung von der „klassischen“ Dreiteilung. Damit sind Einstieg, Erarbeitung und Sicherung gemeint. Interessant wird es dann besonders bei Übergängen von der einen zur anderen Phase. Hier gilt es, zielführende Impulse zu setzen, sodass die SuS im Idealfall selbst auf die Aufgabe bzw. Funktion der nächsten Phase stoßen und diese selbstständig benennen. Im Anschuss an die Sicherung können Reflexion oder Vertiefung folgen.

7. Stichwort: Progression! ,,Die Progression war nicht steil genug“ bedeutet (frei übersetzt) so viel wie ,,Der Lernzuwachs der SuS war nicht groß genug.“ Eine angemessene Progression zu finden, ist besonders am Anfang keine leichte Aufgabe, weil einfach auch Erfahrungswerte darüber fehlen, was die SuS (normalerweise, im Durchschnitt) bewältigen können. Neben den teilweise schon in einigen Punkten dieses Artikels dargestellten Anhaltspunkten zur Ansteuerung passender Lernziele auf einem mittleren Anforderungsniveau gilt es vor allem die Anforderungsbereiche deines Faches in Bezug auf die jeweilige Jahrgangsstufe zu beachten. Berücksichtigst du die Anforderungsbereiche angemessen, bist du deinem Ziel, einen erfolgreichen und möglichst stressfreien UB durchzuführen, ein weiteres Stück näher gekommen.

Zu Beratungen: Nimm frühzeitig Beratung eines/einer Fach- oder Ausbildungslehrers*in in Anspruch und zeige dabei Eigeninitiative. Gehe also mit einer Grundlage (einer ausgearbeiteten Idee, einem ersten Entwurf) in das Gespräch. Möchtest du die Ratschläge der Person noch in deinen Besuch mit einbeziehen, beachte auch dafür den zeitlichen Rahmen.

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Gelassen korrigieren https://digitales-klassenzimmer.org/gelassen-korrigieren/ https://digitales-klassenzimmer.org/gelassen-korrigieren/#respond Tue, 19 Nov 2019 21:21:05 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2153 Wie du unnötigen Stress vermeiden kannst

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Wie du unnötigen Stress vermeiden kannst

Dieser Beitrag möchte dir Inspirationen dazu geben, deinen Stress bei der Korrektur zu minimieren sowie sicherer und effizienter beim Korrigieren von Klassenarbeiten/Klausuren zu werden.

Die Korrektur hat mal bei mir total lange gedauert“
„Die Arbeiten der Klasse XY haben meine ganze Energie in Anspruch genommen.“
„Am Wochenende konnte ich wegen der Korrekturen gar nicht abschalten.“
„Ich weiß gar nicht, ob ich gerechte Noten gegeben habe.“

Hast du einen dieser Sätze auch schon einmal gesagt? Vielleicht kann sich davon so wirklich niemand freisprechen. Doch fragen wir uns einmal, wie es dazu kommt, diese Sätze zu äußern. Meiner Meinung nach können dahinter verschiedene Faktoren stecken.

Zunächst einmal haben wir bei einer Korrektur das Ziel, für jeden Schüler/jede Schülerin eine passende Einschätzung ihrer/seiner Fähigkeiten bereitzustellen. Diese Einschätzung drückt sich in einer Note aus. Diese Note kann mit Reaktionen beim Schüler/der Schülerin, den Eltern und vielleicht sogar bei den Kolleginnen und Kollegen (Echt, bei dir hat der ne 2? Bei mir stand der immer 4) verbunden sein. Die möglichen Konsequenzen, die wir vielleicht innerlich antizipieren, können verunsichern, die korrekte Einschätzung getroffen zu haben. Das kann Stress erzeugen.

Da sich das Ziel, eine passende Note für die Lernenden nach bestem Wissen und Gewissen zu finden, als Konstante darstellt, ist es eine Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie du an den Stellschrauben „Zeit“ und „Energie“ drehen kannst, sodass deine Korrektur insgesamt effizienter wird. Interessant dabei ist, dass man viele Prinzipien schon vor der eigentlichen Korrektur beachten kann. Also mache dir bewusst: Durch eine gute Vorplanung kannst du dir Stress bei der eigentlichen Korrektur ersparen!

