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]]>Was ist ein Kanban Board überhaupt und was kann man damit machen?
Die Basics
Das Wort ,,Kanban“ stammt aus dem Japanischen und ist aus den Teilen „kan“ = Signal und „ban“ = Karte zusammengesetzt. Wörtlich bedeutet es somit ,,Signalkarte“. Mithilfe von Karten werden also bestimmte Informationen übermittelt, und zwar darüber, was zu tun ist, was gerade gemacht wird (in Arbeit ist) und was als erledigt abgehakt werden kann: im Prinzip wie bei einer (erweiterten) To-Do-Liste.
Alle Informationen, also alle Karten, auf denen etwas steht, werden auf einer ,,Tafel“ (digital oder analog) in kategorisierten Spalten gesammelt. Klassischerweise sind die Kategorien in einem Kanban Board die folgenden: Zu tun (TO DO), In Arbeit (DOING) und Fertig/Erledigt (DONE). Wenn man Arbeitsergebnisse beispielsweise noch einmal prüfen (lassen) möchte und diesen Prozess auch dokumentieren möchte, so könnte eine weitere Spalte zwischen DOING und DONE ergänzt werden, nämlich die Spalte Überprüfen (VERIFY).
Agiles Arbeiten
Kanban Boards werden schon seit Langem im Bereich des Projektmanangements eingesetzt und zählen damit als das Herzstück von agilen Arbeitsprozessen. Agil meint in diesem Fall, dass Veränderungen, also Arbeitsprozessanpassungen, flexibel und übersichtlich vorgenommen werden können. Diese Veränderungen werden durch das Einfügen von beispielsweise neuen Karten sowie dem Verschieben von Karten sichtbar gemacht. Auch die Zuordnung von Personen zu Karten oder das Anhängen von Dokumenten und Links zu Karten ist digital unkompliziert möglich.
Schule
Seit einiger Zeit finden Kanban Boards – und damit einhergehend agile Konzpete wie beispielsweise SCRUM – auch Eingang in schulische Kontexte. Bei SCRUM werden Personen zusätzlich noch bestimmte Rollen in einem Projekt zugeordnet und innerhalb des Arbeitsprozesses (tägliche, wöchentliche…) Abläufe definiert. Unabhängig von SCRUM findet ihr im übernächsten Abschnitt Ideen und Impulse dafür, in welchem Zusammenhang man Kanban Boards im schulischen Kontext einsetzen könnte.
Tools
Kanban Boards können analog (z. B. mit Post-its) oder digital (z. B. mit Padlet, Trello oder CryptPad) gestaltet werden. Trello wird – meinen informellen Informationen zufolge – auch viel im Projektmanangement verwendet.
Ideen für den Einsatz
Kanban Boards können auch (aber nicht nur) gewinnbringend in Distanzlernphasen eingesetzt werden. Loggt sich die Lehrkraft in ein jeweiliges Board ein, wird der Arbeitsstand einer Person oder Gruppe abgebildet.
Projekte in allen Fächern und Jahrgangsstufen (zu bestimmten Aufgaben oder Fragestellungen) werden mithilfe eines Kanban Boards geplant, organisiert und durchgeführt.
2. Erklärvideos
Die Erstellung von Erklärvideos wird durch den Einsatz von Kanban Boards übersichtich und bewältigbar. Die einzelnen Karten sind dabei an ein prozessorientiertes Vorgehen angeleht (z.B. Aufgabe/Literatur/Planen/Drehen-Tonspur/Feedback/Überprüfen-als Schleife).
3. Schreibprozesse
Die Anfertigung von individuellen sowie kollaborative Schreibprodukten kann mit Hilfe von Kanban Boards geplant, dokumentiert und durchgeführt werden (z. B. Geschichten schreiben, materialgestütztes Schreiben).
4. Präsentationen
Eine Planung, Dokumentation und Steuerung eines Arbeitsprozesses ist natürlich auch durch ein Kanban Board möglich, wenn es um die Erstellung von Präsentationen jeglicher Art (in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) geht.
5. Arbeitsteilige Aufgabenbearbeitung
Ein Aufgabenpool wird über ein Kanban Board zu Verfügung gestellt (TO DO). Die Lernenden ordnen sich selbstständig den Aufgaben zu und dokumentieren durch das Board den Bearbeitungsstand. Lösungen können entsprechend als Link oder Bild an die Karten angeheftet (d. h. hochgeladen) werden. Wer schon fertig ist, sucht sich eine neue Aufgabe aus. Eine Angabe über die Schwierigkeitsstufe (oder Zusatzaufgaben/Knobelaufgaben) ist zudem denkbar.