Inhaltliche Klarheit
Bist du dir darüber bewusst, was genau du in der Klassenarbeit abprüfen willst? Im Idealfall planst du deine Reihen von hinten, also deine Klassenarbeit steht schon am Anfang der Unterrichtsreihe. Überlege dir also schon zu Beginn deiner Reihe: Was will ich eigentlich in der Arbeit überprüfen (Beachte die Vorgaben deines Faches in den KLPs und schulinternen Curricula)? Wenn du dir vorher übrigens unsicher bei der Schwierigkeit der Texte, der Formate etc. bist, dann spricht natürlich doch auch gar nichts dagegen, einen Kollegen oder eine Kollegin nach seiner/ihrer Einschätzung zu fragen. Hinweis: Dieser Beitrag kann dir Klarheit bei der Konzeption verschaffen https://digitales-klassenzimmer.org/klassenarbeiten-und-klausuren-erstellen/.

Transparenz
Nicht nur dir sollte klar sein, was in der Arbeit drankommt, sondern vor allem auch deinen Schülerinnen und Schülern. Durch eine transparente Vorgehensweise, Vorbereitung auf die Arbeit und klare Kommunikation dessen, was in welcher Form verlangt wird, kannst du dir eine Menge Stress ersparen. Sprich mit deinen Schülerinnen und Schülern also über die Aufgabenformate, die Textlänge und auch ein mögliches Bewertungsschema bzw. Erwartungshorizont. Was spricht dagegen? In der Klassenarbeit werden ja schließlich andere Texte, Zahlen, Karikaturen oder Diagramme verwendet.

Übe das Klassenarbeitsformat bzw. Klausurformat im Unterricht
Aus der inhaltlichen Klarheit und transparenten Kommunikation folgt, dass du mit deiner Klasse oder deinem Kurs übst, was in der Arbeit abgefragt wird. Vor allem bei jüngeren Schülerinnen und Schülern kann es ratsam sein, eine Probearbeit vor der eigentlichen Arbeit unter ähnlichen Zeitbedingungen zu schreiben oder als Hausaufgabe aufzugeben (Beachte dabei aber die maximale Hausaufgabenzeit deines Faches). Diese musst du nicht für jeden Schüler oder jede Schülerin korrigieren, aber allein das Verfassen der Arbeit gibt den Schülerinnen und Schülern Sicherheit. Sie können vor der eigentlichen Arbeit noch einmal Fragen zu Unklarheiten stellen, ihre oder andere Arbeiten mit einem Erwartungshorizont korrigieren oder aus dem Feedback, was du nach dem Vorlesen gibst, wichtige Erkenntnisse ziehen.

Selbstreflexion
Nun zu der eigentlichen Korrektur eines Klassensatzes. Wenn du die letzten Schritte berücksichtigst, hast du gute Voraussetzungen dafür geschaffen, die Korrekturzeit und den Stress zu minimieren. Denn wenn klar ist, was du willst, dir und den Lernenden, dann kannst du auch mit klaren Erwartungen und einem guten Gewissen korrigieren, ohne dass du ständig an der Angemessenheit der Arbeit zweifeln musst.

Weiterhin ist es sinnvoll, sich einmal bewusst zu machen, welche Energiekurve du hast. In meinen Augen macht es am meisten Sinn zu korrigieren, wenn das Energielevel hoch ist, denn dann schafft man in der gleichen Zeit viel, und das motiviert, weil man indirekt Zeit spart. Versuchst du nämlich zu einem Mittagstief zu korrigieren, brauchst du länger und das Korrigieren erscheint quälend, was sich auf deine Motivation und Korrektursicherheit auswirken kann. Finde also heraus, wann dein Energielevel hoch ist und dann ist besonders eins hilfreich: Fokus.

Umsetzung
Wenn du deine gute Zeit zum Korrigieren gefunden hast, in der du energiegeladen an die Korrektur herangehst, lass dich nicht ablenken und fokussiere dich voll und ganz auf die Korrektur. Lege das Handy zur Seite, bereite dir etwas zu trinken und einen kleinen Snack vor und begebe dich an deinen Arbeitsplatz, also den Platz, an dem du gut produktiv sein kannst. Ob du ein 5-er Stapelsystem pro Tag verfolgt, 1-2 Stunden pro Tag korrigierst oder ein anderes System bevorzugst, solltest du im Laufe der Zeit durch eine ehrliche Selbstreflexion für dich herausfinden.

Ein für sich optimales Korrektursystem zu finden, ist ein Prozess! Reflektiere also deine Erfahrungen und passe dein System immer wieder so an, bis du das für dich bestmögliche System gefunden hast.

Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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Klassenarbeiten festlegen https://digitales-klassenzimmer.org/klassenarbeiten-festlegen/ https://digitales-klassenzimmer.org/klassenarbeiten-festlegen/#respond Sat, 16 Nov 2019 15:33:05 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=2045 Wann lasse ich eigentlich welche Klassenarbeit schreiben?

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Wann lasse ich eigentlich welche Klassenarbeit schreiben?

Anmerkung: Der Beitrag bezieht sich in erster Linie auf Arbeiten der Sek I, die du selbst festlegt. Erkundige dich am besten vorab, welche festen Termine es für Klausuren oder Arbeiten in den jeweiligen Jahrgangsstufen gibt.

Eine Sache, die als Berufseinsteiger besonders stressen kann, ist die Organisation und Korrektur seiner eigenen Klassenarbeiten. Deshalb findest du in diesem Beitrag einige Erfahrungen zur Organisation und Korrektur von Klassenarbeiten, damit du hoffentlich Stress minimieren oder sogar ganz vermeiden kannst.

Bevor du also mit Inhalten der Arbeiten anfängt, stelle dir einmal folgende Fragen:

Wie viele Arbeiten muss ich überhaupt in welcher Klasse/in welchem Kurs schreiben?

Wann schreibe ich eigentlich all diese Arbeiten?

Wie kann ich das festlegen?

Während die Frage nach der Anzahl der Arbeiten recht schnell zu beantworten sein wird, muss man auf das „Wann“ auch jedes Halbjahr wieder eine passende Antwort finden. Das Ziel ist es , mit der Zeit ein individuelles System zu entwickeln, das hilft, während des gesamten Halbjahres mit seiner Energie gut auszukommen.

Im Folgenden also einige Tipps, die dir dabei hoffentlich helfen können:

Verschaffe dir so früh wie möglich einen Überblick

Egal, wie viele Klassen du hast: Finde zunächst einmal heraus, wie viele Klassenarbeiten du in welchem Fach schreiben lassen musst. Das solltest du tun, sobald du deinen individuellen Stundenplan in der Hand hälst. An vielen Schulen sind diese Informationen sowie die Dauer von Klassenarbeiten im Lehrer*innenzimmer ausgehängt oder im schulinternen Curriculum deines Faches festgehalten. Falls du übrigens noch nie ein schulinternes Curriculum gesehen hast: Frag am besten die/den Fachkonferenzvorsitzende/n deines Faches, wie du es bekommen und einsehen kannst. Gleichzeitig google doch einfach unter den Schlagwörtern Anzahl, Klassenarbeiten und dein Bundesland, welche Vorgaben das Schulgesetz deines Landes zur Anzahl der Arbeiten macht. Die jeweiligen Schulgesetze und Spezifizierungen sind im Internet normalerweise zugänglich.

Wer weiß, wo er steht, kann sich sinnvoll organisieren und somit einem Energiedefizit vorbeugen.

Organisiere dein Halbjahr in Wocheneinheiten

Mir hat es geholfen, mit einem Planner zu verdeutlichen, wie viele Wochen das Halbjahr hat, damit ich einen Überblick über die Unterrichtszeit gewinnen kann. Ob du lieber mit einem digitalen Planer arbeitest oder einen analogen verwendest, ist irgendwo Geschmackssache. Solche Planungs-Sheets bekommst du übrigens auch im Internet zum Ausdrucken, auf jeden Fall sind sie auch in Lehrer*innenkalendern enthalten. Zu Beginn des Halbjahres kannst du dann erstmal diejenigen Wochen herausstreichen, an denen Ferien, Feiertage oder bewegliche Ferientage sind. Außerdem solltest du den Terminkalender der Schule für das Halbjahr durchgehen und diejenigen Tage markieren, an denen Unterricht ausfällt, z.B. durch das Sportfest oder Pädagogische Tage. Das, was übrig bleibt, und es ist nicht immer so viel, wie man zu Beginn denkt, ist die „Blanko-Zeit“. Die Blanko-Zeit ist diejenige Zeit, die tatsächlich für Unterricht und Klassenarbeiten zur Verfügung steht. Diese Zeit kannst du grundsätzlich für die Aufteilung deiner Klassenarbeiten nutzen.