6. Wochenpläne
Arbeitet man mit Wochenplänen, kann der individuelle Arbeitsstand in einem Kanban Board dokumentiert werden. Erledigte Aufgaben sowie Fragen zu den Aufgaben könnten den Karten angehängt werden. Eine Rückmeldung durch eine andere Person (z. B. die Lehrkraft) ist zudem auf einzelnen Karten möglich.
7. Organisation von Klassenfahrten/Ausflügen/Klassenfesten
Wer bringt was mit? Was ist bis wann zu erledigen? Wer ist dafür verantwortlich? Die Planung von Aktivitäten mit der Klasse oder einem Kurs/einer gesamten Jahrgangsstufe wird übersichtlich und effizient, wenn Aufgaben mithilfe eines Kanban Boards festgehalten werden.
8. Reihen, Kompetenzen, Planung
Vielleicht ist das nicht unbedingt etwas für die gesamte Klasse oder den Kurs (vielleicht aber auch schon), sondern eher für die eigene Planung: Plant man eine Reihe, so könnte der Wissens- und Kompetenzaufbau (einer Klasse/eines Kurses) durch ein Kanban Board dokumentiert werden. Das motiviert, strukturiert und man kann sich sicher sein, dass man nichts vergessen hat. Eine gute Sache für’s Ref?!
9. Ganz persönlich
Es muss ja nicht immer nur der schulische Kontext sein: Auch im privaten Alltag kann ein Kanban Board hilfreich sein: Umzüge, Feste und Reisen planen? Geht auch mit Kanban.
Links zum Thema:
3. Geiger/Hering/Kummer (2020): Kanban – Optimale Steuerung von Prozessen, 4. Auflage, Hanser Hier einsehbar.
PS: Die Farben auf dem Beitragsbild sind frei gewählt und dienen primär der Unterscheidung der Spalten.
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]]>Wie kann eine Verzahnung von Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz gelingen?
Die Dringlichkeit einer Antwort auf die Frage, wie denn nun ein gewinnbringendes hybrides Lern- und Unterrichtskonzept, also eine Verzahnung von Präsenzlernphasen in der Schule und Lernen von einem anderen Ort (Distance Learning) aussehen könnte, ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Die folgenden Ausführungen zu diesem Themenkomplex integrieren persönliche Überlegungen sowie bisherige Erfahrungen mit hybridem Lernen.
Vorüberlegungen
Schulen an sich sind heterogen. Sie greifen auf individuelle technische Schulausstattungen, verschiedene Lehrkräfte (und deren technische Ausstattung) sowie verschiedene Schülerinnen und Schüler (und deren technische Ausstattung) zurück, zudem weisen sie verschiedene Konzepte vor. In diesem Kontext lässt sich die Forderung nach Dienstrechnern, Lernendengeräten, WLAN, aber auch geeigneten Lernorten und -räumen nennen. Hinzu kommt die Auswahl geeigneter Systeme (Software), mit denen gearbeitet werden soll, bei denen nicht nur die Funktionalität und Handhabbarkeit, sondern auch der Datenschutz eine wesentliche Rolle spielt. Aber nicht nur die Hardware und Systeme machen Schulen heterogen, sondern auch die Haltung aller Beteiligten gegenüber der (schulischen) Digitalisierung und Veränderungsprozessen generell. Was weiterhin zu berücksichtigen ist, ist die Überzeugung der Selbstwirksamkeit, also die Zuversicht, (Digitalisierungs)Prozesse erfolgreich bewältigen zu können, was u.a. eng mit der Motivation verknüpft ist (Krapp/Ryan 2002, 57f.). Alle diese Aspekte sind in einen rechtlichen Rahmen eingebunden, der individuelle Umsetzungen einzelner Schulen absteckt.