Beachte Termine für Koppelungen

Je nach Fach ist es realistisch, die erste Arbeit ca. 4-5 Wochen nach Schuljahresbeginn anzusetzen. Rechne am besten noch einmal grob nach, wie viele Schulstunden du dann zur Verfügung hast und plane im Zweifel eher eine Stunde mehr zum Üben ein. Zögere die Termine aber auch nicht zu lang nach hinter heraus, weil es vor allem bei zwei Hauptfächern am Ende zu Überschneidungen kommen kann, die dir Stress verursachen. Wichtig zu bedenken ist außerdem, dass es für bestimmte Klausuren und Klassenarbeiten festgesetzte Termine gibt. Dies betrifft insbesondere die Klausuren in der Oberstufe sowie einzelne Wahlpflichtbereiche in der Sekundarstufe I. Bringe diese festen Termine zunächst durch die Jahrgangsstufenkoordinator*innen oder Mittelstufenkoordinator*innen in Erfahrung, bevor du deine individuellen Termine in deinen Planner einträgst. So kannst du Phasen, in denen sich „alles knubbelt“ vermeiden. Sollten diese Termine leider noch nicht feststehen, plane zunächst ohne diese. Du kannst deinen Halbjahresplan später noch anpassen.

Trage deine Arbeiten zu Beginn des Halbjahres ein

Weil Schüler*innen pro Woche nur eine festgesetzte Anzahl an Arbeiten und Test schreiben dürfen (in der Regel zwei in der Mittelstufe, drei in der Oberstufe), gibt es ein Klassenarbeitsplan für die Schule, der normalerweile im Lehrer*innenzimmer ausliegt. Wenn du nicht weißt, wo er sich befindet, frage bei einem Kollegen/einer Kollegin nach. Zur Selbstverwaltung und Organisation ist es nun günstig, sich diesen Planer zu Beginn eines Schul(Halb)Jahres vorzunehmen, weil du dann noch die relativ freie Auswahl darüber hast, wann du deine Arbeit legen willst. Trage also deine frei wählbaren Termine so früh wie möglich ein.

Persönlicher Tipp: Eine Arbeit pro Woche

Im Idealfall ist die Korrektur einer Arbeit pro Woche ein realistisches und gut zu bewältigendes Pensum. Knubbelten sich früher meine Korrekturen, weil ich mir im Vorfeld zu wenig Gedanken um die sinnvolle Korrekturplanung gemacht habe, teile ich mir mittlerweile die Korrektur in kleine „Häppchen“ auf. Das heißt, ich setze es mir bei einer Korrektur als persönliches Ziel, am Tag fünf Arbeiten zu korrigieren. Im Falle einer normalen Klassengröße wäre ich dann in sechs Tagen fertig, was für meine School-Life-Balance ein gutes Pensum ist. Sollte dies aufgrund von Überschneidungen nicht möglich sein, so sollte es bei zwei Arbeiten pro Woche bleiben. Versuche dir dann in der nächsten Woche weniger zu legen. Klar, manchmal knubbelt es sich dann trotzdem, aber… Dein Stresslevel kannst du durch eine langfristige Planung sicherlich minimieren.

Am Ende kommt es jedoch in erster Linie darauf an, dass du DEIN persönliches System findest, mit dem DU gut leben kannst und zurechtkommst. Teile gerne deine Tipps und deine Vorgehensweise in den Kommentaren.

Viel Erfolg beim Organisieren, Planen und Korrigieren sowie vor allem eine große Portion Gelassenheit!

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Innen Anfänger – außen Experte https://digitales-klassenzimmer.org/innen-anfaenger-aussen-experte/ https://digitales-klassenzimmer.org/innen-anfaenger-aussen-experte/#respond Fri, 15 Nov 2019 20:52:16 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=1982 Der widersprüchliche Status des Refis und seine Vorteile

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Ein Beitrag von Stefanie, Lehrerin und Mentorin für die Fächer Spanisch und Geschichte in Berlin

Der widersprüchliche Status des Refis und seine Vorteile

Blutiger Anfänger in der eigenen Wahrnehmung, lernende(r) LehramtsanwärterIN in denen der KollegINNen. Warum in dem scheinbaren Widerspruch viel Potential liegt- ein paar positive Gedanken einer glücklichen Überlebenden des Referendariatsdschungels!

Sorge 1: Ich fühl mich fachlich und didaktisch nicht vorbereitet
Sehr gut! Dann geht es dir wie 99% aller ReferendarInnen und dir ist bewusst, dass du ganz am Anfang stehst. Mit Überheblichkeit davon auszugehen, du hättest ohne jahrelange Praxiserfahrung bereits die gleiche Expertise wie ältere KollegInnen wäre definitiv ein Irrglaube. Jedem Kollegen und jeder Kollegin ist das bewusst, denn sie selbst waren bereits in der Situation und arbeiten seit Jahren mit jungen ReferendarInnen zusammen.

TIPP:
Anstatt die Lehramtsausbildung an den Unis zu verteufeln und in Selbstzweifeln zu verfallen, solltest du dir der Tatsache einfach bewusst sein, dass der Praxisstart viele Unsicherheiten bedeutet und dir deiner Wissenslücken und deines Unterstützungsbedarfes klar werden. Du musst nicht den gesamten Stoff bereits verinnerlicht haben, noch auf jede Frage eine Antwort wissen. Wichtig ist, dir vor Beginn der Unterrichtsreihe die notwendigen Informationen zu beschaffen und dich ausreichend einzulesen. Auch KollegInnen mit jahrelanger Erfahrung haben nicht alles Wissen enzyklopädieartig gespeichert, sie haben den Stoff lediglich bereits mehrfach unterrichtet und ggf. wieder aufgefrischt. Wichtig ist nur, diese Aufgabe ernst zu nehmen und dich fachlich soweit einzulesen, dass du in der Lage bist, das notwendige Wissen kompetent zu vermitteln. Solltest du trotz guter Vorbereitung nicht auf jede Frage eine Antwort wissen, steh dazu und bleib authentisch. Denn auch für SchülerInnen bist du kein Lexikon oder Wörterbuch und der Verweis darauf mit einem Lächeln löst auch so manches Problem.

Sorge 2: Wie sehen mich KollegINNen nach ersten Praxispleiten?
Du hast viel Zeit in die Planung gesteckt und doch geht alles schief: Ein vielversprechender bus stop zur Differenzierung des Lerntempos und plötzlich kommt der Bus für eine Gruppe nicht. Und auch der Rest der Stunde läuft dann ebenfalls alles andere als rund. Das wäre alles nur halb so schlimm, wenn der erfahrene Kollege/die erfahrene Kollegin nicht mit im Klassenraum gesessen hätte und Teil deiner gefühlten Inkompetenz geworden wäre.

TIPP:
Die Situation kennt jede/r AnfängerIn und kann manchmal frustrierend sein, ist aber Teil des Lernprozesses und eine gute Möglichkeit, von den Erfahrungen Anderer zu lernen. Nutze deine Hospistunden und den Unterricht unter Anleitung, um die praktische Durchführung verschiedener Methoden, Ideen und Arbeitsformen zu beobachten und die Schwachstellen deiner Planung zu identifizieren. Welche Schritte wurden ritualisiert und welche Informationen am Anfang sorgten dafür, dass die Planung gelang? Als ReferendarIn bist du in der komfortablen Situation, KollegInnen über ihre Schultern schauen zu können und ganz viel Input und Feedback zu eigenen Stunden zu bekommen. Und auch SchülerInnen wissen meist ganz genau, wo der Knackpunkt lag.

Sorge 3: In der Nachbesprechung hagelt es nur Kritik
Die Einen sind glücklich mit der Wahl ihres Fach(seminar-)leiters, die Anderen eher weniger. Dennoch kennt jeder die Situation, wochenlang die Feinplanung für seine Paradestunde perfektioniert zu haben und am Ende der Nachbesprechung festzustellen, dass jeder Glanz den Selbstzweifeln gewichen ist.