Elemente des hybriden Lernens
Was meinen wir, wenn wir von Präsenzunterricht oder Distanzlernen sprechen? Um das zu klären, wird im Folgenden umrissen, welches Verständnis einzelner Begriffe für diesen Beitrag vorliegt.
a) mit digitalen (und online) Elementen, z. B. durch digitales Material
b) ohne digitale Elemente
2. Unter Lernen auf Distanz werden all diejenigen Elemente gefasst, bei denen Lernende und Lehrkraft sich an physisch (analog) verschiedenen Plätzen befinden. So ergeben sich für den Distanzunterricht folgende Ausdifferenzierungen:
a) Videobasierter Unterricht mit einer Lehrkraft
b) Videobasiertes Lernen ohne Lehrkraft, d.h. digitale Lernphasen in Partner- oder Gruppenarbeit
c) Analoges Lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit, bei der die Lehrkraft für Nachfragen (z. B. punktuell über einen Chat) erreichbar ist
d) Analoges Lernen ohne Lehrkraft in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit ohne direkten Zugriff auf eine Lehrperson
Auch für die benannten Arten von Lernen auf Distanz können folgende Gestaltungsmöglichkeiten ausgemacht werden:
Ein Stundenplan für ein hybrides Lern- und Unterrichtskonzept
Möchte man flächendeckend hybrides Lernen implementieren, ist es sinnvoll, dafür ein entsprechendes Stundenplansystem zu schaffen. Dieser Stundenplan sollte der Tatsache Rechnung tragen, dass Distanzlernphasen jeglicher Art, wie auch im vorangegangenen Abschnitt beschrieben, im Stundenplan angemessen widergespiegelt werden. Das bedeutet, videobasiertem Unterricht einen Rahmen im Stundenplan zuzuschreiben (z. B. durch die Zuordnung von Tagen und Klassen/Stufen). Auch ,,Haus“-Aufgaben bzw. weitere Elemente des Lernens auf Distanz, wie vorangegangen dargelegt, könnten einen neuen Stellenwert bekommen. Aus den Überlegungen ergeben sich folgende Vorschläge:
Organisation von videobasiertem Unterricht
Videobasierter Unterricht im Kontext von Distanzlerntagen könnte auf verschiedene Art und Weise organisiert werden:
Merkmale hybriden Lernens
Im Sinne der Meyerschen Grundüberlegungen wird im Anschluss versucht, die zehn Merkmale guten Unterrichts für das hybride Lernen zu konkretisieren.
1. Klare Strukturierung:
Die Grundlage für eine klare Strukturierung sollte auf der organisatorischen Ebene durch die Konstruktion eines entsprechenden Stundenplans geschaffen werden. Auf didaktischer Ebene geht es um eine sinnvolle Verzahnung der Distanzlernphasen sowie des Präsenzunterrichts. Dieses kann orchestriert werden durch eine (fächerweise) klare und eindeutige Ansprache beispielsweise darüber, …
2. Echte Lernzeit
Präsenz- und Distanzlernphasen sollten maximal effektiv zum Lernen genutzt werden. Das ist dadurch möglich, dass generell organisatorische Fragen, Fragen zur Unterrichtsstrukturierung, aber auch zur Aufgabenstellung so weit minimiert werden, dass eine maximal inhaltliche Arbeit möglich wird. Das ist durch eine klare Kommunikation, z. B. über Abläufe, Rollen und Funktionen sowie eine Auslagerung weiterer grundsätzlicher Fragen durch digitale Kommunikationskanäle oder feste Fragezeiten möglich (Idee: digitale Sprechstunde).
3. Lernförderliches Klima
Beim hybriden Lernen werden Beziehungen nicht nur in der (analogen) face-to-face Kommunikation, sondern auch durch die Kommunikation über digitale Kanäle gepflegt. Dazu zählen gegenseitiger Respekt durch eine klare Haltung gegenüber Mobbing, eine lernförderliche Fehlerkultur, Einhaltung von Regeln und Gerechtigkeit gegenüber jedem Einzelnen (Meyer 2004, 47f.). Die Initiation von kollaborativen Phasen, aber auch kleine Spiele und Unterhaltungen, die über Unterrichtsinhalte hinausgehen, können im Distanzlernen sowie im Präsenzunterricht zu einem lernförderlichen Klima beitragen. Zudem wird im Klassenchat, in Videokonferenzchats o. Ä. respektvoll und gewaltlos miteinander kommuniziert.
4. Inhaltliche Klarheit
Inhaltliche Klarheit bezieht sich auf die Aufgabenstellung, den thematischen Stundengang sowie die Ergebnissicherung (Meyer 2004, 55). Sie liegt vor, wenn Transparenz über die Funktion der jeweiligen Phasen (wozu soll welche Phase im Präsenz- oder Distanzunterricht genutzt werden – z. B. Erarbeitung, Übung, Vertiefung) sowie für die Formulierung von Aufgaben hergestellt wird. Hier können auch agile Konzepte, wie Kanban oder eduScrum einen möglichen Rahmen bieten.