TIPP:
Auch wenn dies für viele Refis die unangenehmste Situation darstellt, ist die Nachbesprechung eine der wertvollsten Stunden der gesamten Ausbildung. Keine Seminarsitzung wird dich persönlich vermutlich so viel weiterbringen, wie diese individuelle Rückmeldung. Oft sind es ganz kleine Planungsschritte, die eine große Auswirkung auf deine Stunde haben und dir vielleicht endlich zeigen, woran es an der einen oder anderen Stelle hakte. Vielleicht hat es dich die fehlende Motivation der SchülerInnen bereits längst vermuten lassen, doch nun weißt du aber endlich, woran es liegt. Diese Hilfe kann Gold wert sein! Nutze daher die Rückmeldung und versuche dich in deiner künftigen Planung darauf zu konzentrieren. Und vor allem beim nächsten Unterrichtsbesuch solltest du hierauf ein Augenmerk legen, da die Entwicklung der/s Refis für FachleiterInnen im Vordergrund steht. Und vergiss einmal die spätere Bewertung- für deine/n FachleiterIn befindest du dich im Lernprozess und sollst dich ruhig ausprobieren und Fehler machen.

Sorge 4: Meine SchülerInnen respektieren mich als Refi nicht
Viele ReferendarInnen haben die Angst, von den SchülerInnen nicht als vollwertige Lehrperson wahrgenommen zu werden. Die ständige Beratungssituation einerseits und die eigene Unsicherheit andererseits lassen ReferendarInnen manchmal an ihrer Akzeptanz zweifeln. Und je nach Standort oder Lerngruppe kann das Austesten der Grenzen dazu noch unterschiedlich stark sein. Viele ReferendarInnen versuchen daher zunächst mit übersteigerter Autorität Störungen vorzubeugen oder treten gar sehr zögerlich und unsicher vor der Lerngruppe auf.

TIPP:
Auch wenn du dich noch im Referendariat befindest, bist du für die Unterrichtsplanung, -ausführung und Benotung voll verantwortlich und besitzt den SchülerInnen gegenüber die gleiche Kompetenz wie erfahrene KollegInnen. Dies solltest du auch ausstrahlen und dich nicht verunsichern lassen. Sei dir dessen bewusst und versuche daher, bestimmt und zugewandt ein Lernklima zu schaffen, welches klare Strukturen vorgibt und gleichzeitig mit Freundlichkeit dafür sorgt, dass du eine positive Lehrer-Schüler-Beziehung aufbauen kannst.
Und vor allem bleib authentisch! Wenn Methoden oder Arbeitsformen nicht funktionieren, thematisiere dies gemeinsam mit deinen SchülerInnen und reflektiert die Stunde. Das Schülerfeedback ist eine wertvolle Hilfe für die eigene Professionalisierung und kann dich auf Stolperstellen hinweisen.

By the way: Sollte der Start mal nicht so gelaufen sein wie gewünscht, spule einen Gang zurück und suche das Gespräch zu deinen SchülerInnen, indem du noch einmal deine Erwartungen kommunizierst und ihre Wünsche und Bedürfnisse erfragst. SchülerInnen schätzen dies erfahrungsgemäß sehr und manchmal bringt dies bereits den Knoten zum Platzen.

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Starterkid: Die ersten Tage https://digitales-klassenzimmer.org/starterkid-die-ersten-tage/ https://digitales-klassenzimmer.org/starterkid-die-ersten-tage/#respond Fri, 15 Nov 2019 20:04:27 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=1971 Ein Survival-Guide für die ersten Tage an der Schule

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Ein Beitrag von Stefanie, Lehrerin und Mentorin für Spanisch und Geschichte in Berlin

In den ersten Tagen gibt es viele Infos, noch mehr Namen und vor allem viele Punkte auf der to-do-Liste. Damit dir nichts Wichtiges durch die Lappen geht, findest du hier einen kleinen Survival-Guide, der dich die erste Woche mit Bravour meistern lässt.

Die Vorstellung
Ob du im Rahmen einer Konferenz vorgestellt oder mit anderen ReferendarInnen durch den/die SchulleiterIn oder MentorInnen begrüßt wirst, ist überall sehr verschieden. In jedem Fall solltest du dich in den ersten Tagen einigen weiteren Personen eigeninitiativ als neue/n Refi vorstellen, wie dem Sekretariat, den FachleiterInnen deiner Fächer und je nach Schulorganisation Mentoren, Jahrgangsteams, SchulpädagogInnen oder ErzieherInnen. Und da der Hausmeister dir als die gute Seele der Schule noch das ein oder andere Mal die vergessenen Stühle oder nicht geschlossenen Fenster nachsehen wird, sind auch hier schon einige freundliche Worte angebracht, wenn du dir deinen Schlüssel abholst. Einige ReferendarInnen erstellen zusätzlich einen charmanten Steckbrief mit Foto, um sich dem Kollegium im Lehrerzimmer vorzustellen.

Kommunikationskanäle erfragen
Erkundige dich zu Beginn, über welche Kommunikationskanäle Informationen verbreitet werden.

E-Mails, Aushänge, Ordner oder ein Mitteilungsbuch müssen je nach Organisationsform täglich geprüft, sowie der Vertretungsplan gecheckt werden. Erfrage dabei auch, wie Vertretungen organisiert werden, wann man zur Vertretung eingesetzt und darüber informiert wird und ob Materialien zur Verfügung gestellt werden. Auch solltest du in Erfahrung bringen, wie man bei einem Krankheitsfall verfahren soll.

Wichtige Papiere und Materialien beschaffen
Neben der Kollegiumsliste, dem Stunden-, Aufsichts-, Raum- und Schuljahresplan gibt es noch viele weitere Schriftstücke, die gerade für dich als Neuling nicht uninteressant sind. Erfrage deshalb, welche Konzepte es neben der Hausordnung noch gibt (z.B: Vertretungskonzept, Hausaufgabenkonzept, Handyordnung, Medienkonzept) und besorge dir diese digital oder in Schriftform. Beschaffe dir die schulinternen Curricula und erfrage, wo du Protokolle und Beschlüsse, z.B. Korrekturvorgaben findest und ob es bestimmte Nutzungsvorschriften für die einzelnen Fachräume gibt. Je nach Unterrichtsfach kannst du auch das Vorhandensein von Schulbüchern und Materialien erfragen.

Informell, but good to know
Natürlich gibt es auch noch eine Reihe von informellen Fragen, die es sich manchmal lohnt, einer dir sympathischen Person in den ersten Tagen zu stellen: Gibt es eine Sitzordnung im Lehrerzimmer? Duzen oder Siezen sich die KollegInnen im Allgemeinen? Gibt es einen Dresscode? Gibt es weitere Besonderheiten, die als ungeschriebene Gesetze an der Schule gelten (z.B. offene Räume, Nutzung des Kühlschrankes, Parken, Rauchen)? Und am Wichtigsten natürlich- Wo bekommt man einen guten Kaffee? (!)

Ankommen und einrichten
Ein eigener Arbeitsplatz, ein eigenes Fach oder auch nur die eigene Tasse für den notwendigen Koffeinkick am Morgen- damit sind die letzten Steps dann getan. Und spätestens mit der Übergabe des Schulschlüssels fühlst du dich dann als offizieller Teil des Teams. Aber Vorsicht- ohne Schlüsselversicherung kann der Verlust ein teurer Spaß werden. Für nur wenige Euro im Monat kannst du gerade als Refi einen günstigen Tarif bekommen, erkundige dich daher frühzeitig.

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Reihenplanung, Teil 4 https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-4/ https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-4/#respond Sat, 02 Nov 2019 12:14:56 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=1582 Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel von “Nathan der Weise”, Teil 4: Ordnen und Strukturieren.

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Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel von “Nathan der Weise”, Teil 4: Ordnen und Strukturieren.

Gestern war ich in der Edvard Munch-Ausstellung im K20 in Düsseldorf und während ich die Räume durchschritt und die themengeordneten Bilder betrachtete, erschloss sich mir die Parallele zur Reihenplanung. Die einzelnen Räume, in denen die Bilder gruppiert ausgestellt wurden, stehen für die Sequenzen, die zusammen gesehen eine ganze Reihe ergeben (Und die Bilder dann evt. für die Stunden-wobei natürlich mehr Bilder als Stunden ausgestellt wurden). 