5. Sinnstiftendes Kommunizieren
Sinnstiftendes Kommunizieren umfasst die Etablierung einer Gesprächskultur, bei der Lernende ihre Interessen einbringen sowie vorhandenes Wissen mit neuem Wissen verknüpfen (Meyer 2004, 67f.). Die Initiation von Gesprächen kann durch das Einrichten von digitalen Kleingruppen in bei Videokonferenztools oder Systemen wie Teams erfolgen. Eine Praxis des Peer-Feedback unterstützt und initiiert zudem sinnstiftende Gespräche. Diese können durch digitale Medien auch über Distanzen hinweg synchron sowie asynchron medial schriftlich geführt werden. Wichtig bleibt natürlich eine sinnstiftende Gesprächskultur im Präsenzunterricht mit allen, Teilgruppen oder einzelnen Lernenden.
6. Methodenvielfalt
Methodenvielfalt meint eine Variation der Grundformen des Unterrichts (individualisierend, lehrgangsförmig, kooperativ, gemeinsam), der Verlaufsformen (Einstieg, Erarbeitung, Sicherung) und Handlungsmuster (Meyer 2004, 77) sowie der Sozialformen. Beim hybriden Lernen können unter anderem gewinnbringend eingesetzt werden: Projektarbeit, Flipped Classroom, jegliche kollaborative Arbeitsformen, z. B. Breakouts. Agiles Arbeiten mit Kanban oder eduScrum (siehe auch Punkt 4) kann dem Unterricht einen weiteren Rahmen geben.
Wanda Klee, Axel Krommer und Philipp Wampfler konkretisieren in ihrem Beitrag zu Impulse für das Lernen auf Distanz weiterhin, wie eine offene Projektarbeit in der Praxis aussehen kann. Weiterhin gibt Jan Martin Klinge auf seinem Blog Hinweise zur Konstruktion und Integration von Projektunterricht (inkl. Link zum Buch).
7. Individuelles Fördern
Individuelles Fördern bezieht sich auf alle Leistungsniveaus. Durch digitale Medien wird die individuelle Förderung auf eine neue Weise möglich. Sie kann durch differenzierende Aufgaben, interaktives Material, sowie die gesamte Anlage des Unterrichts (z. B. durch offene Formen) erfolgen. In der Zukunft werden adaptive Lernprogramme in diesem Bereich eine entscheidende Rolle zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung spielen.
8. Intelligentes Üben
Intelligentes Üben findet statt, wenn die Erarbeitungs- oder Aneignungsphase halbwegs abgeschlossen ist. Es dient der Automatisierung, der Qualitätssteigerung sowie dem Transfer. Lerngegenstände haben für die Lernenden eine subjektive Bedeutung, die Übungsmethoden werden variiert sowie Übungen regelmäßig wiederholt, wobei der zeitliche Abstand ausgedehnt wird (Meyer 2004, 104f.). Intelligentes Üben ist somit eng mit der Konstruktion und zeitlichen Bearbeitung von Aufgaben verknüpft. Aufgaben werden so gestellt, dass sie vielfältig und relevant erscheinen sowie eine zeitliche Umwälzung und Vernetzung des Gelernten in regelmäßigen Abständen – in Präsenz- sowie in Distanzlernphasen – ermöglichen.
9. Transparente Leistungserwartung
Da Phasen des Lernens auf Distanz beim hybriden Lernen gegenüber einer 5-Tages-Präsenzschulwoche erhöht sind, sind transparente Leistungserwartungen, angelehnt an die Kernlehrpläne, umso wichtiger. Diese, beispielsweise in Form von Checklisten oder Kriterienkatalogen, zugänglich zu machen, ist sicherlich in diesem Kontext besonders wertvoll. Regelmäßige Lernfortschritte sollten in einer klaren Form zügig zurückgemeldet werden. Weiterhin gilt auch für hybrides Lernen bisher weiterhin, dass am Ende eine schriftliche Leistungsüberprüfung erfolgt. Damit sind transparente Leistungserwartungen und Lernrückmeldungen zentral, um die Anforderungen unter den neuen, komplexen Bedingungen zu verdeutlichen.