Für eine LK- Reihe plane ich ca. 30 Stunden (5 Wochen), im Grundkurs kann die Anzahl der Stunden entsprechend angepasst werden. Dazu habe ich bei “Nathan” die antizipierten Fragen in Gruppen zusammengefügt und eine sinnvolle Reihenfolge der Bearbeitung im Sinne des Erkenntnisprozesses (Progression) festgelegt. Hast du einmal festgelegt, was in welcher Reihenfolge gelernt werden soll, ist der Fokus auf das “wie” umso interessanter. Für mich stehen an dieser Stelle natürlich auch digitale Produkte auf der Agenda. Welche digitalen Produkte habt ihr schon einmal von SuS erstellen lassen?

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Reihenplanung, Teil 3 https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-3/ https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-3/#respond Sat, 02 Nov 2019 12:12:19 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=1578 Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel von “Nathan der Weise”, Teil 3: Ideen sammeln.

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Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel von “Nathan der Weise”, Teil 3: Ideen sammeln. 

Das Schöne am Ideensammeln ist für mich, dass es ein kreativer Prozess ist, bei dem etwas Neues entsteht. Dabei mache ich die Erfahrung,  dass mir die coolsten Ideen eigentlich nicht unbedingt am Schreibtisch kommen, sondern in ganz anderen Situationen. Ein gewisses Entspannungspotential ist also hilfreich.

Input, damit neue Ideen entstehen können, bekomme ich über Blogs, Bücher, Fachartikel, Zeitung, schaue YouTube, höre Podcasts, trete in Dialog, denke nach etc. 

Doch zurück zu “Nathan”. Ich habe in einem Dokument folgende Notizen angelegt (Sammeln in Kategorien)

  1. Klausurart, Textart der Klausur, Methodische Hinweise
  2. Kompetenzen
  3. Fragen im Zusammenhang mit “Nathan”, die ich für relevant halte und die die SuS haben können 
  4. Textstellen oder Texte, die ich wichtig und hilfreich für das Verständnis finde
  5. Formen des literarischen Lernens, die mir grundsätzlich einfallen – analog und digital (z.B. Standbilder, Bildergeschichten mit Padlet (aus Standbildern), Rollenbiographie, Facebook-Profil, Filme, szenische Darstellung, YouTube Video, Lernblog (Padlet/Wordpress), digitales Portfolio, Computerspiele etc. Es folgt die Auswahl und sinnvolle Verknüpfung.

Dazu mehr im nächsten Post: Ordnen und Strukturieren.

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Reihenplanung, Teil 2 https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-2/ https://digitales-klassenzimmer.org/reihenplanung-teil-2/#respond Sat, 02 Nov 2019 12:06:40 +0000 http://digitales-klassenzimmer.org/?p=1573 Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel “Nathan der Weise”, Teil 2: Ziele setzen.

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Meine Schritte der Reihenplanung am Beispiel “Nathan der Weise”, Teil 2: Ziele setzen.

Zur Info und Orientierung: Die Abfolge der Schritte sind an das prozessorientierte Schreibverfahren angelehnt. 

Meine Überlegungen beginnen eigentlich immer mit der Frage, welche Art von Klausur die SuS am Ende der Reihe schreiben müssen. Weil ich das schon zu Beginn de Schuljahres festgelegt habe (bei manchen ist es durch die FaKos eh festgelegt), kann dies im Überblickspadlet (Jahresplanung) für alle SuS hinterlegt werden. 

In den KLPs schaue ich mir dann die Inhaltsfelder und Kompetenzen an, um die es schwerpunktmäßig bei der Reihe gehen könnte  (Ich habe die KLPs und die schulinternen Curricula meiner Fächer in Google Drive gespeichert, sodass ich von überall darauf zugreifen kann). 

 Bei “Nathan” findet sich da natürlich viel im Bereich literarischer Texte, aber auch in den Inhaltsfeldern Medien (Produktion), Kommunikation (Produktion) und Sprache (Produktion). An dieser Stelle hilft mit mein Schritt 1 (vorheriger Post) eine erste Auswahl zu treffen und inspiriert zu werden, da ich die Kompetenzen mit dem Inhalt anreichere (und je häufiger man das macht, umso leichter fällt es).

Wenn euer Ziel ein vollständiger schriftlicher Entwurf ist, dann könntet ihr die Klausurart und die relevanten Kompetenzen (mit Quellenangaben) natürlich auch jetzt schon in einem Dokument festhalten. 

Im nächsten Post geht es dann um Schritt 3: Ideen sammeln. 

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