10. Vorbereitende Lernumgebung
Beim hybriden Lernen gibt es unterschiedliche Orte, an denen gelernt wird. In der Fernumgebung muss der Lernende sich selbst einrichten und organisieren, weshalb eine grundsätzliche Anleitung und Unterstützung dafür von Lehrkräfteseite, aber auch die Unterstützung durch die Elternseite, notwendig erscheinen. Hierzu zählen die zeitliche Selbstorganisation, die Wahl eines ruhigen Raumes, die Ordnungsstruktur des gewählten Arbeitsplatzes sowie die Bereithaltung von (analogen und digitalen) Lernwerkzeugen (Meyer 2004, 121). Dafür könnten fächerübergreifende Workshops für die Lernenden angeboten werden, in denen solche Aspekte thematisiert, diskutiert und als Routinen eingeübt werden. Sollte dies nicht greifen, könnte weitere Unterstützung durch ein individuelles Lerncoaching erfolgen.
Wenn du an weiteren Beiträgen zum Thema ,,Distance Learning“ interessiert bist, klicke hier.
Quellen:
Klee/Krommer/Wampfler (2020): Impulse für das Lernen auf Distanz. Online hier verfügbar. [erneut eingesehen am 24.09.20]
Krapp/Ryan (2002): Selbstwirksamkeit und Lernmotivation. In: Hopf/Jerusalem (2002): Selbstwirksamkeit und Motivationsprozesse in Bildungsinstitutionen. Zeitschrift für Pädagogik, 44. Beiheift, S. 54-82.
Meyer, Hilbert (2004): Was ist guter Unterricht? Cornelsen Scriptor. Hier geht’s zum Buch (neue Auflage).
MSB (2020): Handreichung für lernförderliche Verknüpfung und Präsenz- und DIstanzunterricht. Online hier verfügbar [eingesehen am 28.09.2020]
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]]>Wie können die Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause (kollaborativ) arbeiten und wie kann man das Geschehen als Lehrkraft organisieren und dabei den Überblick behalten? Im Anschluss sechs Möglichkeiten zur Kollaboration, Orchestrierung und Organisation deines digitalen Unterrichts (auch von daheim)!
Mit Padlet http://www.padlet.com, der interaktiven Tafel, kannst du Aufgaben einstellen, Arbeitsblätter hochladen, Gruppenarbeiten auch von zu Hause ermöglichen (und diese von dort in das Padlet hochladen lassen) sowie kommunizieren – und das alles in einem passwortgeschützten Raum. Du kannst als Lehrer*in in Echtzeit die Änderungen auf der digitalen Tafel verfolgen, diese kommentieren und vieles mehr. In den folgenden zwei Artikeln findest du mehr Informationen zur Erstellung eines eigenen Padlets und zum Einsatz von Padlet.
Etherpads http://www.zumpad.de ermöglichen zudem das Erstellen von gemeinsamen Dokumenten (z.B. als Gruppenarbeit) in Echtzeit. Änderungen werden live verfolgt und sind auch in der Retrospektive noch nachvollziehbar. Etherpads können nach Abschluss der Gruppenarbeit exportiert werden. Es gibt zudem eine Chat-Funktion, sodass man sich untereinander auch austauschen kann, ohne etwas in das Dokument zu schreiben oder etwas in dieses einzufügen.
Mit FLINGA https://flinga.fi/ können in Gruppenarbeit z.B. Mindmaps, Übersichten oder Schaubilder erstellt werden. Dies wird in Echtzeit von der Lehrkraft verfolgt. Hier ein kurzes Tutorial.
Mit Oncoo http://www.oncoo.de kannst du Kartenabfragen generieren und damit Sammlungen von Fragen, Eindrücken und Feedback einholen. Im folgenden Artikel findest du fünf konkrete Unterrichtsideen mit Oncoo.
Mit H5P https://h5p.org/ kannst du digitales und interaktives Material erstellen, das von den Schülerinnen und Schülern individuell bearbeitet wird. Unter https://ebildungslabor.github.io/H5P/alle.html findest du einen Überblick und Tutorials zu allen Aufgabentypen (= Inhaltstypen). Danke an Nele Hirsch dafür! Hier außerdem noch ein Tutorial zur Erstellung eines interaktiven Videos mit H5P . Einige Beispiele für wirklich einfach zu erstellendes Material findest du bereits unter dem Schlagwort H5P auf diesem Blog.
Den Überblick über all deine Tätigkeiten kannst du mit Trello https://trello.com/de behalten, ein Board, in das du deine TO DO’s, deine laufenden Angelegenheiten/Arbeitsschritte und erledigte Dinge als Karten eintragen und diese nach Bedarf verschieben kannst.
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